AusgewÄhlte NeuzugÄnge |
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Adepoju, Aderanti;
Naerssen, Ton van;
Zoomers, Annelies WissenschafterInnen aus Afrika und Europa haben im Rahmen des von der holländischen Regierung finanzierten Forschungsprojekts "Internationale Migration und nationale Entwicklung in Afrika südlich der Sahara" die Migrationspolitik von Burkina Faso, Mosambik, Botswana, Senegal, Nigeria und Kenia und ihren Stellenwert für die Armutsbekämpfung untersucht. Neben den Effekten der grenzüberschreitenden Migration innerhalb Afrikas werden die Auswirkungen der Abwanderung von Fachkräften und der Finanztransfers von GastarbeiterInnen in ihre Herkunftsländer sowie die Rückwanderung von MigrantInnen in ihre Heimatländer durchleuchtet. In einem Vergleich mit der Migrationspolitik der Philippinen, Mexikos und Chinas wird ausgelotet, wie die Nutzung des Know-hows und der Finanztransfers der EmigrantInnen sowie Migration und Rückwanderung zugunsten der Entwicklung der Herkunftsländer gesteuert werden kann. Beleuchtet werden die internationale Zusammenarbeit zur Bekämpfung irregulärer Migration und Initiativen zur Verknüpfung von Migrationspolitik und Entwicklungszusammenarbeit. ÖFSE SIG: 23490/10 |
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Ponce, Javier ÖFSE SIG: 23381 |
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Eichner, Bernd [Red.]
ÖFSE SIG:
19390/27 |
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Viale, Cédric Der französische Rechtswissenschafter Cedric Viale hat in diesem zweisprachigen Nachschlagewerk die Definitionen von 430 Begriffen des Humanitären Völkerrechts sowie der Rechte von Frauen, Kindern und Minderheiten zusammengestellt, wie sind in den französischen und englischen Vertragstexten von 94 internationalen Deklarationen, Konventionen und Abkommen enthalten sind. Erfasst sind Definitionen von Grundrechten, Menschenrechten, Menschenrechtsverletzungen, kulturellen und sozialen Rechten sowie der menschenwürdigen Behandlung von Gefangenen und Flüchtlingen. Nachgewiesen wird, in welchem Vertragstext der jeweilige Begriff enthalten ist. Aufgelistet wird ferner, welche Begriffe 66 Themenfeldern zugeordnet sind. |
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Bischoff, Joachim Kapitalmarkt; Wirtschaftskrise; Neoliberalismus; Globalisierung; Weltfinanzordnung; Weltwirtschaft; Bankwesen; Immobilien; Kreditwesen; Einkommensverteilung Der Ökonom Joachim Bischoff stellt übersichtlich die Hintergründe der Finanzkrise dar. Er analysiert die Zusammenhänge zwischen der Krise auf den Finanzmärkten und realwirtschaftlicher Entwicklung. Rettungsprogramme für Banken durch zusätzliche Finanzmittel seien "die Bankrotterklärung der neoliberalen Politik der Deregulierung und Privatisierung". Eine "mächtige Phalanx aus Big Business und Finanzmarkt-Akteuren" habe strukturelle Ungleichheiten hinsichtlich Beschäftigung/Arbeitszeit/Einkommen gefördert und unzureichende Entwicklung von Technologien, die negativen Folgen des "fossil geprägten Energiesystems" und den Verfall der gesellschaftlichen Infrastruktur in Kauf genommen. Er schließt mit Visionen John M. Keynes' für eine 15-Stunden Arbeitswoche für alle und mit dessen Warnung: "Wenn die kapitalistische Gesellschaft eine gleichmäßigere Einkommensverteilung verweigert , dann wird am Ende eine andauernde Tendenz in Richtung Unterbeschäftigung von Ressourcen diese Form der Gesellschaft schwächen und zerstören." |
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Amesberger, Helga;
Halbmayr, Brigitte
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Gottwald, Franz-Theo [Hrsg.] WissenschafterInnen, europäische Politiker und MitarbeiterInnen nichtstaatlicher Organisationen skizzieren Vorschläge für die "Global Marshall Plan Initiative" und Realisierung einer globalen "ökosozialen Marktwirtschaft". Josef Riegler, Ehrenpräsident des "Ökosozialen Forum Europa", stellt dem "nordamerikanischen Modell des Marktfundamentalismus" das "europäische Modell der Balance" entgegen. Neben der Reform der EU- Agrarpolitik werden die erforderliche Umgestaltung der Rahmenbedingungen für den Agrarhandel aus der Sicht der Entwicklungsländer, der Ausgleich der Flächenkonkurrenz zwischen Lebensmittel- und Energieproduktion sowie eine WTO- konforme weltweite Ernährungssicherung auf Basis einer ökologisch nachhaltigen Landwirtschaft erörtert. Als Beispiele in Richtung nachhaltige Entwicklung werden die Aktivitäten des "FoodFirst Informations- und Aktionsnetzwerks"(FIAN), neue ländlich angepasste Bildungskonzepte in Kolumbien und Nepal sowie die Mikrofinanzierung dezentraler Solaranlagen in Bangladesch präsentiert. |
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Moseley, William G. Basierend auf den Ergebnissen von Studienaufenthalten ergründen US- amerikanische,britische und afrikanische WissenschafterInnen, ob und in welchem Ausmaß die Baumwollproduktion in afrikanischen Staaten den Lebensstandard der Landbevölkerung verbessert. Herausgearbeitet wird, dass ein Stopp der Subventionierung der Baumwollproduktion der Industriestaaten keinesfalls automatisch die Einkommenssituation der afrikanischen BäuerInnen verbessern würde. Anhand der Analyse von Reformen des Baumwollsektors wird veranschaulicht, wie die Organisation des Baumwollanbaus und Ankaufs der Baumwollernte sowie die Kreditvergabe für den Ankauf von Saatgut, Dünger und Pestiziden die Einkünfte der afrikanischen BäuerInnen aus dem Baumwollanbau und den Anteil am Weltmarktpreis beeinflusst. Neben den mit dem Baumwollanbau einhergehenden Gesundheitsgefährdungen und Umweltbelastungen werden die mit dem Einsatz von gentechnisch verändertem Saatgut verbundenen Risiken sowie Vorteile von ökologisch verträglichem Baumwollanbau dargelegt. |
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Chambers, Robert |
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Tuyizere, Alice Peace "Seit dem Beginn der menschlichen Geschichte war Religion der Motor für Geschlechterungleichheit und Männergewalt." Alice P. Tuyizere, Lehrbeauftragte für Methoden der Religionserziehung an der "School of Education" der Makerere Universität in Uganda, beschreibt die Beziehung zwischen Religion, Kultur, Geschlecht und Entwicklung. Geschlechtermythen seien sozial und kulturell konstruiert und prägten die ungleichen alltäglichen Rollenverteilungen von Männern und Frauen. Religionen sind daran beteiligt. Sie seien aus Mythen entstanden und Menschen hielten diese Mythen für die Wahrheit. Tuyizere beleuchtet die Aussagen und Theorien von Philosophen und Weltreligionen über die Rollenverteilung zwischen den Geschlechtern und die Fundierung der Unterdrückung von Frauen. Neben einem Exkurs über feministische Theologie durchleuchtet sie mit speziellem Augenmerk auf den afrikanischen Kontext die Optionen der Entwicklungspolitik und Rahmenbedingungen für die Befreiung von Frauen aus der Unterdrückung, die Rolle von Frauenermächtigung in der Entwicklung und den Kampf gegen das Patriarchat. |
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Marschall, Luitgard Nach einem Exkurs über den Siegeszug der Getränkedose aus Aluminium und die daraus resultierenden Veränderungen des Lebensstils zeichnet die Technikhistorikerin und Wissenschaftsjournalistin Luitgard Marschall in diesem mit vielen Illustrationen versehenen Buch die Geschichte der Verwendung von Aluminium im Bauwesen sowie der Herstellung von Luftschiffen, Flugzeugen, Autos und Haushaltsgeräten seit 1825 nach. Anhand der Geschichte der Aluminiumproduktion in Deutschland veranschaulicht sie, wie eng die mit hohem Energieverbrauch verbundene Aluminiumproduktion mit dem Bau von Kraftwerken und daraus folgenden Umweltbelastungen verknüpft ist. Neben dem Aufstieg von Aluminium zur Ikone der Moderne beschreibt sie die durch Bauxitabbau, Aluminiumproduktion und dafür erforderlichen Bau von Wasserkraftwerken in Brasilien verursachten Zerstörungen von natürlichen Ressourcen und des Lebensraums indigener Völker. Dabei wägt sie die durch die Leichtbauweise ermöglichten Treibstoffeinsparungen gegen die Umweltbelastungen ab und analysiert den Status von Aluminiumrecycling. |
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Bourquain, Knut Der deutsche Rechtswissenschafter Knut Bourquain schlüsselt auf, inwieweit aus dem Völkerrecht und dem in den Konventionen über bürgerliche und politische Rechte (ICCPR) sowie wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (ICESCR) verankerten Recht auf Leben und Gesundheit ein individuelles Menschenrecht auf Wasserversorgung abgeleitet werden kann. Er arbeitet die aus diesen Konventionen resultierenden Verpflichtungen für Staaten heraus. In einem Exkurs über die Entwicklung des internationalen Wasserrechts legt Bourquain die Lücken in den Verpflichtungen der Staaten zur Gewährleistung einer Mindestversorgung mit Wasser für alle EinwohnerInnen offen. Neben den Differenzen in den Rechtsauffassungen erörtert er die Frage, inwieweit vom Völkerrecht her private AkteurInnen zur Gewährleistung einer universellen Mindestversorgung mit Wasser verpflichtet sind. Abschließend skizziert Bourquain die erforderlichen Veränderungen im Völkerrecht und in den internationalen Institutionen für die Durchsetzung eines Menschenrechts auf Wasserversorgung. ÖFSE SIG:
22692/97 |
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