AusgewÄhlte NeuzugÄnge |
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Africa yearbook 2005 (2006) Afrika südlich der Sahara; Innenpolitik; Friedenssicherung; Wirtschaftsentwicklung; Außenpolitik; Außenwirtschaft; Wahl; Entwicklungszusammenarbeit; Menschenrechtsverletzung Europäische und afrikanische PolitologInnen und MitarbeiterInnen von Afrikaforschungsinstituten zeichnen die innenpolitischen Auseinandersetzungen, Wahlvorgänge, Wirtschaftsentwicklung, den Status der Menschenrechte und Veränderungen der Lebensbedingungen im Jahr 2005 in jedem Staat Afrikas südlich der fünf nordafrikanischen Staaten nach. Beleuchtet werden Wirtschaftspolitik, Korruption und Korruptionsbekämpfung, Außenpolitik, diplomatische Aktivitäten, Entwicklungszusammenarbeit sowie Maßnahmen zur Friedenssicherung und Konfliktschlichtung. Dokumentiert werden Kooperation im Rahmen der Afrikanischen Union, UNO-Aktivitäten und Beziehungen der EU zu Afrika. ÖFSE SIG: HA-1/0009-2005 |
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Mazrui, Ali Al USA; Afrika; Islam; Nord-Süd-Beziehungen; Terrorismus; Sozialer Wert; Staatliche Gewalt; Massenvernichtungswaffe; Befreiungsbewegung; Kulturstandard Der aus Kenia gebürtige Moslem und Direktor des Instituts für Globale Kulturstudien der Universität des Staates New York Ali A. Mazrui analysiert in dieser Sammlung von Aufsätzen und Vorträgen die Position des Islams im Nord-Süd-Konflikt und mit Terrorismus und Terrorismusbekämpfung verknüpften ethischen Fragen. Er versucht die in Medien verbreiteten Zerrbilder des Islams zu Recht zu rücken, indem er die sozialen und kulturellen Werte des Islams erläutert und die in islamischen Ländern praktizierte Toleranz gegenüber anderen Religionen sowie die Gemeinsamkeiten zwischen Islam und Christentum herausarbeitet. Er stellt den Rassismus und Diskriminierung von Moslems sowie die von den USA und Israel praktizierte willkürliche Gewalt an den Pranger und zieht Parallelen zwischen dem Widerstand der Palästinenser und dem antikolonialen bewaffneten Widerstand in Afrika. ÖFSE SIG: 22583 |
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Peers, Steve [Hrsg.] EU immigration and asylum law Text and commentary (Immigration and asylum law and policy in Europe; 12) Leiden [u.a.]: Nijhoff, 2006 - XIX, 1025 S. ISBN 0-8213-6477-4 EU; Asylrecht; Migrationspolitik; Ausländer; Illegale Immigration; Menschenrechte; Ausweisung; Gastarbeiter; Gesetzessammlung; Handbuch In diesem Handbuch sind alle Direktiven der EU zur Gewährung von Asyl und temporären Aufnahme von Flüchtlingen, Familienzusammenführung, Gewährung und Entzug von Aufenthaltsbewilligungen, Zusammenarbeit bei Abschiebungen sowie Bekämpfung illegaler Immigration und Menschenhandels abgedruckt. Neben einer detaillierten Chronologie der Verhandlungen über die jeweiligen Bestimmungen zeichnen RechtswissenschafterInnen nach, wie sich Zuständigkeiten und Entscheidungsverfahren innerhalb der EU zu Einwanderungs- und Asylrecht entwickelt haben. Herausgearbeitet wird, wo in diesen auf EU-Ebene ausgehandelten Bestimmungen Standards eines fairen Verfahrens sowie internationale Flüchtlings- und Menschenrechtskonventionen verletzt werden. ÖFSE SIG: 22592/12 |
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African Development Bank Afrika; AfDB; Entwicklungszusammenarbeit; Schuldenerlass; Entwicklungsfinanzierung; Armutsbekämpfung; Entwicklungsverwaltung; Entwicklungstheorie Nach einer Bilanz des Schuldenerlasses für afrikanische Staaten analysiert die Afrikanische Entwicklungsbank (AfDB) anhand des Forschungsstandes, wie viel Finanzmittel Afrika im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit (EZA) absorbieren kann und wie die Wirksamkeit der EZA erhöht werden kann. Erörtert wird die Vereinfachung der EZA-Administration in den Empfängerländern durch eine bessere Koordinierung der Geberländer. Neben einem Überblick über die Aktivitäten der AfDB zur Verbesserung der Qualität der EZA und Modalitäten des Schuldenerlasses wird durchleuchtet, ob und wie viel an Zuflüssen für die Armutsbekämpfung in Afrika durch die Einführung von Devisentransaktions- und Umweltsteuern sowie Realisierung anderer Vorschläge zur Entwicklungsfinanzierung erwartet werden kann. ÖFSE SIG: HA-1/0006-2006 |
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Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen Entwicklungsindikator; Armutsbekämpfung; Statistik; Wasserwirtschaft; Millennium Entwicklungsziele; Sanitäre Einrichtung; Gewässerschutz; Wasserkonflikt; Soziale Gerechtigkeit Dieser Bericht arbeitet die zentrale Rolle der Sicherstellung der Wasserversorgung und des Zugangs zu Sanitärversorgung für die Eliminierung von Armut heraus und detailliert, warum 1,1 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser und 2,6 Milliarden Menschen keinen Zugang zu Sanitärversorgung haben. Neben Statistiken über die sozialen Situation, Diskriminierung und Einkommensverteilung in den einzelnen Staaten werden die sozialen und wirtschaftlichen Kräfte analysiert, die den Wassermangel verstärken und die Armen in der Landwirtschaft marginalisieren. Ausgehend von Erfahrungen mit Programmen zur Verbesserung der Wasser- und Sanitärversorgung propagiert der Bericht ein konzertiertes Vorgehen, um durch nationale Strategien und einen globalen Aktionsplan Wasser- und Sanitärversorgung für alle zu erreichen sowie durch internationale Zusammenarbeit grenzüberschreitende Spannungen beim Wassermanagement zu beheben. ÖFSE SIG: HA-7/0005-2006/dt. |
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Fabjan, Susanne EU; Handelspolitik; Entwicklungspolitik; Kohärenz; Zucker; Präferenzen; Agrarzoll; Außenwirtschaft In ihrer Diplomarbeit gibt die österreichische Ökonomin Susanne Fabjan einen Überblick über die Erforschung der Effekte des Außenhandels sowie Rechtsgrundlagen der Handelspolitik und Entwicklungspolitik der EU. Sie analysiert die Bemühungen um eine verbesserte Abstimmung der Entwicklungszusammenarbeit mit anderen Politikbereichen auf internationaler und EU-Ebene und dabei auftretende Probleme. Sie detailliert, wie die Regulierung und Subventionierung der Zuckerproduktion in der EU den Weltmarkt für Zucker beeinflusst und sich auf Entwicklungsländer nachteilig auswirkt. Sie erläutert, welche Entwicklungsländer von der jüngsten Reform der Zuckermarktordnung der EU profitieren und welche Einbussen in Kauf nehmen müssen. ÖFSE SIG:
17699/29
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Manger, Leif [Hrsg.] Sudan; Eritrea; Südafrikanische Republik; Kultursoziologie; Migration; Interkulturelle Kommunikation; Flüchtling; Internet; Kulturelle Identität Europäische und afrikanische SozialwissenschafterInnen durchleuchten, wie sich bei afrikanischen Flüchtlingen und MigrantInnen innerhalb und außerhalb Afrikas die Identifizierung und Beziehungen mit dem Herkunftsland entwickelt haben und gestalten. Untersucht wurden die Biographien, sozialen Beziehungen und Netzwerke der NachfahrInnen der während der Kolonialzeit aus Südostasien nach Südafrika importierten islamischen Arbeitskräfte, der aus dem Jemen in den Sudan eingewanderten Araber sowie der Flüchtlinge aus dem Sudan und Somalia in die USA, Kanada und Norwegen. Bettina Conrad zeigt in ihrer Studie der eritreischen Exilgemeinde in Deutschland, wie EritreerInnen im Exil und Eritreas Regierung im Internet für ihre Positionen mobilisieren und um Einfluss konkurrieren. ÖFSE SIG: 22586 |
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Eade, Deborah [Hrsg.] Entwicklungstheorie; Corporate Governance; Fairer Handel; Verhaltenskodex; Privatisierung; Privatwirtschaft; Zertifizierung; Sozialstandards; Entwicklungsstrategie; Soziale Akteure SozialwissenschafterInnen und MitarbeiterInnen nichtstaatlicher Organisationen (NGOs) durchleuchten die Erfahrungen mit der Privatisierung von Wasser- und Energieversorgung in Entwicklungsländern und detaillieren, wie NGOs mit einer Kombination von Protestkampagnen und Kooperation Unternehmen zur Respektierung von Sozialstandards gebracht haben. Herausgearbeitet wird, dass freiwillige Verhaltenskodizes und Selbstverpflichtungen von Unternehmen zur Durchsetzung von Sozialstandards ohne staatliches Eingreifen nicht ausreichen. Analysiert werden die Defizite eines Programms zur Etablierung nachhaltigen Wirtschaftens in der Möbelerzeugung in Indonesien sowie eines Kleinkreditprogramms der Weltbank in Timor-Leste. Dokumentiert wird die Kooperation von Unternehmen und NGOs bei der Verbesserung der Situation der Arbeitskräfte und Umweltschonung in der Kaffee-, Blumen- und Gemüseproduktion in Entwicklungsländern. ÖFSE SIG: 22622 |
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Oberlechner, Manfred [Hrsg.] Österreich; Niederlande; Frankreich; Gastarbeiter; Integration; Immigration; Migrationspolitik; Multikulturelle Gesellschaft Europäische WissenschafterInnen analysieren, wie sich die Einstellung gegenüber MigrantInnen und Maßnahmen zu ihrer Integration in Österreich, Holland und Frankreich im Laufe der Geschichte verändert haben. GeschäftsführerInnen des Arbeitsmarktservice Salzburg und von Beratungsstellen resümieren die Zuwanderung von AusländerInnen seit 1945 in das Bundesland Salzburg und ihre Erfahrungen in der MigrantInnenberatung. Drei Beiträge beleuchten die Biographie des Schriftstellers Yakov Lind, die Integration beziehungsweise Desintegration der jüdischen Bevölkerung in Österreich und Erfahrungen von aus Österreich vertriebenen Frauen nach ihrer Rückkehr nach 1945. Neben den Interpretationen des Integrationsbegriffes wird die Bedeutung der Gewährung des Wahlrechts für die Integration von MigrantInnen und das Phänomen der transnationalen Migration durchleuchtet. ÖFSE SIG: 18291/10 |
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Kuhn, Katina [Hrsg.]
ÖFSE SIG: 22599/9 |
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Borsdorf, Axel [Hrsg.] Lateinamerika; Naturlandschaft; Geologie; Klimatologie; Topographie; Artenvielfalt; Flora; Fauna; Ökosystem Die Jahrbuchbeiträge geben - nach einer ausführlichen Einleitung in die naturräumlichen Grundstrukturen Lateinamerikas einen umfassenden Überblick über die abiotischen (Geo-) und biotischen Faktoren des Subkontinents und leiten im abschließenden Kapitel Natur und Mensch zu vertiefenden ökologischen und auch soziökonomischen Themen wie u.a. Ökotourismus, ländliche Regionalentwicklung und die Rolle der Indigenen als Naturschützer des Amazonas hin. |
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Ndulo, Muna [Hrsg.] Afrika; Demokratisierung; Armutsbekämpfung; Good Governance Der Autor analysiert die Beziehung zwischen verantwortungsvoller Staatsführung und Armutsbekämpfung in Afrika und die Auswirkungen der demokratischen Verbesserungen auf dieses Verhältnis. Er kommt zu dem Schluss, dass innerhalb der Neuen Partnerschaft für afrikanische Entwicklung (NEPAD) die mit ökonomischen Hilfsmitteln und anderen Formen der finanziellen Unterstützung bedingten Demokratisierungsprozesse als Vorbedingung zur nachhaltigen Entwicklung erkannt wurden. ÖFSE SIG:
22608
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