AusgewÄhlte NeuzugÄnge
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April 2008
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Fajnzylber, Pablo ; López, J. Humberto [Hrsg.]
Remittances and development
Lessons from Latin America
Washington, D.C.: The World Bank, 2008 - 383 S.
ISBN 978-0-8213-6870-1
Lateinamerika; Migration; Heimatüberweisung; Auswirkung; Entwicklungsfinanzierung; Armutsbekämpfung; Arbeitsmarkt; Livelihood; Bankwesen; Wirtschaftsentwicklung; Sozialer Aspekt; Dutch Disease
ÖkonomInnen und MitarbeiterInnen der Weltbank analysieren anhand statistischer Erhebungen in elf lateinamerikanischen Staaten, inwieweit die Finanztransfers lateinamerikanischer MigrantInnen Armut in den Herkunftsländern verringern und den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und die Wettbewerbsfähigkeit lateinamerikanischer Staaten beeinflussen. Neben einer Aufschlüsselung der Einkommenssituation der EmpfängerInnen der Heimatüberweisungen und des Einflusses der von EmigrantInnen im Zielland ausgeübten Beschäftigung auf die Höhe der Überweisungen wird herausgearbeitet, dass die Heimatüberweisungen zur Verbesserung des Bildungsniveaus und Gesundheitszustands der begünstigten Familien beitragen und die Qualität der Finanzdienstleistungen in lateinamerikanischen Staaten positiv beeinflussen. Neben den Möglichkeiten zur Verringerung der Transaktionskosten für Heimatüberweisungen wird ausgeleuchtet, wie bildungs-, finanz- und wirtschaftspolitische Maßnahmen die positiven Effekte von Heimatüberweisungen maximieren können.
ÖFSE SIG: 23223
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Jomo, K. S. [Hrsg.]
Globalization under hegemony
The changing world economy
New Delhi [u.a.] : Oxford Univ. Press, 2006 - XI, 311 S.
ISBN 0-19-567385-9
Globalisierung; Weltwirtschaft; Kapitalmarkt; Wirtschaftsgeschichte; Zwangsarbeit; Kolonialpolitik; Terms of Trade; Handelspolitik; Nord-Süd-Beziehungen; Entwicklungstheorie; Staat
Asiatische, lateinamerikanische und europäische ÖkonomInnen vergleichen die Charakteristika der wirtschaftlichen Globalisierungsprozesse von 1870 1913 und von 1950 bis 2000 samt den mit ihnen verknüpften politischen Maßnahmen und belegen, dass die Industriestaaten ihren Aufstieg protektionistischen Maßnahmen verdanken, die sie nun Entwicklungsländern verbieten. Herausgearbeitet wird, wie diese Globalisierungsprozesse zum Nachteil der Entwicklungsländer gewirkt haben und welche Schritte zur Beseitigung dieser strukturellen Benachteiligung notwendig sind. Neben einem historischen Aufriss der internationalen Transfers von unfreien Arbeitskräften wird der langfristige strukturell bedingte Kaufkraftverlust für Rohstoffexporteure wissenschaftlich untermauert und die Rolle der Transfers aus den Kolonien für die Kapitalakkumulation in Großbritannien von 1765 bis 1820 detailliert. Ausgelotet werden die Erfolge und Misserfolge von Staaten in Westeuropa und Asien, durch umfassende Steuerungsmaßnahmen und Investitionsplanung einen wirtschaftlichen Entwicklungsschub zustande zu bringen.
ÖFSE SIG: 23123
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Epstein, Helen
The invisible cure
Africa, the West, and the fight against AIDS
London [u.a.]: Viking, 2007 - XXIII, 326 S.
ISBN 978-0-670-91356-5
Uganda; Südafrikanische Republik; Afrika; AIDS; Gesundheitserziehung; Medizin; Sozialer Aspekt; Gesundheitspolitik; Arzneimittel; Sexualität; Gesundheitshilfe; Livelihood
Die US-amerikanische Molekularbiologin Helen Epstein referiert ihre persönlichen Erfahrungen, seit sie 1993 im Auftrag eines Biotechnologieunternehmens für die Suche nach einem AIDS-Impfstoff nach Uganda übersiedelte. Neben einer Bilanzierung der Theorien über die Herkunft des HIV-Virus ortet sie als wesentlichsten Faktor für die hohe Verbreitung von AIDS in Afrika die Polygamie. Anhand von Gesprächen mit Betroffenen und ExpertInnen legt sie die Gründe für die Senkung der AIDS-Erkrankungen in Uganda und den Misserfolg der Kampagnen zur AIDS-Bekämpfung in Südafrika offen, wobei sie den Erfolg der AIDS-Bekämpfung in Uganda den im Gegensatz zu Südafrika intakten sozialen Strukturen und der Enttabuisierung von AIDS in der öffentlichen Diskussion zuschreibt. Sie prüft die Programme und internationale Hilfe zur AIDS-Bekämpfung auf ihre Zweckmäßigkeit und Kompatibilität mit der lokalen Kultur, zeichnet die Auswirkungen der AIDS-Epidemie auf Kinder und Frauen in Afrika nach und beleuchtet die Wechselwirkungen zwischen der Verbreitung von AIDS und Armut.
ÖFSE SIG:
21304
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Stern, Nicholas H.
The economics of climate change
Cambridge [u.a.]: Cambridge Univ. Press, 2007 - XIX, 692 S.
ISBN 0-521-70080-9
Klimaveränderung; Treibhauseffekt; Schaden; Technologiepolitik; Steuerpolitik; Nachhaltige Entwicklung; Katastrophenschutz; Energiepolitik; Entwicklungszusammenarbeit; Emissionshandel; Wirtschaftspolitik
Nach einer Bilanz des Forschungsstandes über die Wechselwirkung von Kohlenstoffemissionen und Klimaveränderung und ihre Auswirkungen skizziert dieser Bericht der vom ehemaligen Chefökonom der Weltbank und Wirtschaftsberater der britischen Regierung Nicholas Stern geleiteten Kommission die mit dem Umgang mit der Klimaveränderung verknüpften ethischen, sozial- und entwicklungspolitischen Implikationen. Neben den Unterschieden der Betroffenheit von Entwicklungsländern und Industriestaaten werden die ökonomischen Kosten einer Stabilisierung des Weltklimas berechnet und den von der Klimaveränderung verursachten wirtschaftlichen Verlusten gegenüber gestellt sowie Perspektiven der internationalen Zusammenarbeit zur Eindämmung der Klimaveränderung und des Übergangs zu einer an der Minimierung des Kohlenstoffeinsatzes orientierten Weltwirtschaft ausgeleuchtet. Detailliert werden die Bedeutung steuerlicher Maßnahmen, des Emissionshandels und der Stimulierung technologischer Innovationen sowie der Finanzbedarf zur Eindämmung der Klimaveränderung und Bewältigung der bereits absehbaren Auswirkungen des Treibhauseffekts.
ÖFSE SIG: 23159
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Ha, Kien Nghi [u.a.] [Hrsg.]
Re/Visionen
Postkoloniale Perspektiven von People of Color auf Rassismus, Kulturpolitik und Widerstand in Deutschland
Münster: Unrast-Verl., 2007 - 456 S.
ISBN 978-3-89771-458-8
Deutschland BR; Rassismus; Gastarbeiter; Migrationspolitik; Biographie; Interkulturelle Kommunikation; Kultur; Soziale Beziehungen; Künstler; Flüchtling; Aktionsgruppe
44 Sozial- und KulturwissenschafterInnen, KünstlerInnen und Personen mit afrikanischem und asiatischem Migrationshintergrund sowie AktivistInnen von MigrantInnenorganisationen legen rassistische Facetten der Migrationspolitik und des Umgangs der weißen Mehrheit in Deutschland mit MigrantInnen und ethnischen Minderheiten offen und stellen sie in einen historischen Zusammenhang. Die AutorInnen setzen sich anknüpfend an persönliche Erfahrungen mit Rassismus, Islamophobie, Ausgrenzungen im Gesundheitswesen, Ethnikklischees in der Popmusik sowie den Ambivalenzen der Identitätsdefinition auseinander. Neben literarischen Reflexionen werden die spezifischen Aspekte der Diskriminierung nicht-weisser Frauen und Homosexueller thematisiert. Dokumentiert und kritisch durchleuchtet werden die Historie und vielfältigen Formen der Selbstorganisation von MigrantInnen und des Kampfes um Menschen-, Bleibe- und Bürgerrechte von GastarbeiterInnen und Flüchtlingen in Deutschland und Österreich.
ÖFSE SIG: 23102
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Maddison, Angus
Contours of the world economy 1-2030 AD
Essays in macro-economic history
Oxford: Oxford University Press, 2007 - xii, 418 S.
ISBN 0-19-922721-7
Weltwirtschaft; Wirtschaftsgeschichte; Einkommensverteilung; Aussenhandel; Demographie; Ökonometrie; Wirtschaftsentwicklung; Kolonialpolitik; Sozio-ökonomischer Wandel; Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Der britische Ökonom Angus Maddison beginnt seine historische Zusammenschau der Trends der Weltwirtschaft und Einkommensentwicklung mit einer Sezierung der Faktoren für den wirtschaftlichen Aufstieg und Niedergang des antiken Rom einschließlich der Bevölkerungsentwicklung und Einkommensverteilung und setzt sie mit der Analyse der wirtschaftlichen Transformierung Amerikas durch Europa und des wirtschaftlichen Aufstieg Westeuropas fort. Er durchleuchtet die wirtschaftliche Interaktion zwischen Europa und Asien ab 1500 sowie den Einfluss des Islam und Europas auf die Entwicklung Afrikas. Beginnend mit den Biographien von fünf Wirtschaftsstatistikern und Demographen des 17. und 18. Jahrhunderts gibt Maddison einen detaillierten Einblick in die Geschichte der vergleichenden Messung von Wirtschafts- und Einkommensentwicklung und unternimmt einen Ausblick auf die Auswirkungen der Klimaveränderung auf die Weltwirtschaft bis zum Jahr 2030.
ÖFSE SIG : 23160
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Grabner, Manuela
Soziale Bewegungen
Politisches Engagement über Alphabetisierung ; ein Vergleich zwischen Dakar und anderen westafrikanischen Städten
Wien: Südwind-Verl., 2008 - IV, 173 S.
(ÖFSE-Forum ; 35)
ISBN 978-3-9502306-9-7
Senegal; Westafrika; Alphabetisierung; Soziale Bewegung; Unterrichtssprache; Ausserschulische Erziehung; Politisierung; Selbsthilfeorganisation; Sprachenpolitik; Bildungspolitik; Empowerment; Volksbildung
Basierend auf Interviews mit RepräsentantInnen von Selbsthilfeorganisationen und in außerschulischer Bildung engagierten Personen während eines dreimonatigen Studienaufenthalts schlüsselt die österreichische Politologin Manuela Grabner die Wechselwirkung von Alphabetisierung, staatlicher Bildungspolitik und Engagement in sozialen Bewegungen in der senegalesischen Hauptstadt Dakar auf. Neben einem Überblick über die Theorien zu diesem Thema analysiert sie die Probleme des senegalesischen Bildungssystems und Spezifika der außerschulischen Erziehung sowie die Debatte über die Ersetzung von Französisch als Unterrichtssprache durch einheimische Sprachen. Ihre unter anderem am Beispiel der "Afrikanischen Bewegung arbeitender Kinder und Jugendlicher" (MAEJT) veranschaulichten Erkenntnisse vergleicht Grabner mit den sozialen und politischen Prozessen im Zusammenhang mit Alphabetisierung und außerschulischer Bildung in den Hauptstädten von Mali, Burkina Faso und Cote dIvoire.
ÖFSE SIG : 17699/35
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Nuscheler, Franz
Die umstrittene Wirksamkeit der Entwicklungszusammenarbeit
(INEF-Report ; 93)
Duisburg: INEF, 2008 - 42 S.
Entwicklungszusammenarbeit; Millennium Entwicklungsziele; Effektivität; Kritik; Entwicklungsstrategie; Ownership; Koordinierung; Konditionalität
Zu Beginn des neuen Millenniums, das die Staatengemeinschaft mit den ambitionierten Millennium-Entwicklungszielen zu Verminderung aller Formen der extremen Armut einleitete, steht die internationale EZA unter heftigerer wissenschaftlicher und medialer Kritik als jemals zuvor. Die Bankrotterklärungen häuften sich und erschütterten Forschungen, durch massive Kapitalspritzen (Big Push) das Armutsproblem zu überwinden. Ökonomische Untersuchungen haben mit einem großen Datenaufwand ihre Wirksamkeit in Frage gestellt, vor allem dort, wo im Gefolge schlechter Regierungsführung und Korruption die externen Subsidien eher Fehlentwicklungen verstärken. Die Kritik nahm aber zunehmend auch Organisationsdefizite innerhalb der Gebergemeinschaft und die teuren Entwicklungsbürokratien ins Visier. Die OECD-Länder versuchten dieser aus dem Süden verstärkten Kritik durch mehrere Reforminitiativen zu begegnen, die erstens auf eine stärkere Koordinierung und Harmonisierung ihrer Hilfsangebote, zweitens auf eine stärkere Beteiligung der Zielgruppen bei der Planung und Durchführung von Projekten und Programmen ("ownership") abzielten. Auf beiden Seiten sind radikale Struktur- und Organisationsreformen notwendig, um die Wirksamkeit der EZA zu verbessern.
ÖFSE SIG: 16490/93
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Collier, Paul
The bottom billion
Why the poorest countries are failing and what can be done about it
New York, NY [u.a.]: Oxford Univ. Press, 2007 - XIII, 205 S.
ISBN 978-0-19-531145-7
Entwicklungsstrategie; Fragile Staaten; Good Governance; Politikdialog; Least Developed Countries; Entwicklungsverwaltung; Nord-Süd-Beziehungen; State Building; Entwicklungszusammenarbeit; Intervention; Verhaltenskodex; Handelspolitik; Weltordnung
Eine Milliarde Menschen leben in Staaten, in denen im Gegensatz zu den übrigen Entwicklungsländern in der Sicht des britischen Ökonomen und Beraters der Afrikakommission der britischen Regierung Paul Collier trotz Entwicklungszusammenarbeit (EZA) keine Entwicklungsfortschritte festzustellen sind. Als Hauptgründe sieht Collier Verharren in Bürgerkriegssituationen, Korruption fördernder und Reformen blockierender Reichtum an Bodenschätzen, fehlenden Zugang zum Meer und "bad governance". Aus der Kritik an dem bisherigen Umgang der Industriestaaten mit diesen "am wenigsten entwickelten Staaten" (LDCs) entwickelt Collier Vorschläge für Strukturierung, Timing und Koppelung der EZA für diese Länder an Stimulierung von Reformen und arbeitet heraus, unter welchen Bedingungen Militärinterventionen sinnvoll und notwendig sind. Neben speziellen Vereinbarungen für LDCs im Rahmen der Welthandelsorganisation propagiert Collier, Reformkräften in diesen Staaten durch die Formulierung internationaler Standards für die Transparenz der Verwendung von Rohstofferlösen, Demokratie, Transparenz des Staatshaushalts, Postkonfliktsituationen und Auslandsinvestitionen den Rücken zu stärken.
ÖFSE SIG: 23176
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Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) [Hrsg.]
Entwicklungszusammenarbeit Bericht 2007
Paris: OECD,
(2007) 2008 - 238 S.
ISBN 978-92-64-04161-5
DAC; Entwicklungszusammenarbeit; Entwicklungspolitik; Entwicklungsverwaltung; Kohärenz; Evaluierung; Statistik; Effektivität; Ownership; Gesundheitshilfe; Koordinierung; Schwerpunktbildung
Dieser Bericht des OECD-Entwicklungshilfeausschusses (DAC) enthält eine Bilanz des DAC-Vorsitzenden Richard Manning, inwieweit die 2003 gesteckten Ziele einer Aufstockung der Entwicklungshilfe und Zuwendungen für die ärmsten Entwicklungsländer sowie Verbesserung der Strukturierung der Hilfe für fragile Staaten und Wirksamkeit der Entwicklungszusammenarbeit (EZA) erreicht wurden. In weiteren Abschnitten des Berichts werden zwölf Lehren aus den Evaluierungen der EZA der Mitgliedsstaaten detailliert und die Anwendung der "Pariser Deklaration über die Steigerung der Effektivität der EZA" auf die Hilfe für das Gesundheitswesen der Entwicklungsländer erörtert. Neben einer Kurzcharakteristik der EZA-Schwerpunkte jedes Mitgliedsstaates werden die jährliche EZA und Finanzflüsse an Entwicklungsländer für die Jahre 1990 bis 2006 nach Geber- und Empfängerstaaten sowie Verwendung aufgeschlüsselt.
ÖFSE SIG: HA-01/0009-2007/DE
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International Bank for Reconstruction and Development [Hrsg.]
Technology diffusion in the developing world
(Global economic prospects ; 2008)
Washington, DC: IBRD, 2008 - XVI, 201 S.
ISBN 978-0-8213-7365-1
Entwicklungsländer; Weltwirtschaft; Wirtschaftsentwicklung; Kapitalmarkt; Rohstoffmarkt; Technologietransfer; Technologiepolitik; Wissenschaftspolitik; Wirtschaftskooperation; Angepasste Technologie; Aussenwirtschaft; Infrastruktur
Dieser Weltbankbericht bewertet aufgegliedert nach Weltregionen die aktuelle Entwicklung der Wirtschaft in Entwicklungsländern und Auswirkungen der Turbulenzen auf den Kapitalmärkten, der Konjunkturschwäche in den USA und des Anstiegs der Rohstoffpreise auf die Entwicklungsländer. Im thematischen Schwerpunkt wird untersucht, unter welchen Rahmenbedingungen technologische Innovationen die Entwicklung im Süden positiv beeinflussen und welche Maßnahmen die Verbreitung und Adaptierung von Technologien in Entwicklungsländern sowie den Technologietransfer aus den Industriestaaten intensivieren. Herausgearbeitet wird die Abhängigkeit der Verbreitung neuer Technologien vom Pro-Kopf-Einkommen des Entwicklungslandes und dem Typ der Technologie.
ÖFSE SIG: HA-7/0012-2008
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Österreichisches Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung [Hrsg.]
Von kalten Energiestrategien zu heißen Rohstoffkriegen?
Schachspiel der Weltmächte zwischen Präventivkrieg und zukunftsfähiger Rohstoffpolitik im Zeitalter des globalen Treibhauses
Wien [u.a.]: Lit-Verl., 2008 - 312 S.
ISBN 978-3-7000-0763-0
EU; USA; Nachhaltige Entwicklung; Geopolitik; Energiepolitik; Energieversorgung; Erdöl; Nord-Süd-Beziehungen; Intervention; Militärpolitik; Erneuerbare Energie; Friedenspolitik
In dieser Dokumentation eines Symposiums detaillieren deutsche und österreichische WissenschafterInnen mehrerer Fachbereiche und JournalistInnen, wie die Begrenztheit und ungleiche Verteilung der fossilen Energieressourcen kriegerische Konflikte provoziert und welche Strategien die USA, EU, China, Russland und Indien in diesem Wettlauf um die Sicherung der Rohstoff- und Energieversorgung verfolgen. Herausgearbeitet wird, dass nur die Umstellung der ökonomischen Strukturen und Lebensstile auf alternative Energien längerfristig Frieden sichert und die Klimaveränderung samt ihren negativen Auswirkungen in bewältigbaren Grenzen hält. Neben dem Risiko von Wasserkonflikten werden die von der Rohstoffsicherung angetriebenen militärischen Vorkehrungen und Einflussnahmen Chinas, der USA und der EU-Staaten in Asien, Afrika und Lateinamerika aufgeschlüsselt.
ÖFSE SIG: 08285/54
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