AusgewÄhlte NeuzugÄnge |
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Roberts, J. Timmons; Parks, Bradley C. Nord-Süd-Beziehungen; Klima; Treibhauseffekt; Katastrophe; Katastrophenschutz; Umweltrecht; Umweltpolitik; Internationales Regime; Soziale Gerechtigkeit; Strukturpolitik; Nachhaltige Entwicklung Die US-amerikanischen Sozialwissenschafter J. Timmons Roberts und Bradley C. Parks schlüsseln auf, wie die Einkommenskluft zwischen Entwicklungsländern und Industriestaaten sowie das Verhalten der Industriestaaten in den Nord-Süd-Beziehungen die Kooperation zur Begrenzung der Klimaveränderung beeinträchtigt. Anhand einer Auswertung der Katastrophenstatistiken seit 1980 dokumentieren sie, dass die klimabedingten Katastrophen vorrangig Menschen in Entwicklungsländern treffen und die Verwundbarkeit von Staaten durch Naturkatastrophen eng mit wenig diversifizierter Wirtschaftsstruktur, hoher Einkommenskluft und schwacher Zivilgesellschaft verknüpft ist. Aus einer Aufschlüsselung der Unterzeichnerstaaten von Umweltkonventionen leiten sie ab, dass Fortschritte im Klimaschutz nur mit vertrauensbildenden Vorleistungen der für 60 Prozent der CO-Emissionen verantwortlichen Industriestaaten, Aufstockung der Finanzhilfen für Entwicklungsländer und gerechterer Verteilung der Quoten für die Berechtigung zu Treibhausgasemissionen möglich sind. ÖFSE SIG:
22917 |
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Jomo Kwame Sundaram [Hrsg] Entwicklungsländer; Millennium Entwicklungsziele; Entwicklungszusammenarbeit; Human Development; Handelspolitik; Beschäftigung; Finanzpolitik; Armutsbekämpfung; Soziale Gerechtigkeit; Liberalisierung; Kapitalmarkt ÖkonomInnen sowie MitarbeiterInnen von UNO-Organisationen und der Weltbank beleuchten die Bedeutung der Verknüpfung von Wirtschaftspolitik, Demokratie und Investitionen in Gesundheits- und Bildungswesen in Entwicklungsländern. Analysiert werden die Auswirkungen der Handelsliberalisierung auf Einkommensverteilung, Löhne und Beschäftigung. Detailliert wird, mit welchen Maßnahmen Entwicklungsländer die negativen Auswirkungen von Schwankungen der Kapitalzuflüsse für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung minimieren können. Hinterfragt wird die Vernachlässigung von Investitionen in die wirtschaftliche Infrastruktur in der Ausrichtung der für 2015 von der Staatengemeinschaft beschlossenen "Millennium Entwicklungsziele" und die Betonung der "Treffsicherheit" bei der Konzipierung von staatlichen Sozialleistungen und Armutsbekämpfung. ÖFSE SIG: 22940 |
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Roberts, J. Timmons;
Hite, Amy The globalization and development reader Perspectives on development and global change Malden, Mass.; Oxford: Blackwell, 2007 - XIV, 450 S. ISBN 1-405-13236-1 Entwicklungstheorie; Globalisierung; Globalisierungskritik; Kapitalismus; Nord-Süd-Beziehungen; Internationale Arbeitsteilung; Weltwirtschaft; Weltordnung; Soziale Bewegung In diesem Buch sind Texte von Sozial- und WirtschaftswissenschafterInnen zusammengestellt, die von den HerausgeberInnen als relevant für die Geschichte und den aktuellen Stand der Entwicklungstheorie und Kapitalismusanalyse betrachtet werden. Der Bogen spannt sich vom Kommunistischen Manifest über die Modernisierungstheorie von Rostow und die Dependenztheorie von Andre Gunder Frank bis zu Analysen der Triebkräfte der Globalisierung und ihre Auswirkungen auf Frauen sowie die Beschäftigungssituation in den Weltregionen. Neben Rechtfertigungen des Neoliberalismus werden Maßnahmen und Strategien detailliert, die Entwicklungsländern eine nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen ermöglichen. Analysiert wird, inwieweit Umweltorganisationen, Gewerkschaften, Frauenorganisationen und andere soziale Bewegungen durch globale Vernetzung auf die Globalisierung Einfluss nehmen können. ÖFSE SIG:
22935 |
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Schwenken, Helen Grossbritannien; Frankreich; EU; Migrationspolitik; Aktionsgruppe; Lobbyarbeit; Illegale Immigration; Asylrecht; Aktionsforschung; Soziale Bewegung; Politisches Verhalten; Gewerkschaft; Grundrechte Die deutsche Politologin Helen Schwenken analysiert anhand von zwei Beispielen, wie irreguläre MigrantInnen sich in der EU für die Durchsetzung ihrer Interessen organisieren und in Interaktion mit der Sensibilisierung der öffentlichen Meinung für Menschen- und Frauenrechte und Strategien von Regierungen und Gewerkschaften eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen und rechtlichen Situation durchsetzen. Unter die Lupe genommen werden die Aktivitäten in und um die von 1999 bis 2002 bestehenden Einrichtungen für irreguläre MigrantInnen in Sangatte am Ausgangspunkt des Eurotunnels nach Großbritannien und das sich von Großbritannien auf ganz Europa ausdehnende Organisationsnetzwerk von ausländischen Hausangestellten RESPECT. ÖFSE SIG:
22735 |
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Guild, Elspeth [Hrsg.] Grossbritannien; Frankreich; Niederlande; Italien; Deutschland BR; EU; Migrationspolitik; Terrorismus; Asylrecht; Recht; Ausländer; Ausweisung; Sicherheit; Menschenrechte Europäische RechtswissenschafterInnen zeichnen nach, wie im Gefolge des Terroranschlags auf das World Trade Center am 11. September 1991 mit dem Argument der Terrorismusbekämpfung in der EU, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Holland und Italien das Asylrecht eingeschränkt, Abschiebungen von AusländerInnen erleichtert sowie Einwanderung und Aufenthaltsberechtigung von AusländerInnen erschwert wurden. Herausgearbeitet wird die Rolle des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte in der Begrenzung von AusländerInnenrechte betreffenden Antiterrorismusmaßnahmen. Detailliert wird die Entwicklung der Gesetze, zwischenstaatlichen Kooperation und behördlichen Vollmachten zum Schutz der Inneren Sicherheit in den fünf erwähnten EU-Staaten seit 1945. Neben im Wortlaut wiedergegebenen Entschließungen zur Terrorismusbekämpfung und Leitlinien des UN-Hochkomissariats für Flüchtlinge wird dokumentiert, wo die Maßnahmen der einzelnen Staaten im Widerspruch zum humanitären Völkerrecht stehen. ÖFSE SIG:
23090/11 |
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Riesch, Andrea Marokko; Frankreich; EU; Migrationspolitik; Gastarbeiter; Heimatüberweisung; Emigration; Bilaterale Beziehungen; Immigration; Livelihood; Rahmenbedingungen; Arbeitsmarkt; Sozio-ökonomischer Wandel Nach einem Überblick über Migrationstheorien und die Geschichte der Migration aus Marokko beleuchtet die Politologin Andrea Riesch die wirtschaftliche, politische und soziale Situation in Marokko. Sie detailliert, wie sich im Rahmen der Migration soziale Netzwerke und Migrationskulturen herausbilden und Geldüberweisungen der GastarbeiterInnen die Landflucht in Marokko verstärken. Sie legt dar, wie auf EU-Ebene Maßnahmen in den Bereichen Justiz, Außenbeziehungen und Entwicklungszusammenarbeit zu einer Strategie zur Ursachenbekämpfung von Migration zusammengefügt worden sind. Die in Kooperation mit Marokko realisierten Maßnahmen erzielen nach Ansicht von Riesch nicht die angestrebte Wirkung, weil die Kluft zwischen den Einkommensmöglichkeiten in Marokko und in der EU nicht ausgeglichen wird und die von der EU angepeilte Verbesserung der ländlichen Infrastruktur die Emigrationsanreize für die das Gros der AuswandererInnen stellenden jungen StadtbewohnerInnen nicht vermindert. ÖFSE SIG:
23095/15
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Klein, Thomas M. Entwicklungszusammenarbeit; Humanitäre Hilfe; Qualitätssicherung; Monitoring; Millennium Entwicklungsziele; Effektivität; Projektmanagement; Entwicklungsplanung; Indikator; Entwicklungsverwaltung Nach einer Bilanzierung der Veränderungen der Entwicklungspolitik seit 1945 und der humanitären Hilfe referiert der Ökonom Thomas M. Klein die von Hilfsorganisationen vereinbarten Mindeststandards und Messgrößen der Ergebnisse humanitärer Hilfe. Basierend auf einer Befragung von 29 Institutionen der Entwicklungszusammenarbeit (EZA) und humanitären Hilfe detailliert Klein, welche Verfahren zur Überprüfung der Wirkung von EZA und humanitärer Hilfe Entwicklungsagenturen und Hilfsorganisationen einsetzen. Neben dem Status der internationalen Initiativen zur Verbesserung der Wirksamkeit von EZA und humanitärer Hilfe beleuchtet er die Optimierung der Nutzung von Instrumenten des ergebnisorientierten Managements für Planung, Implementierung und Evaluierung von EZA und humanitärer Hilfe. ÖFSE SIG: 17699/33 |
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Litvinoff, Miles; Madeley, John Fairer Handel; Armutsbekämpfung; Handelspolitik; Bewusstseinsbildung; Genossenschaft; Zertifizierung; Agrarhandel; Arbeitsbedingungen; Nachhaltige Entwicklung; Alternativer Lebensstil Unter Rückgriff auf ihre Erfahrungen im langjährigen Engagement im fairen Handel dokumentieren Miles Litvinoff und John Madeley anhand von Beispielen, wie Ökotourismus sowie die Vermarktung von Nahrungs- und Genussmitteln, Textilien und Möbeln im Rahmen des Fairen Handels die Lebensbedingungen genossenschaftlich organisierter ProduzentInnen in Entwicklungsländern verbessert. Neben der Anprangerung der Praktiken transnationaler Konzerne und negativen Effekten des Welthandelssystems belegen sie, wie KonsumentInnen in Industrieländern durch die Bezahlung eines fairen Preises Druck für eine sozial gerechtere Weltwirtschaftsordnung machen und mithelfen, in Entwicklungsländern Kinderarbeit und den Einsatz von Pestiziden und Gentechnik einzuschränken sowie Arbeitsbedingungen und den Zugang zu Schulbildung und medizinischer Versorgung zu verbessern. ÖFSE SIG:
22968 |
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Liu, Guofu China VR; Menschenrechte; Migrationspolitik; Migration; Grundrechte; Reiseformalität; Gesetz; Tourismus; Rückwanderung Der chinesische Rechtswissenschafter Guofu Liu dokumentiert in allen Details die Reglements für die Aus- und Einreise chinesischer Staatsbürger aus beziehungsweise nach China. Er arbeitet heraus, wie Chinas Behörden mit diesen Reglements gegen das in UNO-Konventionen verankerte Menschenrecht auf Ausreise, Emigration und Rückkehr in das Heimatland verstoßen. Neben der historischen Entwicklung der chinesischen Migrationspolitik wird detailliert, welche kulturellen und gesellschaftlichen Faktoren Chinas Migrationsgesetzgebung beeinflussen. Hinterfragt werden die administrativen Auflagen bei der Ausstellung eines Reisepasses und beim Devisenerwerb sowie Beschränkungen der Reise nach Hongkong, Macao und Taiwan. Zusätzlich zu den Reformen der chinesischen Migrationsgesetzgebung seit 1986 detailliert Guofu Liu den Bedarf für weitere Maßnahmen, damit China dem Menschenrecht auf Ein- und Ausreise Genüge tut und Hindernisse für die wirtschaftliche Entwicklung eliminiert werden. ÖFSE SIG: 22937 |
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Broadman, Harry G.;
Isik, Gozde Indien; China VR; Afrika; Auslandsinvestition; Aussenwirtschaft; Aussenhandel; Süd-Süd-Beziehungen; Wettbewerbsfähigkeit; Wirtschaftsintegration; Exportförderung; Investitionsförderung; Wertschöpfungskette; Handelspolitik Die Weltbank analysiert in dieser Studie die begünstigenden und hemmenden Faktoren für den Handel zwischen Afrika, China und Indien. Neben dem Status der Wirtschaftsbeziehungen wird anhand der Befragung von chinesischen, indischen und heimischen Unternehmen in Ghana, Senegal, Südafrika und Tansania detailliert, durch welche infrastrukturellen Defizite, bürokratischen Hürden und Strukturierung der Zölle die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen behindert wird. Herausgearbeitet wird, welche Maßnahmen zur Stimulierung von Auslandsinvestitionen, zur Exportförderung und zur Verminderung innerafrikanischer Handelsschranken sich als zweckmäßig erwiesen haben beziehungsweise erforderlich sind. ÖFSE SIG: 22683 |
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Raby, David Venezuela; Kuba; Nicaragua; Chile; Lateinamerika; Sozialismus; Revolution; Demokratie; Globalisierungskritik; Massenbewegung; Marxismus; Politisches System; Sozialreform Der britische Historiker und Aktivist in Solidaritätskampagnen David L. Raby zeichnet nach, wie sich der Sozialismus in Kuba entwickelt hat und welche Inspiration die von Hugo Chavez in Venezuela durchgesetzten Veränderungen für die Realisierung antikapitalistischer Alternativen weltweit bieten. Neben der Analyse der Niederlagen revolutionärer Bewegungen in Chile, Nicaragua und Portugal grenzt Raby seine Skizzierung eines auf direkter Demokratie und Massenorganisationen aufbauenden Sozialismus von der in der Sowjetunion praktizierten dogmatischen Orthodoxie und dem in der Antiglobalisierungsbewegung vorherrschenden "romantischen Antikapitalismus" ab. In einer Abwägung der Demokratietheorien arbeitet er den Unterschied zwischen Demokratie und liberalem Parlamentarismus heraus. ÖFSE SIG:
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Pflüger, Tobias [Hrsg.] Deutschland BR;EU; Aussenpolitik; Militärpolitik; Geopolitik; Neoliberalismus; Menschliche Sicherheit; Weltordnung; Rüstungsindustrie; Intervention; Militär; Militärische Zusammenarbeit Deutsche PolitologInnen und FriedensaktivistInnen analysieren, wie die historische Entwicklung und Außenpolitik der EU mit dem Aufbau militärischer Kapazitäten verknüpft ist. Neben der Rolle Deutschlands bei der Etablierung von EU-Interventionsstreitkräften zur militärischen Absicherung von Konzerninteressen und Rohstoffversorgung werden die außenpolitischen Ambitionen und Strategien der EU am Balkan, in Asien, Afrika und Lateinamerika sowie gegenüber der Türkei, Russland und den USA aufgeschlüsselt. Beleuchtet werden die Rüstungsexportpolitik der EU, die Finanzierung der EU-Militarisierung, der Status der EU-Rüstungskonzerne und die Militarisierung ziviler Bereiche. ÖFSE SIG:
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