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EU-Verordnung zu „Konfliktmineralien“ – ein Schritt zu höherer Rechenschaftspflicht im Rohstoffsektor?

Karin Küblböck / Hannes Grohs

Wien, März 2017

„No blood in my cell phone“ – Anfang der 2000er-Jahre zeigten Kampagnen von  Nichtregierungsorganisationen (NGOs) Verbindungen zwischen Rohstoffen in Elektronikprodukten und der Finanzierung des Krieges in der Demokratischen Republik Kongo (DRC) auf. In diesem Zusammenhang rückte auch die Verantwortung von Unternehmen für die Gestaltung ihrer Lieferkette verstärkt ins  öffentliche Bewusstsein. 2017 tritt nun eine EU-Verordnung in Kraft, die verhindern soll, dass Unternehmen durch ihre Rohstoffbeschaffung bewaffnete Konflikte finanzieren. Auch wenn die Verordnung als Schritt in die richtige Richtung gesehen werden kann, bleiben noch viele Fragen offen.

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