AusgewÄhlte NeuzugÄnge |
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Jeffrey D. Sachs Bolivien; Polen; Russland; Indien; Kenia; Malawi; Bangladesch; China VR; Äthiopien; USA; Grossbritannien; Afrika; UNO; IMF; Weltwirtschaft; Entwicklungsfinanzierung; Armutsbekämpfung; Nord-Süd-Beziehungen; Wirtschaftsstabilisierung; Wirtschaftspolitik; Entwicklungszusammenarbeit; Wirtschaftswachstum; Malaria; AIDS; Ländliche Entwicklung; Millennium Entwicklungsziele; Menschliche Sicherheit; Schuldenerlass; Sozio-ökonomischer Wandel; Entwicklungstheorie Der US-Ökonom Jeffrey D. Sachs berichtet von seinen Erfahrungen als Berater der Regierungen Boliviens, Polens und Russlands bei der Bekämpfung der Hyperinflation und Umstellung auf Marktwirtschaft. Er arbeitet heraus, wie mit Schuldenerlass, Investitionen in Infrastruktur, Bildungs- und Gesundheitswesen sowie Steigerung von Agrarerträgen eine dauerhafte Beseitigung von Armut möglich ist. Neben Kritik an den Strategien von IMF, Weltbank und USA arbeitet er heraus, dass für die Realisierung der von der Weltgemeinschaft für 2015 angepeilten Entwicklungsziele eine Erhöhung der Entwicklungshilfe auf 0,5 Prozent des Bruttosozialprodukts der Industriestaaten notwendig und verwirklichbar ist. ÖFSE SIG:
22182 |
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Sachs, Wolfgang EU; WTO; Patentwesen; Energiepolitik; Weltordnung; Nachhaltige Entwicklung; Konsum; Aussenhandelspolitik; Welthandel; Ressourcenschutz; Ethik; Menschenrechte; Artenvielfalt; Umweltrecht; Indigene Bevölkerung; Corporate Governance; Umweltzerstörung; Natürliche Ressourcen; Wachstumsgrenze; Rohstoff; Wasserkonflikt; Multinationale Unternehmung; Sozialstandards; Globalisierung; Globale öffentliche Güter; Einkommensverteilung; Verkehrspolitik; Soziale Gerechtigkeit; Landwirtschaft; Nord-Süd-Beziehungen reservieren |
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Zammit, Ann UNRISD; Partnerschaft; Entwicklungszusammenarbeit; Public-Private Partnership; Kofinanzierung; Öffentlicher Sektor; Staatliche Entwicklungszusammenarbeit; Private Entwicklungszusammenarbeit; Privatwirtschaft; Armutsbekämpfung; Entwicklungsstrategie; Human Development; Regionales Ungleichgewicht; Soziale Gerechtigkeit; Sozio-ökonomisches Ungleichgewicht; Sozioökonomie; Armut; Einkommensverteilung; Gleichberechtigung; Sozialstandards Die Autorin fasst die zentralen Kritikpunkte an der "Global Compact"-Partnerschaft, einer neuartigen, von der UNO ins Leben gerufenen Kooperationsstruktur zwischen den Vereinten Nationen, Akteuren der Zivilgesellschaft (NGOs, Gewerkschaften) und aus der Wirtschaft (KMUs und transnationale Konzerne) zusammen und versucht diese argumentativ wie empirisch zu belegen. Sie sieht dabei bewusst davon ab, Neutralität zu wahren, sondern stellt immer wieder die kritische Frage, inwieweit die Entwicklungsländer durch diese "Partnerschaft" tatsächlich profitieren können - was letztlich mit dem Titel des Buches beantwortet wird. ÖFSE SIG: 21980reservieren |
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Ahrens, Heinz [Hrsg.] Entwicklungszusammenarbeit; Bilaterale Entwicklungszusammenarbeit; Entwicklungshilfeprogramm; Multilaterale Entwicklungszusammenarbeit; Aktionsprogramm 2015; Entwicklungspolitik; Förderungskriterium; Public-Private Partnership; Armutsbekämpfung; Entwicklungsstrategie; Regionales Ungleichgewicht; Soziale Gerechtigkeit; Sozio-ökonomisches Ungleichgewicht; Kofinanzierung; Öffentlicher Sektor; Privatwirtschaft; Altersfürsorge; Sozialleistung; Rentenversicherung; Soziale Sicherheit; Effektivität; Bewertung; Evaluierung; Budget; Finanzverwaltung; Chile; Malaysia Der Band gibt eine Zusammenfassung der Tagungsergebnisse des Forschungskomitees für Entwicklungsökonomien (Ausschuss für Entwicklungsländer) des Kölner Vereins für Socialpolitik, dessen Schwerpunkt auf den Themen Effektivität und neue Bewertungsmethoden bezüglich des (Budget-) Mitteleinsatzes in der Entwicklungszusammenarbeit liegen. Der abschließende Teil widmet sich der Bewertung von humankapital orientierten Pensionsprogrammen in einkommensschwachen Ländern am Beispiel Chiles und Malaysiens. ÖFSE SIG:
09164/308 |
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Teunissen, Jan Joost [Hrsg.] IMF; IBRD; Entwicklungspolitik; Armutsbekämpfung; Entwicklungsfinanzierung; Entwicklungsplanung; Nachhaltige Entwicklung; Wirtschaftsförderung; Entwicklungsstrategie; Entwicklungszusammenarbeit; Aktionsprogramm 2015; Armut; Millenium Entwicklungsziele; Sozio-ökonomisches Ungleichgewicht; Regionales Ungleichgewicht; Entwicklungsländer; Least Developed Countries; Verschuldung; Schuldenerlass; Schuldenumwandlung; Umschuldung; Verarmung; Wirtschaftsstabilisierung; Afrika südlich der Sahara Die Autoren diskutieren die Hintergründe der Erfolge und Niederlagen der Weltbank-Unterstützungen an die ärmsten Länder des Südens, analysieren die dabei verbundenen strategischen, finanziellen, sozioökonomischen und diplomatischen Mängel aus entwicklungspolitischer Sicht und gehen dabei der Frage nach, wie der Kampf Armut und Entwicklung im Sinne der Errichtung der UN-Millenniumsziele bis zum Jahr 2015 effektiver vollzogen werden könnte. ÖFSE SIG:
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Gareau, Frederick H. State terrorism and the United States F rom counterinsurgency to the war on terrorism Atlanta, Ga.: Clarity Press, 2004 - 254 S. ISBN: 0-932863-39-6, 1-84277-535-9 Internationaler Terrorismus; Geschichte 1949-2003; Terrorismus; Aussenpolitischer Konflikt; Sicherheitspolitik; Terror; Militärische Zusammenarbeit; Militärpolitik; Militär; Aufstandsbekämpfung; Innenpolitischer Konflikt; Guerilla; Konterrevolution; Machtkampf; Bürgerkrieg; Gewaltökonomie; Gewalt; Paramilitärische Organisation; USA; El Salvador; Guatemala; Argentinien; Chile; Nikaragua; Südafrikanische Republik; Indonesien; Kambodscha; Irak; Iran; Kongo; Golfstaaten Nach einem einleitenden Kapitel über die Definition des Terminus "Terrorismus", geht der Autor in sechs Fallbeispielen aus El Salvador, Guatemala, Chile, Argentinien Südafrika und Indonesien der Frage nach, ob, wie und inwieweit die USA den jahrelangen (Bürgerkriegs-)Terror in den genannten Ländern bekämpfte bzw. sogar maßgeblich unterstützte und mit welchen strategischen Zielsetzungen die Aufstandsbekämpfung seit der Reagan-Ära kommuniziert wird. Im folgenden gibt er einen kurzen Überblick über die militär-politische US-Politik in Kambodscha, Irak, Kolumbien, Nikaragua, Kongo und Iran während und nach dem Kalten Krieg., um abschießend für eine "Wahrheitsfindungs-Kommission" für Washington zu plädieren. ÖFSE SIG:
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Nji, Ajaga Armutsbekämpfung; Entwicklungsländer; Entwicklungspolitik; Armut; Lebensstandard; Grundbedürfnisse; Überlebensstrategie; Verarmung; Community Development; Empowerment; Human Development; Informeller Sektor; Ländliche Entwicklung; Marginalität; Millenium Entwicklungsziele; Regionales Ungleichgewicht; Selbsthilfe; Soziale Gerechtigkeit; Sozio-ökonomisches Ungleichgewicht; Entwicklungsplanung; Nachhaltige Entwicklung; Entwicklungsfragen; Entwicklungszusammenarbeit Der Autor diskutiert - abschließend auch explizit analysiert am Fallbeispiel Kamerun - die 26 gängigsten populären Thesen (u.a. institutionale Trägheit, soziale Immobilität, ökonomische Depression, hohes Bevölkerungswachstum, Bildungsmangel, Ressourcenausbeutung, Poor Governance, etc.) nationaler wie auch internationaler Entwicklungsstrategien und -programme zur Armutsbekämpfung und nachhaltigen Entwicklung in den Entwicklungsländern. ÖFSE SIG: 22239reservieren |
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Hildebrandt, Mathias [Hrsg.] Religion; Buddhismus; Christentum; Islam; Staatsreligion; Synkretismus; Volksglaube; Atheismus; Fundamentalismus; Glaubensfreiheit; Islamisierung; Mystik; Religionsschule; Katholizismus; Politisches Verhalten; Politisches System; Gewalt; Staatliche Gewalt; Terrorismus; Unterdrückung; Verfolgung; Vertreibung; Feindbild; Ethnischer Konflikt; Krieg; Bürgerkrieg; Bosnien-Herzegowina; Irland; Südafrikanische Republik; Deutschland BRD Die Autoren untersuchen in theoretischer und empirischer Hinsicht das Gewalt- und Konfliktpotential der Religionen, die seit dem 11.Sepetmber 2001 nach wie vor ein politischer Faktor von eminenter, aber ambivalenter Bedeutung sind. Im Zentrum der Analyse stehen Politische Theologien ebenso wie die unterschiedlichen Dimensionen und Ebenen, auf denen die Religionen Einfluss auf politische Konflikte nehmen, wobei deren Aspekte anhand exemplarischer Fallstudien ethnisch-religiöser Bürgerkriege und internationaler Konflikte kapitelweise näher beleuchtet werden. ÖFSE SIG: 22308reservieren |
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Zehetmair, Hans [Hrsg.] Aufsatzsammlung; Islam; Islamisierung; Islamische Welt; Ideologie; Muslim; Christentum; Christliche Kirche; Religion; Fundamentalismus; Ethnischer Konflikt; Ethnische Beziehungen; Multikulturelle Gesellschaft; Kulturelle Identität; Rassismus; Minderheit; Modernisierung; Kulturwandel; Wertewandel; Deutschland BRD; Ägypten; Irak; Marokko; Saudi-Arabien; Golfstaaten; Afghanistan; Iran; Pakistan; Türkei; Indonesien Die AutorInnen beschäftigen sich mit den vielfältigen Fragen, die sich aus der Begegnung mit dem Islam ergeben und wenden sich dabei verschiedenen Problemfeldern zu: Zum einen sollen Konfliktpotenziale aufgezeigt werden, die sich gerade durch die Integration wachsender muslimischer Gesellschaften in den meisten europäischen Ländern ergeben. Darüber hinaus wird ein Überblick über die Chancen und Probleme der Modernisierung islamischer Gesellschaften gegeben und der Stand der Anpassung des Islam an moderne politische, gesellschaftliche und geistige Entwicklungen in Schlüsselstaaten der arabisch-islamischen Welt untersucht sowie Reformmöglichkeiten des Islam und Lösungsstrategien hinterfragt. ÖFSE SIG: 22309reservieren |
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Dilger, Hansjörg Tansania; AIDS; Familie; Frau; Frauenfragen; Gewohnheitsrecht; Migration; Soziale Beziehungen; Sozialarbeit; Geschlechterverhältnis; Stadt-Umland-Beziehungen; Feldforschung; Kulturwandel; Kulturanthropologie; Volksglaube; Sozialpsychologie; Medizinsoziologie; Fürsorge; Öffentliche Meinung; Familienrecht; Selbsthilfe; Krankenpflege; Christliche Kirche; Gesundheitspolitik; Nichtstaatliche Organisation Basierend auf 13 Monaten Forschungsaufenthalt und Befragungen in Dörfern am Victoriasee und der tansanischen Hauptstadt durchleuchtet Hansjörg Dilger den Umgang mit AIDS-Erkrankungen in den großfamiliären Beziehungen. Am Beispiel von Erbschaftskonflikten und Schicksalen von AIDS-Witwen beleuchtet er die Auswirkungen von AIDS auf die Situation von Frauen. Neben dem von einer Pfingstkirche in Dar es Salaam geschaffenen Fürsorgenetz analysiert er die Aktivitäten von Organisationen, die Beratung und Pflege von AIDS-Kranken anbieten. Der Berliner Kulturanthropologe arbeitet heraus, wie Migration und rituelle Praktiken die Ausbreitung von AIDS und den Umgang mit AIDS-Kranken beeinflussen. ÖFSE SIG: 22004reservieren |
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Organisation for Economic Co-operation and Development / Development Assistance Committee Neben der Zusammenfassung der Begutachtung der Entwicklungszusammenarbeit (EZA) Österreichs, Australiens, Frankreichs, Italiens und Norwegens schlüsselt dieser Bericht den Status der Realisierung der von der UNO bis 2015 angepeilten acht Entwicklungsziele auf. Erfasst wird, wie sich in 30 OECD-Staaten Umfang, Struktur und Schwerpunkte der EZA im Jahr 2003 verändert haben und welche Anstrengungen zur Verbesserung der Wirksamkeit und Kohärenz der EZA unternommen wurden. Speziell analysiert werden die Veränderungen der Hilfe für die Verbesserung der Trinkwasserversorgung, die Entwicklungsfinanzierung durch Überweisungen von Gastarbeitern und die Bedeutung der EZA für die Friedenssicherung. ÖFSE SIG:
HA-01/0009-2004-EN |
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Beresford, Melanie US-amerikanische, australische, europäische und vietnamesische ÖkonomInnen durchleuchten, wie marktwirtschaftliche Komponenten in die sozialistische Wirtschaftsordnung Vietnams integriert wurden. Neben dem Einfluss der internen Migration und Veränderungen des Arbeitsrechts auf den Arbeitsmarkt wird herausgearbeitet, wie die Symbiose von Staats- und Privatunternehmen zum Aufbau einer wettbewerbsfähigen Textil- und Bekleidungsindustrie beigetragen hat. Durchleuchtet werden die wirtschaftliche Diversifizierung in den ländlichen Gebieten, die Finanzierungsstrukturen für Kleinbetriebe im gebirgigen Norden und die Verknüpfung von Umweltschonung und ökonomischer Effizienz im Kohlebergbau. ÖFSE SIG:
22292/33 |
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Van Maanen, Gert Der ehemalige Geschäftsführer von Oikocredit, eines kirchlichen Fonds zur Finanzierung von Kleinkreditinstituten, detailliert, was auf die Vergabe von Kleinkrediten an Arme in Entwicklungsländern spezialisierte Institutionen beachten müssen, um langfristig bestehen zu können. Er erörtert die Festlegung eines mit Armutsminderung vereinbaren Zinsniveaus, das nach einer Startfinanzierung die graduelle Abkoppelung von Subventionierung im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit ermöglicht. Nach dem Einblick in die bei der Finanzierung von Kleinkreditinstitutionen zu überwindenden Probleme formuliert er einen Katalog von Empfehlungen, wie Regierungen, Banken und NGOs in Nord und Süd die Kleinkreditvergabe fördern können.
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Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN), Berlin Der UNDP-Bericht über die menschliche Entwicklung 2005 zieht eine Bilanz der menschlichen Entwicklung einschließlich der Fortschritte auf dem Weg zum Erreichen der für 2015 geplanten UN-Millenniumsziele. Über bloße Statistiken hinausgehend, identifiziert der Bericht den Umfang und die Qualität der Entwicklungshilfe, die Integration der Entwicklungsländer in den internationalen Handel sowie Konfliktprävention als die größten Herausforderungen für die Industrieländer. ÖFSE SIG:
HA-7/0005-DE |
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Durkop, Colin [Hrsg.] Die Beiträge basieren auf einer Konferenz des East and Southeast Asia Network for Better Local Government (ESEA), auf welcher ExpertInnen und KommunalpolitikerInnen aus Indonesien, Kambodscha, Korea, Malaysia, Thailand, Vietnam und von den Philippinen Ende 2003 in Manila verschiedenste Aspekte sozialer Gerechtigkeit in Asien diskutierten. Lösungsansätze für mehr soziale Gerechtigkeit werden etwa im Kontext von Umweltmanagement, guter Regierungsführung oder nachhaltiger Entwicklung erörtert. ÖFSE SIG: 22284 |
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United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization, Institute for Statistics (UIS), Montreal (Canada) Bildung; Bildungsforschung; Statistik; Datenerhebung; Indikator; Messung; Untersuchungsmethode; Schule; Schulwesen; Vorschulerziehung; Primarschule; Primärerziehung; Sekundarschule; Ausbildung; Berufsbildung; Hochschule; Hochschulwesen Die Studie ist im Rahmen des Programms "Education for All" entstanden und wurde vom Unesco Institute for Statistics (Montreal) erstellt. Mittels vergleichbarer Indikatoren quer über verschiedene Bildungssysteme wurden Daten des Schuljahres 2002/2003 erhoben. Der Bericht weist neben traditionellen Bildungsindikatoren auch neue und wesentlich differenziertere auf, etwa solche zur Erhebung genderspezifischer Chancengleichheit oder verschiedener Formen von Ausbildungsabschlüssen. ÖFSE SIG:
HA-10/0003-2005
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DeMause, Lloyd "Psychohistorie" nennt sich der vom Autor begründete Forschungszweig, der auf der zentralen These beruht, dass Gewalt in den Familien zu Gewalt in der Gesellschaft führt. Gruppenphantasien, kollektive Depressionen oder Massenpsychosen deutet er als Ausdruck individuell erfahrener Traumata, Ängste, Frustrationen und Sehnsüchte, die von politischen Leitfiguren stellvertretend ausagiert werden. Der Schlüssel für die Weiterentwicklung von Gesellschaften liegt für den Autor demnach in der Kindeserziehung. Als Forschungsmethode analysiert der Autor Ansprachen und Aussagen von Politikerinnen, um versteckte emotionale Botschaften aufzuspüren. Und er bezieht Fotos, Filme, Karikaturen und Titelblätter von Zeitungen und Zeitschriften in seine Analysen mit ein, da für ihn an Bildern kollektive Stimmungen besonders anschaulich werden. ÖFSE SIG:
22285
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Messner, Dirk 60 Jahre nach der Gründung der UNO und der Bretton Woods Institutionen steht die Menschheit vor globalen Problemen einer bislang nicht gekannten Dimension (Armut, Klimawechsel etc.). In der Publikation zum Dialog der Friedrich-Ebert-Stiftung über Globalisierung argumentieren die vier namhaften Autoren, die Reformvorschläge von Kofi Annan würden bei weitem nicht ausreichen, diese Probleme zu lösen. Sie fordern mehr internationale Zusammenarbeit und ein starkes multilaterales System und haben mit dieser Publikation ein Aktionsprogramm für die UN-Reform geschrieben. ÖFSE SIG:
22395/18
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Nordstrom, Carolyn Die Autorin richtet in ihren Blick auf die Verbindungen zwischen grenzüberschreitender Schattenwirtschaft und den sozialen Krisen am Rande der Globalisierung. Informelle Ökonomien wären soziopolitische Kraftwerke, so ihre Ausgangsthese. Sie greift zum Beweis ihrer These auf ihre Arbeiten zu Angola und Mosambik, Sri Lanka und Südafrika und auf sozialwissenschaftlich-anthropologische Methoden zurück. Ihr Material gewährt Einblicke in die Funktionsweise und die Strukturen des illegalen grenzüberschreitenden Handels und die damit verbundene Formierung von lokalen Herrschaftsverhältnissen. Im Gegensatz zum entwicklungspolitischen Mainstream begreift die Autorin diese internationalen Handelsnetze nicht einfach als Hindernisse auf dem Weg zu einer weniger gewalttätigen gesellschaftlichen Organisation und sozio-ökonomischem Ausgleich. Da Korruption vor allem im formellen Sektor zu finden ist, laufe Entwicklungszusammenarbeit Gefahr, bestehende Konflikte zu verschärfen, wenn sie ausschließlich auf offizielle Institutionen setze, die unter Umständen selbst für die Krisen verantwortlich sind. ÖFSE SIG:
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Worldwatch Institute Deutsche und US-amerikanische ÖkologInnen und PolitologInnen erörtern die sicherheitsrelevanten Aspekte der Umweltzerstörung, Klimaveränderung, Entwicklungspolitik und des Bevölkerungswachstums. Analysiert werden die Herausforderungen des Kampfs gegen Seuchen sowie der Verbesserung der Nahrungsmittelsicherheit, Prävention von Wasserkonflikten und Verringerung der Abhängigkeit von Erdöl und Atomenergie. Beleuchtet werden Probleme der Entmilitarisierung von Nachkriegsgesellschaften und das Potential, durch Umweltkooperation Frieden zu schaffen. Angesprochen werden die Problematik der Flüchtlinge vor Umweltzerstörung und Maßnahmen gegen die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen. ÖFSE SIG:
HA-7/0007-2005/EN |
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Thomas, Douglas E. Der afroamerikanische Religionswissenschafter Douglas E. Thomas arbeitet am Beispiel der westafrikanischen Yoruba-, Dagara- und Ibo-Kulturen heraus, wie traditionelle Religionen identitätsstiftend und einigend für die AfrikanerInnen wirken. Er beschreibt die Schöpfungsmythen, Initiationsriten, Kosmologien und Rituale und legt offen, wie christliche und islamische Missionierung den Zusammenhalt und das Selbstwertgefühl der AfrikanerInnen unterminiert haben. Da laut Thomas sich die Glaubenskonzeption der traditionellen Religionen fundamental von der des Christentums und Islam unterscheidet, können traditionelle Religionen nur von AfrikanerInnen authentisch interpretiert werden. ÖFSE SIG:
22251 |
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