AusgewÄhlte NeuzugÄnge
Hier finden Sie ausgewählte Neuzugänge der ÖFSE-Bibliothek, die von Ihnen auch direkt über das Internet reserviert werden können. Das von Ihnen reservierte/vorgemerkte Buch wird für Sie fünf Werktage in der Bibliothek hinterlegt. Bitte vergessen Sie bei einer Reservierung nicht den Namen anzugeben!
Feber 2009
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Hahn, Hans Peter [Hrsg.]
Cultures of migration
African perspectives
(Beiträge zur Afrikaforschung; 32)
Berlin [u.a.]:
Lit, 2007 -
291 S.
ISBN
978-3-8258-0668-2
Afrika; Migration; Nomadismus; Kultursoziologie; Motivation; Kulturwandel; Livelihood; Gender; Kulturstandard; Rückwanderung; Mobilität; Emigrant; Soziale Beziehungen; Kulturelle Identität
Basierend auf Erkenntnissen aus Forschungsaufenthalten in Afrika legen europäische SozialanthropologInnen und AfrikaforscherInnen offen, wie regionale Migration in die kulturellen Traditionen von Ethnien in Nord-, West- und Ostafrika eingebunden ist, als Strategie zur Sicherung des Lebensunterhalts der Familie genutzt wird und sowohl Frauen als auch Jugendlichen Freiraum für Emanzipation von kulturell bedingten Einschränkungen gibt. In Studien über NomadInnen in Niger, junge fahrende HändlerInnen in Tansania und Tuareg in der Sahara werden die Facetten der Mobilität vor dem Hintergrund der Globalisierung sowie die im Rahmen der Migration von Frauen in Senegal sich vollziehende Veränderung von Kulturstandards ausgeleuchtet. Analysiert werden die sozialen Prozesse bei Emigration und Rückkehr sowie Interaktionen zwischen Jung und Alt im Zusammenhang von Migration im ländlichen Burkina Faso. Detailliert werden die durch die nach ihrem Studium in Europa nach Ghana zurückkehrenden AkademikerInnen ausgelösten kulturellen Veränderungen sowie das Schwanken unter jungen EmigrantInnen aus Eritrea zwischen Abstinenz von politischem Engagement und Ansuchen um politisches Asyl.
ÖFSE SIG:17783/32
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Parin, Paul
Zu viele Teufel im Land
Aufzeichnungen eines Afrikareisenden
Klagenfurt:
Drava-Verl., 2008 -
237 S.
ISBN
978-3-85435-545-8,
978-3-85435-269-3
Nordafrika; Westafrika; Äthiopien; Eritrea; Erfahrungsbericht; Reisebericht; Kolonialismus; Kulturkontakt; Sozialstruktur; Kulturpsychologie; Kulturstandard; Livelihood
Der Schweizer Begründer der Ethnopsychoanalyse Paul Parin blickt zurück auf acht Afrikareisen, die er mit drei ForscherInnen zwischen 1954 und 1977 unternommen hat. Er vermittelt ein anschauliches Bild vom Zusammenprall europäischer und afrikanischer sozialer Wertvorstellungen und den durch die europäischen Kolonialmächte verursachten Verformungen afrikanischer Sozialstrukturen. Thematisiert werden die Triebkräfte für Korruption, die Arroganz der Kolonialverwaltung sowie das Scheitern von gut gemeinten, aber nicht ausreichend auf die soziale Realität Afrikas abgestimmten Aktivitäten europäischer EntwicklungshelferInnen.
ÖFSE SIG: 23561
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Werner-Lobo, Klaus
Uns gehört die Welt
Macht und Machenschaften der Multis
München:
Hanser, 2008 -
277 S.
ISBN
978-3-446-23100-9
Multinationales Unternehmen ; Globalisierungskritik ; Globalisierung ; Landwirtschaft ; Soziale Verantwortung ; Arbeitsbedingungen ; Menschenrechtsverletzung ; Umweltzerstörung ; Pharmazeutische Industrie ; Soziale Gerechtigkeit
Wenn es radikal ist zu glauben, dass jeder Mensch auf der Welt das Recht auf ein Leben in Würde hat: Ja, dann ist dieses Buch radikal." Angeregt zum vorliegenden Buch wurde der österreichische Journalist Klaus Werner-Lobo durch Gespräche mit Jugendlichen in Schulen und Workshops nach der Veröffentlichung des gemeinsam mit Hans Weiss erstellten "Schwarzbuch Markenfirmen": "Die Jugendlichen reagierten zumeist wütend und enttäuscht, wenn Sie erfuhren, dass für die Herstellung ihrer Lieblingsmarken Kinder geschunden, Kriege finanziert und Lebensträume zerstört werden." Dieses Buch sei seine Antwort auf Fragen wie: Warum handeln große Firmen so skrupellos? Warum machen PolitikerInnen nichts dagegen? Was können wir tun? Werner-Lobo bietet Hintergrundinformationen über Reichtum und Armut, Wirtschaft und Krieg und macht globale Zusammenhänge deutlich. Abschließend greift er Unternehmen von Adidas über Hofer bis Siemens heraus und beschreibt deren Geschäftstätigkeit.
ÖFSE SIG:
23545
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Medico International e.V.
Global - Gerecht - Gesund?
Fakten, Hintergründe und Strategien zur Weltgesundheit
(AttacBasis Texte; 30)
Hamburg:
VSA-Verl., 2008 -
93 S.
ISBN
978-3-89965-293-2
Globalisierung; Gesundheit; Basisgesundheitsversorgung; Menschenrechte; Gesundheitspolitik; Gesundheitswesen; Soziale Gerechtigkeit; Neoliberalismus; Seuchenbekämpfung; Arzneimittel
MitarbeiterInnen von medico international schätzen die weltweite Situation des Gesundheitswesens im Zeitalter der neoliberalen Globalisierung ein und veranschaulichen ihre Analysen anhand von Fallbeispielen. Die Globalisierung habe die Welt näher zusammenrücken lassen, konstatieren die AutorInnen, dennoch sei sie kein globales Dorf geworden. "Trotz des beispiellosen medizinischen Fortschritts sterben jährlich Millionen Menschen an Krankheiten, die gut behandelbar wären." Die Versprechungen neoliberaler Ideologie, ein "trickle down effect" würde alle vom Wirtschaftswachstum profitieren lassen, hätten sich nicht materialisiert: "Soziale Ungerechtigkeit tötet Menschen in großem Ausmaß." Kurzen Flugzeiten zwischen globalem "Norden" und "Süden" stehen riesige Abstände in den "gesundheitlichen Lebenswirklichkeiten" gegenüber: "79 Jahre ist die durchschnittliche Lebenserwartung in Kanada, 51 in Haiti".
ÖFSE SIG:
20492/30
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Zeuske, Michael
Von Bolívar zu Chávez
die Geschichte Venezuelas
Zürich:
Rotpunktverlag, 2008 -
619 S.
ISBN
978-3-85869-313-6
Venezuela; Geschichte; Politisches System; Sozialstruktur; Indigene Bevölkerung; Sozio-ökonomischer Wandel; Innenpolitik; Kolonialzeit; Verfassung; Politisches Verhalten
"Tausende Jahre indianischer Geschichte haben rund 300 Jahre Kolonialgeschichte, die Geschichte des atlantischen Raums und die heutige Globalgeschichte viel stärker geprägt, als die gängigen Geschichten Venezuelas und Amerikas bis heute vermitteln." Michael Zeuske, Professor für iberische und lateinamerikanische Geschichte an der Universität Köln, zeichnet die Geschichte "Klein-Venedigs", wie das Land von Kolonisatoren genannt worden ist, nach: Die Geschichte vor der "Nation", Kolonisierung, die Phase der "Atlantischen Globalisierung" (1500-1750), "der Kampf für eine Nation mit dem Vornamen Venezuela" (1800-1859), Bürgerkrieg und bäuerliche Sozialrevolution (1859-1870) und die Entstehung des modernen Venezuela (1870-1908). Zwischen 1950 und 1980 sei Venezuela das reichste Land des Subkontinents gewesen und ein Beispiel, wie traditionelle Oligarchien "Demokratie" gestalteten. In der Folge des Staatsbankrotts 1983 stieg eine der schillerndsten politischen Personen bis ins Präsidentenamt auf: Hugo Chávez. Obwohl sein baldiges Scheitern vorausgesagt oder herbeigewünscht worden sei, ist er dabei, das Land umzugestalten: neuer Staatsname, neue Verfassung, neues politisches Personal und eine Reihe von modernen Sozialprogrammen.
ÖFSE SIG:
23534
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Hanlon, Joseph;
Smart, Teresa
Do bicycles equal development in Mozambique?
Oxford:
James Currey, 2008 -
XIV, 242 S.
ISBN
978-1-8470-1319-4
Mosambik; IBRD; Entwicklungstheorie; Entwicklungspolitik; Entwicklungs-zusammenarbeit; Korruption; Wirtschaftsentwicklung; Armut; Wirtschaftspolitik; Landwirtschaft; Livelihood; Gewerbeförderung; Politikdialog; Entwicklungsfinanzierung
Stellt Mosambik eine Erfolgsgeschichte dar? Joseph Hanlon und Teresa Smart, Direktorin des London Mathematics Centre, hinterfragen auf Interviews gestützt die Wirtschaftspolitik dieses Musterschülers internationaler Geberorganisationen. Nach den katastrophalen Auswirkungen der von US- Regierungen gesponserten Angriffe und des Bürgerkriegs habe sich das Land den Auflagen und Programmen der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds unterworfen. Beide haben Privatisierung gefordert, waren sich im Detail jedoch oft uneinig. Das Ergebnis wird von den AutorInnen sehr differenziert betrachtet. Warum verläuft die Verbesserung der Lebensverhältnisse in Mosambik so langsam, obwohl kreative Menschen hart arbeiten und Hilfsgelder vorhanden sind? Sie argumentieren, dass mit der Durchsetzung der neoliberalen Ideologie der Staat auf Infrastrukturmaßnahmen und Entwicklung von "Humankapital" zurückgedrängt worden sei und - von der Realität widerlegt - angenommen werde, dass "auf dieser Basis der Markt auf wundersame Weise Wirtschaftswachstum für alle erzeugen würde". Deshalb müsse der Entwicklungsstaat zurückkehren, "nicht um den Markt zu ersetzen, sondern direkt in den Markt zu intervenieren".
ÖFSE SIG :
23567
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Clarke, Duncan
Crude continent
the struggle for Africa's oil prize
London:
Profile Books, 2008 -
XIII, 674 S.
ISBN
978-1-84668-097-7
Afrika; Erdöl; Erdgas; Erdölgesellschaft; Multinationales Unternehmen; Kolonialpolitik; Politische Kultur; Geopolitik; Innenpolitischer Konflikt; Livelihood; Sozialstruktur; Erdölpolitik
Der seit 30 Jahren als Berater für die Öl- und Gasindustrie und afrikanische Regierungen tätige südafrikanische Leiter des Consulting-Unternehmens "Global Pacific & Partners" liefert eine umfassende Bestandsaufnahme der Ausbeutung von Erdöl- und Erdgasvorkommen in Afrika und der damit verbundenen Korruption und politischen Auseinandersetzungen. Nach einem Rückblick in die afrikanische Kolonialgeschichte und einer Bewertung der Forschungsliteratur über Afrika durchleuchtet Duncan Clarke die politischen Implikationen der Aktivitäten der im afrikanischen Öl- und Gassektor tätigen in- und ausländischen Unternehmen in den einzelnen Staaten. Clarke lehnt die These ab, dass die Öl- und Gasvorkommen von vornherein eine Destabilisierung der jeweiligen Staaten nach sich ziehen. Bei einer die Charakteristika der Wirtschaftsstrukturen Afrikas berücksichtigenden Etablierung geeigneter Institutionen "könnten und sollten Erdöl und Gas eine Schlüsselrolle im Wiederaufbau Afrikas einnehmen".
ÖFSE SIG :
23565
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Arp, Björn [Hrsg.]
International norms and standards for the protection of national minorities
bilateral and multilateral texts with commentary
Leiden [u.a.]:
Nijhoff, 2008 -
XXXI, 512 S.
ISBN
978-90-04-16583-0
Minderheit; Völkerrecht; Vertrag; Minderheitenpolitik; Schiedsgerichtsbarkeit; Grundrechte; Internationales Regime
Der spanische Rechtswissenschafter Björn Arp detailliert die Charakteristika der bilateralen Dokumente mit Klauseln für den Schutz nationaler Minderheiten und bewertet die in diesen Verträgen enthaltenen Vorkehrungen zur Kontrolle der Implementierung der Minderheitenrechte. Er erörtert die spezifischen rechtlichen Probleme, die bei bilateralen Verträgen mit Klauseln für den Schutz von Minderheiten auftreten. Arp analysiert, inwieweit die Verpflichtungen aus Verträgen und Konventionen über die Rechte von Minderheiten völkerrechtlich bindend sind und wie die Schlichtung von Konflikten über die Auslegung dieser Verträge verbessert werden kann. An diese 77 Seiten umfassenden grundsätzlichen Erörterungen schließt sich eine Textdokumentation der seit 1918 abgeschlossenen multilateralen Konventionen und Verträge zum Schutz von Minderheiten sowie von 186 bilateralen Abkommen an, die zwischen europäischen Staaten unter Einschluss der Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion abgeschlossen wurden und Klauseln für den Schutz nationaler Minderheiten enthalten.
ÖFSE SIG:
23562
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Rehbogen, Alexander
Internationale Entwicklungszusammenarbeit in Gemeinden
Rahmenbedingungen, Chancen und Möglichkeiten der österreichischen Gemeinden in der OEZA
Wien:
Südwind-Verl., 2008 -
184, 45 S.
ISBN
978-3-9502487-3-9
Österreich; Entwicklungszusammenarbeit; Entwicklungspolitik; Kommunale Entwicklungszusammenarbeit; Entwicklungsfinanzierung; Entwicklungsverwaltung; Entwicklungspolitische Bildung; Öffentliche Meinung; Gemeinde
Nach einem Überblick über die Veränderungen in der Struktur der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (EZA) und der Rolle nichtstaatlicher Organisationen in der österreichischen EZA beleuchtet der österreichische Soziologe Alexander Rehbogen die Spezifika der EZA auf Gemeindeebene im europäischen Vergleich. Ausgehend von einer empirischen Analyse der EZA der Gemeinden im Bundesland Salzburg lotet er das Potential der österreichischen Gemeinden im Bereich der EZA aus. In seiner Analyse der praktischen Erfahrungen in der EZA der Gemeinden kommt er zum Ergebnis, dass eine stärkere Involvierung der Gemeinden in die EZA Österreichs die Akzeptanz der EZA in der österreichischen Bevölkerung erhöhen würde. Einer Forcierung der kommunalen EZA stehe allerdings die internationale Tendenz zur Zentralisierung von EZA entgegen.
ÖFSE SIG:
17699/38
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Pötter, Bernhard
Tatort Klimawandel
Täter, Opfer und Profiteure einer globalen Revolution
München:
Oekom-Verl., 2008 -
261 S.
ISBN
978-3-86581-121-9
Klimawandel; Emissionshandel; Multinationales Unternehmen; Menschliche Sicherheit; Fossiler Brennstoff; Verkehrspolitik; Energiewirtschaft; Nachhaltige Entwicklung; Ökosystem; Umweltschutz
Der deutsche Journalist Bernhard Pötter porträtiert in 26 Reportagen an der Klimaveränderung und am Treibhauseffekt beteiligte Wirtschaftssektoren sowie negative Auswirkungen des anthropogenen Klimawandels auf Menschen, Wirtschaft und Ökosysteme. Unter dem Stichwort Profiteure des Klimawandels schildert er, wie sich die Nuklearindustrie als Klimaretter präsentiert, die Waldwirtschaft in Schweden vom Klimawandel profitiert und durch den Klimawandel innovative Wirtschaftssektoren stimuliert werden. Kritisch beleuchtet Pötter die Kohlenstoffdioxid-Lagerung unter dem Meeresgrund und den Emissionshandel. Als positive Signale für eine Eindämmung des Klimawandels ortet er die Fortschritte im Umweltrecht und bei der Bekämpfung des Ozonlochs.
ÖFSE SIG:
23549
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Gareis, Sven Bernhard [Hrsg.]
Internationaler Schutz der Menschenrechte
Stand und Perspektiven im 21. Jahrhundert
Opladen [u.a.]:
Budrich [u.a.], 2009 -
230 S.
ISBN
978-3-86649-186-1
UNO; Menschenrechte; Humanitäres Völkerrecht; Menschenrechtsarbeit; Internationaler Strafgerichtshof; Islam; Christentum; Kulturstandard; Ethik; Grundbedürfnisse
Deutsche PolitologInnen, TheologInnen und MitarbeiterInnen von Menschenrechtsorganisationen bilanzieren in dieser Dokumentation eines Symposiums die Kodifikation von internationalen Schutzrechten sechzig Jahre nach der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die UNO-Generalversammlung und erörtern die Interpretation von Menschenrechten im Islam und im Christentum. Neben einer Analyse des Menschenrechtsschutzes in der EU werden die Zulässigkeit humanitärer Militärinterventionen, der Menschenrechtsschutz durch internationale Strafgerichte sowie die Rolle der Vereinten Nationen und Nichtregierungsorganisationen bei der globalen Durchsetzung von Menschenrechten beleuchtet. Moniert werden eine stärkere Gewichtung sozialer Menschenrechte und die kulturübergreifende Geltung von Menschenrechten.
ÖFSE SIG:
23578
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Bsteh, Andreas [Hrsg.]
Erziehung zu Gleichberechtigung
eine Antwort auf Ungerechtigkeit und Intoleranz; 4. Vienna International Christian Islamic Round Table, Mödling, 29. Juni bis 2. Juli 2006
(Vienna International Christian Islamic Round Table: Dt. Ausg.; 4)
Mödling:
Verl. St. Gabriel, 2007 -
224 S.
ISBN
978-3-85264-616-9
Interreligiöser Dialog; Bildung; Gleichberechtigung; Christentum; Islam; Erziehungsziel; Gender; Soziale Gerechtigkeit; Menschenrechte; Grundrechte; Kulturstandard; Interkulturelle Erziehung
SozialwissenschafterInnen, RechtswissenschafterInnen, TheologInnen und Repräsentanten der katholischen und der griechisch-orthodoxen Kirche sowie des Islam analysieren in dieser Dokumentation einer christlich-islamischen Dialogveranstaltung den Zugang zu Grundschulbildung, die Vermittlung religiöser Werte in den EU-Mitgliedsstaaten, das Recht auf Erziehung in religiösen Texten und moderner Gesetzgebung sowie die Wechselbeziehung von Predigt und Bildung im Christentum und Islam. Neben einem Referat über die religiöse Erziehung in Zentralasien werden die Rolle der Geschlechter in der Bildung, die Verbindung zwischen religiöser Erziehung und Identität sowie die Elemente einer Gerechtigkeits- und Menschenrechtspädagogik diskutiert. Erörtert wird, inwieweit durch Bildung Fundamentalismus zurückgedrängt werden kann.
ÖFSE SIG:
20499/4
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