AusgewÄhlte NeuzugÄnge

Hier finden Sie ausgewählte Neuzugänge der ÖFSE-Bibliothek, die von Ihnen auch direkt über das Internet reserviert werden können. Das von Ihnen reservierte/vorgemerkte Buch wird für Sie fünf Werktage in der Bibliothek hinterlegt. Bitte vergessen Sie bei einer Reservierung nicht den Namen anzugeben!

März 2011

  Akula, Vikram
A fistful of rice
my unexpected quest to end poverty through profitability
Boston: Harvard Business Review Press, 2011, 191 S.
ISBN 978-1-4221-3117-6

Indien; Armutsbekämpfung; Mikrofinanzierung; Selbsthilfe; Organisation; Erfahrungsbericht; Mikroversicherung; Multinationales Unternehmen; Entwicklungsfinanzierung

Vikram Akula schildert in diesem mit zahlreichen Illustrationen versehenen Buch, wie er in seine r Heimat Indien vom Engagement in Sozialprojekten zum Gründer und Leiter von "SKS Microfinance" avancierte, das Kleinkredite an mehrere Millionen arme InderInnen vergibt. Er beschreibt, welche Widerstände er überwinden mußte, wie er das Vertrauen von mißtrauischen DorfbewohnerInnen in abgelegenen Regionen gewann und die Aktivitäten von SKS Microfinance in die Bereiche Versicherungen, Bildungswesen und medizinische Basisversorgung ausdehnte. Er detailliert, wie er bei der Administration der Mikrokredite und betrieblichen Organisation betriebswirtschaftliche Strategien transnationaler Konzerne adaptierte.

ÖFSE SIG: 24324
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  Rachbauer, Dieter
Partizipation und Empowerment
Legitimationsrethorik und Veränderungspotential entwicklungspolitischer Schlüsselbegriffe
(ÖFSE Forum 46)
Wien: Südwind Verl. , 2010, 292 S.
ISBN 978-3-9502964-5-7

Österreich; Nepal; Partizipation; Empowerment; Entwicklungshilfeprojekt; Ländliche Entwicklung; Selbstevaluierung; Rahmenbedingungen; Entwicklungstheorie; Entwicklungsprozessforschung; Macht; Soziale Autorität; Sozialstruktur; Mikrofinanzierung; Einkommenschaffende Massnahme; Infrastruktur; Bildungshilfe; Agrarhilfe; Kommunalverwaltung; Gender; Bewertung


Der österreichische Kommunikationswissenschafter Dieter Rachbauer hat mit der Methode "Participatory rural appraisal" (PRA) in einem Projekt ländlicher Entwicklung in Nepal, für dessen Implementierung er von 1999 bis 2008 als Mitarbeiter der Salzburger Entwicklungsorganisation Öko Himal verantwortlich war, die Realisierung von Partizipation und Empowerment erkundet. Nach einer Abklärung der Begriffsfelder Evaluierung, Monitoring, Wirkungsanalyse, Wirkungskontrolle, Partizipation und Empowerment und der mit ihnen verbundenen Strategien beschreibt Rachbauer die institutionelle Einbettung und politischen Rahmenbedingungen des von ihm geleiteten Entwicklungsprojekts im nepalesischen Arun-Tal. Anschließend erläutert er die Ergebnisse der PRA, mit der Akzeptanz der Projektkomponenten, Zufriedenheit, Kompetenz, Institutionalisierung, soziale Struktur, Führung der Dorfgruppen und Mitbestimmung im Bereich des Entwicklungsprojekts erfaßt wurden.

ÖFSE SIG: 17699/46
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  Schuerkens, Ulrike [Hrsg.]
Globalization and transformations of social inequality
(Routledge advances in sociology ; 53)
New York: Routledge, 2010, 291 S.
ISBN 978-0-415-87482-3

Grossbritannien; Schweiz; Brasilien; Rumänien; EU; Nicaragua; Argentinien; China VR; Osteuropa;
Indien; Nigeria; Senegal; Sozialpolitik; Armut; Globalisierung; Heimatüberweisung; Gender;
Einkommensverteilung; Migration; Mobilität; Sozialer Aspekt; Lebensstandard; Wirtschaftsförderung;
Bildungspolitik; Gleichberechtigung; Soziale Sicherheit; Arbeiterbewegung; Regionales Ungleichgewicht;
Community Development; Unternehmertum


Nach einer theoretischen Abklärung der Wechselbeziehungen zwischen Globalisierung und Veränderungen sozialer Ungleichheit analysieren amerikanische, afrikanische und europäische SoziologInnen, Politik- und WirtschaftswissenschafterInnen, wie Facetten der Globalisierung die soziale Ungleichheit sowie Bedingungen für Sozialpolitik und soziale Bewegungen in Nicaragua, Brasilien und Argentinien verändern. Aufgeschlüsselt werden die Auswirkungen der Geldtransfers von GastarbeiterInnen auf die Einkommensverteilung in Rumänien sowie der Einfluß der Struktur des öffentlichen Verkehrswesens, Qualitätsvergleiche des Bildungswesens innerhalb der EU und der durch die Globalisierung verursachten Veränderungen der Frauenarbeit auf die soziale Ungleichheit. Unter die Lupe genommen werden die Strategien zur Verminderung sozialer Spannungen in chinesischen Städten, die steigende Einkommenskluft in Osteuropa sowie soziale Veränderungen in Indien, Nigeria und Senegal.

ÖFSE SIG: 24393/53
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  Koppenberg, Saskia
Putting migrants and refugees on the development agenda
a qualitative comparable cases research on the Global Forum on Migration and Development and the UNHCR-led discussion on targeting development assistance in the framework of Convention Plus
(ÖFSE Forum ; 47)
Wien: Südwind-Verlag, 2010, 124 S.
ISBN 978-3-9502964-7-1

Entwicklungsländer; Entwicklungspolitik; Emigration; Auswirkung; Flüchtling; Entwicklungsprozessforschung; Sozio-ökonomischer Wandel; Entwicklungstheorie; Emigrant; Human Development; Armutsbekämpfung; Millennium Entwicklungsziele

Die Politologin Saskia Koppenberg vergleicht zwei internationale Foren, in denen Strategien zum Umgang mit internationaler Migration erörtert werden. Sie zeigt, daß sich das 2007 als freiwilliger Dialog zwischen UN-Mitgliedsstaaten gegründete "Globale Forum über Migration und Entwicklung" (GFMD) auf zirkuläre und temporäre Arbeitsmigration konzentriert und von einem modernisierungstheoretischen Ansatz geprägt ist, der die Qualifizierung von MigrantInnen und Diaspora als EntwicklungsagentInnen in den Vordergrund stellt. Der vom UNHCR organisierte Dialog über "Targeting Development Assistance" befaßt sich hingegen ausschließlich mit ZwangsmigrantInnen, wie Flüchtlinge, intern Vertriebene und RückkehrerInnen. Die meisten von ihnen migrieren zwischen oder innerhalb von Entwicklungsländern. Die TeilnehmerInnen dieses Dialogs richten ihr Augenmerk vor allem auf die Entwicklung der ZwangsmigrantInnen, charakterisiert durch die Konzepte Grundbedürfnisse und multidimensionale Armutsbekämpfung.

ÖFSE SIG: 17699/47
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  Griffith-Jones, Stephany [Hrsg.]
Time for a visible hand
lessons from the 2008 world financial crisis
(The Initiative for Policy Dialogue series)
Oxford: Oxford University Press, 2010, 358 S.
ISBN 978-0-19-957881-8

USA; Indien; Asien; Entwicklungsländer; Finanzkrise; Finanzpolitik; Kapitalmarkt; Bankwesen; Weltfinanzordnung; Zentralbank; Kreditpolitik; Liquidität; Risiko;Wirtschaftsstabilisierung; Kreditversicherung; Wirtschaftsentwicklung; Süd-Perspektive; Währungsreserve; Finanzwirtschaft; Vulnerabilität

Amerikanische, europäische und indische ÖkonomInnen sowie leitende MitarbeiterInnen von Finanzinstitutionen und internationalen Organisationen erörtern vor dem Hintergrund der weltweiten Finanzkrise des Jahres 2008 die erforderlichen Maßnahmen zur Regulierung des US-Finanzsystems und Herausforderungen für Zentralbanken und Bankenaufsicht. Erörtert werden die Regulierung von Rating-Agenturen, Kreditversicherungen sowie die Etablierung einer globalen Regulierung des Finanzwesens. Ausgeleuchtet werden das Management von Kapitalflüssen und die finanzielle Verwundbarkeit von Staaten in Asien, die Regulierung des Finanzsektors in Indien, die Bedeutung des internationalen Finanzsystems für die wirtschaftliche Entwicklung des Südens und die Zweckmäßigkeit der Akkumulierung von Devisenreserven in Schwellen- und Entwicklungsländern. Den Abschluß bilden Überlegungen zur Reform des internationalen Währungssystems.

ÖFSE SIG: 24330
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  McGann, James G.
Democratization and market reform in developing and transitional countries
think tanks as catalysts
(Routledge research in comparative politics ; 29)
London: Routledge, 2010, 247 S.
ISBN 0-415-54738-5

Chile; Peru; Polen; Botsuana; Philippinen; Thailand; Vietnam; Slowakei; Südafrikanische Republik; Entwicklungsländer; Osteuropa; Demokratisierung; Marktwirtschaft; Transformation; Institut; Privatisierung

Der Leiter des Forschungsprogramms über Denkfabriken und Zivilgesellschaft an der Universität Pennsylvania, James McGann, schlüsselt auf, wie 23 Politikforschungs- und –beratungsinstitute die politischen und marktwirtschaftlichen Umwälzungen in den 80er und 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts in Chile, Peru, Polen, in der Slowakei, der Republik Südafrika, Botswana, den Philippinen, Thailand und Vietnam beeinflußt haben. Laut McGann sind Think Tanks vor allem in den frühen Phasen des Übergangs von einem autoritären Regime zu einer demokratischen und marktwirtschaftlichen Gesellschaftsordnung von essentieller Bedeutung und bilden ein zivilgesellschaftliches "Sicherheitsnetz". Nach grundsätzlichen Überlegungen zu den Wechselwirkungen von Demokratisierung und marktwirtschaftlichen Reformen detailliert McGann die Geschichte der Demokratisierung und Wirtschaftsreformen in den jeweiligen Ländern und dokumentiert die Aktivitäten von ausgewählten Think Tanks in diesen Ländern.

ÖFSE SIG: 24388/29
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  Anand, Sudhir [Hrsg.]
Debates on the measurement of global poverty
(The Initiative for Policy Dialogue series)
Oxford: Oxford University Press, 2010, 446 S.
ISBN 978-0-19-955804-9

Armut; Armutsbekämpfung; Lateinamerika; China VR; Indien; Afrika; Datenerhebung; Entwicklungsprozessforschung; Globalisierung; Einkommensverteilung; Messung; Kaufkraft; Entwicklungsindikator; Soziale Gerechtigkeit; Lebensstandard

Amerikanische, asiatische und europäische ÖkonomInnen und MitarbeiterInnen von Statistikabteilungen von UNO und Weltbank durchleuchten die Definitionen und Methoden zur Messung von Armut sowie ihre Zuverlässigkeit und Verwendbarkeit in der Armutsbekämpfung. Kritisch hinterfragt werden dabei die von der Weltbank postulierten Definitionen von Armut und Armutsgrenzen. Erörtert werden die Verbesserung der Messung von Armut und Ungleichheit in Lateinamerika im Hinblick auf eine sozial gerechte Wirtschaftspolitik und die Veränderungen städtischer Armut in China. Weitere Beiträge befassen sich mit dem Rückgang von Armut in Indien und Lebensstandards in Afrika.

ÖFSE SIG: 24332
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  Grimm, Sven [u.a.]
Coordinating China and DAC development partners
challenges to the aid architecture in Rwanda
( Studies / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik ; 56 )
Bonn: Deutsches Institut für Entwicklungspolitik, 2010, 196 S.
ISBN 978-3-88985-492-6

China VR; Deutschland BR; Ruanda; Entwicklungszusammenarbeit; Entwicklungspolitik; Entwicklungsverwaltung; Ownership; Koordinierung; Harmonisierung; Politikdialog; Schwerpunktbildung

MitarbeiterInnen des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) durchleuchten in Kooperation mit chinesischen und ruandischen SozialwissenschafterInnen die Koordinierung der Aktivitäten der Entwicklungszusammenarbeit (EZA) in Ruanda. Nach einer detaillierten Dokumentation der EZA-Aktivitäten der OECD-Staaten und Chinas in Ruanda wird herausgearbeitet, wie es der Regierung Ruandas trotz seiner EZA-Abhängigkeit gelingt, die EZA der OECD-Staaten vor allem unter Verweis auf die Paris Agenda zur Verbesserung der EZA-Effektivität zu steuern. Neben einer Bewertung der Arbeit der Gremien zur Koordinierung der EZA in Ruanda wird herausgearbeitet, daß die EZA Chinas in die institutionelle Koordinierung nicht integriert ist. Von ruandischer Seite wird eingeschätzt, daß die EZA Chinas nicht beeinflußbar ist. Den Abschluss dieser Studie bilden Empfehlungen an die Regierungen Deutschlands, Chinas und Ruandas.

ÖFSE SIG: 22699/56
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  Killick, Tony
Development economics in action
a study of economic policies in Ghana
(Routledge studies in development economics ; 79)
London: Routledge, 2010, 515 S.
ISBN 0-415-47383-7

Ghana; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftsentwicklung; Volkswirtschaft; Wirtschaftsplanung; Entwicklungsplanung; Sozialismus; Lebensstandard; Zahlungsbilanz; Modernisierung; Öffentlicher Sektor; Aussenwirtschaft; Aussenhandelspolitik

Der Ökonom und Mitarbeiter des britischen "Overseas Development Institute" (ODI) Tony Killick analysiert die Wirtschafts- und Entwicklungspolitik Ghanas ab 1960. Killick spannt dabei den Bogen von der interventionistischen staatlichen Entwicklungsstrategie Kwame Nkrumahs über "die von korruptem Mißmanagement geprägte Periode des wirtschaftlichen Chaos von 1975 bis 1982 bis zur Wirtschaftsreform und Ghanas Status als einer von Afrikas erfolgreichsten demokratischen Staaten". Killick beleuchtet die Kräfte pro und contra Reform und die Wechselwirkungen zwischen der Wirtschaftsentwicklung und dem politischen System. Für Killick waren die äußeren Einflüsse für den ökonomischen Status Ghanas weniger bedeutsam als die internen Faktoren.

ÖFSE SIG: 17383/79
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  Collier, Paul
The plundered planet
how to reconcile prosperity with nature
London: Allen Lane, 2010, 271 S.
ISBN 978-1-846-14223-9

Armut; Umweltzerstörung; Ressourcenschutz; Umweltökonomie; Nord-Süd-Beziehungen; Wirtschaftspolitik;
Nachhaltige Entwicklung; Natürliche Ressourcen; Globale öffentliche Güter; Demokratie;
Globalisierung; Multinationales Unternehmen; Steuerpolitik; Ernährungssicherung

Der britische Ökonom Paul Collier widmet sich in diesem Buch einem Gefahrenherd, der den gesamten Planeten bedroht: dem Raubbau an unseren natürlichen Ressourcen. Unter dem verschwenderischen Umgang mit Rohstoffen in Industriestaaten leiden vor allem die Entwicklungsländer, denn von Umweltzerstörung, Nahrungsmittelkrisen und Klimawandel sind sie besonders stark betroffen. Collier legt dar, wie ökologische und ökonomische Interessen in Einklang gebracht werden können, um die ständig wachsende Weltbevölkerung zu versorgen und die Lebensgrundlagen dennoch zu schützen. Nur wenn die Nutzung der natürlichen Ressourcen reguliert und technische Innovationen nicht blockiert werden, werden die Länder der untersten Milliarde der Armut entkommen und auch in den Industrieländern Wohlstand und Umwelt bewahrt, ist Collier überzeugt.

ÖFSE SIG: 24304
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  Lennkh, Georg [Hrsg.] ; Freudenschuss-Reichl, Irene [Hrsg.]
Nachbar Afrika
Dimensionen eines Kontinents
(Passagen Afrika)
Wien: Passagen Verlag, 2010, 312 S.
ISBN 978-3-85476-344-4

Österreich; Afrika; EU; Afrikapolitik; Entwicklungspolitik; Entwicklungszusammenarbeit; Fragile Staaten; Friedenssicherung; Krisenprävention; Politikdialog; UNO; Burundi; Afrikanische Union; NEPAD; Wirtschaftsintegration; Agrotreibstoff; Migration;
Wasserversorgung; Sudan; Wirtschaftsentwicklung

Nach einem Überblick über die Strukturdaten und Perspektiven Afrikas bis 2025 beleuchten afrikanische und europäische WissenschafterInnen aus einer breiten Palette von Disziplinen, DiplomatInnen und PolitikerInnen die Institutionen Afrikas, die strategische Partnerschaft zwischen Afrika und EU, das UNO-System zur Friedenskonsolidierung in Afrika, die westafrikanische Staatengemeinschaft ECOWAS und die Rolle der Afrikanischen Union, der UNO und der EU im Burundi-Friedensprozeß. Unter die Lupe genommen werden die Afrikapolitik der USA, der Darfur-Konflikt, die Probleme der Entwicklungsländer ohne Zugang zum Meer und der kleinen Inselstaaten sowie die Unterstützung für Afrikas Industrialisierung und das Potential von Biobrennstoffen in Afrika. Weitere Beiträge befassen sich mit der Migration in und aus Afrika, der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika und der österreichischen Unterstützung für den Ausbau der Wasserversorgung in Ostafrika.

ÖFSE SIG: 24369
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  Sauer, Walter [Hrsg.]
Vom Paradies zum Krisenkontinent
Afrika, Österreich und Europa in der Neuzeit
(Austriaca)
Wien: Braumüller, 2010, 217 S.
ISBN 978-3-7003-1762-3

Afrika; Österreich; Sklaverei; Menschenhandel; Kolonialismus; Kolonisation; Afrikapolitik; EU;
Dekolonisation; Aussenwirtschaft; Widerstand; Kunst; Kulturelle Identität; Kulturkontakt; Asyl;Südliches Afrika;
Frankreich;Rassismus

Afrikanische und europäische WissenschafterInnen aus einer breiten Palette von Disziplinen analysieren in dieser Dokumentation eines Symposiums Europas politischen Umgang mit Afrika in der Neuzeit und das Afrikabild in der österreichischen Kunst und im Film. Beleuchtet werden Sklaverei und Sklavenhandel aus afrikanischer Sicht, Siedlerkolonialismus und Widerstand im Südlichen Afrika, Frankreichs Westafrikapolitik im Zeitalter der Dekolonisation und die Beziehungen zwischen Afrika und EU. Ins Visier genommen werden Afrikaklischees in der österreichischen Kunst, die Rezeption des Fremden in der österreichischen Malerei des 19. Jahrhunderts und die österreichische Asylpolitik im EU-Kontext. Clement Mutombo befaßt sich mit der afrikanischen Identität in der österreichischen Gesellschaft.

ÖFSE SIG: 24372
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