AusgewÄhlte NeuzugÄnge |
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Gould, William T. S. ÖFSE SIG: 23909 |
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Bernardi, Jacqueline Nach einem Überblick über die Theorien zur Selbstverwaltung von ArbeiterInnen und ihren Stellenwert für gesamtgesellschaftliche Demokratie definiert die deutsche Soziologin Jacqueline Bernardi als Prinzipien "Solidarischer Ökonomie" Demokratie und Selbstverwaltung, genossenschaftliche Rationalität, Bildung, Solidarität und Nachhaltigkeit. Anschließend schlüsselt sie den Beitrag der Kirche, Universitäten, Gewerkschaften und des Staates zur Gründung und Unterstützung von durch ArbeiterInnen selbstverwalteten Betrieben in Brasilien auf. Bernardi analysiert Geschichte, Strukturen und Entscheidungsfindung der ökologischen Cooperativa Colmeia. Die in Brasilien gewonnenen Erkenntnisse vergleicht sie mit der Geschichte und den partizipatorischen Strukturen der deutschen Kommune Niederkaufungen. Sie erkundet, inwieweit in den beiden Unternehmen Demokratie und gleichberechtigte Beteiligung an Entscheidungen sowie eine gangbare Alternative zur kapitalistischen Produktionsweise realisiert ist. |
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Hill, Dave Neben einer Aufschlüsselung der Veränderungen des Bildungswesens in Lateinamerika im Zug neoliberaler Reformen beleuchten ÖkonomInnen, SozialwissenschafterInnen, PädagogInnen und GewerkschafterInnen aus Industrie- und Entwicklungsländern die von der Weltbank ventilierte Privatisierung des Bildungswesens in Mexiko, den Widerstand von LehrerInnen in Argentinien und Burkina Faso gegen neoliberale Reformen und die Auswirkungen von 25 Jahren neoliberaler Bildungspolitik in Chile. Unter die Lupe genommen wird die Reform des Hochschulwesens in Venezuela, die Bildungsreformdebatte in der Türkei und die neoliberale Umstrukturierung des Schulwesens in Pakistan. Weitere Beiträge befassen sich mit der Beeinträchtigung der sozialen Gerechtigkeit durch neoliberale Bildungsreformen in Indien, dem Widerstand gegen neoliberale Bildungsreformen in Südafrika und der Kommerzialisierung des Bildungswesens in China. ÖFSE SIG:
23895/4 |
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Fawn, Rick [Hrsg.] Weltordnung; Regionalismus; NAFTA; SADC; ASEAN; GUS; MERCOSUR; Sicherheitspolitik; Globalisierung; Wirtschaftsintegration; Interdependenz; Kooperation; Region; Regionale Politik; Friedenssicherung; Internationale Beziehungen; Machtpolitik; Staat Nach einer Klärung des Stellenwerts von Regionen im internationalen Machtgefüge erörtern amerikanische, europäische und australische PolitologInnen anhand der Entwicklung der Sicherheitsmechanismen seit dem 2. Weltkrieg, welche Konstellationen am ehesten Frieden sichern. Als Optimum werden überlappende regionale Mechanismen und regionale Hierarchien eingestuft, in denen Konfliktregulierung auf der Autorität eines dominierendes Staates beruht. Neben der Anfälligkeit von Staatstypen für Kriege werden die Ambivalenzen des Regionalismus in Nordamerika,die konkurrierenden Motive für regionale Projekte in Lateinamerika und die Formierung "regionaler Identitäten" in Europa analysiert. Durchleuchtet wird die Verzahnung von regionaler wirtschaftlicher Integration und Institutionen der Friedenssicherung im südlichen Afrika, die Konstituierung regionaler Institutionen in Ostasien und die Entwicklung der "Gemeinschaft unabhängiger Staaten" (GUS) auf dem Territorium der ehemaligen Sowjetunion. |
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Beck, Ulrich Sozialwissenschaften; Globalisierung; Einkommensverteilung; Soziale Gerechtigkeit; Klimawandel; Klimapolitik; Globale öffentliche Güter; Interdependenz; Weltordnung; Sozio-ökonomischer Wandel Um soziale Ungleichheit im Zeitalter der Globalisierung zu erfassen, müssen Sozialwissenschaften das "methodologische Gefangen-Sein in nationalstaatlichen Kategorien" aufgeben, fordert der deutsche Soziologe Ulrich Beck. Ersetzt man den nationalen durch einen transnationalen Blickwinkel, ergibt sich laut Beck ein vollkommen anderes Bild der grenzüberschreitenden Ungleichheitsdynamik. Den von ihm als Aufsteiger eingestuften "aktiven Transnationalisierern" steht die "heterogene abstiegsängstliche Mehrheit derjenigen gegenüber, die ihre materielle Existenz territorial definieren und angesichts der Bedrohung ihres Lebensstandards auf die Stärkung territorialer Grenzen pochen". Als weiteres Argument für eine "kosmopolitische Erneuerung der Sozialwissenschaften" führt Beck den Klimawandel ins Treffen. Nach der Erläuterung seiner These skizziert Beck die erforderlichen Veränderungen der soziologischen Methodik. ÖFSE SIG:
23887 |
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Pechriggl, Alice [Hrsg.] Österreichische SozialwissenschafterInnen und Feministinnen analysieren, welche Implikationen die Veränderungen in der Normsetzung bezüglich gleich- und verschieden-geschlechtlicher PartnerInnenschaften für die demokratische Verfasstheit der Gesellschaft in der EU und der Schweiz haben. Erkundet wird, welche Demokratisierungseffekte zu diesen Normsetzungsprozessen beigetragen haben. Alice Pechriggl, Utta Isop und Friederike Habermann loten aus, wie die Forderung nach egalitären Geschlechterverhältnissen mit dem Engagement für eine Demokratisierung der Gesellschaft verknüpft ist. Neben psychohistorischen Überlegungen des Kulturwissenschafters Jacob Guggenheimer zu Zusammenhängen von Großgruppenphantasien von Körper, Nation und Geschlecht am Beispiel der Kampagne "Du bist Deutschland" enthält die Aufsatzsammlung einen Essay der amerikanischen Feministin Marge Piercy und eine Bestandsaufnahme der Gleichstellungspolitiken und Frauenförderung an österreichischen Universitäten.
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Gruber, Bettina [Hrsg.] Neben einer Auflistung der Aktivitäten des Zentrums für Friedensforschung und Friedenspädagogik in Klagenfurt enthält dieses Jahrbuch Überlegungen von WissenschafterInnen eines breiten Spektrums von Fachbereichen und MenschenrechtsaktivistInnen zur universellen Gültigkeit von Menschenrechten, zum Recht auf Selbstbestimmung, zu Rechten von MigrantInnen, zur "Entlokalisierung" der Identitätsbestimmung und zur Verbindung von Menschenrechten und Sicherheit. Analysiert wird der staatliche Griff nach der Privatsphäre und die Institutionalisierung des Schutzes der Menschenrechte in der Europäischen Union. Durchleuchtet wird der Umgang mit Minderheiten, Flüchtlingen und ImmigrantInnen in Österreich. Weitere Beiträge geben Anregungen für die Menschenrechtsbildung und Friedenserziehung. Beleuchtet wird das Gesetz gegen Menschenhandel in Thailand und die Arbeit für die Verwirklichung sozialer Menschenrechte in Bosnien-Herzegowina. |
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Feichtinger, Walter [Hrsg.] Nach einem Überblick über Rahmenbedingungen, Ziele und Optionen der Afrikapolitik der Europäischen Union analysieren österreichische, afrikanische und deutsche Politologen, KulturanthropologInnen und Politikberater das internationale Krisenmanagement in der Demokratischen Republik Kongo sowie der Region Sudan, Tschad und Zentralafrikanische Republik unter besonderer Berücksichtigung der regionalen Stabilisierungsinterventionen der EU. Herausgearbeitet wird die Verflechtung von innenpolitischen, lokalen und grenzübergreifenden Konflikten im Sudan, Tschad und Zentralafrikanischer Republik. Detailliert werden die Vorgeschichte, Ziele, Mandate, Strukturen und der aktuelle Status des Einsatzes der Friedenstruppen der UNO und der EU in dieser Region. Unter die Lupe genommen wird der aktuelle Stand der Etablierung afrikanischer Friedenstruppen. Abschließend werden Ziele, Möglichkeiten und Grenzen des internationalen Krisen- und Konfliktmanagements skizziert. |
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Lanteigne, Marc China VR; Aussenpolitik; Aussenwirtschaft; Weltordnung; Handelspolitik; Sicherheitspolitik; Militärpolitik; Diplomatie; Militär; Auslandsbild |
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Helfrich, Silke [Hrsg.] WissenschafterInnen aus einem breiten Spektrum von Fachbereichen, UnternehmerInnen und MitarbeiterInnen nichtstaatlicher Organisationen aus Entwicklungsländern und Industriestaaten durchleuchten in 32 Beiträgen die weltweiten Konsequenzen der Privatisierung des Zugangs zu Wasser, Saatgut, Wissen und Erbgut. Nach einer Darlegung der Vorteile einer gemeingüterbasierten Wirtschaft wird herausgearbeitet und mit Beispielen veranschaulicht, dass das Patentwesen Innovationen hemmt und das Gemeineigentum an Boden eine nachhaltige Nutzung von Wäldern und Agrarland begünstigt. Neben den negativen Auswirkungen der Patentierung von Genressourcen werden Initiativen für freien Zugang zu Software und Wissen vorgestellt und die unterschiedlichen Facetten des Gemeingütermanagements erörtert. |
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Lievesley, Geraldine [Hrsg.] Venezuela; Bolivien; Nicaragua; Kuba; Mexiko; Brasilien; Chile; Argentinien; Lateinamerika; Sozialismus; Sozialdemokratie; Sozialpolitik; Linkspartei; Partizipation; Wirtschaftsintegration; Innenpolitik; Politische Reform; Politisches Verhalten; Basisentwicklung; Soziale Bewegung; Wirtschaftsreform Nach einer Abklärung der Probleme bei der Zuordnung lateinamerikanischer Parteien zur Sozialdemokratie und zur "Linken" analysieren europäische und amerikanische PolitologInnen in Länderstudien die politische Entwicklung in Venezuela, Bolivien, Nicaragua, Kuba, Mexiko, Brasilien, Chile und Argentinien. Ausgeleuchtet wird der Charakter der Veränderungen in Venezuela, der Reformweg in Kuba und die Reform des neoliberalen Kapitalismus in Argentinien. Neben den Problemen von Boliviens Staatspräsident Evo Morales bei der Umsetzung von politischen und sozialen Reformen wird die Rückkehr des Sandinisten Daniel Ortega an die Staatsspitze Nicaraguas und die Politik von Brasiliens Staatspräsident Luis Inacio Lula da Silva kritisch beleuchtet. Weitere Beiträge widmen sich der Position der mexikanischen Linkspartei PRD zu lokaler Partizipation und dem schweren politischen Stand der Sozialdemokratie in Chile. ÖFSE SIG:
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Österreichische Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung Österreich; Afrika; Entwicklungspolitik; Entwicklungszusammenarbeit; State Building; Entwicklungsfinanzierung; Entwicklungstheorie; Good Governance; Staat; Entwicklungsprozessforschung; Armutsbekämpfung |
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