Entwicklungsfinanzierung

Fragen der Entwicklungsfinanzierung spielen in der internationalen Entwicklungspolitik seit jeher eine zentrale Rolle. Seit der UN-Konferenz „Financing for Development – FfD“ in Monterrey 2002 ist die Bandbreite der Themen, die unter Entwicklungsfinanzierung fallen, erweitert worden und umfasst sowohl öffentliche Finanzflüsse – wie etwa öffentliche Zuschüsse und Kredite – als auch private Flüsse – wie ausländische Direktinvestitionen, private Kredite, NGO-Mittel und Remittances.

Zudem hat in den letzten Jahren die Debatte rund um die Mobilisierung inländischer Ressourcen in den Partnerländern, insbesondere der Steuereinnahmen, an Bedeutung gewonnen. Die entwicklungspolitische Diskussion um Entwicklungsfinanzierung dreht sich sowohl um die Quantität als auch die Wirksamkeit einzelner Instrumente und Finanzflüsse vor dem Hintergrund internationaler Zielsetzungen und knapper öffentlicher Mittel.

Bei der 3. Internationalen Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung in Addis Ababa im Juli 2015 wurde  mit der Addis Ababa Action Agenda  ein auf dem Monterrey Konsensus aufbauender Rahmen für die Finanzierung der Sustainable Development Goals –SDGs beschlossen.

Die ÖFSE konzentriert sich im Bereich der Entwicklungsfinanzierung zum einen auf den Verfolg der Diskussion über die Zukunft der öffentlichen Entwicklungsfinanzierung sowie auf die Analyse und Darstellung der gesamten österreichischen Finanzflüsse im internationalen Vergleich. Zum anderen werden verschiedene Instrumente der Entwicklungsfinanzierung (Soft Loans, Entwicklungsbanken) im Hinblick auf ihre Wirkung kritisch analysiert und diskutiert.

Ansprechpersonen zum Thema:

Michael Obrovsky

Dr. Michael Obrovsky
Leiter Bereich Wissenschaft & Forschung
Tel.: +43 1 317 40 10 – 110  
E-Mail: m.obrovsky@oefse.at 

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Werner Raza

Dr. Werner Raza
Leiter der ÖFSE
Tel.: +43 1 317 40 10 – 101  
E-Mail: w.raza@oefse.at

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