AusgewÄhlte NeuzugÄnge |
||
![]() |
Nyamnjoh, Francis B. Kamerun; Afrika südlich der Sahara; Medien; Fernsehen; Rundfunk; Pressewesen; Dritte-Welt-Journalismus; Informationspolitik; Journalist; Journalismus; Propaganda; Pressefreiheit; Zeitung; Zensur; Autoritäre Herrschaft; Innenpolitik; Politische Kultur; Klientelismus; Partei; Kulturelle Identität; Ethnozentrismus; Internet; Demokratisierung; Neokolonialismus; Nachkoloniale Entwicklung; Informationstechnologie; Politisches Verhalten Der kamerunische Kommunikationswissenschafter Francis B. Nyamnjoh detailliert, warum Fernsehen, Rundfunk und Presse in Afrika ihre für die Demokratisierung unabdingbare Funktion als Forum von Diskussion und Kontrolle nicht ausüben können. Als Haupthindernisse sieht er ökonomische Barrieren für eine massenwirksame Nutzung neuer Informationstechnologien, mangelnde Ausbildung und schlechte Bezahlung von JournalistInnen sowie die Mentalität der in der Medienbranche Tätigen, sich ausschließlich als Sprachrohr einer Ethnie zu verstehen. Am Beispiel der Geschichte der Medien in Kamerun zeichnet er die Mechanismen der Gängelung und Knebelung der Medien durch die Kolonialverwaltung und nachkoloniale autoritäre Regime nach. ÖFSE SIG:
22521 |
|
![]() |
Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) OECD; Entwicklungszusammenarbeit; Entwicklungshilfeprogramm; Millennium Entwicklungsziele; Aktionsprogramm 2015; Entwicklungspolitik; Förderungskriterium; Entwicklungsstrategie; Kohärenz; Rahmenbedingungen; Armutsbekämpfung; Wirtschaftsförderung Der OECD-Bericht bietet eine Übersicht über die entsprechenden Grundsätze und Prioritäten, die die Minister der OECD-Länder in Bezug auf die Millenniumserklärung zur Förderung der Entwicklung bekräftigt haben, um dem schwächer werdenden Welthandel und den erlahmenden Entwicklungsverhandlungen neuen Elan zu geben, das Volumen ihrer gemeinsamen Entwicklungshilfeleistungen signifikant zu steigern und eine effektivere Verwendung der EZA-Mittel zu garantieren bzw. die Kohärenz mit entwicklungspolitischen Maßnahmen systematisch zu überprüfen, um Nachteile für die Entwicklungsländer zu vermeiden oder möglichst gering zu halten. ÖFSE SIG:
22484 |
|
![]() |
World Health Organization Working together for health (The World health report; 2006) Genève: WHO, 2006 - 209 S. ISBN 92-4-156317-6 Gesundheitswesen; Krankenpflege; Medizinisches Personal; Gesundheitspolitik; Millennium Entwicklungsziele; Zulassungsbedingung; Arzt; Budget; Personalentwicklung; Medizinische Einrichtung; Management; Fortbildung; Qualifikation; Ausbildung; Qualitätssicherung; Brain Drain; Arbeitsbedingungen; Arbeitsschutz; Arbeitsbeziehungen; Gesundheitshilfe; Human Resources; Einkommen; Rahmenbedingungen; Entwicklungsplanung; Bildungsplanung; Wissensmanagement; Reproduktive Gesundheit; Seuchenbekämpfung; Gesundheitsfürsorge; Capacity Building; Sterblichkeit Die Weltgesundheitsorganisation detailliert, wie die weltweit ungleiche Verteilung von medizinischem Personal verringert und der für die bis 2015 angepeilten Entwicklungsziele erforderliche zusätzliche Bedarf von 4,3 Millionen medizinischen Fachkräften befriedigt werden kann. Erörtert werden die Verbesserung der Ausbildung, Fortbildung, Entlohnung und Arbeitsbedingungen der in Entwicklungsländern im Gesundheitswesen Beschäftigten. Ventiliert werden Maßnahmen zur Kompensation der Abwanderung von medizinischem Personal aus Entwicklungsländern sowie Optimierung des Personalmanagements. Neben einer länderweisen Aufgliederung der Sterblichkeit und Gesundheitsausgaben wird ein internationaler Aktionsplan zur Behebung des Mangels an medizinischem Personal formuliert. ÖFSE SIG:
HA-7/0008-2006 |
|
![]() |
Neudeck, Rupert; Gollmann, Rosi;
Alt, Franz (Journalist) Entwicklungszusammenarbeit; Entwicklungspolitik; Förderungskriterium; Humanitäre Hilfe; Katastrophenhilfe; Armutsbekämpfung; Entwicklungsstrategie; Selbsthilfe; Entwicklungshilfeprogramm; Entwicklungshilfeprojekt Ausgehend von der internationalen Solidarität angesichts der Tsunami-Katastrophe fordern die Autoren von den europäischen Ländern eine umfassende Reformbegleitung und einen Aktionsplan zur Bekämpfung von Armut und Hunger in der Dritten Welt - vergleichbar der Hilfe, die Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Marshallplan zuteil wurde. Dazu berichten sie aus verschiedenen Blickwinkeln von ihren persönlichen entwicklungspolitischen Vor-Ort-Einsätzen in den ärmsten Regionen der Welt, wobei ihre Betonung stets auf der Wahrung der Menschenwürde und der Unterstützung zur Selbsthilfe in der Entwicklungshilfe liegt. ÖFSE SIG:
22523 |
|
![]() |
Bond, Patrick USA; EU; Südafrikanische Republik; Afrika; IBRD; IMF; WTO; Kapitalflucht; Börse; Soziale Bewegung; Neoliberalismus; Neokolonialismus; Weltfinanzordnung; Kapitalmarkt; Nord-Süd-Beziehungen; Verschuldung; Entwicklungszusammenarbeit; Schuldenerlass; Auslandsinvestition; Handelspolitik; Rohstoffmarkt; Privatisierung; Umweltzerstörung; Wirtschaftsentwicklung; Wirtschaftspolitik; Aussenpolitik; Verarmung; Aussenwirtschaft; Agrarhandel; Natürliche Ressourcen; Terms of Trade Der südafrikanische Ökonom Patrick Bond listet auf, welche Ressourcen Afrika durch unfaire Handelsbedingungen, zugunsten der Industriestaaten wirkende Kapitalmarktstrukturen und neoliberal geprägte Weltwirtschaftsordnung entzogen wurden. Er detailliert, wie die Mechanismen der Verschuldung und von den Finanzinstitutionen monierte Orientierung auf den Rohstoffexport bei gleichzeitiger Behinderung des Aufbaus einer verarbeitenden Industrie einen enormen Netto-Abfluss von Finanzressourcen aus Afrika bewirken. Neben dem sich in Afrika formierenden Widerstand gegen die neoliberale Globalisierung arbeitet Bond die Rolle der afrikanischen Oberschichten und südafrikanischen Regierung bei der Aufrechterhaltung dieser ungerechten Weltwirtschaftsstrukturen heraus. ÖFSE SIG:
22529 |
|
![]() |
Chan, Gerald China's compliance in global affairs Trade, arms control, environmental protection, human rights (Series on contemporary China; 3) New Jersey [u.a.]: World Scientific, 2006 - XV, 249 S. ISBN 981-256-504-3 China VR; USA; WTO; Rüstungskontrolle; Völkerrecht; Umweltrecht; Internationales Regime; Atomwaffensperrvertrag; Umweltschutz; Menschenrechte; Aussenpolitik; Internationale Beziehungen; Sicherheitspolitik; Aussenwirtschaft; Massenvernichtungswaffe; Internationale Institution; Monitoring; Staatshoheit; Umweltpolitik; Kulturstandard; Nichtstaatliche Organisation Neben einer Auflistung der Mitgliedschaften Chinas in internationalen Organisationen und von China unterzeichneten internationalen Abkommen erörtert der in Neuseeland lehrende Politologe Gerald Chan, inwieweit es legitim ist, von China die Respektierung eines gemäß Wertvorstellungen und Interessen der westlichen Industriestaaten ausgearbeiteten internationalen Regelwerks einzufordern. Er analysiert, inwieweit China das Regelwerk der Welthandelsorganisation, den Atomwaffensperrvertrag sowie Konventionen über das Verbot biologischer und chemischer Waffen einhält und mit welchen Problemen die Kontrolle der Einhaltung aus Sicht der US-Regierung verbunden ist. Er beleuchtet die Position Chinas bei der Aushandlung und Respektierung internationaler Menschenrechts- und Umweltschutzkonventionen. ÖFSE SIG: 22534
|
|
![]() |
Kohl, Benjamin H.; Farthing, Linda C. Bolivien; IMF; IBRD; Neoliberalismus; Strukturanpassung; Dezentralisierung; Nichtstaatliche Organisation; Politische Reform; Privatisierung; Soziale Bewegung; Aufruhr; Innenpolitischer Konflikt; Widerstand; Bürgerbeteiligung; Korruption; Klientelismus; Verfassung; Indigene Bevölkerung; Agrarreform; Demokratie; Wirtschaftspolitik; Bauernbewegung; Multinationales Unternehmen; Sozialer Konflikt; Globalisierungskritik; Bodenschätze; Regierung; Öffentliches Unternehmen; Soziale Sicherheit; Bund-Länder-Beziehung Basierend auf langjährigen Aufenthalten in Bolivien dokumentieren der Geograph Benjamin Kohl und die Erwachsenenbildnerin Linda Farthing den Ablauf der Durchsetzung neoliberaler Reformmaßnahmen, der Privatisierung der Staatsunternehmen und der Dezentralisierung der Verwaltung in diesem Andenstaat. Neben einem historischen Abriss der Veränderungen der Wirtschafts- und Sozialstruktur sowie der politischen Auseinandersetzungen seit der Kolonialisierung arbeiten sie heraus, wie die neoliberalen Maßnahmen zur Ausschaltung der Gewerkschaften und Minimierung des Staatseinflusses eingesetzt wurden und gleichzeitig aufgrund der negativen Auswirkungen auf die Bevölkerung und Forcierung der Rechte des Individuums die Formierung demokratischer Widerstandsstrukturen stimuliert haben. Besonderes Augenmerk widmen die AutorInnen der Rolle der indigenen Bevölkerung im Widerstand gegen die im Zug der Privatisierung des öffentlichen Sektors erhöhten Abgaben und Tarife für Wasser und Erdgas. ÖFSE SIG:
22528 |
|
![]() |
Muggah, Robert Guinea; Uganda; Tansania; Ruanda; Sierra Leone; Liberia; Burundi; Kongo Demokratische Republik; UNHCR; Flüchtlingslager; Flüchtling; Entmilitarisierung; Guerilla; Kleinwaffe; Bürgerkrieg; Rüstungskontrolle; Gewalt; Asyl; Konfliktmanagement; Internierung; Paramilitärische Organisation; Sicherheit; Friedenssicherung; Militär; Aufstandsbekämpfung; Humanitäres Völkerrecht(Humanitäres Völkerrecht); Flüchtlingshilfe; Bilaterale Beziehungen; Kindersoldat; Kriegsfolgen Afrikanische, britische und US-amerikanische WissenschafterInnen haben in Guinea, Uganda, Tansania und Ruanda erhoben, inwieweit in und in der Umgebung von Flüchtlingslagern Waffen zirkulieren und Bewaffnete präsent sind. Dargelegt wird, wie mit Duldung oder Unterstützung der Gastländer Flüchtlingslager für die Guerillarekrutierung und als Stützpunkt für Inkursionen in die Herkunftsländer genutzt werden und durch diesen Missbrauch die Sicherheit der Flüchtlinge gefährdet wird. Analysiert wird für jeden dieser Staaten, welche Maßnahmen des UN-Hochkommissariats für Flüchtlinge, der Hilfsorganisationen und der Aufnahmestaaten gegen die Militarisierung von Flüchtlingslagern und zum Schutz der Flüchtlinge sich als wirksam erwiesen haben beziehungsweise erforderlich wären. ÖFSE SIG:
22527 |
|
![]() |
Flüchtlingsrat Niedersachsen [u.a.] Nordafrika; Europa; Mittelmeerraum; Libyen; Marokko; Italien; Spanien; Griechenland; Migrationspolitik; Politik; Immigration; Migration; Illegale Immigration; Flucht; Internierung; Flüchtlingslager; Flüchtling; Armut; Grundrechte; Humanitäres Völkerrecht(Humanitäres Völkerrecht); Asylrecht; Auslieferung; Völkerrecht; Menschenrechte; Asyl Ausgehend von der "Cap-Anamur-Affäre" im Sommer 2004 analysiert das Sonderheft des niedersächsischen Flüchtlingsrates die europäische, exterritoriale Lagerpolitik und den Versuch der Ausdehnung der Migrationskontrollen auf die nordafrikanischen Staaten, um die transnationale Migration nach Europa zu unterbinden und in die weltweiten Elendszonen zurückzuschieben. Sie bietet damit einen reichhaltigen Material- und Diskussionsband zur EU-Migrationspolitik, der durch dramatische Ereignisse an den Mittelmeergrenzen laufende und zunehmend bedrängende Aktualität erhält. ÖFSE SIG: 21388/10 |
|
![]() |
Goldstein, Andrea ÖFSE SIG:
22541 |
|
![]() |
Faath, Sigrid Nordafrika; Westasien; Europa; Entwicklungsprozessforschung; Entwicklungsplanung; Entwicklungspolitik; Politik; Aussenpolitik; Bevölkerungspolitik; Geopolitik; Innenpolitik; Machtpolitik; Politische Reform; Politisches System; Wirtschaftspolitik; Ideologie; Staat; Gesellschaft; Modernisierung; Fortschritt; Reform; Strukturanpassung; Wertewandel; Liberalisierung; Struktur; Sozialreform; Wirtschaftsreform; Entwicklungszusammenarbeit Der Forschungsband beschäftigt sich mit den politischen und gesellschaftlichen Entwicklungstendenzen in Nordafrika und den Ländern des Nahen und Mittleren Ostens bis zum Jahr 2010. Die AutorInnen gehen dabei den Fragen nach den generellen Spielräumen für politisches Handeln in den Staaten der Region und ihren Regionalorganisationen, den sich verschärfenden Problemfeldern mit hohem internen bzw. grenzüberschreitenden Destabilisierungsfaktor, den konkreten autonomen Handlungsspielräumen zur Eindämmung krisenhafter Entwicklungen sowie nach möglichen Anpassungen im Bereich der von europäischen Staaten geleisteten Entwicklungskooperation nach. |
|
![]() |
Fealy, Greg [Hrsg.] Quellenmaterial; Südostasien; Brunei Darussalam; Indonesien; Kambodscha; Malaysia; Myanmar; Philippinen; Singapur; Thailand; Vietnam; Islam; Religion; Islamische Welt; Islamisierung; Ideologie; Religiöse Gemeinschaft Die Quellensammlung gibt - nach einer einführenden, alphabetisch geordneten Länderübersicht zu relevanten demografischen, historischen und gesellschaftlichen Fakten - einen ausführlichen Überblick über die Rolle und die Bedeutung des Islam in Südostasien. Kapitelweise wird dabei der lokal-, regional- und globalpolitische wie auch die gesellschaftliche und innerfamiliäre Einfluss sowie die Stellung des Islam im Rahmen des "Jihad" eingehend dargelegt. ÖFSE SIG:
22522 |
|
![]() |
Nafziger, Estel Wayne IMF; Wirtschaftsentwicklung; Ökonometrie; Wirtschaftsgeschichte; Wirtschaftstheorie; Entwicklungstheorie; Armut; Agrarpolitik; Bildungsplanung; Technologiepolitik; Demographie; Beschäftigung; Arbeitsmarkt; Steuerpolitik; Auslandsinvestition; Weltwirtschaft; Zahlungsbilanz; Verschuldung; Finanzpolitik; Wirtschaftspolitik; Entwicklungsplanung; Strukturanpassung; Währungspolitik; Handelspolitik; Wettbewerbsfähigkeit; Entwicklungszusammenarbeit; Unternehmertum; Einkommensverteilung; Umweltmanagement; Globale öffentliche Güter Der US-Ökonom E. Wayne Nafziger referiert anhand des aktuellen Forschungsstands die Faktoren für das Wachstum des Pro-Kopf-Einkommens und die Einkommensverteilung in den Entwicklungsländern sowie zum Kapitalismus übergegangenen ehemaligen sozialistischen Staaten. Nach einem Überblick über die Geschichte und Theorien wirtschaftlicher Entwicklung analysiert er die Konzepte der Armutsbekämpfung, Wechselwirkungen zwischen Bevölkerungswachstum und Entwicklung, Spezifika des Arbeitsmarkts sowie Bedeutung von Technologiepolitik, Umweltpolitik, Investitionen in Bildungs- und Gesundheitswesen für nachhaltige Entwicklung. Er durchleuchtet die Optionen der Entwicklungsplanung, Währungs-, Finanz- und Handelspolitik sowie die Defizite der Strukturanpassungsprogramme des IWF. ÖFSE SIG:
22524 |
|
![]() |
Guild, Elspeth [Hrsg.] Frankreich; Italien; Niederlande; Spanien; Grossbritannien; Deutschland BR; EU; Strafrecht; Migrationspolitik; Menschenhandel; Prostitution; Ausländer; Ausweisung; Kriminalität; Illegale Immigration; Sozialrecht; Rechtsvergleichung Europäische Rechts- und SozialwissenschafterInnen dokumentieren, mit welchen Strafen und Sanktionen Menschenhandel und Beihilfe zur illegalen Immigration in Frankreich, Italien, Niederlande, Spanien, Großbritannien und Deutschland belegt werden und wie sie sukzessive verschärft und an EU-Richtlinien angepasst wurden. Herausgearbeitet wird, dass die Straf- und Verwaltungsmaßnahmen zur Limitierung der Einwanderung und Asylgewährung eingeführt wurden und der Schutz der Opfer keine Rolle spielt, obwohl die Maßnahmen in der Öffentlichkeit mit dem Schutz vor sexueller Ausbeutung und menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen legitimiert werden. Ein befristetes Aufenthaltsrecht wird Opfern in der Regel nur solange eingeräumt, wie ihre Aussagen für die Bestrafung von Menschenhändlern und -schmugglern benötigt werden. ÖFSE SIG:
22592/9 |
|
![]() |
Roithner, Thomas [Hrsg.] Österreich; USA; EU; Neoliberalismus; Rüstungsindustrie; Entwicklungspolitik; Nachhaltige Entwicklung; Staatszerfall; Nichtstaatliche Organisation; Multinationales Unternehmen; Privates Militärunternehmen; Medien; Energiepolitik; Gewaltlosigkeit; Neutralität; Handelspolitik; Friedenspolitik; Weltfinanzordnung; Corporate Governance; Erneuerbare Energie Österreichische und deutsche ÖkonomInnen, PolitologInnen, SoziologInnen sowie MitarbeiterInnen von Gewerkschaften und Umweltschutzorganisationen stellen in dieser Dokumentation eines Symposiums den Neoliberalismus als ökonomische und geistige Fehlentwicklung an den Pranger. Beleuchtet werden die Zusammenhänge zwischen Wirtschaftsordnung und Krieg, der Status der Rüstungsindustrie in der EU, die Rolle privater militärischer Unternehmen, die aus dem Freihandel resultierenden Gefahren für nachhaltige Entwicklung und das Konfliktpotential der Energiepolitik. Offen gelegt wird das Einwirken der Rüstungsindustrie auf Medien und nichtstaatliche Organisationen. Neben einem Exkurs über 50 Jahre österreichische Neutralität werden die Optionen der Entwicklungspolitik, gewaltfreien Gesellschaftsveränderung sowie Regulierung von Finanzindustrie und Konzernen ausgeleuchtet. ÖFSE SIG: 08285/49reservieren |
|
|
||
|
||