AusgewÄhlte NeuzugÄnge
Hier finden Sie ausgewählte Neuzugänge der ÖFSE-Bibliothek, die von Ihnen auch direkt über das Internet reserviert werden können. Das von Ihnen reservierte/vorgemerkte Buch wird für Sie fünf Werktage in der Bibliothek hinterlegt. Bitte vergessen Sie bei einer Reservierung nicht den Namen anzugeben!
März 2009
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Germanwatch Nord-Süd-Initiative e.V.
Die Welt am Scheideweg: wie retten wir das Klima?
Reinbek bei Hamburg:
Rowohlt, 2008 -
317 S.
ISBN
978-3-498-00653-2
Klimawandel; Ökosystem; Treibhauseffekt; Energiepolitik; Energiewirtschaft; Erneuerbare Energie; Energienutzung; Kapitalmarkt; Wohnungswesen; Steuerpolitik; Alternativer Lebensstil; Nachhaltige Entwicklung
Mitarbeiter der Umweltorganisation Germanwatch und deutsche UmweltjournalistInnen dokumentieren den Forschungsstand über die alarmierende Situation des globalen Klimasystems. Das Tempo des Schmelzens der Gletscher und arktischen Eismassen, des Anstiegs des Meeresspiegels sowie der Häufung extremer Wetterereignisse sei höher als bisher gedacht und an einer Schwelle, an der der Klimawandel und die resultierenden, die Existenz hunderter Millionen Menschen bedrohenden Auswirkungen nicht mehr umkehrbar sind. Nach der Bewertung der internationalen Bemühungen zur Eindämmung des Ausstoßes von Kohlenstoffdioxid werden die Optimierung der Energienutzung und das Potential der Energieerzeugung abseits der Verbrennung von Kohle, Erdöl und Gas ausgeleuchtet. Neben der Abschätzung des Investitionsbedarfs in alternative Energien wird die Reduzierung des Kohlenstoffdioxidausstoßes durch Forcieren technologischer Innovation sowie Veränderungen der Bauvorschriften, des Lebensstils, der Konsum- und Ernährungsgewohnheiten samt den dafür erforderlichen politischen Maßnahmen ausgelotet.
ÖFSE SIG: 23557
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Devereux, Stephen;
Vaitla, Bapu;
Hauenstein Swan, Samuel
Seasons of hunger
fighting cycles of quiet starvation among the world's rural poor
London:
Pluto Press [u.a.], 2008 -
XXVII, 148 S.
ISBN
9780745328263
Malawi; Niger; Indien; Ghana; Hunger; Ernährungssicherung; Erfahrungsbericht; Armutsbekämpfung; Livelihood; Landwirtschaft; Kleinlandwirt; Agrarpreis; Saisonale Schwankung; Sozialhilfe; Agrarhilfe; Menschenrechte
Millionen KleinbäuerInnen müssen als fixe Komponente ihrer Lebensbedingungen jedes Jahr mehrere Monate hungern, weil die geernteten Nahrungsmittel nicht für die Überbrückung des Zeitraums zwischen den Ernten ausreichen. Basierend auf Feldstudien in Malawi, Niger, Indien und Ghana beschreiben Mitarbeiter des Instituts für Entwicklungsstudien in Sussex und der Hilfsorganisation "Action Against Hunger", welche Mechanismen und sozialen Strukturen "saisonal bedingten Hunger" verursachen und begünstigen. Mangels Lagermöglichkeiten müssen zum Beispiel KleinbäuerInnen ihre Ernte verkaufen, wenn die Preise niedrig sind. Bis zur nächsten Ernte steigen die Preise für Nahrungsmittel kontinuierlich an, was für KleinbäuerInnen die Versorgung mit ausreichender Nahrung unerschwinglich macht. Anhand von Erfahrungen in Hilfsprogrammen wird einschließlich des erforderlichen Finanzierungsbedarfs detailliert, wie mit einer Kombination aus Akutversorgung für Unterernährte, Agrarhilfe, Beschäftigungsprogrammen, staatlichen Mindestpensionen, Sozialprogrammen und Ernährungsprogrammen für Kinder der "saisonale Hunger" weltweit eliminiert werden kann.
ÖFSE SIG: 23558
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Plettenbacher, Tobias
Neues Geld - neue Welt
die drohende Wirtschaftskrise - Ursachen und Auswege
Wien:
Planetverl., 2008 -
149 S.
ISBN
978-3-0902555-16-8
Österreich; Deutschland BR; Alternativ; Zahlungsmittel; Kreditwesen; Finanzpolitik; Einkommensverteilung; Zinsen; Kapital; Globalisierungskritik; Steuerpolitik; Wirtschaftstheorie; Regionalentwicklung; Tauschhandel; Sozialhilfe; Bankwesen
Der Computerprogrammierer und Aktivist der globalisierungskritischen Organisation Attac Tobias Plettenbacher dokumentiert im ersten Abschnitt seines Buches unterstützt durch Schaubilder, wie sich das Wachstum der Geldvermögen und die Einkommensverteilung von Warenproduktion und Wirtschaftsentwicklung abgekoppelt haben. Als Triebfeder für Wirtschaftskrisen ortet er, dass das Bruttosozialprodukt nur linear, Geldmenge und Geldvermögen aufgrund des Zinseszinseffekts aber exponentiell ansteigen. Nach einem Überblick über alternative Wirtschaftskonzepte und Vorschläge zur Reform des Währungssystems und der Weltfinanzordnung beleuchtet er die historische Entwicklung der Steuerung des Geldumlaufs und Erfahrungen mit der Einführung von Lokalwährungen, Zeittausch- und zinsfreien Verrechnungssystemen. Anschließend beschreibt und bewertet er die im deutschsprachigen Raum existierenden Regiogeldsysteme, Tauschsysteme mit gegenseitiger Kreditvergabe und alternative Banksysteme. Gemeinsam ist diesen auf einen "zins- und inflationsfreien" Geldumlauf zielenden Systemen die Entmutigung des Abflusses der Wertschöpfung aus den lokalen Wirtschaftskreisläufen und Stimulierung von Tauschwirtschaft.
ÖFSE SIG:
23550
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Schrott, Andreas
"Fair Trade" als Kommunikationsmedium einer zukunftsfähigen Entwicklungszusammenarbeit am Beispiel Österreichs
(ÖFSE-Forum; 39)
Wien:
Südwind-Verl., 2009 -
113 S.
ISBN
978-3-9502487-4-6
Österreich; Fairer Handel; Entwicklungszusammenarbeit; Entwicklungspolitische Bildung; Globales Lernen; Marketing; Bewusstseinsbildung; Zertifizierung; Public Relations; Nachhaltige Entwicklung; Soziale Verantwortung; Corporate Identity
Nach einem Überblick über Geschichte und Struktur der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (EZA) beschreibt Andreas Schrott, wie sich die Bewegung des "Fairen Handels" als Teil eines internationalen Netzwerks in Österreich etabliert hat und in Österreich institutionalisiert ist. Ausgehend von der Beschreibung des Zertifizierungsprozesses erörtert er die Bedeutung der Sicherung der Qualität von "Fair Trade"-Produkten und analysiert die Werbestrategien im "Fairen Handel". Neben der Unterstützung der "Fair Trade"- Organisationen im Rahmen der österreichischen EZA beleuchtet er die Bedeutung der gesonderten Vermarktung von "Fair Trade"-Produkten in Supermärkten und Weltläden und die Rolle des "Fairen Handels" als alternatives Wirtschaftssystem. Er arbeitet heraus, wie über die Weiterbildung des Verkaufspersonals, organisierte ProduzentInnenbesuche und Produktinformationen die ungerechten Strukturen der Weltwirtschaft und der armutsmindernde Effekt des "Fairen Handels" bewusst gemacht sowie die Einsicht in die Notwendigkeit einer Veränderung unserer Wirtschaftsweise in der österreichischen Bevölkerung gestärkt werden.
ÖFSE SIG:
17699/39
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Gabbert, Karin [Hrsg.]
Erinnerung macht Gegenwart
Analysen und Berichte
(Jahrbuch Lateinamerika; 32)
Münster, Westf.:
Westfälisches Dampfboot, 2008 -
217 S.
ISBN
978-3-89691-750-8
Argentinien; Chile; Guatemala; Mexiko; Lateinamerika; Menschenrechtsverletzung; Staatliche Gewalt; Gender; Kollektives Gedächtnis; Opfer; Rechtsprechung; Politische Legitimität; Diktatur
Das Lateinamerika-Jahrbuch 32 ist den Facetten des Erinnerns von Gewalterfahrungen und Aufarbeitung der Verbrechen der Militärdiktaturen gewidmet. "Erfahrungen werden subjektiv erlebt und kulturell, im Sinne von gesellschaftlich, verarbeitet", schreiben Anne Huffschmid und Annette Nana Heidhues im Editorial: "Erinnerung geschieht nicht einfach, sondern wird gemacht und dieses Machen ist ein komplexer Prozess." In diesem Band werden diese Prozesse seziert: die geschlechtlichen Dimensionen von Erinnerung in Südamerika, Strafjustiz und kollektives Erinnern, Wahrheitskommissionen in Lateinamerika sowie Terror und bewaffneter Kampf im Argentinien der 1970er Jahre. Ausgeleuchtet werden der 11. September als komplexer Erinnerungsort an den Putsch in Chile und den Anschlag auf das World Trade Center, das Ringen um Erinnerungsorte an die Repression in Argentinien sowie Formen und Diskurse der Erinnerung in Argentinien und Mexiko. In den Blick gerückt werden die Rolle der visuellen Künste in der Erinnerung an die Diktatur in Argentinien und indianische Erinnerungskultur in Guatemala. Analysiert werden die Nutzung von Simon Bolivar durch Hugo Chavez zur Legitimierung seiner Macht, die Nachfolge Fidel Castros auf Kuba und die Auseinandersetzungen im Verfassungsprozess in Ecuador.
ÖFSE SIG:
21595/32
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Hippler, Jochen [Hrsg.]
Von Marokko bis Afghanistan
Krieg und Frieden im Nahen und Mittleren Osten
Hamburg:
Konkret Literatur Verl., 2008 -
252 S.
ISBN
978-3-89458-253-1
Marokko; Palästina; Syrien; Libanon; Irak; Iran; Afghanistan; Innenpolitischer Konflikt; Demokratie; Frauenrechte; Islam; Sozio-politischer Wandel; Politische Kultur; Terrorismus; Wasserkonflikt; Intervention
Diese vom am Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) der Universität Duisburg-Essen lehrenden Politologen Jochen Hippler herausgegebene Aufsatzsammlung bemüht sich in Länderanalysen und Untersuchungen zum Status der Demokratie, Frauenrechte und Wasserkonflikte Klischees über den Nahen und Mittleren Osten zu entkräften, indem die Vielschichtigkeit und Komplexität der Region mit klassischen Instrumenten politischer Analyse untersucht werden. Hippler mahnt zur Vorsicht gegenüber der Wahrnehmung in der europäischen Öffentlichkeit, die Region sei von Gewaltkonflikten und religiösem Fanatismus bestimmt. Es würde leicht übersehen, dass die europäische Geschichte gerade des 20. Jahrhunderts deutlich gewalttätiger verlaufen sei, ohne dass man dies aus dem Charakter der Europäer, aus dem des Christentums oder der Säkularität ableiten wolle. Unter die Lupe genommen werden die politische Entwicklung in Marokko, Palästina, Syrien, Libanon, Irak, Iran und Afghanistan sowie die US-Politik und die politische Gewalt in der Region.
ÖFSE SIG :
23333
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Barth, William Kurt
On cultural rights
the equality of nations and the minority legal tradition
Leiden [u.a.]:
Nijhoff, 2008 -
XII, 256 S.
ISBN
978-90-04-16842-8
Europa; Kanada; Minderheit; Selbstbestimmung; Menschenrechte; Indigene Bevölkerung; Minderheitenpolitik; Grundrechte; Völkerrecht; Kulturelle Identität
Wie hat die Herausbildung eines internationalen Rechtssystems der Vereinten Nationen und regionaler Organisationen Staaten hinsichtlich ihrer Verhaltensweisen gegenüber Minderheiten beeinflusst? Der US-amerikanische Politologe und Rechtsanwalt William Kurt Barth arbeitet anhand einer historischen Analyse heraus, wie dieses Rechtssystem die Rechtssituation der UreinwohnerInnen Kanadas und der Roma in Europa verbessert hat. Darüber hinaus untersucht er die Auswirkungen dieses Rechtssystems auf die Einschätzungen von Multikulturalismus und internationalem Minderheitenrecht in der politischen Theorie. Barth moniert, dass bei der Konzipierung von Mechanismen für den Schutz von Minderheitenrechten politik- und rechtswissenschaftliche Untersuchungen sowohl auf der normativen wie der empirischen Ebene miteinander verwoben werden.
ÖFSE SIG :
23563
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Lancaster, Carol
George Bush's foreign aid
transformation or chaos?
Washington:
Center for Global Development, 2008 -
IX, 125 S.
ISBN
978-1-933286-27-3
USA; Entwicklungspolitik; Entwicklungszusammenarbeit; Konditionalität; Organisation; Fragile Staaten
Die US-Regierung unter George Bush hat auch die Förderstruktur der US-Auslandshilfe verändert. Die Politologin und langjährige Mitarbeiterin in US-Regierungsorganisationen für internationale Entwicklung Carol Lancaster analysiert die dramatischen Veränderungen des US-Hilfssystems während dieser Zeit. Eine komplett neue Agentur - die Millennium Challenge Corporation (MCC) - schuf neue Zugänge der Hilfeleistung, darunter die "leistungsbasierende Hilfe" (performance-based aid). Unverhältnismäßig viel Geld wurde für einzelne Problemfelder ausgegeben, wie etwa das AIDS-Hilfsprogramm des Präsidenten (PEPFAR). Die Probleme dieser Struktur werden beschrieben. PEPFAR habe zum Beispiel die gesamte US-Hilfe ins Ungleichgewicht gebracht, große Finanzmittel für einen einzelnen Bereich können den gesamten Entwicklungsprozess eines Empfängerlandes empfindlich stören. An ihre Analyse knüpft Lancaster Empfehlungen für die neue US-Regierung, wie die US-Hilfe restrukturiert werden könne.
ÖFSE SIG: 23554
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Howard-Hassmann, Rhoda E.;
Lombardo, Antonino
Reparations to Africa
Philadelphia:
University of Pennsylvania Press, 2008 - 257 S.
ISBN 978-0-8122-4101-3
Afrika; Völkerrecht; Menschenrechtsverletzung; Nord-Süd-Beziehungen; Süd-Perspektive; Entschädigung; Reparation; Sklaverei; Ideengeschichte
Die kanadische Inhaberin einer Professur für internationale Menschenrechte Rhoda E. Howard-Hassmann untersucht die völkerrechtliche Basis, Afrika für Ausbeutung durch den Westen, SklavInnenhandel, Kolonialismus und postkoloniale Abhängigkeitsbeziehungen Gerechtigkeit zu bieten und zu entschädigen. Basierend auf der Befragung von 74 afrikanischen AkademikerInnen, Diplomaten und MenschenrechtsaktivistInnen dokumentiert Howard-Hassmann die Argumentation der BefürworterInnen von Entschädigungen in Afrika und die historische Entwicklung der Bewegung für Entschädigungszahlungen und Kompensationen für erlittenes Unrecht an Afrika. Neben der Dokumentation des Diskussionsstands in internationalen Gremien und Entscheidungen von Gerichtshöfen werden das Potential von öffentlichen Entschuldigungen, der Einrichtung einer Wahrheitskommission für Afrika und Verpflichtungen aus internationalen Konventionen ausgelotet.
ÖFSE SIG:
23542
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Scherhorn, Gerhard
Nachhaltige Entwicklung - die besondere Bedeutung des Finanzkapitals
(Geld und Ethik, 1)
Erkelenz:
Altius-Verl., 2008 -
219 S.
ISBN
978-3-932483-17-2
Ethisches Investment; Kapitalmarkt; Öffentliche Güter; Soziale Verantwortung; Corporate Governance; Globale öffentliche Güter; Investitionsrecht; Ordnungspolitik
Der Leiter der Projektgruppe Ethisch-Ökologisches Rating an der Universität Frankfurt Gerhard Scherhorn legt dar, wie die derzeitige Organisation der Kapitalmärkte zur Ausbeutung der Gemeingüter beiträgt und dadurch die nachhaltige Entwicklung gefährdet. Indem das Finanzkapital die Gütermärkte unter Renditedruck setzt, verstärkt es laut Scherhorn die Tendenz zur Aneignung des Natur- und Sozialkapitals durch Externalisierung von Kosten und Monopolisierung von Erträgen. Statt Überproduktion zu subventionieren, plädiert Scherhorn für eine Suffizienz fördernde Politik und Unterstützung der ethischen Geldanlage. Er skizziert, wie durch ein bindendes Regelwerk und Institutionen das Finanzkapital daran gehindert werden kann, die nachhaltige Entwicklung zu vereiteln.
ÖFSE SIG:
23693/1
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Sumner, Andrew;
Tribe, Michael
International development studies
theories and methods in research and practice
Los Angeles, Calif. [u.a.]:
Sage, 2008 -
XIII, 176 S.
ISBN
978-1-4129-2944-8;
978-1-4129-2945-5
Entwicklungsprozessforschung; Entwicklungstheorie; Handbuch; Untersuchungsmethode; Datenerhebung
Was bedeutet Entwicklung und weshalb wollen wir sie studieren? In welcher Beziehung stehen die vielen theoretischen, methodologischen und erkenntnistheoretischen Zugänge zur Erforschung und zu praktischen Studien von Entwicklung? Wie ist Entwicklungsforschung und -praxis verbunden? Das Buch der beiden britischen WissenschafterInnen vom "Institute of Development Studies in Sussex" und dem "Centre for International Development" an der University of Bradford richtet sich als Einführungsbuch mit ausführlichem Material an Fallstudien an StudentInnen der "Development Studies", die einen "konzisen, eindringlichen Überblick über deren Grundlagen benötigen". Indem Andy Sumner und Michael Tribe die charakteristischen Merkmale von Entwicklungsprozessforschung durchleuchten und einen Überblick über die "analytischen Instrumente und Zugänge in jedem Stadium des Forschungsprozesses" geben, liefert dieses Buch einen Leitfaden für PraktikerInnen, die Entwicklungsprojekte konzipieren und evaluieren.
ÖFSE SIG:
23323
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International Institute for Labour Statistics (Genève)
Cross-border social dialogue and agreements
an emerging global industrial relations framework?
Geneva:
International Labour Office, 2008 -
XX, 288 S.
ISBN
978-92-9014-862-3
Gewerkschaft; Multinationales Unternehmen; Arbeitsbeziehungen; Arbeitsrecht; Soziale Verantwortung; Verhaltenskodex; Globalisierung; Sozialstandards; Sozialpartner
GewerkschafterInnen, MitarbeiterInnen der "Internationalen Arbeitsorganisation" (ILO) und WissenschafterInnen verschiedener Fachbereiche analysieren das Zustandekommen, die Inhalte und die Effekte von mittlerweile über 62 "internationalen Rahmenabkommen" (IFA) zwischen Gewerkschaften und transnationalen Konzernen. IFAs verstehen sich als Antwort auf Ungleichgewichte zwischen global agierenden Unternehmen und weitgehend auf nationaler Ebene agierenden Gewerkschaften und enthalten Bestimmungen über die Gewährleistung der Assoziationsfreiheit, Regeln für Kollektivverhandlungen und arbeitsrechtliche Mindeststandards. Neben einem Überblick über die Geschichte der IFAs wird ausgeleuchtet, wie Arbeitsbeziehungen international geregelt und arbeitsrechtliche Standards grenzüberschreitend abgesichert werden können. Neben dem Status von grenzüberschreitenden Konsultationen zwischen Gewerkschaften und Konzernen auf EU-Ebene wird erörtert, warum bisher kein IFA im Textilbereich zustande gekommen ist.
ÖFSE SIG:
23556
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