AusgewÄhlte NeuzugÄnge

Hier finden Sie ausgewählte Neuzugänge der ÖFSE-Bibliothek, die von Ihnen auch direkt über das Internet reserviert werden können. Das von Ihnen reservierte/vorgemerkte Buch wird für Sie fünf Werktage in der Bibliothek hinterlegt. Bitte vergessen Sie bei einer Reservierung nicht den Namen anzugeben!


März 2008

 

Altvater, Elmar; Birgit Mahnkopf
Konkurrenz für das Empire
die Zukunft der Europäischen Union in der globalisierten Welt
Münster: Westfälisches Dampfboot, 2007 - 304 S.
ISBN 978-3-89691-652-5

EU ; Globalisierung; Handelspolitik; Neoliberalismus; Energiepolitik; Weltordnung; Geopolitik; Wirtschaftspolitik; Sozialpolitik; Integration; Staat

Die PolitologInnen Elmar Altvater und Birgit Mahnkopf legen dar, wie sich die EU als imperialistische und wirtschaftliche Weltmacht im Wettstreit mit den USA profiliert und wie die auf Konzerninteressen fundierende neoliberal geprägte Politik der Integration des Binnenmarktes die Kluft zwischen Arm und Reich vergrößert. Herausgearbeitet wird, wie im Verlauf des Integrationsprozesses eine europäische Staatlichkeit herausgebildet wird und wie die europäischen Sozialstaatsmodelle in ein die soziale Kohäsion unterminierendes Sozialmodell im Dienste des Wettbewerbs umgeformt wurden. Hinterfragt werden die Handels- und auf fossile Energie fixierte Energiepolitik der EU. Neben einer Analyse der Währungskonkurrenz zwischen US-Dollar und Euro wird skizziert, wie eine soziale, demokratische, friedliche und ökologisch nachhaltige EU zustande kommen könnte.

ÖFSE SIG: 23156
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Faschingeder, Gerald [u.a.] [Hg.]
Eigentum anders
Beiträge junger ForscherInnen
Linz: Trauner-Verl. Univ., 2007 - 122 S.
ISBN 978-3-85499-241-7

Brasilien; Ghana; Mosambik; Thailand; Eigentumsrecht; Genossenschaft; Agrarreform; Ownership; Entwicklungspolitik; Mitbestimmung; Wasserversorgung; Traditionelles Recht; Politisches Verhalten

Österreichische ÖkonomInnen und SozialwissenschafterInnen analysieren anhand von Beispielen in Entwicklungsländern Facetten von Partizipation, Mitbestimmung und rechtlicher Regulierung von Eigentum. Gegenübergestellt werden der Zuwachs an Lebensqualität für die ArbeiterInnen einer Zuckerrohrplantage nach der Überführung in selbstverwaltetes Eigentum und die Hintergründe für den bäuerlichen Widerstand gegen das Genossenschaftskonzept der Landlosenbewegung in Brasilien. Neben einer Bewertung der Reform des Landbesitzrechts in Mosambik wird anhand von Dorfentwicklungsprojekten von "Heifer Thailand International" Ownership und Partizipation als Kriterium für die Nachhaltigkeit von Entwicklungsprojekten untermauert. Johannes Knierzinger kommt in einer Befragung von tausend Personen in Ghana zum Ergebnis, dass im Hinblick auf das demokratische Potential traditionelle Herrscher besser bewertet werden als Parlamentsabgeordnete. Elisa Schenner beleuchtet die Konsequenzen aus der Kritik an der von Entwicklungsbanken forcierten Privatisierung der Wasserversorgung.

ÖFSE SIG: 22204
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Shelley, Toby
Exploited
migrant labour in the new global economy
London: Zed, 2007 - 183 S.
ISBN 1-8427-7851-X

Grossbritannien; EU; USA; Gastarbeiter; Migrationspolitik; Migration; Globalisierung; Menschenrechtsverletzung; Menschenhandel; Leibeigenschaft; Arbeitsmarkt; Arbeitsbedingungen; Diskriminierung

Basierend auf Gesprächen mit GastarbeiterInnen und GewerkschafterInnen und hauptsächlich auf die Situation in Großbritannien bezogen detailliert der britische Wirtschaftsjournalist Toby Shelley die bei der Beschäftigung von MigrantInnen in den einzelnen Wirtschaftszweigen spezifisch angewandten Methoden und Druckmittel, um GastarbeiterInnen im Zusammenspiel von UnternehmerInnen und Behörden eine angemessene Entlohnung und menschenwürdige Arbeitsbedingungen vorzuenthalten. Shelley legt dar, wie die neoliberale Liberalisierung der Weltwirtschaft und der Anstieg der Zahl der GastarbeiterInnen miteinander verknüpft sind. Nach einer Abwägung der sozialen und ökonomischen Effekte der Beschäftigung von MigrantInnen auf die Aufnahmeländer arbeitet er heraus, dass die auf Polizeimaßnahmen setzende Migrationspolitik der britischen Regierung dem Gesamtwohl der Bevölkerung abträglich ist und Gewerkschaften daher gut beraten sind, wenn sie sich für die Rechte von GastarbeiterInnen engagieren.

ÖFSE SIG: 23178
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Gomes, Bea [u.a.] [Hg.]
Rassismus
Beiträge zu einem vielgesichtigen Phänomen
(Gesellschaft - Entwicklung - Politik ; 10)
Wien: Mandelbaum, 2008 - 293 S.
ISBN 978-3-85476-238-6

Europa; Brasilien; Afrika; China vor 1949; Österreich; Rassismus; Ethnozentrismus; Kultursoziologie; Kolonialismus; Islam; Geschichtswissenschaft; Entwicklungszusammenarbeit; Intellektueller; Interkulturelle Kommunikation

Europäische und brasilianische Historiker, SoziologInnen, Politologen, SprachwissenschafterInnen und Islamwissenschafter beleuchten Theorie und Praktiken des Rassismus und Antirassismus in unterschiedlichen historischen, regionalen und kulturellen Kontexten. Nachgezeichnet werden unter anderem die Auseinandersetzungen über den Begriff der Rasse im wissenschaftlichen Diskurs, die rassistischen Denkkonzepte in der iberischen "Entdeckungsliteratur" sowie die Formierung eines spezifischen Rassenkonzepts in China und seine Transformationen im 20. Jahrhundert. Offen gelegt werden Indizien von Eurozentrismus in der Geschichtswissenschaft in Europa und die Veralltäglichung rassistischer Denk- und Äußerungsformen im politischen und medialen Diskurs über Migration in Österreich. Neben einem gerafften Abriss der Geschichte des Rassismus in Europa seit 1700 werden der Zusammenhang von Rassismus und Entwicklungszusammenarbeit sowie Antisemitismus von links und antimuslimischer Rassismus analysiert.

ÖFSE SIG: 20493/10
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Hoering, Uwe
Agrar-Kolonialismus in Afrika
eine andere Landwirtschaft ist möglich
Hamburg: VSA, 2007 - 128 S.
ISBN 978-3-89965-248-2

Afrika; Landwirtschaft; Kleinlandwirt; Ökolandwirtschaft; Agrarhilfe; Entwicklungspolitik; Agrarpolitik; Saatgut; Gentechnologie; Bodenrecht; Wasserwirtschaft; Agrarhandel; Multinationales Unternehmen

Der auf entwicklungs- und umweltpolitische Fragen spezialisierte Journalist Uwe Hoering hat zusammengestellt, wie die von der Weltbank und Geberländern propagierten Programme zur Ertragssteigerung der afrikanischen Landwirtschaft der Düngemittelindustrie, Agro- und Saatgutkonzernen Profite bringen und gleichzeitig die Existenz von Millionen KleinbäuerInnen in Afrika bedrohen. Einer auf Gentechnik und massiven Kapitaleinsatz setzenden "Grünen Revolution" stellt Hoering im Rahmen der Selbstorganisation von BäuerInnen erprobte innovative und erfolgreiche Ansätze kleinbäuerlicher Landwirtschaft entgegen, die eine umweltverträgliche nachhaltige Ernährungssicherung und Armutsminderung gewährleisten. Neben der Abwägung der sozialen Effekte der unterschiedlichen Varianten der Landreform und der Organisation der Wassernutzung detailliert er die Diskriminierung der afrikanischen KleinbäuerInnen durch den Agrarprotektionismus und die Handelspolitik der Industriestaaten.

ÖFSE SIG: 20471
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Kraler, Albert [u.a.] [Hg.]
Migrationen
globale Entwicklungen seit 1850
(Globalgeschichte und Entwicklungspolitik ; 6)
Wien: Mandelbaum-Verl., 2007 - 248 S.
ISBN 978-3-85476-240-9

Migration; Mobilität; Sozialgeschichte; Migrationspolitik; Arbeitsmarkt; Gastarbeiter; Sozialgeographie; Demographie; Sozio-ökonomischer Wandel; Globalisierung; Weltentwicklung

Nach einem Aufriss der weltweiten Wechselbeziehungen zwischen Migrationsströmen, Migrationspolitik und wirtschaftlicher Entwicklung seit 1850 beleuchten österreichische und deutsche SozialwissenschafterInnen, HistorikerInnen und GeographInnen gegliedert nach Weltregionen die Wechselwirkungen zwischen politischen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen und Migrationsströmen. Neben dem Einfluss der Migrationspolitik in den USA, Kanada und Australien auf die Zusammensetzung der MigrantInnenpopulation werden die Korrelation zwischen Arbeitskräftebedarf, staatlicher Steuerung und Migration aus, in und nach Europa sowie Spezifika der Migration von ChinesInnen herausgearbeitet. Dokumentiert werden die Veränderungen der Zusammensetzung der Migrationsströme aus und nach Lateinamerika sowie die Wechselwirkung zwischen sozioökonomischen Transformationsprozessen und Migration auf dem Territorium der ehemaligen Sowjetunion. Durchleuchtet werden die Migrationen in und aus Afrika sowie die Arbeitsmigration in, nach und aus Süd- und Südostasien.

ÖFSE SIG : 22384/6
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Mayer, Harald
Die Rückkehr Chinas nach Afrika
Chinas aktuelles Engagement in Afrika aus entwicklungspolitischer Sicht
(Österreichische Forschungsstiftung für Entwicklungshilfe: ÖFSE-Forum ; 36)
Wien: Südwind-Verl., 2008 - IV, 104 S.
ISBN 978-3-9502306-9-7

China VR; Afrika; Süd-Süd-Beziehungen; Entwicklungszusammenarbeit; Entwicklungspolitik; Aussenpolitik; Good Governance; Aussenwirtschaft; Diplomatie

Nach einem historischen Überblick über die Beziehungen zwischen China und Afrika und der Geschichte chinesischer Entwicklungshilfe an Afrika analysiert Harald Mayer in seiner Diplomarbeit zum Fachbereich "Internationale Entwicklung" die der Entwicklungszusammenarbeit (EZA) Chinas mit Afrika zugrunde liegenden Konzepte und Motive. Neben einer Aufschlüsselung der Umweltverträglichkeit und Verschränkung der EZA und humanitären Hilfe Chinas für Afrika mit ökonomischen Interessen beleuchtet Mayer anhand von Länderbeispielen, inwieweit China die Strategie der westlichen Geber unterläuft, durch Konditionierung der EZA in afrikanischen Staaten verantwortungsvolle Regierungsführung, Demokratisierung und Wirtschaftsreformen durchzusetzen. Darüber hinaus wägt Mayer positive und negative Auswirkungen des Engagements Chinas auf die wirtschaftliche und soziale Entwicklung Afrikas gegeneinander ab.

ÖFSE SIG : 17699/36
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Gruber, Petra C. [Hg.]
Nachhaltige Entwicklung und Global Governance
Verantwortung, Macht, Politik
Opladen [u.a.]: Budrich, 2008 - 182 S.
ISBN 978-3-86649-153-3

Deutschland BR; Österreich; UNO; Nachhaltige Entwicklung; Weltordnung; Multinationales Unternehmen; Artenschutz; Entwicklungspolitik; Globalisierung; Nichtstaatliche Organisation; Internationale Beziehungen; Global Compact

Deutsche und österreichische SozialwissenschafterInnen sowie der Vertreter Österreichs beim Europarat Wendelin Ettmayer durchleuchten Begründungszusammenhänge und Perspektiven der im Rahmen von "Global Governance" für die Lösung auf nationalstaatlicher Ebene nicht bewältigbarer Probleme geschaffenen beziehungsweise vorgeschlagenen Institutionen. Neben der Analyse des Bedarfs und der Schwierigkeiten der Reform des UN-Systems und seiner Instrumentarien werden verpflichtende Umweltschutz- und Sozialstandards für transnationale Unternehmen und eine Umstrukturierung der Entwicklungspolitik zu globaler Strukturpolitik eingemahnt. Am Beispiel der Verhandlungen über die Konvention zum Schutz der Biodiversität werden die Grenzen für die Einflussnahme nichtstaatlicher Organisationen herausgearbeitet. Die Aufsatzsammlung enthält weiters eine kritische Bestandsaufnahme der Wiederaufbauhilfe in Sri Lanka nach dem Tsunami im Jahr 2004 und der Versäumnisse beim Schutz der Artenvielfalt in Österreich.

ÖFSE SIG: 23204
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Bock-Leitert, Karin [u.a.] [Hg.]
Der Preis des Krieges
Gespräche über die Zusammenhänge von Wirtschaft und Krieg
Münster : Monsenstein & Vannerdat, 2007 - 202 S.
ISBN 978-3-86582-599-5

Krieg; Kriegsfolgen; Rüstung; Friedenspolitik; Medien; Militär; Wiederaufbau; Internationale Beziehungen; Kapitalismus; Handelspolitik; Weltordnung

In ausführlichen Interviews beleuchten zehn österreichische, deutsche und Schweizer SozialwissenschafterInnen und JournalistInnen sowie der Stifter des Alternativen Nobelpreises Jakob von Uexküll die mit Kriegen verknüpften wirtschaftlichen Interessen sowie durch Rüstungsausgaben und Kriege verursachten Belastungen und Schäden. Erörtert werden die Rolle der Medien und Kriegsberichterstattung bei der Mobilisierung für Kriege, die Konsequenzen des Einsatzes privater Militärfirmen und mit Wiederaufbau und Entminung verbundene Probleme. Neben den Veränderungen in den militärischen Strategien und Militärtechnik wird ausgelotet, ob und in welchem Ausmaß die Umwidmung von für Rüstung und Militär vorgesehenen Finanzmitteln zu wirtschaftlicher Entwicklung und Verbesserung von Lebensbedingungen beitragen kann. Herausgearbeitet wird, wie eine "friedensfähige" Wirtschaftspolitik aussehen könnte.

ÖFSE SIG: 23188
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Banerjee, Abhijit V.
Making aid work
Cambridge, Mass. [u.a.]: MIT Press, 2007 - XIV, 170 S.
ISBN 978-0-262-02615-4

Entwicklungstheorie; Entwicklungspolitik; Entwicklungsstrategie; Auswirkung; Bewertung; Effektivität;Qualitätssicherung; Lessons learnt

Der indische Ökonom Abhijit Vinayak Banerjee plädiert in den in diesem Buch abgedruckten Aufsätzen dafür, im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit nur Programme zu finanzieren, deren Wirksamkeit in wissenschaftlichen Feldversuchen nachgewiesen wurde. Am Beispiel der Förderung des Bildungswesens exemplifiziert er, warum es zielführender ist, anknüpfend an lokal vorhandenes Wissen und Erfahrungen der jeweiligen Bevölkerung mittels "Versuch und Irrtum" Infrastruktur und Lebensbedingungen zu verbessern anstatt sich auf die Formulierung und Durchsetzung "allgemein gültiger Gesetzmäßigkeiten wirtschaftlicher Entwicklung" zu kaprizieren. 13 US-amerikanische und europäische ÖkonomInnen und MitarbeiterInnen von Entwicklungsbanken und Hilfsorganisationen wenden in ihren Stellungnahmen ein, dass die Realisierung von Vinayak Banerjees Vorschlägen unter anderem den Verzicht auf komplexe Reformen bedeuten würde, da deren Effekte nicht in wissenschaftlichen Versuchen vorab verifiziert werden können.

ÖFSE SIG: 19397
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Hillmann, Felicitas
Migration als räumliche Definitionsmacht?
Beiträge zu einer neuen Geographie der Migration in Europa
Stuttgart: Steiner, 2007 - 321 S.
ISBN 978-3-515-08931-9

Deutschland BR; USA; Italien; EU; Migration; Sozialgeographie; Migrationspolitik; Sozio-ökonomischer Wande ; Globalisierung; Arbeitsmarkt; Gastarbeiter; Frau

Die deutsche Sozialgeographin Felicitas Hillmann legt basierend auf langjähriger Forschungsarbeit die Facetten der sozialräumlich strukturierenden Wirkung von Migration offen. Sie legt dar, wie der Import hoch qualifizierter Arbeitskräfte in den USA sowie in Mittel- und Osteuropa sozioökonomische und räumliche Transformationsprozesse begleitet. Sie gliedert auf, wie sich aufgrund der Unterschiede im ökonomischen Entwicklungsstand und der Migrationspolitik der EU-Mitgliedsstaaten die Typen von Migration innerhalb der EU räumlich verteilen, MigrantInnenarbeitsmärkte strukturieren und transnationale Migrationsnetzwerke ausbilden. Nach einer Fallstudie zur Migrationspolitik in Italien durchleuchtet sie die geschlechtspezifische Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen in Deutschland und Strukturen des türkischen ethnischen Gewerbes in Berlin. Sie zeigt, wie MigrantInnen in den USA und Berlin lokale Arbeitsmärkte aktiv mitstrukturieren.


ÖFSE SIG: 11896/141
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BMZ - Bundesministerium f. wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung [Hrsg.]
Fragile Staaten
Beispiele aus der entwicklungspolitischen Praxis
Baden-Baden: Nomos, 2007 - 396 S.
ISBN 978-3-8329-2528-4

Deutschland BR; Fragile Staaten; Entwicklungszusammenarbeit; Risiko; Lessons learnt; Good Governance; Krisenprävention; Demokratieförderung; Politikdialog; Institution Building; Capacity Building; Zivilgesellschaft; Koordinierung; Menschenrechtsarbeit

PolitologInnen sowie MitarbeiterInnen der "Gesellschaft für technische Zusammenarbeit" (GTZ), deutscher Hilfsorganisationen, Parteistiftungen und des "Ministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung" analysieren Projekte der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (EZA) in 13 Entwicklungsländern mit fragilen staatlichen Strukturen, durch die die staatliche Handlungsfähigkeit und Verwaltung gestärkt, der Frieden konsolidiert und die Demokratie gefördert werden sollte. Ausgelotet wird der Beitrag von drei regionalen Organisationen zur Stabilisierung fragiler Staaten. Durchleuchtet wird die Unterstützung fragiler Staaten durch die OECD, Weltbank und UNDP. Besonderes Augenmerk wird den Problemen von Capacity Development, der Gewährleistung der Nachhaltigkeit von EZA, der Koordinierung des Umgangs mit Risikosituationen, dem interreligiösem und interethnischem Dialog sowie der Förderung von Frauen und benachteiligten Kindern in fragilen Staaten gewidmet.

ÖFSE SIG: 23155
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