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November 2002
die Liste vom 04.11.2002
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Organisation for Economic Co-operation and Development, Paris
Armutsbekämpfung: Die DAC-Leitlinien
(Poverty reduction: The DAC guidelines), (Internationale Entwicklung)
Paris: OECD, 2001 - 161 S.
Armut; Armutsbekämpfung; Nichtstaatliche Organisation; Zivilgesellschaft; Entwicklung; Entwicklungsfinanzierung; Entwicklungsfragen; Entwicklungszusammenarbeit; Entwicklungspolitik; Politik; Sozio-politischer Wandel; Partnerschaft; Regierung; Politisches System; Good Governance; OECD; OECD-Länder; DAC; Wirtschaft; Wirtschaftsentwicklung; Wirtschaftshilfe; Wirtschaftskooperation; Wirtschaftsmodell; Wirtschaftspolitik; Weltwirtschaft; Weltwirtschaftsordnung; UNO; Partizipation; Public-Private Partnership; Entscheidungsprozess
Mit Unterstützung der multilateralen Institutionen, der bilateralen Gebergemeinschaft und der zivilgesellschaftlichen Organisationen setzen sich die Entwicklungsländer heute nachdrücklicher als je zuvor für die Verwirklichung des prioritären Entwicklungsziels der Halbierung der Armut bis zum Jahr 2015 ein. Im Rahmen der Schriftenreihe der OECD wurden nun die konkreten DAC-Leitlinien zur Armutsbekämpfung sowie Informationen über die Natur der Armut publiziert. Dabei geht es auch um die effizientesten Konzepte, Maßnahmen, Instrumente und Wege für die Bewältigung der Armut, wobei auch Neuland betreten wurde, bezüglich des Aufbaus von Partnerschaften mit Regierungen, Zivilgesellschaft und Entwicklungsorganisationen.
ÖFSE SIG: 21205
ÖFSE SIG: 21205/EN
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RedIn Küblböck, Karin
Die Armutskonferenz; ATTAC Wien; BEIGEWUM (Beirat für Gesellschafts-, Wirtschafts- und Umweltpolitische Alternativen, Wien)
Was Reichtümer vermögen: Gewinner und VerliererInnen in europäischen Wohlfahrtsstaaten : Die Armutskonferenz
Wien: Mandelbaum, 2002?
Reichtum; Armut; Gerechtigkeit; Soziale Gerechtigkeit; Einkommen; Einkommenspolitik; Einkommensverteilung; Zahlungsmittel; Geldpolitik; Soziale Sicherheit; Marginalität; Sozialer Aspekt; Sozialer Konflikt; Sozialer Wert; Sozialhilfe; Sozialkritik; Sozialpolitik; Sozialrecht; Sozialstandards; Sozialstruktur; Sozialverträglichkeit; Sozialwesen; Sozio-ökonomischer Wandel; Sozio-ökonomisches Ungleichgewicht; Sozioökonomie; Regionales Ungleichgewicht; Europa; EU; Österreich; Altersfürsorge; Arbeitsbedingungen; Arbeitskonflikt; Arbeitslosenversicherung; Arbeitslosigkeit; Arbeitsmarkt; Arbeitsmarktpolitik; Arbeitspolitik; Arbeitsrecht; Arbeitswelt; Eigentum; Besitzverhältnis; Steuer; Grossbritannien; Wirtschaft; Wirtschaftliche Diskriminierung; Wirtschaftsentwicklung; Wirtschaftspolitik; Kapital; Kapitalflucht; Kapitalismus; Volkswirtschaft; WTO; OECD; OECD-Länder; Privatisierung; Gesundheit; Gesundheitspolitik; Gesundheitswesen; Gesellschaftsordnung; Gesellschaftspolitik; Sozialstruktur
Der Bericht über die Reichtumskonferenz im Jahr 2001 in Wien liegt nun in Buchform vor und versucht, einen Überblick über die Gewinner und Verlierer in europäischen Wohlfahrtsstaaten zu geben. Dabei stellten die ExpertInnen fest, dass Reichtum wesentlich schwerer festzumachen ist als Armut. Jedoch: So wie Armut über "soziale Ausgrenzung" genauer beschrieben werden kann, so geht es umgekehrt auch bei Reichtum nicht in erster Linie um das verfügbare oder ausgegebene Geld, sondern um die Möglichkeiten, die mit Reichtum verbunden sind - bis hin zur Entscheidungsebene der Gesetzgebung oder der Schaffung von Lebensbedingungen für die eigene Gruppe als auch für andere.
ÖFSE SIG: 21168
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Pelizzari, Alessandro
Die Ökonomisierung des Politischen
(Raisons d'Agir. 21195/. 1615-0155, 6)
Konstanz: UVK-Verl.-Ges.; 2001 - 198 S.
Schweiz; Öffentlicher Dienst; Öffentliche Verwaltung; Öffentlicher Sektor; Privatisierung; Neoliberalismus; Steuerpolitik; Öffentlicher Haushalt; Austeritätspolitik; Gesundheitswesen; Bildungspolitik; Verwaltungswissenschaft; Finanzwirtschaft Verwaltungsreform
Alessandro Pelizzari arbeitet am Beispiel des Kantons Zürich heraus, wie die Verfechter des Verwaltungsreformkonzepts "New Public Management" (NPM) unter dem vorgeschobenen Ziel einer Effizienzsteigerung des öffentlichen Sektors die sozialstaatlichen Errungenschaften eliminieren und sozial Benachteiligten den Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung erschweren. Neben den ideologischen Wurzeln und hinter diesem Konzept stehenden Interessen beschreibt er, mit welchen Argumenten und Strategien die Verfechter des NPM in der Schweiz die Einführung kostendeckender Preise für die "Produkte" der Verwaltung und Privatisierung der profitablen öffentlichen Dienstleistungen durchgesetzt haben.
ÖFSE SIG: 21195/6
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Sachs, Wolfgang
Nach uns die Zukunft: Der globale Konflikt um Gerechtigkeit und Ökologie
Frankfurt/Main: Brandes und Apsel, 2002 - 216 S.
Terror; Umwelt; Umweltpolitik; Umweltrecht; Umweltschutz; Umweltverschmutzung; Umweltverträglichkeit; Umweltzerstörung; Umweltökonomie; Globalisierung; Sustainable Development; Ökologie; Internationale Beziehungen; Nord-Süd-Beziehungen; Süd-Süd-Beziehungen; Gerechtigkeit; Soziale Gerechtigkeit; Ethik; Weltwirtschaft; Weltwirtschaftsordnung; Wirtschaft; Wirtschaftliche Konzentration; Wirtschaftsentwicklung; Wirtschaftsförderung; Wirtschaftsintegration; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftsstruktur; Wirtschaftsordnung; Wirtschaftswachstum; Gesellschaft; Gesellschaftspolitik; Zukunft; Vertrag, Rio-Deklaration; Rio + 5
Nach uns die Zukunft ist sowohl eine Frage als auch eine Feststellung, die der renommierte Wissenschaftler und Autor in diesem Buch ausspricht. Unmissverständlich macht er klar: Wenn Gerechtigkeit und Ökologie auf der Strecke bleiben, hat die Weltgesellschaft von morgen keine Zukunft. Denn die Vision von Nachhaltiger Entwicklung ist zu einem guten Teil durch die wirtschaftliche Globalisierung zunichte gemacht worden, und die Ziele des Umweltgipfels von Rio wurden sträflich vernachlässigt. Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 jedoch sind Fragen nach Gerechtigkeit und Ökologie zwischen Nord und Süd so brisant wie aktuell.
ÖFSE SIG: 21165
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Aguiton, Christophe; ÜbersIn Neelsen, John
Was bewegt die Kritiker der Globalisierung? Von ATTAC zu Via Campesina (Le monde nous appartient)
Köln: ISP-Verl., 2002 - 224 S.
Globalisierung; Internationale Beziehungen; Internationalisierung; Verwestlichung; Weltentwicklung; Weltmarkt; Weltordnung; Weltwirtschaft; Neoliberalismus; Kritik; Erneuerungsbewegung; Massenmobilisierung; Solidaritätsbewegung; Bewegung; Aktionsgruppe; Kampagne, ATTAC
Der Autor, ein Globalisierungskritiker der ersten Stunde und internationaler Sprecher von ATTAC Frankreich, analysiert die Entwicklung der Welt seit dem Zusammenbruch des Ostblocks und das Agieren der internationalen Multis und Finanzorganisationen. Im zweiten Teil des Buches beschreibt er die verschiedenen Gruppen und Organisationen, die die Bewegung gegen die Globalisierung und den Neoliberalismus aufgebaut haben und tragen. Die weltweiten Vernetzungen sowie die Entwicklung dieser Organisationen werden besonders herausgearbeitet.
ÖFSE SIG: 21211
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HrsgIn Görg, Christoph; Brand, Ulrich
Mythen globalen Umweltmanagements: Rio + 10 und die Sackgassen nachhaltiger Entwicklung
(Einsprüche. 14197/, 13)
Münster: Westfälisches Dampfboot, 2002 - 217 S.
Umwelt; Natürliche Ressourcen; Ökologie; Ressourcenschutz; Umweltmanagement; Umweltpolitik; Umweltschutz; Umweltverschmutzung; Umweltzerstörung; UNCED; Agenda 21; Entwicklungsfragen; Entwicklungsarbeit; Entwicklungspolitik; Sustainable Development; Entwicklungsstrategie; Nachhaltigkeit
In der internationalen Umwelt- und Entwicklungspolitik hat sich ein technokratisches Problemmanagement etabliert, dem jegliche Visionen fehlen. Die Beiträge beleuchten verschieden Facetten dieses globalen Umweltmanagements kritisch und bringen dabei sowohl die grundsätzlichen diskursiven und theoretischen Probleme des Begriffs der nachhaltigen Entwicklung als auch einzelne Problembereiche und Praxisfelder wie der Konflikt um genetische Ressourcen oder Erfahrungsansätze um lokal angepasste Entwicklungsstrategien zur Sprache.
ÖFSE SIG: 14197/13
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Organisation for Economic Co-operation and Development, Paris
Strategies for sustainable development: The DAC guidelines (Internationale Entwicklung)
Paris: OECD, 2001 - 75 S.
Sustainable Development; DAC; Entwicklungsarbeit; Entwicklungsfinanzierung; Entwicklungsfragen; Entwicklungshilfeprogramm; Entwicklungsinstitution; Entwicklungsplan; Entwicklungsplanung; Entwicklungspolitik; Entwicklungsprojekt; Entwicklungsstrategie; Entwicklungszusammenarbeit; Entwicklung; Bolivien; Ghana; Namibia; Nepal; Pakistan; Tansania; Thailand; Burkina Faso
In dieser Broschüre der OECD werden Strategien und Anwendungsmöglichkeiten für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development) dargestellt. Dabei stehen Good Practice-Beispiele und die Erfahrungen auf Länderebene der letzten zwei Dekaden im Mittelpunkt. Die meisten Beispiele für Nachhaltige Entwicklung kommen aus den Ländern des Südens, sind aber auch in Industrieländern umsetzbar. Vor allem gingen die Strategien der Länder Bolivien, Burkina-Faso, Ghana, Namibia, Nepal, Pakistan, Tansania und Thailand sowie die Erfahrungen und Resultate eines Multi-Stakeholder-Dialogs in die Publikation ein. Die DAC-Richtlinien sollen Kooperationspartner, Entwicklungsorganisationen, Politiker und andere Entscheidungsträger helfen, ihre Bestrebungen bezüglich Nachhaltiger Entwicklung umzusetzen.
ÖFSE SIG: 21207
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Risse, Thomas; Jetschke, Anja; Schmitz, Hans Peter
Die Macht der Menschenrechte: Internationale Normen, kommunikatives Handeln und politischer Wandel in den Ländern des Südens (Weltpolitik im 21. Jahrhundert. 21197/, 7)
Baden-Baden: Nomos; 2002 - 226 S.
Philippinen; Indonesien; Osttimor; Kenia; Uganda; Tunesien; Marokko; Menschenrechte; Völkerrecht; Demokratisierung; Innenpolitischer Konflikt; Internationale Beziehungen; Nichtstaatliche Organisation; Menschenrechtsarbeit; Lobbying; Weltordnung; Sozialer Wert; Politikdialog ; Menschenrechtsorganisation
Dieses Buch detailliert die Ergebnisse eines Forschungsprojekts, in dem die Wirkung internationaler Menschenrechtsnormen und der Einfluss transnationaler Menschenrechtsnetzwerke auf die Durchsetzung der Menschenrechte in normverletzenden Staaten erkundet wurde. Im ersten Abschnitt operationalisieren die Autoren die Durchsetzung von Menschenrechten in einen fünfphasigen Prozess, in dem im Zusammenwirken transnationaler Menschenrechtsnetzwerke und Opposition Staaten zum Einlenken gezwungen werden. Anschließend wird dieses Modell anhand der Darstellung des Ringens um Durchsetzung der Menschenrechte auf den Philippinen, in Indonesien, Kenia, Uganda, Tunesien und Marokko verifiziert.
ÖFSE SIG: 21197/7
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KoordIn Roithner, Thomas; RedIn Fischer, Susanne
Österreichisches Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung, Stadtschlaining
Globe 2001: Friedenspolitik an der Schwelle eines neuen JahrtausendÖsterreichischer Ergänzungsband
(Dialog : Beiträge zur Friedensforschung. 08285, 40, Agenda Frieden, 39)
Münster: Agenda, 2002 - 180 S.
Frieden; Friedensbewegung; Friedenserziehung; Friedensforschung; Friedenspolitik; Friedenssicherung; Pazifismus; Ziviler Friedensdienst; Menschenrechte; Grundrechte; Soziale
Gerechtigkeit; Zivilgesellschaft
In dem Band werden aktuelle friedenspolitische relevante Trends nach der Millenniumswende diskutiert. Es wird u.a.den Fragen nachgegangen, inwieweit der Angriffskrieg der NATO im Kosovo dem Menschen- und Völkerrecht irreparablen Schaden zugefügt hat; ob hinter der Bezeichnung "Humanitäre Intervention" ein neuer Kriegstypus stecken könnte; wie eine "friedensfähige Ökonomie" als Gegenmodell zum entfesselten globalen Kapitalismus aussehen könnte und welche Rolle dabei zivilgesellschaftlichen Akteuren, wie z.B. ATTAC, spielen würden.
ÖFSE SIG: 08285/40
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HrsgIn Aretin, Felicitas von; Wannenmacher, Bernd
Weltlage: Der 11. September, die Politik und die Kulturen
Opladen: Leske und Budrich, 2002 - 234 S.
Politik; Regionale Politik; Politische Lage; Kultur; Kulturelle Identität; Kulturwandel; Terror; Kult; Aggression; Konflikt; Regionales Ungleichgewicht; Sozio-ökonomisches Ungleichgewicht; Gesellschaft; Gesellschaftsordnung; Gesellschaftspolitik; Saudi-Arabien; Araber; Arabisch;
Arabische Länder; Arabische Liga; Islam; Islamische Welt; Islamisierung; Fundamentalismus; Afghanistan; Religion; Religiöse Gemeinschaft; Unterdrückung; Ethnischer Konflikt; Internationaler Konflikt; Nord-Süd-Beziehungen; Sozialer Konflikt; Pakistan; Westen; Globalisierung; Golfstaaten; Weltordnung; Frieden; Friedenspolitik; Friedenssicherung; Friedensverhandlung; Friedensvertrag; Freiheit; USA; Sicherheit; Sicherheitspolitik; Informationswesen; Informationspolitik; Informationstechnologie; Infrastruktur; Völkerrecht; Internationale Beziehungen; NATO; UNO; UNO-Generalversammlung; UNO-Sicherheitsrat; Muslim, 11. September 2001
Der 11. September hat die Welt in ein neues Licht getaucht und vieles, das vorher nur unterschwellig vorhanden war, an die Oberfläche gebracht. Die Beiträge der Autoren versuchen aus interdisziplinärer Sicht die Hintergründe der Attentate zu beleuchten, die radikalen Gruppen innerhalb des Islam zu differenzieren und die religiösen, politischen, sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen des Vorderen Orients sowie die Auswirkungen der Attentate zu beschreiben. Sie zeigen jedoch auch auf, dass der 11. September 2001 nur der vorläufige Höhepunkt einer langen Entwicklung ist, die die westliche Welt von der östlichen Welt entfremdet hat, und wie lange bereits Afghanistan Spielball unterschiedlicher Interessen ist.
ÖFSE SIG: 21164
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HrsgIn Haug, Wolfgang
Angriff auf die Freiheit? Die Anschläge in den USA und die "Neue Weltordnung" : Hintergründe,
Grafenau: Trotzdem Verl., 2001 - 127 S.
Freiheit; Weltfinanzordnung; Weltmarkt; Weltordnung; Weltwirtschaft; Weltwirtschaftsordnung; Ordnungspolitik; Internationale Institution; USA; Terror; Afghanistan; Chile; Gerechtigkeit; Soziale Gerechtigkeit; Reichtum; Armut; Solidarität; Krieg; Kriegsvorbereitung; Krise; Menschenrechte; Menschenrechtsverletzung; Kooperation; Koordinierung; Kultur; Traditionelle Kultur; Fundamentalismus; Religion; Religiöse Gemeinschaft; Kult; Islam; Islamisierung; Handel; Handelsgesellschaft; Handelspolitik; Handelsvertrag; Organisation; Deutschland BR; Waffe; Militär; Militärische Zusammenarbeit; Aggression; Intervention; Politik; Politische Führung, 11. September 2001
Die Anschläge des 11. September 2001 und die Analyse ihrer politischen, sozialen und historischen Hintergründe sind der Inhalt der Beiträge namhafter Autoren und Wissenschafter dieses Buches. Vor allem stellt sich die Frage, ob sich die Intellektuellen mit ihrer Kritik an der US-Regierung zurückhalten sollen, oder ob sie beitragen können, die ungleiche Entwicklung und die amerikanische Bevormundung, bzw. das oft sehr massive Einschreiten in die inneren Bedingungen eines Landes als Ursachen für Anti-Amerikanismus allen verständlich zu machen. Einhellig jedoch sind sie der Meinung, dass eine Selbstreflexion des Westens und Korrektur von Fehlentscheidungen dringend angebracht wären.
ÖFSE SIG: 21188
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Fage, John D.; Oliver, Roland; Brückner, Thomas
Kurze Geschichte Afrikas (A short history of Africa )
Wuppertal: Hammer, 2002 - 391 S.
Afrika; Afrika südlich der Sahara; Nordafrika; Geschichte; Kulturgeschichte; Präkolonialzeit; Religionsgeschichte; Sozialgeschichte; Vorgeschichte; Wirtschaftsgeschichte; Zeitgeschichte; Geschichtswissenschaft Aggression; Intervention; Politik; Politische Führung, 11. September 2001
Dieses prägnant und kompakt geschriebene Buch über die Geschichte Afrikas aus dem Jahre 1962, das von der Kultur der Jäger und Sammler bis hin zu den Unabhängigkeitsbewegungen der Mitte des 20.Jahrhunderts reicht, hat sich längst als Standardwerk etabliert. Die beiden Autoren, Afrikanisten der ersten Stunde, haben für die Neuauflage ein aktuelles Nachwort zu den Entwicklungen bis 2001 verfasst und mit umfangreichen Literaturempfehlungslisten und Kartenmaterial ergänzt.
ÖFSE SIG: 21210
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HrsgIn Sauer, Walter
k. u. k. kolonial: Habsburgermonarchie und europäische Herrschaft in Afrika
Wien: Böhlau, 2002 - 396 S.
Österreich; Ägypten; Sudan; Afrika; Geschichte; Kolonialpolitik; Kolonialzeit; Kolonialismus; Kulturanthropologie; Kulturkontakt; Kulturbeziehungen; Afrikaforschung, Österreich, Afrikaforscher
Anhand der Biographien von Ignaz Pallme, Franz Binder, Laszlo Magyar, Emil Holub und Oskar Baumann wird die wechselseitige Beziehung zwischen Forschungsexpeditionen und wirtschaftlichen und kolonialen Interessen der österreichisch-ungarischen Monarchie in Afrika herausgearbeitet. Walter Sauer durchleuchtet die Ambitionen Österreich-Ungarns in Ägypten und im Sudan. Petra Kakuska rekonstruiert anhand von Reiseberichten Organisation und Logistik von Expeditionen in Ostafrika um 1880. Barbara Plankensteiner analysiert, nach welchen Kriterien österreichische Afrikareisende Ethnographica für Museen sammelten und wie ihre Aktivitäten wissenschaftlich zu beurteilen sind.
ÖFSE SIG: 21133
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HrsgIn Fanizadeh, Michael; Hödl, Gerald; Manzenreiter, Wolfram; RedIn Schnöller, Andrea; Oppel, Marianne
Global players - Kultur, Ökonomie und Politik des Fussballs (Historische Sozialkunde. 13691, 20)
Frankfurt/Main: Brandes und Apsel, 2002 - 274 S.
Österreich; Ungarn; Japan; Pakistan; Deutschland vor 1945; Südamerika; Afrika; Europa; Kinderarbeit; Rassismus; Sozialgeschichte; Sport; Frau; Kultursoziologie; Massenmedien; Marketing; Aktionsgruppe; Multinationale Unternehmung; Fussball
Neben einer Sozialgeschichte des Fußballsports in Mitteleuropa, Afrika, Japan und Südamerika werden in dieser Aufsatzsammlung die in Fußball-Ligen und –meisterschaften wirksamen kommerziellen Mechanismen sowie Verflechtungen mit multinationalen Unternehmen ausgeleuchtet. Durchleuchtet werden die Rolle des Fußballs in der Alltagskultur im Wien der Zwischenkriegszeit und sein Stellenwert in den zwischenstaatlichen Beziehungen in Mitteleuropa. Weitere Beiträge analysieren die Vermarktung der Fußball-WM 2002, die Geschichte des Frauenfußballs, Rassismus und Antirassismuskampagnen in Fußballstadien sowie Arbeitsbedingungen bei der Produktion von Fußbällen für den Weltmarkt in Pakistan.
ÖFSE SIG: 13691/20
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Sie haben auch die Möglichkeit, die Listen aus den vergangenen Monaten einzusehen:
Oktober2002
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