AusgewÄhlte NeuzugÄnge |
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Boris, Jean-Pierre Kakao; Kaffee; Baumwolle; Reis; Agrarhandel; Erzeugerpreis; Multinationales Unternehmen; Fairer Handel; Korruption; Rohstoffmarkt; Rohstoffabkommen Der französische Wirtschaftsjournalist Jean-Pierre Boris gibt detailliert Einblick in die Bemühungen von Regierungen, Großhändlern und transnationalen Konzernen, den Preis und das Angebot von Kakao, Kaffee, Baumwolle, Reis und Pfeffer zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Neben den negativen Auswirkungen von Subventionen und kontraproduktiven Effekten von internationalen Vereinbarungen zur Agrarpreisstabilisierung legt er dar, wie Marktregulierungsmaßnahmen in den Entwicklungsländern der Oberschicht Extraeinkünfte zu Lasten der ProduzentInnen verschaffen und Entwicklungsländer von Konzernen und Regierungen der Industriestaaten gegeneinander ausgespielt werden. Den ProtagonistInnen des "fairen Handels" hält er entgegen, dass sie mit ihren Kampagnen den Gesamtabsatz der jeweiligen Produkte und damit auch die Verkaufserlöse der ProduzentInnen schmälern, ohne dies mit den Erlösen des "fairen Handels" ausgleichen zu können. ÖFSE SIG:
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Müller-Brandeck-Bocquet, Gisela; ... Afrika; EU; Frankreich; Großbritannien; USA; Deutschland BR; EEF; Entwicklungszusammenarbeit; Außenpolitik; Politikdialog; Militärische Zusammenarbeit; Außenwirtschaft; Krisenprävention; Entwicklungspolitik; Konditionalität; Sicherheitspolitik Deutsche PolitologInnen zeichnen den Verlauf der Verhandlungen über die Euro-Mediterrane Partnerschaft sowie Implementierung der Abkommen der EU mit afrikanischen Staaten über Handelspräferenzen und Entwicklungszusammenarbeit seit 1958 nach. Neben der Verknüpfung der Verträge mit immer stringenteren Auflagen bezüglich "Good Governance" und Gewährleistung von Menschenrechten wird dargelegt, wie sich die Sicherheitskooperation zwischen Afrikanischer Union und EU sowie die Zuständigkeiten für Außenpolitik und der Aufbau von Kapazitäten für Militärinterventionen und diplomatisches Krisenmanagement in Afrika innerhalb der EU entwickelt haben. Bewertet werden die Veränderungen der Politik Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens und der USA gegenüber Afrika seit 1945. ÖFSE SIG: 22783 |
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Conference on Trade and Development Economic development in Africa Doubling aid ; making the "Big Push" work New York, NY [u.a.]: United Nations, 2006 - VI, 101 S. ISBN 92-1-112702-5 Afrika; Entwicklungszusammenarbeit; Entwicklungsfinanzierung; Entwicklungspolitik; Ownership; Entwicklungsverwaltung; Entwicklungsplanung Diese UNCTAD-Studie durchleuchtet vor dem Hintergrund der Erfahrungen aus dem US-Marshallplan für Westeuropa nach 1945 die Erfordernisse an institutionellen Veränderungen in Afrika und die Administration der Entwicklungszusammenarbeit (EZA), damit die zugesagte Verdoppelung der EZA die Realisierung der Millennium-Entwicklungsziele ermöglicht. Nach einer Bilanzierung des Finanzbedarfs Afrikas sowie der geographischen und sektoriellen Verteilung der bisherigen EZA in Afrika wird herausgearbeitet, unter welchen Voraussetzungen Afrika die zusätzlichen Finanzmittel entwicklungswirksam absorbieren kann. Abgewogen wird die optimale Kombination von Politikdialog, technischer Zusammenarbeit, Zuschüssen, Krediten sowie Projekt- und Budgethilfe. ÖFSE SIG:
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Cuperus, René [Hrsg.] EU; Sozialdemokratie; Wirtschaftspolitik; Sozialpolitik; Sicherheitspolitik; Außenpolitik; Nationalbewusstsein; Sozialer Wert; Wettbewerbsfähigkeit; Bürgerbeteiligung; Arbeitsmarktpolitik In dieser Dokumentation eines von europäischen sozialdemokratischen Forschungsinstituten veranstalteten Symposiums erörtern sozialdemokratische Politiker, PolitologInnen und ÖkonomInnen, wie die in ihren Augen durch Abstimmungsniederlagen über die europäische Verfassung und Erstarken nationalistischer Bewegungen offenkundig gewordene Krise der EU überwunden werden kann. Ventiliert wird eine auf Investitionen in die Technologieentwicklung und Arbeitsmarktreformen basierende smarte Wirtschaftspolitik. Aufbauend auf einem Vergleich der Sozialpolitik von sechs Regierungen mit sozialdemokratischer Beteiligung werden die Konturen einer mit der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und sozialer Sicherheit korrellierenden Reform des Wohlfahrtsstaats herausgearbeitet. Ausgeleuchtet wird, warum und wie sich die EU-Sicherheitspolitik von der Außenpolitik der USA abhebt und wie das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Akzeptanz der EU in Europa gestärkt werden kann. ÖFSE SIG:
22997/1 |
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Linhart, Sepp [Hrsg.] Ostasien; Kulturgeschichte; Sozialgeschichte; Wirtschaftsgeschichte; Gesellschaft Der Band bietet einen umfassenden Überblick über die historischen und (gesellschafts-)politischen Entwicklungen Ostasiens im 20. Jahrhundert. Einer Auseinandersetzung mit dem Krieg im Pazifik und dem Koreakrieg folgen Analysen der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen, unter anderem in Hinblick auf die Demographie in China sowie die Stadtentwicklung der ostasiatischen Metropolen. Die Beiträge folgen einer chronologischen Konzeption, wobei neben der Ereignisgeschichte vor allem das Aufzeigen größerer Entwicklungszusammenhänge, und dabei v.a. die großen Entwicklungsmodelle, die das 20. Jahrhundert prägten, im Mittelpunkt stehen: das japanische Modell vor bzw. nach 1945 sowie das sozialistische Modell der Volksrepublik China und der Demokratischen Volksrepublik (Nord-)Korea. ÖFSE SIG: 21596/14 |
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Kellermann, Christian IMF; Weltfinanzordnung; Strukturanpassung; Konditionalität; Neoliberalismus; Verschuldung; Interessengruppe; Internationales Regime; Politologie; Schuldenerlass; Herrschaftsform Nach einem Überblick über die Theorien der Etablierung von Macht und Hegemonie auf internationaler Ebene zeichnet der Politologe und Mitarbeiter der sozialdemokratischen Friedrich-Ebert-Stiftung Christian Kellermann nach, wie die Entwicklung der Machtkonstellationen seit 1945 die Handlungsfelder des Weltwährungsfonds (IWF) verändert hat. Er beschreibt, welche unterschiedlichen Zielstellungen radikale Neoliberale, internationale Finanzgemeinde, Institutionalisten, internationale Finanzmarktstabilisierer und Globalisierungskritiker im Rahmen des durch die Finanzkrise in Asien 1997 ausgelösten Ringens um eine Reform des IWF durchzusetzen versuchten und worauf ihr Einfluss basierte. Er detailliert, warum und mit welchen Argumenten und Koalitionen die Repräsentanten des Kapitalmarkts die Etablierung eines internationalen Insolvenzrechtes verhindern konnten. ÖFSE SIG:
22919
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Sheehan, Molly O'Meara Stadtentwicklung; Stadtplanung; Wasserversorgung; Katastrophenschutz; Gesundheitswesen; Sanitäre Einrichtung; Städtische Landwirtschaft; Öffentliche Verkehrsmittel; Erneuerbare Energie; Armutsbekämpfung; Community Development; Nachhaltige Entwicklung Nach einem Überblick über die Auswirkungen des weltweiten Anwachsens der Städte beschreiben amerikanische, britische und australische UmweltwissenschafterInnen, mit welchen erprobten Methoden und Innovationen die Versorgung mit Wasser und sanitären Einrichtungen auch für SlumbewohnerInnen gewährleistet werden kann. Veranschaulicht durch Beispiele aus Städten in Industriestaaten und Entwicklungsländern werden die positiven Effekte städtischer Landwirtschaft, der Stärkung lokaler Produktion, der Verbesserung der Umweltverträglichkeit der städtischen Verkehrsinfrastruktur und der Integration erneuerbarer Energie in die Stadtentwicklung expliziert. Detailliert werden Armutsbekämpfung, Verbesserung der Katastrophenprävention und Verminderung der Gesundheitsgefährdungen. ÖFSE SIG: HA-7/0007-2007
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Ocampo, José Antonio [Hrsg.] IMF; Entwicklungsfinanzierung; Auslandsinvestition; Kapitalmarkt; Konditionalität; Entwicklungsbank; Schuldenerlass; Weltfinanzordnung; Finanzpolitik; Bankwesen; Steuer Nach einer Bestandsaufnahme der Trends der Investitionsflüsse in Entwicklungsländer legen wissenschaftliche MitarbeiterInnen der UNO-Abteilung für Wirtschaftliche und Soziale Angelegenheiten dar, welche Maßnahmen der Kapitalmarktregulierung, Auflagen für Banken und Investitionsanreize für die nachhaltige Entwicklung und Minimierung von Finanzkrisen in Entwicklungsländern sinnvoll und erforderlich sind. Herausgearbeitet wird, wie Industriestaaten und Entwicklungsbanken mit Garantien und Finanzhilfe die Schwankungen der privaten Finanzflüsse ausgleichen und Investitionen in die vom Kapitalmarkt weitgehend ausgegrenzten wenigst entwickelten Länder lenken können. Neben Vorschlägen für eine Reform des Weltwährungsfonds wird der Status der Bemühungen um die Reduzierung der Schulden der Entwicklungsländer auf ein wirtschaftlich verkraftbares Niveau bewertet. ÖFSE SIG:
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Gotschi, Elisabeth; ... Österreich; Uganda; Mosambik; Nepal; Indien; Entwicklungszusammenarbeit; Entwicklungsprozessforschung; Gender-Ansatz; Fairer Handel; Entwicklungshilfeprojekt; Interkulturelle Kommunikation; Ethik; Human Development; Ownership; Ländliche Entwicklung Neben einer Reflexion des Einflusses der Globalisierung auf die Entwicklungszusammenarbeit (EZA) detaillieren österreichische und afrikanische SoziologInnen, wie die durch die Sozialisation verinnerlichten kulturellen Dispositionen der Beteiligten Projekte der ländlichen Entwicklung in Uganda, Mosambik und Nepal beeinflusst haben. Ausgeleuchtet wird das Potential des Konzepts des Sozialphilosophen Pierre Bourdieu, der soziale Prozesse als Interaktion kulturell vorgeprägter Menschen versteht, für die Anpassung von Entwicklungsprogrammen an die Lebenswelt der Zielgruppen. Erörtert werden Aspekte der Gewährleistung von Kinderrechten in Indien, des Empowerment von Frauen und des fairen Handels. ÖFSE SIG: 14092/10 |
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Friedman, Thomas L. USA; Indien; Globalisierung; Informationstechnologie; Unternehmertum; Internationale Arbeitsteilung; Multinationales Unternehmen; Außenwirtschaft; Wettbewerbsfähigkeit; Human Resources; Sozialpolitik; Sozio-ökonomischer Wandel Der Außenpolitikkolumnist der New York Times, Thomas L. Friedman, dokumentiert an Hand von Betriebsbesuchen sowie Interviews mit Managern und Unternehmern in den USA und Asien, wie die Informationstechnologien die Struktur von Unternehmen verändert haben und mit welchen Strategien sie sich im globalen Wettbewerb behaupten. Neben den durch die Globalisierung notwendig gewordenen Veränderungen der Berufsbilder detailliert der bedingungslose Verfechter der Marktwirtschaft die Versäumnisse in den USA im Bildungswesen und der Forschungsförderung. Er skizziert, mit welchen Reformen sich Entwicklungsländer erfolgreich auf die neue Wettbewerbssituation einstellen und welche in internationaler Kooperation ausgehandelten Maßnahmen des sozialen Ausgleichs und des Umweltschutzes erforderlich sind. ÖFSE SIG: 22922 |
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Paffenholz, Thania;
Reychler, Luc Entwicklungszusammenarbeit; Friedenssicherung; Konfliktmanagement; Krisenprävention; Friedensforschung; Menschliche Sicherheit; Institution Building; Evaluierung; Humanitäre Hilfe; Entwicklungsplanung; Länderrisikoanalyse; Handbuch Unter Rückgriff auf ihre Erfahrungen als BeraterInnen in der Friedensförderung detaillieren Thania Pfaffenholz und Luc Reychler in diesem Leitfaden die Arbeitsschritte in der Planung und Evaluierung von Projekten der Friedensförderung und Konfliktschlichtung. Erläutert wird der organisatorische Ablauf einer Einschätzung von Konfliktrisiken und Möglichkeiten der Friedensförderung, auf deren Basis humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit (EZA) optimiert wird. Aufgeschlüsselt wird, wie der Aspekt der Friedensförderung und Konfliktminderung in die Planung und Evaluierung von EZA und humanitärer Hilfe sowie Schulung der MitarbeiterInnen von EZA-Organisationen integriert werden kann. ÖFSE SIG:
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Riddell, Roger C. Entwicklungspolitik; Entwicklungszusammenarbeit; Effektivität; Evaluierung; Katastrophenhilfe; Konditionalität; Ownership; Entwicklungsverwaltung; Entwicklungsstrategie; Lessons learnt; Humanitäre Hilfe Unter Rückgriff auf seine Erfahrungen aus 30 Jahren Tätigkeit in der Entwicklungszusammenarbeit (EZA) zeichnet der ehemalige Direktor der britischen Hilfsorganisation "Christian Aid" Roger C. Riddell die Veränderungen der EZA seit 1945 nach und durchleuchtet die Konsequenzen des Anstiegs an Geberorganisationen und die Komplexität der multilateralen Hilfe. Nach einer Aufschlüsselung der politischen und kommerziellen Dimensionen sowie Begründungen für EZA durchleuchtet er den Forschungsstand über die Effektivität der EZA und Zweckmäßigkeit von Auflagen. Neben den Problemen der Evaluierung bilanziert er die Schwächen und Stärken staatlicher und nichtstaatlicher EZA sowie der Projekthilfe, Programmhilfe und technischen Zusammenarbeit. Zum Abschluss der Analyse der Defizite der EZA und der humanitären Hilfe formuliert Riddell Empfehlungen für die bessere Fokussierung und Koordinierung der EZA. ÖFSE SIG:
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Singh, Kavaljit WTO; GATS; TRIPS; Auslandsinvestition; Gewinntransfer; Investitionsrecht; Multinationales Unternehmen; Investitionsförderung; Handelspolitik; Verhaltenskodex; Kampagne; Nord-Süd-Beziehungen Nach einem Überblick über die Trends von Kapitalflüssen, Firmenübernahmen und Investitionen transnationaler Konzerne in Entwicklungsländern relativiert der Ökonom und Direktor des indischen "Public Interest Research Centre" Kavaljit Singh durch eine Aufschlüsselung von Entwicklungsländer schädigenden Konzernpraktiken die vielfach postulierten positiven Effekte von Auslandsinvestitionen. Er durchleuchtet im historischen Aufriss die Bemühungen der Industriestaaten, in Verhandlungen im Rahmen der Welthandelsorganisation und bilateralen Abkommen den Spielraum einzelner Staaten für die Regulierung von Kapitalflüssen und Auflagen für Auslandsinvestoren immer weiter einzuengen. Er hinterfragt die Wirksamkeit von Selbstverpflichtungen von Konzernen und resümiert die Komponenten einer erfolgreichen Organisierung von Protestkampagnen. ÖFSE SIG: 22948 |
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