AusgewÄhlte NeuzugÄnge

Hier finden Sie ausgewählte Neuzugänge der ÖFSE-Bibliothek, die von Ihnen auch direkt über das Internet reserviert werden können. Das von Ihnen reservierte/vorgemerkte Buch wird für Sie fünf Werktage in der Bibliothek hinterlegt. Bitte vergessen Sie bei einer Reservierung nicht den Namen anzugeben!


April 2009

 

Hawley, John C. [Hrsg.]
India in Africa, Africa in India
Indian Ocean cosmopolitanisms
Bloomington, Ind. [u.a.]: Indiana Univ. Press, 2008 - 296 S.
ISBN 978-0-253-35121-0, 978-0-253-21975-6

Indien; Afrika; Sklaverei; Kulturkontakt; Migration; Kulturbeziehungen; Ethnische Beziehungen; Diaspora; Interkulturelle Kommunikation; Kulturgeschichte; Kunst; Akkulturation

Indien und Afrika bieten viele Beispiele kulturellen Austauschs, die der Wahrnehmung von Globalisierung als jungem Phänomen widersprechen, belegt der US-amerikanische Anglistikprofessor John C. Hawley mit dieser Zusammenstellung von Beiträgen von WissenschafterInnen aus den Bereichen Geschichte, Literatur, Tanz, Soziologie, Gender Studies und Religionswissenschaften. Diese arbeiten heraus, wie sich unter anderem durch den Sklavenhandel und den Transfer von Arbeitskräften ein bis heute pulsierender Austausch zwischen Afrika und Indien verfestigt hat. Das Zusammen- und Aufeinandertreffen von Afrika und Indien stellt sich dabei als eine Geschichte von Verdrängung und neuer Verwurzelung, kulturellem Austausch und gegenseitiger Befruchtung dar. Ausgelotet wird, wie die Geschichte der Beziehungen zwischen Indien und Afrika heutige Diskussionen von Globalisierung beeinflusst.

ÖFSE SIG: 23518
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Joseph, Richard [Hrsg.]; Gillies, Alexandra [Hrsg.]
Smart aid for African development
Boulder, Colo. [u.a.]: Lynne Rienner, 2009 - XIV, 305 S.
ISBN 978-1-58826-606-4, 978-1-58826-632-3

Afrika; Liberia; Kenia; Nigeria; Entwicklungszusammenarbeit; Politikdialog; Entwicklungspolitik; Geber; Korruptionsbekämpfung; Budgethilfe; Schuldenerlass; Good Governance; Entwicklungsverwaltung; Demokratieförderung; Armutsbekämpfung; PRSP

US-amerikanische, britische und afrikanische PolitologInnen und MitarbeiterInnen von Entwicklungsagenturen sezieren, warum sich in Afrika trotz des Zuflusses von hunderten Milliarden US-Dollar an ausländischer Hilfe kein sicherer Pfad von Wachstum und Entwicklung eingestellt hat. Als wesentliche Hürde für eine effektive Entwicklungszusammenarbeit in Afrika wird die Konzentration von Ressourcen und Macht in den Händen einer kleinen Oberschicht eingestuft. Neben der Behebung der Mängel der Hilfeleistung und der Administration von Hilfe wird erörtert, wie die im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit zur Verfügung gestellten Ressourcen wirksamer eingesetzt werden könnten, um den Wiederaufbau in kriegsgeschüttelten Gesellschaften, Wirtschaftswachstum und demokratische Kontrolle zu fördern sowie die lähmende Armut auf diesem Kontinent zu verringern.

ÖFSE SIG: 23614
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Wacquant, Loic J. D.
Bestrafen der Armen
zur neoliberalen Regierung der sozialen Unsicherheit
Opladen [u.a.]: Budrich, 2009 - 359 S.
ISBN 978-3-86649-188-5

USA; Neoliberalismus; Strafrecht; Strafvollzug; Rassismus; Sozialpolitik; Gefangener; Haftanstalt; Justiz; Verarmung; Sozialwesen; Sozialhilfe

Der Soziologe Loic Wacquant zeigt am Beispiel der US-Justiz, wie die Strafrechtspolitik zum Vorboten einer neuen Regierung der sozialen Unsicherheit avanciert ist, die auf die Neuausrichtung des Verhaltens all derer abzielt, die in die Turbulenzen der ökonomischen Deregulierung und der Verwandlung der Wohlfahrt in ein Sprungbrett zur prekären Beschäftigung geraten sind. Er detailliert den vor allem zu Lasten der schwarzen Bevölkerung in den USA vollzogenen "Abbau des Almosenstaats" und "Aufbau des Strafrechtsstaats", der "Wohlfahrtsreform" als Armendisziplinierung instrumentalisiert und dazu geführt hat, dass die Gefängnisse der drittgrößte Arbeitgeber in den USA sind. Herausgearbeitet wird, wie in Frankreich die Strafrechtspolitik gemäß dem US-Vorbild umstrukturiert wurde. Indem es die materiellen Grundlagen und symbolischen Triebfedern der "law-and-order-Logik" aufdeckt, leistet dieses Sozial- und Strafrechtspolitik zugleich ins Visier nehmende Buch einen ganz eigenen Beitrag zur Anthropologie des Staates im Zeitalter des triumphierenden Neoliberalismus.

ÖFSE SIG: 23658
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Ecumenical Coalition on Tourism
Transforming re-forming tourism
perspectives on justice and humanity in tourism ; a publication marking the twenty fifth anniversary of the Ecumenical Coalition On Tourism
Chiang Mai: Ecumenical Coalition On Tourism, 2008 - 247 S.
ISBN 978-974-05-9719-3

Tourismus; Umweltverträglichkeit; Sozialverträglichkeit; Armutsbekämpfung; Gender; Religion; Sozialstandards; Ökotourismus; Indigene Bevölkerung; Globalisierungskritik; Verhaltenskodex; Soziale Verantwortung

Die Ecumenical Coalition on Tourism (ECOT) ist ein Bündnis christlicher Organisationen in Afrika, Asien, Lateinamerika und Pazifik, das eine Plattform für die Auseinandersetzung mit Tourismus und seine Auswirkungen auf verwundbare Gemeinschaften und die Umwelt bildet. In dieser zum 25. Jahrestag der ECOT-Gründung erstellten Aufsatzsammlung bilanzieren AktivistInnnen für einen umwelt- und sozialverträglichen Tourismus aus Industrie- und Entwicklungsländern anhand praktischer Erfahrungen, wie der Tourismus für eine Verbesserung der internationalen Verständigung und Armutsminderung eingesetzt werden kann. Repräsentanten der katholischen Kirche, des Buddhismus und des Islam erläutern ihre Position zum Tourismus. Beleuchtet werden die Aktivitäten zur Versöhnung von Umweltschutz und Tourismus. Neben dem Schutz der kulturellen Identität von indigenen Völkern und dem Kampf gegen Kinderprostitution wird erörtert, wie in einzelnen Weltregionen um die Umwelt- und Sozialverträglichkeit des Tourismus gerungen wird.

ÖFSE SIG: 23355
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Pagura, Maria E. [Hrsg.]
Expanding the frontier in rural finance
financial linkages and strategic alliances
Rugby: Practical Action Publ., 2008 - XXV, 285 S.
ISBN 978-1-85339-666-3

Entwicklungsländer; Mikrofinanzierung; Bankwesen; Ländliche Entwicklung; Kreditgenossenschaft; Versicherung; Entwicklungsbank; Entwicklungsfinanzierung; Sparwesen; Kreditwesen; Capacity Building; Lessons learnt; Revolvierender Fonds

WirtschaftswissenschafterInnen und MitarbeiterInnen von auf Kleinkredite spezialisierten Institutionen aus Industrie- und Entwicklungsländern analysieren anhand von praktischen Erfahrungen die Kooperation und Verschränkung von Banken und informellen Institutionen in der Gewährleistung von Finanzdienstleistungen für die ländliche Bevölkerung in Bolivien, Costa Rica, Honduras, Indien, Indonesien, Mali, Peru, Philippinen, Ruanda und Tansania. Herausgearbeitet wird, wie der Zugang von Armen in ländlichen Gegenden zu Krediten optimiert und die finanzielle Basis von Mikrofinanzierungsinstitutionen durch den Transfer von Knowhow der Banken, Kreditversicherungen und günstigeren Zugang zum Kapitalmarkt gestärkt werden kann. Erörtert wird die Abfederung der hohen operationalen Kosten der Versorgung der Landbevölkerung mit Finanzdienstleistungen.

ÖFSE SIG: 21039
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Bunzl, John [Hrsg.]
Zwischen Antisemitismus und Islamophobie
Vorurteile und Projektionen in Europa und Nahost
Hamburg: VSA-Verl., 2008 - 255 S.
ISBN 978-3-89965-281-9, 3-89965-281-9

EU-Länder; Arabische Länder; Israel; Antisemitismus; Rassismus; Zionismus; Nahostkonflikt; Feindbild; Muslim; Kolonialismus; Judentum; Diaspora

In dieser vom Politologen John Bunzl und der Islamwissenschafterin Alexandra Senfft herausgegebenen Aufsatzsammlung werden Antisemitismus und Islamophobie als zwei gesonderte Phänomene untersucht, "die gleichzeitig sehr viel miteinander zu tun haben". WissenschafterInnen mehrerer Fachgebiete arbeiten den historischen Wandel und die unterschiedlichen kulturspezifischen Ausprägungen des Antisemitismus in Europa und im arabischen Raum heraus und verwahren sich gegen die Gleichsetzung von Kritik an Israel mit Antisemitismus. Neben einem Exkurs über die Parallelen zwischen Judentum und Islam in der Diaspora werden die Sicht auf Israel als "Jude der Welt", die Wahrnehmung des Holocaust durch arabische Intellektuelle, das Bild der Araber in der israelisch-jüdischen Gesellschaft sowie der Zusammenhang von Antisemitismus und Islamophobie in Frankreich analysiert.

ÖFSE SIG : 23320
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Buvinic, Mayra [Hrsg.]
Equality for women
where do we stand on Millennium Development Goal 3?
Washington, DC: World Bank, 2008 - XVIII, 353 S.
ISBN 978-0-8213-7446-7

Millennium Entwicklungsziele; Gender Mainstreaming; Entwicklungszusammenarbeit; Frauenförderung; Gleichberechtigung; Entwicklungsindikator; Empowerment; Armutsbekämpfung; Arbeitsmarkt; Sexistische Diskriminierung; Bildung

Mit der Unterzeichnung der Millennium-Deklaration im Jahr 2000 hat sich die internationale Gemeinschaft zu acht Entwicklungszielen verpflichtet, mit zeitlichen Zielen und messbaren Indikatoren. Das dritte der Millennium-Entwicklungsziele hat die Gleichstellung der Frauen zum Inhalt, es soll die "Geschlechtergleichberechtigung fördern und Frauen ermächtigen". Herausgegeben von der Weltbank untersucht diese Aufsatzsammlung den Fortschritt, den die Länder bei der Implementierung und der Finanzierung dieses Ziels gemacht haben. Sie überprüft nationale Erfahrungen und Erfolge und enthält eine Berechnung der dafür notwendigen finanziellen Mittel sowie eine Bewertung der Effizienz der unterschiedlichen Strategien.

ÖFSE SIG : 23613
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Cameron, Sally; Newman, Edward
Trafficking in humans
social, cultural and political dimensions
Tokyo [u.a.]: United Nations University Press, 2008 - XI, 292 S.
ISBN 978-92-808-1146-9

Menschenhandel; Migrationspolitik; Strafrecht; Prostitution; Frau; Sozialer Aspekt; Migration; Kriminalität; Armut; Gender

Auf die Bereiche Migrationsforschung und Frauenförderung spezialisierte WissenschafterInnen und Frauenrechtsaktivistinnen analysieren die Facetten des Menschen- und Frauenhandels. Angestrebt wird die Vertiefung des Verständnisses für den sozialen, ökonomischen und politischen Kontext von Menschenhandel: die Rekrutierung und den Transport von Menschen durch Irreführung und Zwang zum Zweck der Ausbeutung. Die diesem System zugrunde liegenden Faktoren werden in diesem Buch als "strukturell" verstanden: der Menschenhandel findet von armen Regionen in reichere Regionen statt, die Verwundbarkeit müsse aber nicht in den ärmsten Regionen die größte Ausprägung haben. Neben einer Analyse der Bekämpfung des Menschenhandels in Asien und Lateinamerika wird herausgearbeitet, wie durch eine Umgestaltung der Migrationspolitik und rechtliche Maßnahmen der Menschen- und Frauenhandel eingedämmt und der Schutz der Opfer optimiert werden kann.

ÖFSE SIG: 23308
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Nhema, Alfred [Hrsg.]
The roots of African conflicts
the causes & costs ; [Zimbabwe, Lesotho, Kenya, Sudan, Uganda, the Horn of Africa]
Oxford: Currey [u.a.], 2008 - XII, 244 S.
ISBN 978-1-84701-300-2, 978-0-8214-1809-3

Afrika; Krieg; Fragile Staaten; Intervention; Menschenrechtsverletzung; Friedensforschung; Terrorismusbekämpfung; Konfliktmanagement; Gender; Staatsangehörigkeit; Ernährungssicherung; Friedenssicherung

Dieses Buch ist das Ergebnis des Forschungsprogramms "African Conflicts" der "Organization for Social Science Research in Eastern and Southern Africa" (OSSREA). Afrikanische und nordamerikanische Sozial- und RechtswissenschafterInnen analysieren die Ursachen für Kriege, die Involvierung von Frauen in die Konflikte, das Konfliktmanagement, die Bemühungen um Konfliktlösung sowie Wiederaufbau in Afrika. Sie prüfen Strategien, die Konfliktlösungen gewährleisten und eine Erholung nach Konflikten ermöglichen sollen. Ausgelotet wird unter anderem der "Rahmen für Verhandlungen innerhalb der übrig gebliebenen wirtschaftlichen, sozialen, politischen und kulturellen Konfigurationen", die Rolle der internationalen AkteurInnen und regionalen Organisationen wie der Afrikanischen Union und des Internationalen Strafgerichtshofs, die Etablierung eines kontinentalen Frühwarnsystems sowie die Rolle demokratischer verfassungsmäßiger "Governance" als Rezept zur Konfliktlösung in Afrika.


ÖFSE SIG: 22353
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Englert, Birgit; Daley, Elizabeth
Women's land rights & privatization in eastern Africa
Suffolk: James Currey [u.a.], 2008 - XII, 179 S.
ISBN 978-1-84701-611-9, 978-9970-02-844-3

Kenia; Tansania; Uganda; Ruanda ; Ostafrika; Gender; Frauenrechte; Agrarreform; Bodenrecht; Eigentumsrecht; Agrarverfassung; Familienrecht; Traditionelles Recht ; Privatisierung

Afrikanische und europäische WissenschafterInnen verschiedener Fachbereiche und BeraterInnen in Landrechtsfragen legen basierend auf lokalen Recherchen in Tansania, Kenia, Uganda und Ruanda offen, wie ohnehin fragile Landrechte von Frauen in Afrika durch Privatisierungen, von der Weltbank konzipierte Landreformen, HIV/AIDS und veränderte Handelsmodelle ausgehöhlt werden. Land sei jedoch die wichtigste Ressource, aus der Millionen Menschen im ländlichen Afrika ihren Lebensunterhalt bestreiten, wobei über 60 Prozent der agrarischen Bewirtschaftung von Frauen geleistet werde, argumentieren die AutorInnen. Andererseits hätten Frauen keine sicheren Landnutzungsrechte, da in den meisten afrikanischen Gesellschaften agrarische Nutzungsrechte von Land für Frauen weiterhin mit ihrem Status als Tochter, Schwester, Mutter oder Ehefrau verknüpft sei. Herausgearbeitet wird, welche auf die kulturellen und sozialen Gegebenheiten abgestimmten Massnahmen zur Sicherung der Landnutzungsrechte und damit auch des Lebensunterhalts von Frauen erforderlich sind.

ÖFSE SIG: 23568
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Skinner, E. Benjamin
Menschenhandel
Sklaverei im 21. Jahrhundert
Bergisch Gladbach: Lübbe, 2008 - 412 S.
ISBN 978-3-7857-2342-5

USA; Haiti; Mauretanien; Sudan; Indien; Osteuropa; Westasien; Sklaverei; Menschenhandel; Leibeigenschaft; Erfahrungsbericht; Menschenrechtsarbeit; Prostitution; Hausangestellte; Sexuelle Gewalt

Basierend auf Recherchen in zwölf Ländern und über hundert Interviews mit SklavInnen, Menschenhändlern und der Sklaverei Entflohenen vermittelt der US-Journalist Benjamin Skinner einen erschütternd anschaulichen Einblick in die Facetten und das globale Netzwerk des Menschen-, Frauen- und Kinderhandels und ihn begünstigende kulturelle und soziale Gegebenheiten. Seine Recherchen führten Skinner nach Haiti, Sudan, Mauretanien, Kenia, Osteuropa, den Nahen Osten und Indien. Er zeichnet akribisch das Schicksal und die Biographie von Opfern nach. Darüber hinaus beleuchtet Skinner die Bemühungen in den USA, die politische Macht der USA für eine wirksame weltweite Bekämpfung des Menschenhandels und der Sklaverei einzusetzen.

ÖFSE SIG: 23551
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Fischer, Gabriele [Hrsg.]
Der Mensch
die kleinste wirtschaftliche Einheit; Männer und Frauen erzählen von Arbeit, Geld und Leben in 38 Ländern
München: Knesebeck, 2008 - 158 S.
ISBN 978-3-89660-529-0, 3-89660-529-1

Arbeitsbedingungen; Lebenshaltungskosten; Lebensbedingungen; Lebensstandard; Sozialstruktur; Erfahrungsbericht; Einkommen; Arbeit; Beruf; Haushaltung; Kultur

Seit dem Jahre 2000 porträtiert das Wirtschaftsmagazin brand eins Menschen unterschiedlicher geographischer und sozialer Herkunft. "Wie lebt eine Lehrerin in Kambodscha? Was verdient ein Oberarzt in England? Welche Sorgen macht sich ein Straßenhändler in Mosambik?" 38 dieser kurzen Interviews wurden nun in einem Buch veröffentlicht. Sie gewähren Einblick in das Privatleben von Menschen in verschiedenen Kulturen und "vermitteln zugleich auch ein Bild der ökonomischen und politischen Lage des jeweiligen Landes". Männer und Frauen berichten von ihrer Arbeit, ihrem Verdienst, ihren Existenz- und Zukunftsängsten, aber auch davon, was Glück für sie bedeutet. Das Buch könne aber nur "ein kleiner Ausblick auf die Vielfalt des menschlichen Lebens sein", meint Herausgeber Lau: "Wollten wir alles zeigen, müsste es mehr als sechs Milliarden Kapitel haben so viele, wie es Menschen gibt. Denn jeder Mensch ist eine eigene Welt."

ÖFSE SIG: 23547
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