AusgewÄhlte NeuzugÄnge |
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Steixner, Margret Entwicklungshilfepersonalfragen; Kulturkontakt; Konfliktmanagement; Interkulturelle Kommunikation; Personalausbildung; Organisationsentwicklung; Management; Akkulturation; Soziale Beziehungen; Kulturstandard Nach einem Überblick über die Analysemodelle kultureller Systeme schlüsselt die österreichische Erziehungswissenschafterin Margret Steixner anhand von eigenen Erfahrungen in Einsätzen in Eritrea und Uganda sowie Interviews mit in der Entwicklungszusammenarbeit (EZA) in Entwicklungsländern tätigen Personen unterschiedlicher Herkunft die in der Zusammenarbeit zwischen kulturell unterschiedlich geprägten Personen zu bewältigenden Probleme auf. Sie beleuchtet den konstruktiven Umgang mit kulturell bedingten Unterschieden in Beziehungsstilen, Denkstilen, Kommunikationsstilen, Führungsstilen, Arbeitsstilen und Konfliktritualen. Neben einer Auflistung der Basisfähigkeiten interkultureller Kompetenz lotet sie aus, wie die soziale Einbindung und Fähigkeit zu interkultureller Kommunikation von Fachkräften der EZA durch Schulung und Coaching optimiert werden kann. ÖFSE SIG:
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Jomo Kwame Sundaram [Hrsg.] USA; Osteuropa; Entwicklungsländer; Schwellenländer; Einkommensverteilung; Globalisierung; Armut; Wirtschaftsentwicklung; Statistik; Armutsbekämpfung; Wirtschaftspolitik Nach einer Bewertung der Methoden zur Erfassung der Einkommensverteilung analysieren WirtschaftswissenschafterInnen aus Industrie- und Entwicklungsländern die Veränderungen der Einkommensverteilung in der von Globalisierung und Deregulierung geprägten Periode ab 1980 gegenüber dem Zeitraum 1960 bis 1980. Sie arbeiten heraus, dass sich die innerstaatliche Einkommenskluft zwischen den reichsten zehn Prozent und ärmsten 40 Prozent seit 1980 generell vergrößert hat und die Strategie eines armutsreduzierenden Wirtschaftswachstums unwirksam geblieben ist. Neben Empfehlungen für die Armutsminderung wird aufgeschlüsselt, wie die Wirtschaftspolitik und staatliche Interventionen die Einkommensverteilung und das Ausmaß von Armut in den OECD-Staaten, den USA, Osteuropa und Nachfolgestaaten der Sowjetunion, Lateinamerika, Afrika, Ostasien, China und Indien beeinflusst haben. ÖFSE SIG: 22987 |
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Clapham, Christopher Big African States Angola, Sudan, DRC, Ethiopia, Nigeria, South Africa Johannesburg: Wits Univ. Press, 2006 - 301 S. ISBN 978-1-86814-425-9 Äthiopien; Sudan; Nigeria; Kongo Demokratische Republik; Angola; Südafrikanische Republik; State Building; Politische Führung; Gewaltökonomie; Innenpolitischer Konflikt; Klientelismus; Konfliktmanagement; Kriminalität Afrikanische, europäische und amerikanische SozialwissenschafterInnen analysieren die Konflikte in Äthiopien, Sudan, Nigeria, Demokratische Republik Kongo sowie Angola und versuchen zu klären, warum in diesen großen afrikanischen Staaten die Entwicklungsindikatoren und das Pro-Kopf-Einkommen niedriger und die staatlichen Einrichtungen zur Erfüllung ihrer Aufgabenstellungen unfähiger sind als in den meisten kleineren afrikanischen Staaten. Neben internationalen Antworten auf die Schwäche der staatlichen Strukturen in Afrika und am besten für Afrika geeigneten politischen Systemen wird durchleuchtet, inwieweit die Übernahme der von den Kolonialmächten festgelegten Staatsgrenzen, Rohstoffreichtum, geographische Weitläufigkeit und schwache staatliche Strukturen bewaffnete Aufstände begünstigen und Bekämpfung organisierter Kriminalität erschweren. ÖFSE SIG:
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Bredel, Ralf Entwicklungstheorie; Ethik; Wirtschaftspolitik; Krisenprävention; Motivation; Sozialer Wert; Politisches Verhalten; Soziale Gerechtigkeit; Sozialer Konflikt; Entwicklungspolitik Nach einer Aufschlüsselung der von liberalen, keynesianischen und marxistischen Wirtschaftstheorien angebotenen Optionen zur Behebung der in kapitalistischen Wirtschaftsordnungen virulenten Krisen und Konflikte erläutert der UNIDO-Beamte Ralf Bredel die Komponenten des horizontal inequality approach zur Spezifizierung der Mechanismen des Entstehens und der Austragung sozialer Konflikte. Er legt dar, wie die Struktur der Konfliktparteien und kulturelle Faktoren die Austragung von Konflikten determinieren. Neben der Skizzierung der Probleme der Verschränkung von Ethik und Konfliktprävention detailliert er, wie Konfliktprävention und Entwicklungszusammenarbeit mit dem Umstand umgehen soll, dass ökonomische und soziale Interventionen untrennbar mit impliziten ethischen Werturteilen und Ambitionen verknüpft sind. ÖFSE SIG:
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Organisation for Economic Co-operation and Development Entwicklungszusammenarbeit; Ownership; Monitoring; Effektivität; Entwicklungs-planung; Koordinierung; Evaluierung; Entwicklungsverwaltung; Politikdialog Diese Studie dokumentiert, wie weit 34 Entwicklungsländer und 55 mit diesen Ländern kooperierende Geberorganisationen in der Realisierung der in der Pariser Erklärung zur Sicherung der Effektivität der Entwicklungszusammenarbeit (EZA) festgelegten Ziele vorangekommen sind. Neben der Qualität der Erstellung Nationaler Entwicklungsstrategien durch Entwicklungsländer und des Budgetmanagements wurde eruiert, inwieweit die EZA in Einklang mit den von Empfängerländern festgelegten Prioritäten gebracht wurde und Geberländer bei der EZA-Implementierung die Strukturen der Entwicklungsländer nutzen. Erhoben wurden Fortschritte in der Koordinierung der EZA und ihrer Evaluierung. ÖFSE SIG:
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Geiselberger, Heinrich [Hrsg.] Partei; Gewerkschaft; Globalisierungskritik; Widerstand; Zivilgesellschaft; Lobbyarbeit; Alternativer Lebensstil; Politisches Verhalten; Internet; Aktionsgruppe; Medien; Nichtstaatliche Organisation Veranschaulicht durch Interviews mit RepräsentantInnen von Linksparteien, sozialen Bewegungen und globalisierungskritischen Aktionsgruppen sowie mit den PolitologInnen Chantal Mouffe, Ulrich Beck und Michael Hardt erörtern SoziologInnen und JournalistInnen die für Parteien und Gewerkschaften erforderlichen Veränderungen. Analysiert werden die Studentenproteste in Frankreich, Proteste gegen Hartz IV und gegen das Weltwirtschaftsforum in Davos sowie Bemühungen, über globale Vernetzung und Internetplattformen Menschen zu politischem Handeln zu motivieren und soziale Gerechtigkeit durchzusetzen. Beleuchtet werden der Coca-Cola-Boykott in Indien, ethisches Verbraucherverhalten und kapitalismuskritischer Medienaktivismus. ÖFSE SIG:
22914
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Manji, Firoze [Hrsg.];
Marks, Stephen Sudan; Simbabwe; Mosambik; Afrika; China VR; Aussenwirtschaft; Sozialstandards; Süd-Süd-Beziehungen; Auslandsinvestition; Menschenrechtsverletzung; Entwicklungs-zusammenarbeit; Umweltzerstörung; Natürliche Ressourcen Afrikanische SozialwissenschafterInnen sowie MitarbeiterInnen in Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen analysieren, inwieweit die Investitionen und Hilfsangebote Chinas die Position afrikanischer Regierungen gegenüber westlichen Industriestaaten stärken oder neue Abhängigkeiten aufgebaut werden. Herausgearbeitet wird, wie das Engagement Chinas die Strategie der westlichen Industriestaaten unterminiert, Entwicklungszusammenarbeit als Hebel für neoliberale Wirtschaftsreformen, Demokratisierung, Gewährleistung von Menschenrechten und Umweltschutz einzusetzen. Neben der Entwicklung der Beziehungen zwischen China und afrikanischen Staaten werden mit chinesischen Investitionen verknüpfte Menschenrechtsverletzungen und Umweltschädigungen dokumentiert. ÖFSE SIG: 22938 |
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Macedo, Donaldo Pereira [Hrsg.] USA; EU-Länder; Israel; Malta; Rassismus; Globalisierung; Kultursoziologie; Ideologie; Soziale Anpassung; Feindbild; Marginalität; Interkulturelle Erziehung; Migrationspolitik Europäische und US-amerikanische Sozial- und ErziehungswissenschafterInnen detaillieren, wie die Globalisierung die Manifestationen von Rassismus in den USA und europäischen Staaten verändert hat und in einer Phase staatlich legitimierter rassistischer Diskriminierung geschaffene soziale Hierarchien auch nach der offiziellen Ächtung von Rassismus aufrecht erhalten werden. Neben der Offenlegung der rassistischen Stossrichtung der Politik Israels werden Bemühungen in Malta und Deutschland analysiert, durch Veränderungen der Lehrpläne und des Unterrichts Rassismus entgegen zu wirken. Durchleuchtet werden die spezifischen Ausprägungen von Rassismus und Wechselwirkung von historisch geformten Feindbildern und Regierungsstrategien in Österreich, Griechenland, Deutschland und Portugal. ÖFSE SIG:
22706 |
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Nissanke, Machiko [Hrsg.] Entwicklungsprozessforschung; Armutsbekämpfung; Globalisierung; Ökonometrie; Entwicklungstheorie; Einkommensverteilung; Technologietransfer; Entwicklungsindikator; Wirtschaftsreform; Handelspolitik; Arbeitsmarkt Amerikanische, europäische und asiatische ÖkonomInnen analysieren den Forschungsstand der Wechselwirkungen zwischen Globalisierung und Veränderungen der Einkommensverteilung und des Ausmaßes von Armut. Neben den Problemen der Erarbeitung eines auf alle Staaten anwendbaren Globalisierungindexes werden die Trends der Armut und Entwicklung der Einkommensunterschiede seit 1980 nach Weltregionen aufgeschlüsselt und Forderungen nach einer international institutionalisierten Koordinierung der Armutsbekämpfung ventiliert. Am Beispiel Chinas und Marokkos wird herausgearbeitet, dass der Abbau von Handelshemmnissen nicht ausschlaggebend für Armutsverminderung ist. Detailliert werden Maßnahmen, damit Globalisierung ländliche Armut vermindert und netto mehr Menschen Beschäftigung bietet. Beleuchtet werden die Rolle des Technologietransfers zur Verringerung ländlicher Armut sowie der Stellenwert der Selbsteinschätzungen der Armen und institutionellen Rahmenbedingungen in der Armutsbekämpfung. ÖFSE SIG: 23013 |
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Feiler, Lizzi Österreich; Bosnien und Herzegowina; Äthiopien; Uganda; Serbien und Montenegro; Evaluierung; Bildungshilfe; Stipendium; Wissenschaftliche Zusammenarbeit; Bildungsplanung; Hochschulwesen; Berufsbildung In dieser Evaluierung wird die Bildungszusammenarbeit Österreichs mit Bosnien und Herzegowina, Serbien und Montenegro, Äthiopien und Uganda durchleuchtet und die Kohärenz der Leistungen Österreichs mit den auf EU-Ebene und international festgelegten Zielen sowie österreichischen Richtlinien geprüft. Herausgearbeitet wird, wie die Stipendienprogramme sowie Leistungen zur Verbesserung des Lehrangebots der Hochschulen und der Berufsbildung besser auf den Bedarf der angeführten Staaten abgestimmt werden können. Formuliert werden Empfehlungen für eine effizientere Implementierung und Koordinierung der Projekte sowie Einbindung der Institutionen in den Partnerländern. ÖFSE SIG: 23076 |
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Raynolds, Laura T. [Hrsg.] USA; Grossbritannien; Mexiko; Brasilien; Bolivien; Südafrikanische Republik; Fairer Handel; Zertifizierung; Banane; Kaffee; Soziale Bewegung; Agrarmarkt; Multinationales Unternehmen; Genossenschaft; Agrarstruktur Amerikanische, britische und südafrikanische SoziologInnen und ÖkonomInnen dokumentieren die Entwicklung der vom Konzept des "Fairen Handels" getragenen alternativen Vertriebsorganisationen und Zertifizierung "fair gehandelter" Produkte sowie durch divergierende Interessen verursachte Dispute zwischen den im Umfeld des "Fairen Handels" engagierten sozialen Bewegungen in Nord und Süd. Neben den spezifischen Problemen im "Fairen Handel" mit einzelnen Produkten wie Kaffee oder Bananen wird erörtert, inwieweit durch die Einbeziehung großer Handelsketten über die Vergabe des "TRANSFAIR"-Gütesiegels oder die Zulassung von auf Plantagen produzierten Produkten das ursprüngliche Konzept "Fairen Handels" zugunsten der Erhöhung von Marktanteilen aufgeweicht wird. Neben dem Status des "Fairen Handels" in den USA und Großbritannien werden die im Bereich des "Fairen Handels" in Mexiko, Brasilien, Bolivien und Südafrika formierten Strukturen und Auseinandersetzungen analysiert. ÖFSE SIG:
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Johler, Reinhard [Hrsg.];
Seiberth, Klaus [Mitarb.] EU; Immigration; Interkulturelle Erziehung; Integration; Bildung; Ausländer; Multikulturelle Gesellschaft; Interkulturelle Kommunikation; Kulturkontakt; Jugend; Berufslaufbahn; Kulturelle Identität Ausgehend von der Analyse der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit den Begriffen Fremdheit, Migration, Integration, kulturelle Vielfalt und kulturelle Differenz loten deutsche ErziehungswissenschafterInnen, Politologen und SoziologInnen das durch Migration genährte Potential aus, wenn Europa als "kosmopolitisches Europa" verstanden wird. Präsentiert werden Ergebnisse von Studien über Bildungs- und Berufsbiographien von Akademikerinnen mit Migrationshintergrund, Selbstorganisationen von Frauen mit Migrationshintergrund sowie Barrieren für die Integration von MigrantInnen im organisierten Sport. Neben den Bedingungen für den produktiven Umgang mit sprachlich-kultureller Vielfalt in Grundschulen wird erörtert, wie die Schule Jugendlichen aus Einwandererfamilien auf dem Weg zur eigenen Lebensführung unterstützen kann. ÖFSE SIG:
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