AusgewÄhlte NeuzugÄnge |
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Southall, Roger Afrika; Botswana; Malawi; Namibia; Sambia; Simbabwe; Südafrikanische Republik; Kenia; Tansania; Uganda; Ghana; Liberia; Nigeria; Politik; Politisches System; Politische Reform; Ideologie; Machtpolitik; Regierung; Staat; Politische Führung; Politische Kultur; Sozio-politischer Wandel Die AutorInnen analysieren am Beispiel von zwölf west-, ost- und südafrikanischen Staaten die (politische und sozioökonomische) Beziehung jener afrikanischen Ex-Präsidenten, die zwischen 1990 und 2004 ihr Amt übergeben haben, zu den neuen Regimen einerseits wie auch gegenüber der internationalen Gemeinschaft. Die Beispiele reichen dabei von Charismatikern wie Nelson Mandela, der als "Rolemodel" einer gesellschaftlichen Besonnenheit gesehen wird, bis zu Charles Taylor, der selbst aus dem nigerianischen Exil den politischen Zusammenbruch Sierra Leones weiter vorantreibt. ÖFSE SIG:
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Wulf, Herbert Südafrikanische Republik; EU; Grossbritannien; USA; Friedenstruppe; Miliz; Friedenssicherung; Vermittlung; UNO; Sicherheitspolitik; Gewaltökonomie; Militärpolitik; Privatisierung Anhand verschiedener Fallstudien (UN-Friedensmissionen, Krisenreaktionskräfte der EU und Privatisierung des Militärs in Großbritannien und USA) beleuchtet der Autor zwei als äußerst problematisch gezeichnete Tendenzen schwindender menschlicher Sicherheit und demokratischer Kontrolle, die durch verstärkte internationale militärische Interventionen und die zunehmende Privatisierung des Militärs gekennzeichnet sind und bereits negative Auswirkungen für die Aufrechterhaltung des staatlichen Gewaltmonopols bedingen. ÖFSE SIG: 22497/11 |
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Rey, Romeo Argentinien; Brasilien; Chile; Lateinamerika; IMF; Verschuldung; Neoliberalismus; Auslandsinvestition; Politisches System; Demokratie; Importsubstitution; Kolonialpolitik; Multinationale Unternehmung; Soziale Bewegung; Weltwirtschaftsordnung; Bildung; Aussenpolitik; Autoritäre Herrschaft; Wirtschaftsintegration; Entwicklungspolitik; Militär; Aussenwirtschaft; Wirtschaftspolitik; Industriepolitik; Entwicklungstheorie; Wirtschaftsentwicklung; Korruption; Innenpolitischer Konflikt; Sozialstruktur; Lebensbedingungen Der langjährige Lateinamerika-Korrespondent der "Frankfurter Rundschau" zeichnet die Mechanismen nach, die die lateinamerikanischen Staaten seit der Unabhängigkeit in immer stärkere Verschuldung trieben und Bemühungen um eine auf eigenständige Entwicklung ausgerichtete Wirtschaftspolitik scheitern ließen. Neben den Auswirkungen einer vom IWF und den USA aufgezwungenen neoliberalen Wirtschaftspolitik legt er dar, wie Konzerne, Militär und einheimische Oberschicht bei der Plünderung der Ressourcen des Kontinents kollaborierten. Er beleuchtet die Strategien linksnationalistischer Reformkräfte, Wirtschaftsintegration, Defizite der Bildungswesens, Perspektiven der Entwicklungspolitik sowie das Ringen der sozialen Bewegungen um mehr Demokratie und soziale Gerechtigkeit. ÖFSE SIG:
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Six, Clemens [Hrsg.] USA; Israel; Iran; Ägypten; Pakistan; Indien; Algerien; Marokko; Islam; Ideologie; Islamische Welt; Globalisierung; Säkularisierung; Terrorismus; Fundamentalismus; Sekte; Konservatismus; Hinduismus; Jüdische Religion; Protestantismus; Erneuerungsbewegung; Katholische Kirche; Feindbild; Kulturwandel; Kultursoziologie; Religionssoziologie; Religionsgeschichte; Menschenrechte; Kulturstandard Nach einer Eingrenzung der Charakteristika eines "religiösen Fundamentalismus" und der Wechselwirkung zwischen Säkularisierung, Globalisierung und Fundamentalismus zeichnen deutsche und österreichische ReligionswissenschafterInnen, SoziologInnen und PolitologInnen die Geschichte fundamentalistischer Gruppierungen in der katholischen Kirche, im Judentum, im Islam und im Hinduismus nach. Beleuchtet werden der Einfluss des religiösen Fundamentalismus in den USA und in Israel sowie Strategien und inhaltliche Positionen der islamistischen Organisationen in Marokko, Algerien, Ägypten und Pakistan. Ausgeleuchtet werden die Entwicklung des Fundamentalismus im Iran, die Gründe für die Anziehungskraft des Fundamentalismus und Verflechtungen zwischen Fundamentalismus und Terrorismus. ÖFSE SIG: 22590/16
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Hydén, Göran Afrika südlich der Sahara; Entwicklungstheorie; Entwicklungspolitik; Staat; Politische Kultur; Klientelismus; Politisches Verhalten; Kulturelle Identität; Tribalismus; Nachkoloniale Entwicklung; Entwicklungsprozessforschung; Staatszerfall; Soziale Beziehungen; Informeller Sektor; Landwirtschaft; Ethnische Beziehungen; Geschlechterverhältnis; Politische Soziologie; Demokratisierung; Afrikaforschung; Massenbewegung; Staatstheorie; Politische Führung; Politisches System; Wirtschaftspolitik; Gleichberechtigung; Abhängigkeit; Tradition Basierend auf vierzig Jahren Forschungstätigkeit arbeitet Goran Hyden die Spezifika des Staats- und Demokratieverständnisses sowie der Mechanismen der Machtausübung in Afrika heraus. Er hebt hervor, dass wirtschaftliches und politisches Agieren im Unterschied zu Industriestaaten sich am Aufbau und Erhaltung eines auf verwandtschaftlichen und informellen Beziehungen basierenden Netzwerks orientiert. Neben den Problemen für die Durchsetzung der Gleichberechtigung der Frau legt er die Hintergründe für das Scheitern einer Modernisierung der Landwirtschaft und Konsequenzen von an ethnischer Zugehörigkeit orientiertem Handeln offen. Nach einer Zusammenstellung der auf Afrika einwirkenden weltwirtschaftlichen Faktoren präzisiert Hyden Konsequenzen aus den Abweichungen von den in Industriestaaten gültigen Normen für die Entwicklungszusammenarbeit. ÖFSE SIG:
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Albert, Michael Parecon Leben nach dem Kapitalismus Grafenau, Württ.: Trotzdem-Verl.-Genossenschaft, 2006 - 295 S. ISBN: 3-931786-33-1 Wirtschaftsordnung; Sozialismus; Wirtschaftstheorie; Kapitalismus; Arbeit; Lohn; Alternativer Lebensstil; Sozialer Wert; Mitbestimmung; Arbeitsbeziehungen; Arbeitsteilung; Soziale Gerechtigkeit; Arbeitsbedingungen; Konsum; Wirtschaftsplanung; Betriebsführung; Globalisierung; Weltwirtschaftsordnung; Einkommensverteilung; Demokratie; Eigentumsrecht; Wettbewerbsfähigkeit; Produktivität; Soziale Beziehungen; Alternativ Der 59-jährige US-Ökonom und Aktivist in der anarchistisch-sozialistischen Selbstverwaltungsbewegung Michael Albert erläutert seine Vision einer partizipatorischen Wirtschaftsordnung, in der Produktion und Konsum von ArbeiterInnen- und VerbraucherInnenräten gesteuert werden. In den Betrieben wird jedem Beschäftigten ein zu gleichen Teilen aus kreativen und unangenehmen Tätigkeiten zusammengesetztes Arbeitsbündel zugeteilt, für das er strikt nach Arbeitseinsatz entlohnt wird. Jeder Mensch soll Entscheidungen in dem Ausmaß mitbestimmen, in dem er oder sie von diesen betroffen ist. Albert spielt die Abläufe in Betrieben und Räten durch und setzt sich mit den Argumenten auseinander, seine Vision sei nicht wettbewerbsfähig und kneble individuelle Entfaltung. ÖFSE SIG: 22465
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Hein, Bastian Deutschland BR; USA; DED; BMZ; Entwicklungspolitik; Entwicklungszusammenarbeit; Ost-West-Beziehungen; Aussenpolitik; Entwicklungstheorie; Entwicklungsinstitution; Kirchliche Entwicklungszusammenarbeit; Öffentliche Meinung; Entwicklungshelfer; Personelle Zusammenarbeit; Organisation; Nord-Süd-Beziehungen; Budget; Entwicklungspolitische Bildung; Partei; Regierung; Entwicklungshilfepersonalfragen; Aussenwirtschaft; Ökumenische Zusammenarbeit; Entwicklungshilfepersonaleinsatz; Personalausbildung; Aussenhandelspolitik; Soziale Bewegung; Politisierung; Lobbyarbeit; Entscheidungsprozess Der deutsche Historiker Bastian Hein rekonstruiert in seiner Dissertation anhand von Recherchen in Parlaments-, Partei- und Entwicklungsdienstarchiven, wie sich Struktur, Dotierung und Ziele der bundesdeutschen staatlichen und kirchlichen Entwicklungszusammenarbeit von 1959 bis 1974 verändert haben. Neben den politischen Kontroversen über die Entwicklungszusammenarbeit dokumentiert er die innerorganisatorischen Auseinandersetzungen in den katholischen und protestantischen Entwicklungsdiensten und dem DED. Durchleuchtet wird die Kritik an der Entwicklungshilfe, das Ringen um das Entwicklungshilfevolumen und der Wandel im Entwicklungshelferprofil und der entwicklungspolitischen Bewusstseinsbildung. ÖFSE SIG:
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Davis, Mike China VR; Afrika; Lateinamerika; Südasien; IBRD; Slum; Squatter; Urbanisierung; Low-cost Housing; Armut; Stadtbevölkerung; Bevölkerungsverteilung; Bevölkerungswachstum; Landflucht; Wohnungswesen; Stadtentwicklung; Neoliberalismus; Strukturanpassung; Lebensbedingungen; Human Settlements; Wohnungsbau; Obdachlosigkeit; Selbsthilfe; Marginalität; Informeller Sektor; Staatliche Gewalt; Umweltverschmutzung; Nichtstaatliche Organisation; Sanitäre Einrichtung; Eigentumsrecht Veranschaulicht mit Statistiken durchleuchtet der US-Soziologe Mike Davis die Ausbeutungsstrukturen und Lebensbedingungen in Slums, in denen ein rapide steigender Anteil der Weltbevölkerung lebt. Neben den unterschiedlichen Typen von Elendsvierteln zeichnet er nach, wie politische Maßnahmen, staatliche Willkür und im Rahmen von Weltbankprogrammen verordnete Strukturanpassungsmaßnahmen das Wachstum von Slums gefördert haben und wer profitiert. Darüber hinaus legt er die mit der Idealisierung von Selbsthilfe geschürten Illusionen und mit Slums verknüpfte Umweltverschmutzung und Gesundheitsgefährdung offen. ÖFSE SIG:
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Rothchild, Donald S. [Hrsg.] USA; Nigeria; Äthiopien; Somalia; Afrika; UNO; ECOWAS; Aussenpolitik; Friedenstruppe; Friedenssicherung; Entwicklungspolitik; AIDS; Umweltschutz; Sicherheitspolitik; Militärische Zusammenarbeit; Armut; Menschenrechte; Terrorismus; Erdölgesellschaft; Menschliche Sicherheit; Krisenprävention; Intervention; Wirtschaftshilfe; Verschuldung; Schuldenerlass; Aussenwirtschaft; Staatszerfall; Konditionalität; Nichtstaatliche Organisation; Öffentliche Meinung US-amerikanische, afrikanische und europäische Diplomaten und PolitologInnen analysieren die US-Hilfe für den Aufbau regionaler Friedenstruppen und Terrorismusbekämpfung in Afrika, den Rückhalt in den USA für Interventionen in Afrika und Konvergenz zwischen US-Sicherheitsinteressen und lokalen Bedürfnissen in Ostafrika. Vor dem Hintergrund der US-Sicherheitsinteressen werden die US-Aktivitäten zur Unterstützung der Wirtschaftsentwicklung, Armutslinderung und Bekämpfung von AIDS in Afrika durchleuchtet. Neben der Entwicklung der HIPC-Schuldenerlassinitiative wird herausgearbeitet, wie die von Ölkonzernen verursachten Umweltschäden in Nigeria US-Sicherheitsinteressen tangieren. ÖFSE SIG: 22512 |
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Efrat, Elisha ÖFSE SIG:
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Arbeitsgemeinschaft Entwicklungszusammenarbeit (AGEZ) Österreich; Schweden; Irland; Grossbritannien; Luxemburg; Schweiz; EU; DAC; Nichtstaatliche Organisation; Entwicklungszusammenarbeit; Politikdialog; Zivilgesellschaft; Entwicklungspolitik; Entwicklungsinstitution; Qualitätssicherung; Wasserwirtschaft; Institution Building; Public-Private Partnership In dieser Dokumentation eines Symposiums erörtern RepräsentantInnen der österreichischen Regierung, nichtstaatlicher Organisationen (NGOs) und Entwicklungsagenturen die bis 2015 zu erwartenden und erstrebenswerten Änderungen der Rolle der NGOs in der Entwicklungszusammenarbeit (EZA) Österreichs und der EU. Diskutiert werden die sich aus der Erklärung von Paris über die Wirksamkeit der EZA ergebenden Veränderungen für NGOs sowie die Strukturierung der Kooperation zwischen Staat und zivilgesellschaftlichen Organisationen in Nord und Süd. Ausgelotet wird, wie der Dialog zwischen entwicklungspolitischen NGOs und öffentlichen Stellen in europäischen Staaten strukturiert ist und in Österreich institutionell besser verankert werden kann. |
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Ziai, Aram Deutschland BR; BMZ; IBRD; Entwicklungspolitik; Entwicklungstheorie; Gewalt; Good Governance; Entwicklungsprozessforschung; Politologie; Hegemonie; Machtpolitik; Kolonialismus; Neoliberalismus; Strukturanpassung; Weltordnung; Armutsbekämpfung; Migrationspolitik; Entwicklungsinstitution; Unterdrückung; Nord-Süd-Beziehungen Der in Aachen lehrende Politologe Aram Ziai untersucht Entwicklungstheorien und Formulierungen der Entwicklungspolitik der deutschen Regierung und der Weltbank mit der Methode Michel Foucaults zur Offenlegung von Machtverhältnissen. Er deckt auf, wie der Kolonialismus im Entwicklungsdiskurs fortlebt und mit sprachlichen Formulierungen sowie der institutionellen Strukturierung der entwicklungspolitischen Diskussion soziale Alternativen blockiert werden. Er analysiert die aus der Kritik an der Entwicklungspolitik entstandenen Konzeptionen, den die Macht der Industriestaaten legitimierenden Gehalt des Begriffs "Good Governance", die Herausbildung von Identitäten und Wirklichkeitskonstruktionen im Entwicklungsdiskurs sowie das Gewaltpotential des Neoliberalismus und der Migrationspolitik. ÖFSE SIG:
14197/17 |
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Rivoli, Pietra USA; China VR; Tansania; Afrika; WTO; Baumwolle; Baumwollindustrie; Textilindustrie; Protektionismus; Aussenhandelspolitik; Wirtschaftsgeschichte; Globalisierung; Subvention; Kontingentierung; Bekleidungsindustrie; Weltmarkt; Arbeitsmarkt; Arbeitsbedingungen; Frauenarbeit; Lobbyarbeit; Sozialklausel; Welthandel Die US-Ökonomin Pietra Rivoli hat auf einer Baumwollfarm in Texas, in Textilfabriken in China und Gesprächen mit RepräsentantInnen der US-Textilindustrie die Produktionsbedingungen eines T-Shirts erkundet und legt die weltwirtschaftlichen Wettbewerbsbedingungen sowie Auswirkungen von Subventionen und protektionistischer Abschirmung des Marktzugangs offen. Ein weiterer Abschnitt untersucht den Export von Altkleidern nach Tansania. Die Analyse der Geschichte des US-Baumwollanbaus führt sie zur Erkenntnis, dass eine Streichung der Subventionen für den US-Baumwollanbau angesichts der technologischen Überlegenheit der US-Farmer den BaumwollbäuerInnen in Entwicklungsländern keine Vorteile bringen würde. Das komplexe Gebilde an US-Handelsschranken habe außer zusätzlichen Kosten den Arbeitsplatzabbau in der Textil- und Bekleidungsindustrie der USA nicht verhindern können. ÖFSE SIG:
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Marti, Urs Demokratie; Herrschaftsform; Volksdemokratie; Demokratisierung; Politisierung; Partizipation; Sozio-politischer Wandel; Zivilgesellschaft; Globalisierung; Weltordnung; Internationale Beziehungen; Politisches System Der Autor geht den Fragen nach den Aufgaben, den Chancen und dem angeblichen Versagen der Demokratie in einem historischen und politischen Kontext nach, verfolgt die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte der modernen Demokratie und analysiert Krisenfaktoren, vom Populismus bis hin zur Globalisierung. Er hinterfragt dabei die Alternativen zur gegenwärtigen Form der Demokratie und beleuchtet auch Fragen einer Demokratisierung der Wirtschaft, um abschließend eine "zentrale Autorität" zu fordern, die die Demokratisierung kontrolliert und vorantreibt. ÖFSE SIG:
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Klitzsch, Nicole Südostasien; Philippinen; Guerilla; Innenpolitischer Konflikt; Islamisierung; Islam; Religion; Christentum; Fundamentalismus; Nationalismus; Terrorismus; Widerstandsbewegung; Sozialer Konflikt Die Autorin geht der Frage nach, welchen Handlungsrationalitäten die seit 30 Jahren im Süden der Philippinen gegen die philippinischen Streitkräfte kämpfende muslimische Guerilla (MILF) bei der Wahl ihrer politischen Strategie folgt und ob ihre Entscheidungen auf die langfristige Lösung des Mindanao-Konflikts oder die terroristische Durchsetzung islamistischer Ordnungsvorstellungen abzielt. Zur Einführung in die Konfliktgeschichte wird dabei zunächst die Konkurrenz säkular-nationalistischer und islamischer Ideologien innerhalb der Widerstandsbewegung herausgearbeitet. Danach werden das von der MILF vertretene Verständnis von "Djihad" und der Charakter personeller Verbindungen in die Reihen regionaler Terrorismusorganisationen beleuchtet, was die Unterscheidung der islamischen Guerilla von islamistischen Terroristen ermöglich soll. ÖFSE SIG: 08818/392reservieren |
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Schäfer, Rita Südafrikanische Republik; Frauenbewegung; Frauenorganisation; Apartheid; Sexistische Diskriminierung; Sexuelle Gewalt; Unterdrückung; Frauenrechte; Gleichberechtigung; Grundrechte; Sozialstruktur; Empowerment; Gender-Ansatz; Geschlechterverhältnis; Rassismus Die Studie dokumentiert auf breiter empirischer Basis die Arbeit von Frauen-Rechtsorganisationen in verschiedenen südafrikanischen Landesteilen und analysiert dabei, inwieweit diese die gesellschaftlichen Veränderungen im Land mitgestalten. Dabei werden die historischen Hintergründe und die kulturelle Legitimation unterschiedlicher Gewaltformen in umfassender Weise beleuchtet und neue Perspektiven für die Gender-, Gewalt- und Rechtforschung in Afrika eröffnet. ÖFSE SIG:
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Fragner, Bert G. [Hrsg.];
Kappeler, Andreas [Hrsg.] Zentralasien; Kasachstan; Kirgistan ; Mongolei; Tadschikistan; Turkmenistan; Usbekistan; Russland; China VR; Geschichte; Kulturgeschichte; Sozialgeschichte; Religionsgeschichte; Wirtschaftsgeschichte; Zeitgeschichte Der Sammelband gibt einen Einblick in die bewegte Geschichte des zentralasiatischen Raumes, der erst in den letzten Jahrzehnten in den Blickpunkt des politischen Interesses gerückt ist. In einem multiperspektivischen Zugang werden dabei u.a. Themen wie die Sprachen Zentralasiens, die türkisch- und iranisch-islamischen Kulturen, Reiternomaden und Mongolenreich sowie die Einwirkung Chinas, Russlands und der Sowjetunion vom Mittelalter bis hin zur Gegenwart näher beleuchtet. ÖFSE SIG:
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Baumhackl, Herbert [Hrsg.] Tourismus; Entwicklungsländer; Schwellenländer; Südostasien; Indonesien; Thailand; Mexiko; Sozio-ökonomischer Wandel; Entwicklungspolitik; Entwicklungsindikator; Gesellschaftspolitik; Kulturwandel; Sozialverträglichkeit; Wirtschaftswachstum; Entwicklung; Nachhaltigkeit; Kulturkontakt; Verwestlichung; Bewertung; Auswirkung Die AutorInnen gehen der Frage nach, ob Entwicklung durch Tourismus in Schwellen- und Entwicklungsländern möglich ist oder eher behindert wird. Dabei diskutieren sie neben den ökonomischen auch kulturelle, soziale und ökologische Auswirkungen des Tourismus, die seit einigen Jahrzehnten verstärkt ins Bewusstsein rücken, und analysieren anhand von konkreten Fallstudien in Südostasien und Mexiko die positiven wie auch negativen Effekte des Tourismus in den Ländern der Dritten Welt. ÖFSE SIG:
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