AusgewÄhlte NeuzugÄnge
Hier finden Sie ausgewählte Neuzugänge der Österreichischen Bibliothek für Entwicklungspolitik, die von Ihnen auch direkt über das Internet reserviert werden können. Das von Ihnen reservierte/vorgemerkte Buch wird für Sie fünf Werktage in der Bibliothek hinterlegt. Bitte vergessen Sie bei einer Reservierung nicht den Namen anzugeben!
Juli/August 2008
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Sachs, Jeffrey
Wohlstand für viele
Globale Wirtschaftspolitik in Zeiten der ökologischen und sozialen Krise
München: Siedler, 2008 - 475 S.
ISBN 978-3-88680-860-1
Weltentwicklung; Wachstumsgrenze; Wirtschaftspolitik; Entwicklungspolitik; Nachhaltige Entwicklung; Klimaveränderung; Sozialpolitik; Wasserversorgung; Bevölkerungspolitik; Artenschutz; Armutsbekämpfung; Weltordnung; Ressourcenschutz; Menschliche Sicherheit
Basierend auf langjährigen Erfahrungen als Berater von Regierungen und der UNO präsentiert der US-Ökonom Jeffrey D. Sachs Vorschläge für die globale Gewährleistung nachhaltiger Entwicklung. Sachs detailliert, welche Maßnahmen zur Minimierung der Klimaänderung sowie weltweiter Sicherung der Wasserversorgung und Artenvielfalt erforderlich sind. Neben einem in internationaler Kooperation zu finanzierenden Aktionsplan für die Begrenzung des Bevölkerungswachstums arbeitet er heraus, welche Investitionen in die Infrastruktur der Entwicklungsländer sowie Veränderungen der Sozial-, Wirtschafts- und Entwicklungspolitik zur Minimierung der die globale Sicherheit bedrohenden Armut notwendig sind. Sachs schließt seine Analyse mit einem Plädoyer für eine Intensivierung der internationalen Kooperation und Korrektur der US-Außenpolitik.
ÖFSE SIG: 23340
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Werther-Pietsch, Ursula
Entwicklung und Menschenrechte
Kongruenz und Dilemmas
Wien: Verl. Österreich, 2008 - 275 S.
ISBN 978-3-7046-5145-7
EU; UNO; Menschenrechte; Armutsbekämpfung; Entwicklungspolitik; Kohärenz; Soziale Gerechtigkeit; Humanitäres Völkerrecht; Good Governance; Menschliche Sicherheit
Ausgehend von den "Leitlinien für Armutsminderungsstrategien" des UNO-Hochkommissariats für Menschenrechte beleuchtet die österreichische Rechtswissenschafterin und Mitarbeiterin des Ministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten Ursula Werther-Pietsch die Sicht der Staatengemeinschaft der konstitutiven und instrumentellen Bedeutung von Menschenrechten in der Armutsbekämpfung. Sie detailliert, wie Menschenrechte in die Formulierung von Entwicklungszielen integriert und der Armutsbegriff um nicht-ökonomische Komponenten erweitert wurde. Nach einer Aufgliederung der Verzahnung von menschenrechtlichen und entwicklungspolitischen Komponenten der Armutsbekämpfung analysiert sie die Operationalisierung der Menschenrechte als Instrumente, Komponenten und normative Prinzipien der Armutsbekämpfung. Sie erörtert Lösungen für die Probleme bei der Einbeziehung der Förderung von Menschenrechten in die Entwicklungszusammenarbeit (EZA) und menschenrechtlichen Fundierung der EZA.
ÖFSE SIG: 22897/16
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Shambaugh, David [u.a.] [Hrsg.]
China-Europe relations
perceptions, policies and prospects
London: Routledge, 2008 - XIV, 354 S.
ISBN 978-0-415-43198-9
China VR; Taiwan; EU; Asienforschung; Aussenpolitik; Aussenwirtschaft; Internationale Beziehungen; Auslandsbild; Auslandsinvestition; Bilaterale Beziehungen; Politikdialog
Nach einem Aufriss der Geschichte der Beziehungen zwischen Europa und China analysieren europäische und chinesische PolitologInnen, ÖkonomInnen und Diplomaten, wie die Politik der EU gegenüber China in den EU-Institutionen erarbeitet wird, welche Rolle die Taiwan-Frage in den Beziehungen zwischen EU und China spielt und inwieweit die Einschätzung der politischen Rolle der EU durch chinesische ExpertInnen mit Fakten korreliert. Durchleuchtet werden die Wirtschaftsbeziehungen zwischen der EU und China aus europäischer und chinesischer Sicht. Neben der Bewertung des europäischen Integrationsprozesses durch China werden die Positionierung der EU und Chinas in der Weltordnung sowie der Einfluss der Beziehungen zu den USA auf die Beziehungen zwischen China und der EU ausgeleuchtet. Umfassend beleuchtet werden die Geschichte und der Status der Chinaforschung in Europa beziehungsweise der Europaforschung in China.
ÖFSE SIG:
23265
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Gebrewold, Belachew [Hrsg.]
Africa and fortress Europe
threats and opportunities
Aldershot [u.a.]: Ashgate, 2007 - XV, 186 S.
ISBN 978-0-7546-7204-3
Afrika; SADC; EU; Afrikanische Union; Migration; Migrationspolitik; Sicherheitspolitik; Friedenssicherung; Krisenprävention; Entwicklungstheorie
Afrikanische und europäische PolitologInnen und ÖkonomInnen analysieren die Friedenssicherungsaktivitäten der Afrikanischen Union und Etablierung regionaler Institutionen zur Friedenssicherung und Krisenprävention in Ost-, West- sowie im Südlichen Afrika und ihre Unterstützung durch die EU, die vom Interesse geleitet ist, damit eine der Haupttriebkräfte der Migration aus Afrika nach Europa zu eliminieren. Neben einem historischen Aufriss der Migrationspolitik der EU wird die Verschränkung von Sicherheits- und Migrationspolitik der EU offen gelegt und werden die Auswirkungen der Auswanderung von Fachkräften auf die wirtschaftliche Entwicklung Afrikas sowie die historischen Trends der Migration von AfrikanerInnen nach Europa detailliert. Leitende MitarbeiterInnen von EU-Agenturen erläutern die Aktivitäten zur Unterbindung illegaler Immigration aus Afrika sowie den Einsatz von EU-Friedenstruppen in der Demokratischen Republik Kongo.
ÖFSE SIG: 23266
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Ocampo, José Antonio ; Jomo K.S. ; Vos, Rob [Hrsg.]
Growth divergences
Explaining differences in economic performance
London [u.a.]: Zed [u.a.], 2007 - XIV, 369 S.
ISBN 978-1-84277-880-7
Entwicklungsländer; Entwicklungstheorie; Wirtschaftswachstum; Industriepolitik; Entwicklungszusammenarbeit; Handelspolitik; Deregulierung; Finanzpolitik; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftsentwicklung; Diversifikation; Auslandsinvestition; Armutsbekämpfung
Ausgehend von einer Bilanz der Entwicklung der Weltwirtschaft seit 1945 ergründen ÖkonomInnen aus Industrie- und Entwicklungsländern die für das Anwachsen der Kluft des Prokopfeinkommens zwischen Industrie- und Entwicklungsländern sowie zwischen Entwicklungsländern verantwortlichen Faktoren. Herausgearbeitet wird; warum die Ausweitung des Handels und der Auslandsinvestitionen zum Anwachsen der Einkommenskluft beigetragen hat. Neben einer Kritik der bei Wirtschaftsvergleichen angewandten Methoden und Rehabilitierung der Industriepolitik der 60er Jahre werden die Wechselbeziehungen zwischen Handelsliberalisierung, Armut und Einkommenskluft in Afrika sowie zwischen Wirtschaftswachstum, Frieden und Armutsminderung ausgeleuchtet. Ausgelotet werden die Stimulierung des Wirtschaftswachstums durch eine adäquate Finanzpolitik und der Stellenwert von Infrastrukturinvestitionen für das Wirtschaftswachstum. Eruiert wird eine langfristig wachstumsfördernde Wirkung der Entwicklungszusammenarbeit.
ÖFSE SIG: 23268
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Chang, Ha-Joon
Bad samaritans
The myth of free trade and the secret history of capitalism
New York, NY : Bloomsbury Press, 2008 - XI, 276 S.
ISBN 978-1-59691-399-8
Entwicklungstheorie; Globalisierungskritik; Kapitalismus; Protektionismus; Industriepolitik; Handelspolitik; Investitionsrecht; Wirtschaftsordnung; Patentrecht; Sozialpsychologie; Good Governance; Technologiepolitik; Nord-Süd-Beziehungen
Ausgehend vom Erfolg der Wirtschaftspolitik Südkoreas arbeitet der südkoreanische Ökonom Ha-Joon Chang heraus, dass alle Industriestaaten ihren ökonomischen Vorsprung gegenüber den Entwicklungsländern dem Ignorieren des Urheberrechts und Schutzmaßnahmen für die sich im Entwicklungsstadium befindliche Industrie verdanken, die sie nun Entwicklungsländern nicht zugestehen. Der von neoliberalen Ökonomen und Finanzinstitutionen propagierte Freihandel wirke zugunsten der ökonomisch fortgeschrittensten Staaten. Den Entwicklungsländern die Reglementierung ausländischer Investoren zu verbieten, behindere ihre Wirtschaftsentwicklung zusätzlich. Anhand von Beispielen erfolgreicher Staatsunternehmen widerlegt Ha-Joon Chang, dass die Privatwirtschaft prinzipiell effizienter arbeite. Es bestehe weder ein kausaler Zusammenhang von Demokratie und freier Marktwirtschaft noch existierten kulturelle Dispositionen, die wirtschaftliche Entwicklung grundsätzlich blockieren. Er fordert, durch Umgestaltung des internationalen Wirtschaftsrechts den Entwicklungsländern den erforderlichen Spielraum für die Wirtschaftsentwicklung einzuräumen.
ÖFSE SIG : 23203
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Chabal , Patrick [u.a.] [Hrsg.]
African alternatives
Leiden [u.a.] : Brill, 2007 - 185 S.
ISBN 978-90-041-6113-9
Afrika; Afrikaforschung; Livelihood; Migration; Überlebensstrategie; Tourismus; Literatur; Autozentrierte Entwicklung; Agrarverfassung; Soziale Beziehungen; Jugend; Soziale Bewegung; Politische Legitimität; Traditionelles Recht
Europäische KulturanthropologInnen und PolitologInnen analysieren die individuellen Initiativen von AfrikanerInnen zu sozialen Veränderungen und aktiver Gestaltung ihrer Lebensverhältnisse. Erkundet wird, wie die Afrikaforschung die Aktivitäten von AfrikanerInnen zur Sicherung ihres Lebensunterhalts besser deuten kann. Herausgearbeitet werden die flexible Handhabung und Anpassung traditioneller Landnutzungsrechte an neue Erfordernisse sowie die mannigfachen Facetten von Migration innerhalb Afrikas. Neben einer Analyse der Jugendkultur in einem Elendsviertel der Hauptstadt Kenias wird erörtert, wie Migration Staatsautorität in Frage stellt und politische Autorität neu formiert. In Frage gestellt wird, ob TouristInnen die Erfassung der Lebensverhältnisse von AfrikanerInnen möglich ist. Der Linguist Alain Ricard legt offen, welche Rückschlüsse aus der in afrikanischen Sprachen verfassten belletristischen Literatur auf Prozesse sozialer Veränderung in Afrika gewonnen werden können.
ÖFSE SIG : 23284/2
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Sauer, Walter [Hrsg.]
Wien - Windhoek retour
150 Jahre Beziehungen zwischen Österreich und Namibia
Wien: Dokumentations- und Kooperationszentrum Südliches Afrika (SADOCC), 2008 - 160 S.
ISBN 978-3-901446-09-2
Österreich; Namibia; Kolonialzeit; Kolonialismus; Kolonisation; Aussenpolitik; Bilaterale Beziehungen; Entwicklungszusammenarbeit; Auslandsbild; Medien; Emigration
In diesem Buch zeichnet der österreichische Historiker und Vorsitzende der Österreichischen Namibia-Gesellschaft Walter Sauer die Geschichte der Beziehungen zwischen der Österreichisch-Ungarischen Monarchie und Österreich zum Territorium des heutigen Namibia nach, wobei sich der Bogen von privaten Einzelinitiativen, Tätigkeit von MissionarInnen und Kontroversen über die Position Österreichs zur Befreiung Namibias von der südafrikanischen Besatzung bis zur Entwicklungszusammenarbeit (EZA) mit dem unabhängigen Namibia spannt. Alexander Schober veranschaulicht an Hand der Berichterstattung über die Niederschlagung des Aufstands der Herero durch das deutsche Kolonialheer in Wiener Tageszeitungen von 1903 bis 1906 den Rassismus und die Komplizenschaft mit der deutschen Kolonialherrschaft in der öffentlichen Meinung Österreichs. Manuela Macala durchleuchtet die Geschichte der Emigration von ÖsterreicherInnen nach Namibia und gibt anhand von Interviews Einblick in die Motive und Position der AuswandererInnen zur Apartheid und aktuellen politischen Situation. In Stellungnahmen der von österreichischer Seite Beteiligten werden die Hintergründe der Beendigung einer langjährigen EZA-Kooperation zur Verbesserung der Betreuung jugendlicher Strafgefangener in Namibia beleuchtet.
ÖFSE SIG: 16351/9
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Bebbington, Anthony J. [Hrsg.]
Can NGOs make a difference?
The challenge of development alternatives
London [u.a.] : Zed Books, 2008 - X, 358 S. : Ill.
ISBN 978-1-84277-892-0 h
Nichtstaatliche Organisation; Entwicklungszusammenarbeit; Entwicklungspolitik; Zivilgesellschaft; Alternativ; Demokratisierung; Lobbyarbeit; Partizipation; Bewusstseinsbildung; Kofinanzierung; Basisentwicklung; Gender Mainstreaming; Soziale Bewegung; Empowerment
In dieser Dokumentation eines Symposiums analysieren SozialwissenschafterInnen sowie MitarbeiterInnen von Entwicklungsagenturen und nichtstaatlichen Organisationen (NGOs) in Entwicklungsländern, inwieweit NGOs zu sozialer Veränderung beitragen können und alternative Entwicklungswege durch die administrative Struktur der Entwicklungszusammenarbeit (EZA) behindert werden. Herausgearbeitet wird, wie NGOs in Brasilien von neoliberalen Strategien vereinnahmt werden und wie sich das Engagement europäischer Hilfsorganisationen in Lateinamerika verändert hat. Neben der Konditionierung der Aktivitäten von NGOs durch die staatliche EZA im Rahmen der Kofinanzierung wird untersucht, wie zivilgesellschaftliche Organisationen politische Prozesse beeinflussen. Detailliert wird, wie sich NGOs in Lateinamerika, Afrika und Asien Handlungsspielräume für alternative Entwicklung erkämpft und konkrete soziale Veränderungen durchgesetzt haben.
ÖFSE SIG: 23262
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Shipway, Martin
Decolonization and its Impact
A comparative approach to the end of the colonial empires
Malden, Mass. [u.a.]: Blackwell, 2008 - XI, 269 S.
ISBN 978-0-631-19967-0
Dekolonisation; Kolonialpolitik; Unabhängigkeitsbewegung; Kolonialzeit; Aufstandsbekämpfung; Befreiungsbewegung; Kolonialverwaltung; Nationalismus; Selbstbestimmung; Geopolitik
Nach einem Überblick über die Unterschiede der Herrschaftsausübung der Kolonialmächte zeichnet der britische Historiker Martin Shipway nach, wie sich in Wechselwirkung zu den Strategien der Kolonialherrn in den Kolonien nationalistische Bewegungen formierten. Er beschreibt, wie im Gefolge des Zweiten Weltkriegs die Kolonialmächte versuchten, den aufkeimenden antikolonialen Widerstand zu beeinflussen, um eine den Interessen der Kolonialmächte dienliche nachkoloniale Struktur zu etablieren. Herausgearbeitet werden die Strategien der Aufstandsbekämpfung sowie die Verzahnung der innenpolitischen Auseinandersetzungen in den Kolonialstaaten und den Kolonien von 1945 bis 1964.
ÖFSE SIG: 23214
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Polet, Francois [Hrsg.]
The state of resistance
Popular struggles in the global south
London [u.a.]: Zed Books, 2007 - XVI, 208 S.
ISBN 978-1-8427-7868-5
Entwicklungsländer; Globalisierungskritik; Soziale Bewegung; Demokratisierung; Indigene Bevölkerung; Arbeiterbewegung; Zivilgesellschaft; Widerstand; Massenmobilisierung; Innenpolitischer Konflikt
SozialwissenschafterInnen und MitarbeiterInnen sozialer Bewegungen aus Industrie- und Entwicklungsländern charakterisieren den Status sozialer Protestbewegungen in vierzig Entwicklungsländern, wobei das Spektrum vom Widerstand gegen Privatisierung in Südafrika bis zur Kampagne indischer Bauern gegen die Welthandelsorganisation und die Indio-Bewegungen in Bolivien und Guatemala reicht. Vermittelt wird ein anschauliches Bild der sozialen Spannungen, die durch die von der globalisierten Wirtschaft diktierten Strukturanpassungsmaßnahmen geschürt werden. Neben dem Ringen um Demokratisierung und dem Potential der Zivilgesellschaft in den einzelnen Ländern wird skizziert, wie soziale Bewegungen politische Umwälzungen ermöglicht haben und von Politikern wie dem argentinischen Staatschef Nestor Kirchner kooptiert werden.
ÖFSE SIG: 22965
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Akbarzadeh, Shahram [Hrsg.]
Islam and political violence
Muslim diaspora and radicalism in the West
London [u.a.]: Tauris, 2007 - 258 S.
ISBN 1-84511-473-6
Islam; Terrorismus; Feindbild; Fremdenfeindlichkeit; Panislamismus; Kulturkontakt; Kulturelle Identität; Globalisierung; Konfliktmanagement; Sicherheit; Fundamentalismus; Multikulturelle Gesellschaft
Australische und europäische islamische und nichtislamische SozialwissenschafterInnen erkunden das Wesen des Islamismus, die Auswirkung des "Kriegs gegen den Terror" auf die Radikalisierung islamischer Gemeinschaften in den Industriestaaten und Konsequenzen für die Sicherheitssituation. Neben der Verzahnung von Globalisierung und Ausbreitung des Islamismus werden die Rahmenbedingungen für ein friedliches Zusammenleben von Muslimen und Nichtmuslimen in einer multikulturellen Gesellschaft ausgeleuchtet. Beleuchtet werden die Geschichte der Konzeptionen des Jihad und die aktuellen Konfliktschlichtungsinitiativen islamischer Organisationen. Weitere Beiträge analysieren islamische Strömungen in Indonesien und Aktivitäten zur Demokratieförderung in Bosnien und im Kosovo.
ÖFSE SIG: 21099/34
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