AusgewÄhlte NeuzugÄnge |
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Orsenna, Erik Der französische Journalist und Ökonom Erik Orsenna schildert in den in diesem Buch zusammengestellten Reportagen, mit welchen Problemen der Klimawandel und die Sicherung der Wasserversorgung Menschen aus unterschiedlichen sozialen Schichten in Australien, Singapur, Indien, Bangladesch, China, Israel, Europa und Afrika konfrontiert und welche Lösungswege sie entwickelt haben. Thematisiert wird der Umgang mit Wasserkonflikten, Wasserknappheit, Dürre und dem Abschmelzen der Gletscher. Er dokumentiert die Auswirkungen des Staudammbaus in China, die Bekämpfung der Cholera, die Entwicklung von umweltschonenden Bewässerungsmethoden und den Kampf gegen das Vordringen der Wüsten in Afrika. ÖFSE SIG: 23972 |
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Upgang, Mechthild Die zertifizierte deutsche Fachberaterin für nachhaltiges Investment Mechthild Upgang erläutert die Risiken und Renditechancen des Kaufs von Anleihen, Aktien, Investmentfondsanteilen, Investitionen in Mikrofinanzinstitute, nachhaltigen Immobilieninvestments und Direktinvestitionen in erneuerbare Ressourcen sowie die Entwicklung nachhaltiger Aktienindizes. Sie legt dar, wie der Kleinanleger Investment nach ethischen und ökologischen Kriterien mit akzeptablen Renditen und größtmöglicher Sicherheit vor Verlusten verknüpfen kann. In einem weiteren Abschnitt befasst sich Upgang mit der privaten Altersvorsorge sowie der Nutzung der in Deutschland angebotenen staatlichen Förderungen und steuerlichen Begünstigungen in diesem Bereich. ÖFSE SIG: 23973 |
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Bossard, Laurent [Hrsg.] MitarbeiterInnen der OECD und der Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (ECOWAS) liefern in diesem Buch umfassende Informationen über die demographischen Trends, Bekämpfung von Infektionskrankheiten, geographische Verbreitung der Sprachen sowie die Migration in Westafrika. Durchleuchtet werden die Situation der Landwirtschaft und wirtschaftlichen Optionen der Landbevölkerung sowie die Optimierung der Nutzung der Wasserressourcen und des regionalen Verkehrsnetzwerks. Weitere Abschnitte befassen sich mit dem Ausbau der Telekommunikation, der Erschließung der Erdöl- und Erdgasvorkommen sowie Anbau und Vermarktung von Baumwolle, Kaffee und Kakao. Erörtert werden Maßnahmen zur Minimierung der Auswirkungen des Klimawandels, Sicherstellung ausreichender Ernährung und Optimierung der regionalen Integration. ÖFSE SIG:
23822 |
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Macrine, Sheila L. [Hrsg.] USA; Hochschulbildung; Privatisierung; Neoliberalismus; Schulwesen; Interkulturelle Erziehung; Bildungsreform; Amerikanische Bildungs- und SozialwissenschafterInnen erörtern, wie die unter anderem von Paulo Freire inspirierte Kritische Pädagogik zur Mobilisierung für soziale Veränderungen in den USA gegen die Hegemonie des Neoliberalismus eingesetzt werden kann. Angeprangert werden die Attacken der politischen Rechten auf die Hochschulbildung und die Instrumentalisierung von Naturkatastrophen für die Privatisierung des Schulwesens. Neben einem Interview mit der Proponentin Kritischer Pädagogik Ira Shor wird der Einsatz Kritischer Pädagogik im Unterricht ethnischer Minderheiten, in der Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung für soziales Engagement und soziale Gerechtigkeit erörtert. Weiters enthält die Aufsatzsammlung einen Essay von Paulo Freire über die "Pädagogik der Revolution" des Führers der antikolonialen Befreiungsbewegung in Guinea-Bissau Amilcar Cabral. |
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Ketkar, Suhas [Hrsg.] Entwicklungsfinanzierung; Entwicklungsländer; Afrika südlich der Sahara; Anleihe; Heimatüberweisung; Bewertung; Zinsen; Finanzwirtschaft Die aus Indien gebürtigen Wirtschaftswissenschafter Suhas Ketkar und Dilip Ratha und wissenschaftliche MitarbeiterInnen der UNO erörtern, wie Entwicklungsländer über die Verpfändung von zu erwartenden Exporteinnahmen und Zuflüssen im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit zusätzliche Finanzmittel erschließen können. Als weitere Option der Entwicklungsfinanzierung wird die Emission von speziell auf EmigrantInnen ausgerichteten Anleihen beleuchtet. Weitere Beiträge analysieren die Entwicklungsfinanzierung in Schwarzafrika und befassen sich mit der Optimierung des Ratings von Entwicklungsländern und der Ausgabe von Anleihen, deren Zinsen an das Wirtschaftswachstum gebunden sind. ÖFSE SIG:
23777 |
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Obrecht, Andreas J. [Hrsg.] Basierend auf empirischen Forschungen des Linzer "Interdisziplinären Forschungsinstituts für Entwicklungszusammenarbeit" unter Leitung von Andreas J. Obrecht werden in diesem Buch die seit 2002 erfolgten gesellschaftlichen und technologischen Transformationsprozesse in Bhutan offen gelegt. Obrecht vermittelt aus Gesprächen mit BhutanerInnen gewonnene Impressionen über die durch Entwicklungszusammenarbeit stimulierten sozialen und kulturellen Veränderungen in dem Himalaya-Staat und erläutert die Entwicklungsstrategie des Königs. Anschließend werden die anhand von Fragebögen ermittelten sozioökonomischen und soziokulturellen Auswirkungen der Elektrifizierung in vier ländlichen Bezirken dokumentiert. Richard Jussel resümiert seine Erfahrungen bei der Einführung von energieeffizienten und umweltfreundlichen Herden in Bhutan. Den Abschluss bildet eine Einschätzung der Veränderungen in Bhutan durch Stefan Priesner, der dort für das UN-Entwicklungsprogramm in den Bereichen Menschenrechte und "Good Governance" zwischen 1996 und 2000 tätig war.
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Oettler, Anika Während Lateinamerika inzwischen als ein Hort der sozialen Gewalt gilt, scheint Nicaragua von diesem Trend abzuweichen. In diesem Buch lotet die deutsche Soziologin Anika Oettler aus, warum in einer Gesellschaft, die ebenso von extremer Armut, eklatanter sozialer Segregation und mangelnder Rechtsstaatlichkeit geprägt ist wie andere lateinamerikanische Gesellschaften, die Angst vor Gewalt und Kriminalität kaum verbreitet ist. Nach einer Skizzierung der konflikthaften Geschichte Nicaraguas geht sie der Frage nach, welchen Stellenwert das Thema "Gewalt, Kriminalität und Unsicherheit" in den Medien des Landes und bei SchülerInnen hat. Anhand von Gesprächen mit NicaraguanerInnen aus unterschiedlichen sozialen Schichten zeigt sie einerseits, dass das von den Eliten verbreitete Image eines sicheren Nicaraguas auch von Menschen mitgetragen wird, die sich am Rand der Gesellschaft bewegen. Andererseits wird in diesen Gesprächen dieser Diskurs von sozial konstruierten Wirklichkeiten kontrastiert, die hinter der Fassade einer sicheren Umgebung stehen. Oettler analysiert schließlich die Wahrnehmung von Gewalt in Geschlechterverhältnissen und Jugendgewalt. |
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Shiva, Vandana Die indische Physikerin und Philosophin Vandana Shiva nimmt die Bedrohung des Überlebens der Menschheit durch die Kumulation der Auswirkungen des Klimawandels, der Erschöpfung der Erdölressourcen und Verschärfung des Nord-Süd-Gefälles zum Anlass für ein Plädoyer zur Schaffung einer ökologisch verträglichen Wirtschaftsweise, einer lebendigen Demokratie und einer lebendigen Kultur. Nach einer Aufschlüsselung der zerstörerischen Auswirkungen des Klimawandels, einer auf fossilen Brennstoffen basierenden Energiepolitik und des Autoverkehrs am Beispiel Indiens arbeitet sie als weitere Fehlentwicklung die negativen Folgen der Produktion von Agrotreibstoffen heraus. Anhand konkreter Beispiele argumentiert Shiva für einen Umstieg von einer globalisierten Wirtschaft zu einem Netzwerk lokaler mit erneuerbarer Energie betriebenen Ökolandwirtschaften. Dies ermögliche den Übergang zu einer dezentralen Demokratie und zu einer Kultur, welche das Leben schützt und erneuert.
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Lohmann, Nike Mikrofinanzierung; Entwicklungsstrategie; Mikroversicherung; Empowerment; Armutsbekämpfung; Informeller Sektor; Entwicklungsländer; Gender; Soziale Gerechtigkeit; Ethisches Investment; Ethik; Kleinkredit; Sparwesen; Bank; Auswirkung; Katastrophenhilfe |
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Abbas, Hakima Afrikanische ÖkonomInnen, SozialwissenschafterInnen und AktivistInnen sozialer Bewegungen analysieren, inwieweit die Entwicklungszusammenarbeit (EZA) in ihrer bisherigen Form die eigenständige Entwicklung Afrikas fördert oder die neokoloniale Abhängigkeit dieses Kontinents perpetuiert. Herausgearbeitet wird, wie EZA umgestaltet werden müsste, um dem Anspruch einer autozentrierten Entwicklung Afrikas zu entsprechen. Analysiert wird die EZA aus feministischer Perspektive, der Anspruch Afrikas auf Entschädigung für koloniale Ausbeutung, die Einbindung der EZA in die Sicherheitspolitik sowie die Realisierung der von der internationalen Staatengemeinschaft akkordierten Millennium Entwicklungsziele. Unter die Lupe genommen werden die EU-Hilfe für Afrika, die Debatte über Qualitätssicherung der EZA sowie die Kooperation zwischen Afrika, Indien und China. |
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Eberlei, Walter Afrika; Entwicklungspolitik; Armutsbekämpfung; Partizipation; Entwicklungszusammenarbeit; Demokratisierung; Good Governance; Millennium Entwicklungsziele; Nichtstaatliche Organisation; Demokratieförderung; Ghana; Sambia; Äthiopien; Deutschland BR; Sozio-ökonomischer Wandel; Accountability; Zivilgesellschaft Der deutsche Sozialwissenschafter und Konsulent von Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit Walter Eberlei resümiert seine aus Forschungsaufenthalten während der vergangenen zehn Jahre gewonnenen Erkenntnisse über die Fortschritte in der Armutsbekämpfung in Afrika. Nach einer Darlegung der internationalen Umorientierung der Entwicklungspolitik zur Armutsbekämpfung detailliert er die sozialen und ökonomischen Trends in Schwarzafrika seit dem Jahr 2000. Er arbeitet heraus, dass sich im Gefolge der Demokratisierung Afrikas seit Ende der 80er Jahre eine lebendige Zivilgesellschaft entwickelt hat, die entscheidend für eine wirksamere armutsorientierte Regierungspolitik war. Seine Analyse der Partizipation zivilgesellschaftlicher Organisationen bei der Konzipierung staatlicher Armutsbekämpfungsstrategien mündet in die Empfehlung an die Geberländer, stärker auf die Einbindung der Zivilgesellschaft in die Konzipierung der EZA zu drängen und Demokratisierung in Afrika aktiver zu unterstützen. ÖFSE SIG:
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Langthaler, Margarita [Red.] Österreich; Entwicklungsländer; Afrika; Ungarn; Hochschulbildung; Hochschulwesen; Hochschule; Internationalisierung; Wissenschaftliche Zusammenarbeit; Bildungshilfe; Entwicklungsprozessforschung; Globalisierung; Globales Lernen; Entwicklungspolitik; Entwicklungszusammenarbeit; Hochschuldidaktik Europäische WissenschafterInnen verschiedener Fachbereiche, Lehrende an österreichischen Hochschulen und MitarbeiterInnen in der Entwicklungszusammenarbeit (EZA) Österreichs und anderer Industriestaaten analysieren in dieser Dokumentation eines Symposiums, wie die Globalisierung das Hochschulwesen und die Rolle der Hochschulbildung in der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung verändert. Analysiert werden die der Globalisierung geschuldeten Veränderungen in der wissenschaftlichen Zusammenarbeit und Entwicklungspolitik sowie die Rahmenbedingungen für die Einbindung der Entwicklungspolitik in Bildung und Forschung. Durchleuchtet werden der Status und die Aspekte der Berücksichtigung der Entwicklungspolitik und EZA an österreichischen Universitäten und Fachhochschulen sowie die Internationalisierung als Herausforderung für Lehrende. |
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