AusgewÄhlte NeuzugÄnge |
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Moccia, Patricia Frau; Gleichberechtigung; Geschlechterverhältnis; Partizipation; Frauenarbeit;Sexistische Diskriminierung; Kindersterblichkeit; Unterernährung; Kindergesundheit; Reproduktive Gesundheit; Entwicklungsindikator Dieser UNICEF-Bericht belegt mit Statistiken und Ergebnissen von Studien, dass die Stärkung der Position der Frau innerhalb der Familie und Gesellschaft ein entscheidender Faktor in der Sicherung der Gesundheit, Ernährung und Bildung von Kindern ist. Aufgeschlüsselt werden Mechanismen, Intensität und Auswirkungen der Benachteiligung von Frauen im Haushalt sowie durch geringere Entlohnung und Chancen auf formelle Beschäftigung in den Weltregionen. Herausgearbeitet wird, dass die Einführung von Mindestquoten von Frauen in Friedenskommissionen, Gemeinderäten und Parlamenten Friedensprozesse und Sozialgesetzgebung positiv beeinflusst. Neben Statistiken über Kindersterblichkeit, Ernährungssituation, Status der medizinischen Versorgung und Zugang von Kindern und Frauen zum Bildungswesen werden die Verknüpfung der Förderung von Kinderrechten und Gleichberechtigung der Frau und Einbeziehung der Auswirkungen auf Frauen in der Erstellung von Budgets beleuchtet. ÖFSE SIG:
HA-7/0041-2007-EN |
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Deile, Volkmar [Hrsg.] Deutschland BR; EU; UNO; Menschenrechte; Menschenrechtsarbeit; Corporate Governance; Privatisierung; Sozialstandards; Migrationspolitik; Multinationales Unternehmen; Globalisierung JuristInnen, PolitologInnen, SozialwissenschafterInnen und MitarbeiterInnen von Menschenrechtsorganisationen analysieren die Menschenrechtsverantwortung von Unternehmen und arbeiten heraus, dass die staatliche Verpflichtung zur Sicherung von Menschenrechten inklusive einer Mindestversorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs auch bei Privatisierung öffentlicher Aufgaben aufrecht bleibt. Anhand von Beispielen wird die Bedeutung der Aufarbeitung von Menschenrechtsverletzungen nach dem Sturz von Diktaturen für die Prävention künftiger Menschenrechtsverletzungen detailliert. Neben Informationen über menschenrechtsrelevante Ereignisse, Aktivitäten und Urteile von Verfassungsgerichtshöfen werden Aktivitäten zur Verbesserung der internationalen Verankerung und Durchsetzung der Menschenrechte kommentiert. Durchleuchtet wird die Einschränkung von Rechten für Asylsuchende und MigrantInnen in Österreich, Deutschland und auf EU-Ebene sowie die Aufweichung des Folterverbots. ÖFSE SIG: 19069/2007 |
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Blaas, Wolfgang [Hrsg.] Strategic arena switching in international trade negotiations Aldershot [u.a.]: Ashgate, 2007 - XIV, 287 S. ISBN 978-0-7546-4916-8, 0-7546-4916-4 USA; EU; Indien; Brasilien; Türkei; Südafrikanische Republik; China VR; WTO; GATS; Handelspolitik; Aussenwirtschaft; Aussenhandel; Nord-Süd-Beziehungen; Freihandelszone; Handelsvertrag; Investitionsrecht Ökonomen und SoziologInnen zeichnen das Verhalten der USA und der EU in den Verhandlungen über die Beseitigung von Handelshemmnissen und Investitionsregulierungen seit 1945 nach und dokumentieren, wie die USA und die EU durch Wechsel der Verhandlungsforen und Abkommen mit einzelnen Staaten durchsetzen, was sie im Rahmen der Welthandelsorganisation nicht erreichen. WirtschaftswissenschafterInnen und PolitologInnen aus Indien, Brasilien, China, Südafrika und der Türkei detaillieren, wie ihre Heimatländer dem Druck der USA und der EU begegnen, wie die Verhandlungsposition der Entwicklungsländer durch die Taktiken der EU und der USA unterminiert wird und welche Kompromisse ihre Heimatländer auch zum Nachteil ihrer Nachbarstaaten eingehen, um den Zugang zum Wirtschaftsraum der EU und der USA nicht zu gefährden beziehungsweise zu verbessern. ÖFSE SIG:
22756 |
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Obokata, Tom Thailand; Polen; Grossbritannien; EU; UNO; Menschenhandel; Illegale Immigration; Migrationspolitik; Menschenrechtsarbeit; Humanitäres Völkerrecht; Asylrecht; Justiz; Menschenrechte Der Rechtsprofessor Tom Obokata zeichnet nach, wie sich der Bestand an Konventionen und Rechtsinstrumenten zur Bekämpfung des Menschenhandels historisch entwickelt hat. Neben den Menschenhandel begünstigenden Faktoren durchleuchtet er die Bekämpfung des Menschenhandels in Thailand, Polen und Großbritannien. Anhand der Rechtslage in den angeführten Ländern und der EU sowie der Aktivitäten von UNO-Organisationen arbeitet er die Lücken im Schutz der Opfer von Menschenhandel heraus. Er skizziert, wie nichtstaatliche Akteure im Rahmen des Völkerrechts und einer internationalen Strafgerichtsbarkeit als Organisatoren oder Nutznießer von Menschenhandel zur Verantwortung gezogen werden können und welche Verpflichtungen von Staaten in diesem Bereich bestehen. ÖFSE SIG:
22692/89 |
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Teunissen, Jan Joost [Hrsg.] USA; China VR; ASEAN; Ostasien; Verschuldung; Weltfinanzordnung; Finanzwirtschaft; Wirtschaftspolitik; Zahlungsbilanz; Währungspolitik; Bankwesen; Finanzpolitik Europäische, koreanische, chinesische und US-amerikanische ÖkonomInnen analysieren, inwieweit ostasiatische und lateinamerikanische Schwellenländer zur Finanzierung der US-Verschuldung genötigt sind und welche Alternativen sie haben. Anhand der Entwicklung der Handelsbilanzen, Wechselkurse sowie Währungsreserven wird herausgearbeitet, dass ostasiatische Staaten bei einer Abwertung des Dollars ihre Exporterlöse riskieren, mit denen sie den Ausbau der Infrastruktur und die Wirtschaftsentwicklung finanzieren. Neben den Widersprüchen und Defiziten der Wirtschaftspolitik in China werden die Möglichkeiten ausgelotet, den Einfluss des Dollars und damit auch der US-Verschuldung auf die Weltwirtschaft durch neuartige Finanzierungsinstrumente, regionale Wechselkursabstimmungen und Koordinierungen der Finanzpolitik zu verringern. ÖFSE SIG: 22650 |
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Zips, Werner [Hrsg.] Jamaika; Ghana; Panafrikanismus; Philosophie; Antikolonialismus; Kultur; Sklaverei; Kulturstandard; Rückwanderung; Entschädigung; Interkulturelle Kommunikation Der Poet Mutabaruka und andere karibische Rastafari-Kunstschaffende erläutern die Geschichte, Inhalte und Forderungen der durch die Reggae-Musik über den Globus verbreiteten Rastafari-Bewegung und Philosophie, die auf ein von Kolonialisierung befreites panafrikanisches Bewusstsein und Solidarität mit den Armen und Entrechteten abzielt. Sozialwissenschafter aus Europa, den USA und der Karibik analysieren die antikolonialen Aktivitäten von Marcus Garvey sowie Bemühungen von Rastafari-Gemeinden um Repatriierung von Schwarzen nach Afrika und finanzielle Entschädigung für das durch Sklaverei verursachte Leid. Mutabaruka und der österreichische Kulturanthropologe Werner Zips schildern ihre Erfahrungen beim Panafest in Ghana an einem der historischen Stützpunkte für die Verschiffung von SklavInnen. ÖFSE SIG:
22904
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Hartmeyer, Helmuth Österreich; Entwicklungspolitische Bildung; Lehrplan; Interkulturelle Erziehung; Politische Bildung; Unterricht; Lehrmethode; Erziehungsziel Aufbauend auf seinem langjährigen Engagement in der entwicklungspolitischen Bildung dokumentiert Helmut Hartmeyer die Genese und Realisierung des Bildungskonzepts "Globales Lernen", in dem entwicklungspolitische Bildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie interkulturelles und interreligiöses Lernen verknüpft werden, in Österreich. Er referiert die wissenschaftliche Diskussion über "Globales Lernen", die Aktivitäten zur Institutionalisierung dieses Bildungskonzepts in Europa und seine Integration in die Lehrpläne österreichischer Schulen. Neben den Angeboten zum "Globalen Lernen" in der LehrerInnenfortbildung listet er auf, welche Institutionen "Globales Lernen" in Österreich fördern, propagieren und in die Praxis umzusetzen versuchen. ÖFSE SIG: 19784 |
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Manor, James [Hrsg.] Kambodscha; Mosambik; Timor-Leste; Afghanistan; Uganda; Verwaltungshilfe; Local Government; Evaluierung; Entwicklungszusammenarbeit; Ownership; Entwicklungsstrategie; Entwicklungsplanung; Dezentralisierung; Mikrofinanzierung; Community Development MitarbeiterInnen des Instituts für Entwicklungsstudien der Universität von Sussex in England arbeiten die Kriterien des Erfolgs von acht Entwicklungsprogrammen in Staaten heraus, in denen die Verwaltungsstrukturen aufgrund eines erst kürzlich beendeten Krieges beziehungsweise anhaltender Kampfhandlungen geschwächt sind. Detailliert wird, wie im Rahmen des Wiederaufbauprogramms und der Restaurierung des Gesundheitswesens in Timor-Leste, der Unterstützung für den Aufbau der Verwaltung in einer benachteiligten Provinz Kambodschas sowie Programmen für die Etablierung einer partizipatorischen Distriktplanung und Verbesserung des Schulwesens in Mosambik die Fundamente für dezentralisierte, von der Bevölkerung anerkannte leistungsfähige Verwaltungsstrukturen gelegt wurden. Dokumentiert werden die erfolgreiche Etablierung von Stadtteilforen und Mikrofinanzierung in Afghanistan und eines von der örtlichen Bevölkerung verwalteten Infrastrukturfonds in Norduganda. ÖFSE SIG:
22728 |
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Wallace, Tina; ... Grossbritannien; Südafrikanische Republik; Uganda; Projektmanagement; Nichtstaatliche Organisation; Entwicklungszusammenarbeit; Konditionalität; Entwicklungsverwaltung; Fundraising; Förderungskriterium; Monitoring BeraterInnen von Entwicklungshilfeorganisationen haben für dieses Buch in Befragungen von in der Entwicklungszusammenarbeit (EZA) tätigen nichtstaatlichen Organisationen (NGOs) erhoben, inwieweit die Auflagen der Financiers von EZA für Rechenschaftslegung und Projektgestaltung die Effektivität der Arbeit von Entwicklungshilfe-NGOs in Großbritannien, Südafrika und Uganda untergraben. Neben den Veränderungen der Kriterien und Verfahren der Fördermittelvergabe wird herausgearbeitet, dass das mittlerweile universell von den Geberinstitutionen eingeforderte Logframe-Verfahren für die Erarbeitung von Zielvorgaben und Überprüfung des Erfolgs von Entwicklungsprojekten eine von der Bevölkerung in den Entwicklungsländern mitbestimmte EZA gravierend be- beziehungsweise verhindert. ÖFSE SIG: 22640 |
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Newell, Peter [Hrsg.] Mexiko; Kenia; Brasilien; Indien; Nigeria; USA; Bangladesch; Südafrikanische Republik; Menschenrechte; Wasserversorgung; Ressourcenschutz; Wohnungswesen; Gesundheitswesen; Corporate Governance; Soziale Gerechtigkeit; Sozialstandards; Soziale Bewegung SozialwissenschafterInnen und AktivistInnen in sozialen Bewegungen dokumentieren, wie Arme in Südafrika, Mexiko, Kenia und Brasilien sich organisieren und das Recht auf Wasserversorgung, Nutzung von Naturressourcen, Wohnung und medizinische Versorgung erstreiten. Herausgearbeitet wird die Wechselwirkung zwischen sozialer Mobilisierung und gesetzlicher Verankerung sozialer Rechte, deren Gewährleistung wiederum nur durch den Druck und die Kontrolltätigkeit sozialer Bewegungen gesichert werden kann. Analysiert werden die Kampagnen, um Unternehmen in Indien, den USA, Nigeria, Bangladesch zur Zahlung von den Lebensunterhalt der ArbeiterInnen sichernden Löhnen und umweltschonender Produktion zu zwingen. ÖFSE SIG: 22750/3 |
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Koroma, Suffyan EU; AKP-Länder; WTO; Aussenwirtschaft; Ernährungssicherung; Landwirtschaft; Präferenzen; Handelsvertrag; Agrarpolitik; Agrarhandel; Fischerei Die Welternährungsorganisation schlüsselt auf, wie sich die EU-Erweiterung, Reform der EU-Agrarpolitik und von der EU anvisierte Aufgliederung des Cotonou-Abkommens mit den 75 AKP-Staaten in sechs regionale Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPAs) auf die Ernährungssicherung sowie Erträge der AKP-Staaten aus dem Fischfang und Export von Agrarprodukten auswirkt. Herausgearbeitet wird, wie die Vereinbarkeit der Handelspräferenzen und Gestaltung der EPAs mit den Regelwerk der Welthandelsorganisation hergestellt werden kann. Moniert werden eine Anpassung der Verbraucherschutzauflagen der EU für Lebensmittel an die Gegebenheiten in Entwicklungsländern und Ausgleichszahlungen für die durch die Senkung von Garantiepreisen und Verringerung der Handelspräferenzen im Rahmen der WTO den AKP-Ländern entstehenden Ertragseinbussen. ÖFSE SIG:
22799/8 |
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International Organization for Migration Simbabwe; Bangladesch; Angola; Sambia; Südafrikanische Republik; Migration; Brain Drain; Heimatüberweisung; Migrationspolitik; Rückwanderung; Entwicklungspolitik; Millennium Entwicklungsziele SozialwissenschafterInnen und MitarbeiterInnen der "Internationalen Organisation für Migration" beleuchten den Stellenwert von Migration für die Realisierung der von der Staatengemeinschaft bis 2015 angepeilten Entwicklungsziele und analysieren, wie die Qualifikationen und Finanztransfers von Ausgewanderten besser für die Armutsbekämpfung in ihren Heimatländern genutzt werden können. Ausgelotet werden der Umfang und die Auswirkungen von interner Migration in Entwicklungsländern und der daraus resultierende politische Handlungsbedarf. Neben einer Bestandsaufnahme der Qualifikationen und Kontakte zu ihrer Heimat der nach Großbritannien und Südafrika migrierten SimbabwerInnen wurde die Verwendung der Überweisungen von MigrantInnen nach Bangladesch untersucht. Durchleuchtet werden die Bemühungen in Angola und Sambia, die Emigrierten in die Entwicklung des Landes einzubinden. ÖFSE SIG:
22752
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