AusgewÄhlte NeuzugÄnge |
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Eisenman, Joshua [et al.] [Hrsg.] China VR; Entwicklungsländer; Aussenpolitik; Geopolitik; Aussenhandelspartner; Süd-Süd-Beziehungen; Aussenwirtschaft; Entwicklungszusammenarbeit; Auslandsinvestition; Diplomatie Nach einem Überblick über die Ausrichtung der Außenbeziehungen Chinas im Verlauf von 2000 Jahren durchleuchten US-amerikanische und chinesische PolitologInnen das Engagement Chinas in Afrika, Lateinamerika und Westasien. Neben den Entwicklungen in den Beziehungen zwischen China, Indien und Pakistan wird detailliert, wie China mit Entwicklungszusammenarbeit und diplomatischen Aktivitäten in den verschiedenen Weltregionen wirtschaftliche Interessen und seine Position als Weltmacht zu untermauern sucht und die USA den Ambitionen Chinas am besten begegnen können. Analysiert wird, wie sich China um den Aufbau eines gemeinsamen integrierten Wirtschaftsraums mit Zentralasien und Südostasien bemüht sowie gegen die Bedrohung durch islamische Fundamentalisten und militärische Einkreisung durch andere Großmächte abzusichern sucht. ÖFSE SIG: 23118 |
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Organisation for Economic Co-operation and Development [Hrsg.] ÖFSE SIG: 14395/2007 |
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Setton, Daniela [et al. ] Deutschland BR; Entwicklungsländer; Heavily Indebted Poor Countries; IWF; Nord-Süd-Beziehungen; Verschuldung; Schuldenerlass; Entwicklungsfinanzierung; Kapitalmarkt; Nachhaltige Entwicklung; Einkommensverteilung MitarbeiterInnen des deutschen Forschungsinstituts "Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung" und der Schuldenerlasskampagne "erlassjahr.de" analysieren die Kapitalflüsse in Entwicklungsländer und legen dar, warum die 1996 von den Industriestaaten gestartete "Initiative für den Erlass von Schulden der hochverschuldeten armen Länder" (HIPC-Initiative) die Verschuldung dieser Länder bisher nicht auf ein nachhaltige Entwicklung ermöglichendes Niveau reduziert hat. Erörtert wird, wie die Verschuldung zur Zerstörung von Naturressourcen beiträgt und warum daher die Verringerung der Verschuldung auf ein "tragfähiges" Niveau auch aus ökologischen Erwägungen anzustreben ist. Herausgearbeitet wird, wie Deutschland Schuldenerlass handhabt und dass vorzeitige Schuldentilgungen von Entwicklungsländern und das Auftreten neuer Geberländer außerhalb der Industriestaaten die Macht des Weltwährungsfonds eingeschränkt haben, Entwicklungsländern eine neoliberale Wirtschaftspolitik aufzuzwingen. ÖFSE SIG:
17575/2007 |
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Conference on Trade and Development [Hrsg.] Entwicklungsländer; Wirtschaftsintegration; Kapitalmarkt; Freihandelszone; Süd-Süd-Beziehungen; Aussenwirtschaft; Handelspolitik; Währungspolitik; Infrastruktur; Entwicklungsstrategie; Weltwirtschaft; Finanzpolitik Dieser UNCTAD-Bericht analysiert, inwieweit Entwicklungsländer durch Formierung von Wirtschaftsgemeinschaften und Süd-Süd-Kooperationen ihre Position innerhalb der Weltwirtschaft verbessern können. Neben Maßnahmen zur Eindämmung spekulativer Kapitalflüsse wird die Optimierung der Abstimmung der Währungspolitik, des Kreditwesens und des Handels innerhalb der jeweiligen Region ausgelotet. Am Beispiel Mexikos werden die für Entwicklungsländer negativen Auswirkungen von Freihandelsvereinbarungen mit Industriestaaten detailliert. Hervorgehoben wird, dass eine Handelsliberalisierung Entwicklungsländern nur bei einer Verknüpfung mit einem regional koordinierten Ausbau der Transportwege, Optimierung der Transportlogistik sowie regionaler Koordinierung des Energiesektors und der Industriepolitik wirtschaftliche Vorteile bringt. |
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Shivji, Issa G. Nach einem historischen Abriss der Strategien der Kolonialmächte und der Entwicklung in Afrika seit der Unabhängigkeit legt der tansanische Rechts- und Sozialwissenschafter Issa G. Shivji dar, warum er die nichtstaatlichen Organisationen (NGOs) in Afrika mehrheitlich als Instrumente einer neoliberalen Offensive betrachtet, mit der die Industriestaaten die Kapazität zu selbstbestimmter Entwicklung in Afrika beschneiden. Als Akteure selbstbestimmter Entwicklung zu fungieren, sei für die meisten NGOs schon deshalb unmöglich, da sie von städtischen Eliten gesteuert und der Finanzierung durch Industriestaaten abhängig sind und überdies Konzepte und unberechtigte Vorbehalte der Geberstaaten gegenüber dem Staat als Entwicklungsakteur unhinterfragt übernehmen. Anhand der Situation in Tansania detailliert er, was NGOs zu beachten hätten, um selbstbestimmte soziale Veränderungen in die Wege zu leiten. ÖFSE SIG: 23104
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Reibmayr, Georg Der Soziologe Georg Reibmayr durchleuchtet den Diskussionsstand zur Notwendigkeit und Kompetenzausstattung übernationaler Strukturen und die Vorbehalte von Entwicklungsländern gegenüber einem nationale Souveränität einengenden Konzept von "Global Governance". Er zeichnet nach, welche Überlegungen zur Stärkung der Partizipation und des politischen Gewichts des Südens in Vorschläge zur Reform der Organe der Vereinten Nationen als derzeit gewichtigste Institution der "Global Governance" eingeflossen sind. Analysiert werden der Verlauf der Verhandlungen und die Auseinandersetzungen zwischen Nord und Süd über eine Reform des UNO-Sicherheitsrats und der Agenda der UNO-Generalversammlung sowie die Neugestaltung des Wirtschafts- und Sozialrats der Vereinten Nationen ECOSOC. ÖFSE SIG : 15997/B-107
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Mauser, Wolfram Wasser; Wasserwirtschaft; Wasserhaushalt; Landwirtschaft; Ökosystem; Nachhaltige Entwicklung; Hydrologie; Trinkwasser; Handbuch; Wasserkonflikt Der Geograph Wolfram Mauser erläutert den Wasserkreislauf und welche besonderen Eigenschaften Wasser zur entscheidenden Komponente des Lebens und Überlebens der Menschheit machen. Am Beispiel des Aralsees und des Nils detailliert er die Grenzen für nachhaltige Wassernutzung. Neben den 1992 vereinbarten "Dublin-Leitprinzipien zu Wasser und nachhaltiger Entwicklung" legt er dar, wie viel Wasser für die Nutzung durch den Menschen zur Verfügung steht und wie sich die Wassernutzung historisch verändert hat. Engpässe erwartet Mauser nur beim Wasserbedarf für die Landwirtschaft und plädiert daher dafür, dass abgesehen vom vermehrten Einsatz wassersparender Agrartechniken Regionen mit Wasserknappheit sich nicht auf die Erzeugung von Agrarprodukten kaprizieren, sondern sie aus Regionen importieren, die über ausreichende Wasserressourcen verfügen. ÖFSE SIG : 23119 |
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Maathai, Wangari Kenia; Biographie; Ressourcenschutz; Aufforstung; Frauenbewegung; Demokratisierung; Nachhaltige Entwicklung; Nachkoloniale Entwicklung; Traditionelle Kultur; Innenpolitischer Konflikt Neben ihrer Kindheit in Kenia und ihren Erfahrungen als Studentin in den USA schildert die 67-jährige kenianische Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai, wie sie das von Frauen getragene "Green Belt Movement" begründet und organisiert hat, das seit 1977 mit dem Pflanzen von mehr als 40 Millionen Bäumen der Bodenerosion entgegenwirkt und damit wesentlich zum Erhalt der Lebensgrundlagen der Bevölkerung in Kenia beiträgt. Illustriert durch Fotos gibt sie Einblick in ihr Engagement für Frauenrechte und für Demokratie. Sie dokumentiert, wie das Einparteienregime von Staatschef Arap Moi und Unternehmer die Aktivitäten für Ressourcenschutz und Demokratie mit Menschenrechtsverletzungen und Gewalt letztlich ohne Erfolg zu ersticken versuchten. ÖFSE SIG: 23112 |
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Harvey, David Der US-amerikanische Wirtschaftsgeograph David Harvey zeichnet nach, wie unter US-Ägide die durch Privatisierung, Deregulierung des Kapitalmarkts und staatliche Umverteilungen zugunsten des Privatkapitals gekennzeichnete neoliberale Umgestaltung der Weltwirtschaft durchgesetzt wurde. Neben den neoliberalen Komponenten der Wirtschaftsreform in China legt Harvey offen, wie aus Unterschieden in den geographischen Rahmenbedingungen die weltweit ungleiche wirtschaftliche Entwicklung abgeleitet werden kann. Herausgearbeitet werden die Funktionsweise der geographischen Arbeitsteilung sowie der Stellenwert physischer Infrastruktur für Produktion und Konsumtion, der Herstellung von Regionalität und des interventionistischen Staates. Durchleuchtet wird die Wechselwirkung zwischen Kapitalakkumulation und sozialen Kämpfen. ÖFSE SIG: 23106 |
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Hoering, Uwe IBRD; Deutschland BR; Entwicklungsländer; Entwicklungspolitik; Public-Private Partnership; Entwicklungsprojekt; Konditionalität; Wirtschaftsreform; Umweltverträglichkeit; Sozialverträglichkeit; Investitionsrecht; Menschenrechte Als unabdingbare Voraussetzung für Armutsminderung in Entwicklungsländern betrachtet die Weltbank Wirtschaftswachstum, für das Privatisierung staatlicher Leistungen, Handelsliberalisierung und Reduzierung der Verschuldung auf ein tragfähiges Niveau erforderlich sei. Der Journalist Uwe Hoering und die Politologin Daniela Setton belegen mit zahlreichen Beispielen, dass diese von der Weltbank propagierte Strategie auch gemäß weltbankinternen Evaluierungen die Armut sogar verschärft hat. Sie arbeiten heraus, wie die Weltbank im Streben nach Schaffung optimaler Bedingungen für ausländische Investitionen ihre eigenen Standards für Umweltverträglichkeit und Einhaltung sozialer Mindeststandards missachtet. Neben einer kritischen Bilanz des Auftretens Deutschlands in Weltbankgremien und Versuche einer Weltbankreform monieren Hoering und Setton die Durchsetzung gleichberechtigter Mitbestimmung aller Mitgliedsstaaten. ÖFSE SIG: 23068 |
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Satyanath, Shanker Thailand; Südkorea; Philippinen; Malaysia; Indonesien; Singapur; Bankwesen; Finanzrecht; Finanzpolitik; Zentralbank; Wirtschaftskrise; Kapitalmarkt; Politische Führung Der indische Politologe und Ökonom Shanker Satyanath vergleicht die Bankenaufsicht und Reglementierung des Bankwesens in Thailand, Südkorea, Malaysia, Indonesien, Hongkong, Singapur und auf den Philippinen bis zur Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 1997. Mit diesem Vergleich will Shanker Satyanath eruieren, welche politischen Konstellationen für die Prävention und Minimierung von Finanzkrisen und Bankzusammenbrüchen unter den Bedingungen eines liberalisierten Kapitalmarkts am wirksamsten sind. Probleme für ein rechtzeitiges Reagieren des Regierungschefs sieht Shanker Satyanath in Demokratien, in denen dieser nicht die Möglichkeit zur Bestellung eines gleich gesinnten Zentralbankchefs hat und somit dem Risiko von Falschinformationen ausgesetzt ist sowie durch politische Rücksichtnahmen in seinem Handeln blockiert wird. Die besten Voraussetzungen für eine effektive Bankenaufsicht bestehen laut Shanker Satyanath in autoritären Regimes, wenn der Entscheidungsträger kein privates kommerzielles Naheverhältnis zu Banken hat. ÖFSE SIG: 22641 |
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Copson, Raymond W. Der US-amerikanische Politologe Raymond W. Copson bilanziert die Entwicklungszusammenarbeit, Wirtschaftshilfe und außenpolitischen Aktivitäten der USA in Afrika seit dem Amtsantritt von Präsident George Bush, skizziert die erforderlichen Optimierungen und detailliert, wie Interessengruppen auf die Gestaltung der US-Hilfe für Afrika Einfluss nehmen. Trotz der Aufstockung der US-Wirtschaftshilfe auf Rekordniveau hält Copson für die Realisierung der bis 2015 angepeilten "Millennium Entwicklungsziele" eine erhebliche Erhöhung der US-Hilfe für Afrika und Eliminierung der Barrieren für Exporte afrikanischer Staaten in die USA für erforderlich. Die Effektivität der US-Hilfe für die AIDS-Bekämpfung in Afrika sieht er durch die auf Druck konservativer Gruppen damit verknüpften Auflagen beeinträchtigt. Weitere Kritikpunkte Copsons sind der geringe Stellenwert von Menschenrechtserwägungen und Demokratieförderung sowie das unzureichende Engagement in der Konfliktprävention und Friedenssicherung. ÖFSE SIG: 23101 |
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