AusgewÄhlte NeuzugÄnge |
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Hoebink, Paulus Richardus Josef [Hrsg.] EU; Entwicklungszusammenarbeit; Entwicklungspolitik; Kohärenz; Entwicklungsplanung; Effektivität; Nachhaltigkeit; Qualitätssicherung Der Evaluierungsbericht untersucht, wie die drei zentralen Konzepte "Complementarity", "Coordination" und "Coherence" in den Artikeln über die Entwicklungszusammenarbeit des Vertrages von Maastrich 1992 konkret angewandt, welche Definitionen verwendet werden und wie diese auch als die "3 Cs" im entwicklungspolitischen Diskurs populär gewordenen Konzepte in das internationale Recht eingebettet sind . Dabei wird abschließend dem Umstand Rechnung getragen, dass die Effektivität der europäischen Entwicklungszusammenarbeit durch die Implementierung der 3 Cs in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat. ÖFSE SIG:
22386/1 |
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Collier, Paul; Sambanis, Nicholas [Hrsg.] Burundi; Nigeria; Kenia; Mosambik; Sudan; Algerien; Mali; Kongo Demokratische Republik; Staatliche Gewalt; Bürgerkrieg; Gewaltökonomie; Separatismus; Ethnischer Konflikt; Krisenprävention; Minderheitenpolitik; Fundamentalismus; Religion; Militär; Guerilla; Natürliche Ressourcen; Politisches System; Politisches Verhalten; Friedenssicherung; Risiko; Politologie; Rahmenbedingungen; Regionalismus; Aufruhr; Regionales Ungleichgewicht US-amerikanische, britische und afrikanische ÖkonomInnen und PolitologInnen analysieren die Ausgangssituation und den Verlauf der Bürgerkriege und Unruhen in acht afrikanischen Staaten und prüfen, inwieweit ihr Ausbruch mit dem von Paul Collier und Anke Hoeffler erarbeiteten Risikoprognosemodell übereinstimmt. Die Länderstudien legen erhebliche Abweichungen zu den Thesen von Collier und Hoeffler offen, dass das Bürgerkriegsrisiko von bestimmten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, ethnischen und religiösen Konstellationen und ökonomischen Motiven der Akteure determiniert wird, die abschließend zu Änderungsvorschlägen für das Collier-Hoeffler-Modell zusammengefasst werden. Herausgearbeitet wird, warum in Nigeria und Kenia Unruhen bis auf eine zeitlich begrenzte Ausnahme in keinen Bürgerkrieg mündeten. ÖFSE SIG: 22433/1 |
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Institut Universitaire d'Études du Développement, Genève Schweiz ; Frankreich ; Niger ; Bolivien ; Deutschland BR ; UNO ; Partizipation ; Public-Private Partnership ; Abfallbeseitigung ; Wasserwirtschaft ; Entwicklungsverwaltung ; Wasserversorgung ; Entwicklungsplanung ; Armutsbekämpfung ; Infrastruktur ; Entwicklungspolitik ; Multinationale Unternehmung ; Militär ; Soziale Gerechtigkeit ; Entwicklungszusammenarbeit ; Kommunale Entwicklungszusammenarbeit ; Corporate Governance ; Rentabilität ; Privatisierung ; Öffentlicher Sektor ; Nichtstaatliche Organisation ; Millennium Entwicklungsziele ; Politikdialog MitarbeiterInnen der Schweizerischen Regierung und nichtstaatlichen Organisationen sowie WissenschafterInnen analysieren das armutsmindernde Potential und Risiken der Überantwortung von Entwicklungsprojekten sowie Verbesserung der Wasserversorgung und Infrastruktur an private Unternehmen. Neben dem "Global Compact" zwischen Konzernen und UNO-Organisationen werden Partnerschaften zwischen Staat, Gemeinden und privaten Unternehmen in der schweizerischen, deutschen und französischen Entwicklungszusammenarbeit durchleuchtet. Thematisiert werden die Sicherung der Partizipation der betroffenen Bevölkerung und erforderliche staatliche Regulierungen der Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen. ÖFSE SIG:
08177/24/2 |
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Wallerstein, Immanuel Maurice Soziale Beziehungen; Sozialwissenschaften; Politische Soziologie; Entwicklungsprozessforschung; Nord-Süd-Beziehungen; Hegemonie; Nachkoloniale Entwicklung; Weltordnung; Weltwirtschaftsordnung; Weltwirtschaft; Süd-Süd-Beziehungen Immanuel Wallerstein widmet sich in seiner sozialwissenschaftlichen Analyse den bestehenden Weltsystemen und zeigt dabei die Rolle und Position des unabhängigen Afrikas. Er stellt sich die Frage, wie Afrika sich in den vorherrschenden politischen Verbindungen US-Europa-Asien bzw. in den Nord-Süd-Beziehungen positionieren kann. Ein weiterer Teil umfasst die Darstellung, welche sozialen Strukturen und politischen Verbindungen sich aufgrund bzw. nach der Kolonisation entwickelt haben und wie diese zusammenspielen. ÖFSE SIG:
22449 |
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Glaser, Antoine;
Smith, Stephen Frankreich; Gabun; Cote d'Ivoire; Ruanda; Afrika; Zentralafrikanische Republik; Afrika frankophon; Aussenpolitik; Erdöl; Entwicklungszusammenarbeit; Intervention; Korruption; Autoritäre Herrschaft; Aufstandsbekämpfung; Terrorismus; Umweltschutz; AIDS; Militärische Zusammenarbeit; Kolonialpolitik; Zeitgeschichte; Aussenwirtschaft; Wirtschaftskooperation; Politikdialog; Entwicklungspolitik; Multinationale Unternehmung; Religion Die Afrikakorrespondenten französischer Zeitungen und Herausgeber des Afrika-Bulletins "Lettre du Continent" Stephen Smith und Antoine Glaser zeichnen die wirtschaftlichen und militärischen Kooperationen afrikanischer Regierungen und Frankreichs seit 1945 nach. Neben persönlichen Verflechtungen zwischen französischen Regierungsstellen und in Afrika aktiven französischen Konzernen und persönlichen Beziehungen zwischen afrikanischen Staatschefs und "grauen Eminenzen" der französischen Politik sowie Geheimdienstaktivitäten wird detailliert, wie mit militärischen Interventionen und Korruption der Einfluss Frankreichs in seinen ehemaligen Kolonialgebieten gesichert wurde. Herausgearbeitet wird, wie dieser Einfluss aufgrund der Reduzierung der Entwicklungszusammenarbeit und Investitionen sowie politischer Fehlkalkulationen sukzessive verloren ging. ÖFSE SIG:
22270 |
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Frank, André Gunder Orientierung im Weltsystem Von der Neuen Welt zum Reich der Mitte Wien: Promedia-Verl., 2005 - 160 S. ISBN: 3-85371-238-X USA; China vor 1949; China VR; Irak; Ostasien; Europa; Sowjetunion; Wirtschaftstheorie; Entwicklungstheorie; Entwicklungsprozessforschung; Weltwirtschaft; Weltwirtschaftsordnung; Wirtschaftsgeschichte; Kapitalismus; Welthandel; Finanzpolitik; Erdöl; Verschuldung; Kapitalmarkt; Imperialismus; Aussenwirtschaft; Hegemonie Der Wirtschaftswissenschafter Andre Gunder Frank präsentiert in dieser Sammlung von Aufsätzen eine von eurozentristischen Tendenzen befreite Wirtschaftsgeschichte und -theorie, die die weltwirtschaftliche Vormachtstellung und das Zentrum des Welthandels mit kurzen historischen Unterbrechungen in China und Ostasien ortet. Er beleuchtet das wirtschaftliche Scheitern der Sowjetunion und Osteuropas. Anhand der Irak-Invasion und der Währungs- und Finanzpolitik der USA arbeitet Frank die aus der militärisch gesicherten wirtschaftlichen Hegemonie der USA resultierenden negativen Effekte für die Entwicklungsländer und Gefahren für die Stabilität des Weltfinanzsystems heraus. ÖFSE SIG: 22472 |
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Amin, Samir;
El Kenz, Ali EU; Arabische Länder; USA; Aussenpolitik; Hegemonie; Internationale Beziehungen; Partnerschaft; Multilaterale Beziehungen; Bilaterale Beziehungen Die Autoren gehen der Frage nach, inwieweit es durch den weltpolitisch hegemonialen Anspruch der USA zu einer Intensivierung der Beziehung zwischen der arabischen Welt und der EU kommen könnte. Dabei zeigt sich, dass trotz beträchtlicher Dialogbereitschaft und der Schaffung institutioneller Kooperationsstrukturen grundlegende Transformationen bis dato ausgeblieben sind, die die herkömmlichen wirtschaftlichen und politischen Beziehungen, die noch von einem residualen kolonialen wie imperialistischen Erbe beeinflusst sind, zukunftsweisend verändert hätten. ÖFSE SIG:
22432 |
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Pattullo, Polly Reiseführer; Freizeit; Tourismus; Reiseformalität; Kulturkontakt; Umweltverträglichkeit Der Folgeband des "Good Alternative Travel Guide" richtet sich - mit über 60 Länderbeispielen und passend für jedes Reisebudget - wieder an jene Touristen, die Alternativen an Reisedestinationen suchen, in denen der Kontakt zur lokalen Bevölkerung unter Berücksichtigung ökologisch nachhaltig genutzter Umweltressourcen im Vordergrund steht. Ein dementsprechendes umfangreiches Adressenverzeichnis weltweiter Tour-Anbieter rundet den Reiseband ab. ÖFSE SIG:
22446 |
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Weinhäupl, Heidi [Hrsg.] Tourismus; Freizeit; Modernisierung; Verwestlichung; Kultursoziologie; Sozio-ökonomischer Wandel Der Sammelband versucht zum einen die touristischen Bilder und die dahinter liegenden Machtstrukturen und zum anderen die Realitäten hinter der touristischen Fassade aufzuzeigen. Das Spektrum reicht dabei vom Kannibalismus auf Fidschi und die Begeisterung um die Filmtrilogie "Der Herr der Ringe" in Neuseeland bis hin zu Beispielen für Traumata durch Bürgerkrieg und Tsunami-Katastrophe auf Sri Lanka oder die Schwierigkeiten des Alltags auf Kuba. Ein weiterer Fokus liegt auf den Auswirkungen des Geschäfts mit den Träumen der Menschen, die aus sozioökonomischer Sicht oftmals auch positiven Entwicklungen des Inseltourismus im Speziellen sowie dem Tourismus als eine der Triebfedern der Globalisierung im Allgemeinen. ÖFSE SIG: 22437 |
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Cho, Hyekyung ÖFSE SIG:
22435 |
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Kaul, Inge [Hrsg.] ÖkonomInnen und MitarbeiterInnen von UNO-Organisationen und internationalen Finanzinstituten analysieren die Optionen für Veränderungen des nationalen Steuerwesens, der Gestaltung der nationalen Budgets sowie der Finanzierung der Seuchenbekämpfung, des Sozialwesens, der Infrastruktur und des Umweltschutzes angesichts national immer weniger beeinflussbarer Kapitalflüsse. Ausgeleuchtet werden die Bedingungen für Kooperationen zwischen Staat, nichtstaatlichen Organisationen und Konzernen und ihre Vorzüge sowie die Nutzung von Finanztechnologien zur Erhöhung der für Armutsbekämpfung und Entwicklung verfügbaren Mittel. Thematisiert werden die faire Verteilung der finanziellen Lasten der Bereitstellung globaler öffentlicher Güter und Optimierung der finanziellen Komponenten der Entwicklungshilfe sowie der Finanzierung regionaler Organisationen und der Agrarforschung. |
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Mills, Greg Millennium Entwicklungsziele; Ernährungssicherung; Unterernährung; Hunger; AIDS; Good Governance; Malaria; Entwicklungsindikator; Entwicklungszusammenarbeit; Armutsbekämpfung; Entwicklungspolitik; Frauenförderung; Kindergesundheit; Müttersterblichkeit; Empowerment; Agrarhilfe; Bildungsstand; Welternährung; Gesundheit; Nachhaltige Entwicklung; Ländliche Entwicklung Nachdem er die Schwachpunkte der marxistischen und neokonservativen Analysen der aktuellen Kräftekonstellationen und globalen Bedrohungen der Sicherheit beleuchtet hat, detailliert der Direktor des Südafrikanischen Instituts für Internationale Beziehungen die erforderlichen Veränderungen in der Ausrüstung, Organisation und Strategien von Militär und Sicherheitskräften der Industriestaaten, um die Bedrohung durch Terrorismus minimieren zu können. Anhand der US-Intervention im Irak erörtert Greg Mills, wie militärische Macht, Armutsbekämpfung und der Aufbau ziviler Institutionen optimal miteinander verknüpft werden. Als entscheidend betrachtet Mills die Optimierung der Zusammenarbeit von Europa und USA und die Verständigung über einen globalen Wertekodex und seine Durchsetzung durch reformierte internationale Institutionen. ÖFSE SIG:
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Zauner, Alfred Österreich; EU; Subvention; Non-profit Organisation; Public Relations; Corporate Identity; Ehrenamtlichkeit; Dienstleistung; Sozialarbeit; Nichtstaatliche Organisation; Organisation; Öffentlicher Sektor; Öffentliche Verwaltung; Öffentliches Recht; Organisationsentwicklung; Personalentwicklung; Qualitätssicherung; Public-Private Partnership; Sozialwesen; Fürsorge; Verbandswesen; Mitgliedschaft; Personal; Motivation Basierend auf der Befragung von zehn österreichischen gemeinnützigen Organisationen und ihren öffentlichen Finanzgebern hat eine Forschungsgruppe der Wirtschaftsuniversität Wien eruiert, wie sich die Umstellung von Subventionen auf Leistungsverträge auf die Struktur sowie Selbst- und Fremdwahrnehmung der Non-Profit-Organisationen ausgewirkt hat. Neben der Veränderung der durch diese Umstellung bedingten rechtlichen Rahmenbedingungen für NPOs werden die Veränderungen in den Beziehungen zu den KlientInnen, der Zwang zu innerorganisatorischer Hierarchisierung, Abbau von Basisdemokratie und Substitution von Missionsorientierung durch der Wettbewerbslogik unterworfene Geschäftsfelder detailliert. ÖFSE SIG:
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Azzellini, Dario N. [Hrsg.] Honduras; Chile; Jamaika; Argentinien; Mexiko; Brasilien; Uruguay; Paraguay; Ekuador; El Salvador; Kolumbien; Costa Rica; Trinidad und Tobago; Deutschland BR; Befreiungsbewegung; Lateinamerika; Sport; Medien; Rassismus; Multinationale Unternehmung; Frau; Jugendarbeit; Menschenrechte; Militärherrschaft; Nationalbewusstsein; Propaganda; Migration; Moderne Kultur; Soziale Bewegung; Sozialkritik 34 deutsche und lateinamerikanische JournalistInnen sowie AktivistInnen der Solidaritätsbewegung und alternativen Aktionsgruppen geben in Interviews, Reportagen und Rückblicken Einblick, wie sich der lateinamerikanische Fußball zum Anker für nationale und kulturelle Identifikation kristallisiert hat. Neben Biographien herausragender Spieler werden der Spielerhandel, Rassismus, Frauenfußball, mediale Inszenierungen, die miserablen Arbeitsbedingungen in den Sportbekleidungsfabriken in Zentralamerika und sozialen und politischen Auseinandersetzungen im Umfeld von Fußball-WMs und Profifußball beleuchtet. Thematisiert werden der Stellenwert von Fußball in Befreiungsbewegungen und Vermittlung sozialer Alternativen. ÖFSE SIG: 22480reservieren |
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