AusgewÄhlte NeuzugÄnge |
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Bickford-Smith, Vivian [Hrsg.] Afrika; Afrikaforschung; Film; Geschichte; Geschichtswissenschaft; Antikolonialismus; Kulturanthropologie; Sklaverei; Sozio-ökonomischer Wandel; Bewusstseinsbildung Südafrikanische und US-amerikanische HistorikerInnen analysieren Filme afrikanischer, europäischer und US-amerikanischer Regisseure, wie sie den Sklavenhandel, die Kolonialzeit, die Besinnung auf kulturelle Wurzeln, die Situation der Frauen sowie Aufstände gegen die Kolonialherrschaft und gegen Apartheid in Afrika porträtieren. Untersucht werden weiters Filme, die die neokoloniale Korrumpierung afrikanischer Eliten, den Völkermord in Ruanda und die Aufarbeitung der Vergangenheit durch Wahrheitskommissionen thematisieren. Neben dem biographischen Hintergrund der Regisseure und der Entstehungsgeschichte der Filme wird ausgelotet, welche Positionen vermittelt werden und inwieweit historische Ereignisse authentisch dargestellt oder verfälscht werden. ÖFSE SIG:
22923 |
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Santiso, Javier China VR; Lateinamerika; Aussenhandel; Auslandsinvestition; Wettbewerbsfähigkeit; Süd-Süd-Beziehungen; Aussenwirtschaft; Wertschöpfungskette; Rahmenbedingungen Neben den Optionen für die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit Lateinamerikas schlüsseln lateinamerikanische und asiatische ÖkonomInnen auf, wie der Außenhandel Chinas die Wirtschaftsentwicklung und Exporte Lateinamerikas beeinflusst. Herausgearbeitet wird, dass Chinas Wirtschaftswachstum sich aufgrund des gestiegenen Rohstoffbedarfs für die auf Rohstoffexporte spezialisierten lateinamerikanischen Staaten positiv ausgewirkt hat. Analysiert wird, inwieweit die Exporte Chinas lateinamerikanische Exporte in die USA verdrängen und China zu Lasten Lateinamerikas Auslandsinvestitionen angezogen hat. Verschlechterungen der Wettbewerbsposition werden nur für Mexiko und die zentralamerikanischen Staaten konstatiert. ÖFSE SIG: 23014 |
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Lutz, Helma Vom Weltmarkt in den Privathaushalt Die neuen Dienstmädchen im Zeitalter der Globalisierung Opladen [u.a.]: Budrich, 2007 - 226 S. ISBN 978-3-86649-011-6, 3-86649-011-9 Deutschland BR; Immigration; Ausländer; Hausangestellte; Frauenarbeit; Geschlechterverhältnis; Familie; Haushaltung; Migration; Grundrechte Nach einem Überblick über die feministische Debatte über die Arbeitsverteilung im Haushalt sowie Feminisierung der Migration ermittelt die Soziologin Helma Lutz anhand der Befragung von 27 ausländischen HaushaltsarbeiterInnen und 19 ArbeitgeberInnen in drei deutschen Städten die mit der Arbeit im Privathaushalt verknüpften Belastungen. Neben den Biographien der befragten HaushaltsarbeiterInnen erkundet sie die zwischen Ausbeutungsverhältnis und Vertrauensgemeinschaft oszillierenden Beziehungsstrukturen zwischen den zumeist über keine Aufenthaltserlaubnis verfügenden HaushaltsarbeiterInnen und ihren ArbeitgeberInnen. Ausgeleuchtet wird, wie die Frauen ihre "virtuelle Mutterschaft" mit ihren im Heimatland verbliebenen Kindern aufrechterhalten und mit welchen Problemen "illegalisiert Lebende" in Deutschland konfrontiert sind. ÖFSE SIG:
22738 |
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Böke, Henning China VR; Maoismus; Zeitgeschichte; Revolution; Kollektivismus; Klassenkampf; Sozialismus; Wirtschaftspolitik; Soziale Bewegung; Kulturwandel Der deutsche Politologe Henning Böke schildert die Geschichte der chinesischen Revolution, die politischen Entwicklungen in China und Auseinandersetzungen innerhalb der chinesischen KP über die Wirtschafts- und Entwicklungsstrategie. Er arbeitet heraus, wie sich Maos Überlegungen von den Thesen von Marx, Lenin und Stalin abheben. Neben einer Analyse der Kulturrevolution beleuchtet Böke Aktivitäten und Perspektiven maoistischer Organisationen in Südasien und Deutschland. Er detailliert die negativen Effekte des derzeit in China verfolgten Kurses der "sozialistischen Marktwirtschaft" und sieht den Genossenschaftssozialismus als weltweiten Hoffnungsträger für eine gerechtere Wirtschaftsordnung. ÖFSE SIG:
23011 |
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Jomo Kwame Sundaram [Hrsg.] IBRD; Entwicklungstheorie; Handelspolitik; Technologiepolitik; Wirtschaftswissenschaft; Privatisierung; Entwicklungspolitik; Korruption; Wirtschaftsgeschichte; Agrarreform; Wettbewerbsfähigkeit; Süd-Perspektive Britische und asiatische ÖkonomInnen und SozialwissenschafterInnen unterziehen die von Weltbank, IWF und neoliberalen Ökonomen propagierten Thesen, Strategien und Forderungen einer detaillierten Kritik. Herausgearbeitet wird, dass dem Staat eine unverzichtbare und zentrale Rolle in der Förderung von technologischer Innovation sowie Stimulierung und Steuerung von Entwicklungsprozessen zukommt und die Forderungen nach Handelsliberalisierung und Privatisierung keine wissenschaftliche Fundierung haben. Hinterfragt werden die neoliberale Wirtschaftswachstumstheorie und die neoliberale Sichtweise von Human- und Sozialkapital. Durchleuchtet werden Optionen der Korruptionsbekämpfung, die Bedeutung von Agrarreform sowie der Status der Wirtschaftsgeographie und Wirtschaftsgeschichte. ÖFSE SIG:
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African Foundation for International Law Westsahara; Afrika; UNO; ICJ; Afrikanische Union; Internationaler Strafgerichtshof; Selbstbestimmung; Terrorismus; Menschenrechte; Minderheitenpolitik; Völkerrecht; Rechtsprechung Afrikanische und europäische RechtswissenschafterInnen erörtern, warum die Einrichtung einer Kommission der Afrikanischen Union zur Sicherung der Rechte nationaler Minderheiten sinnvoll wäre und inwieweit die Vereinbarungen zur Bekämpfung des Terrorismus in Afrika Handhabe für die Verletzung von Grund- und Menschenrechten bieten. Gino Naldi analysiert die internationalen Bemühungen, dem Recht der EinwohnerInnen der seit 1975 von Marokko besetzten Westsahara auf Selbstbestimmung Geltung zu verschaffen. Beleuchtet werden die Regelungen für die Einbeziehung der Opfer in die Verfahren vor dem Internationalen Strafgerichtshof, ein Urteil des Internationalen Gerichtshofs zur Schlichtung eines Grenzkonflikts zwischen Benin und Niger sowie die Auswirkungen einer Reform des UNO-Sicherheitsrats auf den Internationalen Gerichtshof. Hinterfragt wird die Befugnis des UNO-Sicherheitsrats zur Blockierung von Verfahren des Internationalen Strafgerichtshofs. ÖFSE SIG:
23092/13
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Sen, Amartya Kumar Multikulturelle Gesellschaft; Kulturelle Identität; Ethnozentrismus; Soziale Beziehungen; Geschichte; Kulturkontakt; Interkulturelle Kommunikation; Sozialer Wert; Ideologie; Krisenprävention Der indische Wirtschaftsnobelpreisträger Amartya Sen arbeitet heraus, dass die Gewalttätigkeit Vorschub leistende Aufteilung der Welt in statische Blöcke aus Religionen, Kulturen oder Zivilisationen unsinnig ist, da jeder Mensch bei Berücksichtigung aller Faktoren menschlichen Daseins wie Klasse, Geschlecht, Beruf oder Sprache über sich überschneidende Gruppenzugehörigkeiten verfügt. Neben der breiten Palette von unterschiedlichen Auffassungen innerhalb jeder Religionsgemeinschaft belegt er anhand von Beispielen aus der Geschichte, dass aufgrund der vielfältigen Kulturbeziehungen keine Region einen exklusiven Anspruch auf die Definition von Demokratie oder Werten beanspruchen kann. Sens Analyse von Multikulturalismus, Postkolonialismus, Terrorismus und Globalisierung mündet in ein Plädoyer für politische und soziale Systeme, die jedem Menschen gestatten, seine Persönlichkeit ohne Einzwängung in ein Korsett von Zuordnungen zu entfalten. ÖFSE SIG: 23000 |
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Bourdet, Yves; Olofsdotter, Karin EU; USA; Nordafrika; Südafrikanische Republik; Westafrika; Präferenzen; Aussenhandelspolitik; Nahrungsmittelhilfe; Aussenwirtschaft; Wettbewerbsfähigkeit; Diversifikation; Wirtschaftsintegration; Zucker; Agrarhandel; Entwicklungszusammenarbeit Europäische ÖkonomInnen analysieren die Auswirkungen von Handelspräferenzen und anderer außenwirtschaftlicher Maßnahmen sowie der Entwicklungszusammenarbeit der EU auf Exporte und Wirtschaftswachstum von Entwicklungsländern. Neben einem Vergleich der Auswirkungen der Handelspräferenzen und Nahrungsmittelhilfe der EU und der USA auf die Exporte beziehungsweise Agrarproduktion von Entwicklungsländern wird eruiert, wie sich seit 1990 die Produktzusammensetzung der Exporte der Entwicklungsländer verändert hat und die Reform der EU-Zuckermarktordnung auf Entwicklungsländer auswirkt. Untersucht wird, inwieweit die Mittelmeeranrainerstaaten ihr Potential für Exporte in die EU ausschöpfen, Südafrika aufgrund des Freihandelsabkommens mit der EU die Zusammensetzung seiner Exporte diversifizieren konnte und sich der Zusammenschluss westafrikanischer Staaten zu den Wirtschaftsgemeinschaften UEMOA und ECOWAS positiv auf die Mitgliedsstaaten ausgewirkt hat. ÖFSE SIG:
22980 |
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Mavrotas, George [Hrsg.]; Shorrocks, Anthony F. [Hrsg.] Entwicklungstheorie; Entwicklungspolitik; Einkommensverteilung; Wirtschaftspolitik; Gesundheitswesen; Korruption; Migration; Entwicklungsfinanzierung; Armut; Millennium Entwicklungsziele ÖkonomInnen und SozialwissenschafterInnen bilanzieren aus Anlass des 20jährigen Bestehens des "Weltinstituts für entwicklungökonomische Forschung" die Veränderungen in der Entwicklungstheorie und den Entwicklungsstrategien seit 1950. Ausgeleuchtet werden die Wechselwirkungen zwischen ungleicher Einkommensverteilung und wirtschaftlicher Entwicklung, medizinischer Versorgung, Korruption und Disposition für gewalttätige Konflikte. Neben einer Zusammenstellung der Indikatoren der Wirksamkeit von Entwicklungshilfe und der Komponenten von Sozialkapital wird herausgearbeitet, wie Globalisierung und Migration für die Armutsminderung instrumentalisiert werden können. Ergründet werden die Perspektiven der Entwicklungsökonomie, die Rolle des Kapitalmarkts in der Entwicklungsfinanzierung sowie die optimale Kombination zwischen Wirtschaftsförderung und Armutsbekämpfung. ÖFSE SIG: 23009 |
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Schwarte, Kristina Isabel USA; Vietnam; Irak; Journalismus; Krieg; Propaganda; Medien; Informationspolitik; Militär; Public Relations; Dritte-Welt-Journalismus Die deutsche Soziologin Kristina Isabel Schwarte zeichnet nach, wie US-Regierung und -Militär die Rahmenbedingungen für die Berichterstattung über den Vietnamkrieg und Interventionen im Irak seit 1991 beeinflussten. Schwarte beleuchtet die Informationspolitik und Propaganda-Strategien der Konfliktparteien sowie die Veränderungen der Wahrnehmung von Kriegen in der Öffentlichkeit aufgrund der Möglichkeit von Live-Berichterstattung vom Kriegsschauplatz und Information über das Internet. Sie arbeitet heraus, wie das Militär über die Einbettung von JournalistInnen in Kampfverbände einen Solidarisierungseffekt zu erreichen sucht und mit ausgeklügelten Reglements die Kriegsberichterstattung manipuliert. ÖFSE SIG: 14197/18 |
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Groth, Annette;
Kneifel, Theo Afrika; EU; AKP-Länder; WTO; Aussenwirtschaft; Freihandelszone; Präferenzen; Aussenhandelspolitik; Nord-Süd-Beziehungen; Globalisierungskritik; Agrarhandel; Kampagne Der Leiter der "Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika" in Heidelberg Theo Kneifel und Annette Groth erläutern anhand von Länderbeispielen die negativen Konsequenzen für die afrikanischen Staaten, wenn die in dem im Jahre 2000 unterzeichneten Cotonou-Abkommen anvisierten Freihandelsverträge (EPAs) mit 45 in vier Regionalgruppen gegliederten afrikanischen Staaten gemäß den EU-Positionen realisiert werden. Neben den historischen Veränderungen in den EU-Abkommen mit afrikanischen Staaten und den EU-Positionen innerhalb der Welthandelsorganisation wird herausgearbeitet, dass die mit den EPAs erzwungene Eliminierung von Schranken für EU-Exporte in die afrikanischen Staaten zur weiteren Verarmung strukturschwacher Länder Afrikas führt. Dokumentiert werden kritische Stimmen europäischer und afrikanischer Regierungen sowie nichtstaatlicher Organisationen zu den EPAs und der Stand der internationalen StopEPA-Kampagne. ÖFSE SIG:
20492/24 |
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Organisation for Economic Co-operation and Development Afrika; Entwicklungsfinanzierung; Millennium Entwicklungsziele; Steuer; Public-Private Partnership; Krankenversicherung; Gesundheitshilfe; Entwicklungszusammenarbeit; Ownership; Entwicklungsfonds; Schuldenerlass In dieser Zusammenstellung von Studien wird unter anderem dargelegt, wie sich der Beitrag von Entwicklungshilfe, Schuldenerlass, privaten Finanzflüssen, Verbesserung der Steuereinhebung und Überweisungen von MigrantInnen zur Finanzierung von Entwicklung in Afrika seit dem Jahr 2000 verändert hat und optimiert werden kann. Neben den Vorteilen des Einsatzes von Krediten gegenüber Schenkungen in der Entwicklungszusammenarbeit wird die Realisierbarkeit und Zweckmäßigkeit der Vorschläge zur Erschließung neuer Finanzierungsquellen für die für 2015 angepeilten Entwicklungsziele wie Besteuerung von Finanztransaktionen, Flugverkehr oder Etablierung einer internationalen Finanzfazilität durchleuchtet. Evaluiert werden die Übereinstimmung der Prioritäten globaler Entwicklungsfonds für die Unterstützung des Bildungswesens, Umweltschutzes und Gesundheitswesens und national formulierten Entwicklungszielen sowie Erschließung neuer Finanzmittel für das Gesundheitswesen in Ghana und das Potential für private Krankenversicherung in Entwicklungsländern. ÖFSE SIG:
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