StipendiatInnen aus EntwicklungslÄndern
Trends in der Entwicklung der StipendiatInnen aus außereuropäischen Entwicklungsländern und der Türkei im Studienjahr 2006/2007
Der Arbeitsbereich "Bildung – Forschung – Entwicklung" der ÖFSE führt die zentrale Datei des Kontaktkomitees Studienförderung Dritte Welt (KKS) über Personen aus Entwicklungsländern, die in Österreich im Rahmen von Studienförderungsprogrammen der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie durch Stipendienprogramme des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur (f.d. SJ), der Technologiestipendien Südostasien bzw. China und Mongolei (Rat für Forschung und Technologieentwicklung), der Katholischen Frauenbewegung und anderer Geber gefördert werden.
Dies erlaubt einen Langzeitüberblick über die zahlenmäßige Entwicklung der StipendiatInnen aus Entwicklungsländern in Österreich. Die Daten werden jährlich in Form von standardisierten Tabellen als Informationsdienst “StipendiatInnen aus außereuropäischen Entwicklungsländern und der Türkei in Österreich“ publiziert und enthalten u.a. Informationen über die regionale Herkunft und den Studienort der StipendiatInnen.
Aktuelle Trends - Studienjahr 2006/2007
Im Studienjahr 2006/07 ist die Zahl der StipendiatInnen aus Entwicklungsländern nach einem Rückgang in den letzten Jahren wieder signifikant angestiegen. Die Zunahme ist auf ein massives Ansteigen der Förderung anderer Geber (siehe oben) zurückzuführen, während die Förderungen durch die OEZA in den letzten Studienjahren stagnieren.
Bemerkenswert ist v.a. der starke Trend zur Förderung durch Mittel der Herkunftsländer der StipendiatInnen. Dies ist insbesondere in den asiatischen Ländern Pakistan und Thailand von Bedeutung. Die Zahl der durch die pakistanische Regierung geförderten StipendiatInnen in Österreich hat in den letzten Jahren massiv zugenommen. So wurden im Studienjahr 2003/04 38 Personen aus Pakistan durch Stipendien der eigenen Regierung beim Studium in Österreich gefördert; im SJ 2006/07 stieg die Zahl dieser StipendiatInnengruppe auf 206 Personen.
Aufgrund der abrupten Zunahme der durch Mittel des Herkunftslandes geförderten Personen wurde diese StipendiatInnengruppe im vorliegenden Informationsdienst nicht berücksichtigt, da es sonst zu einer verwirrenden Verzerrung der Tabellen gekommen wäre. Um die Vergleichbarkeit zu wahren, wurden die Berechnungen der Vorjahre um die Geförderten dieser Gruppe bereinigt. Die Angaben für die SJ 2003/04 bis einschließlich 2005/06 stimmen daher nicht mit jenen in den Informationsdiensten der Vorjahre gemachten überein.
Was die Herkunftsländer allgemein betrifft, so zeigt sich insgesamt ein starker Anstieg der Anzahl von StipendiatInnen aus Süd- und Zentralasien und dem Fernen Osten, auch ohne Berücksichtigung der o.e. durch die eigene Regierung geförderten StipendiatInnengruppe. Hingegen ist ein massiver Rückgang bei StipendiatInnen aus der Türkei und ein leichter Rückgang bei jenen aus dem Iran sichtbar.
| Informationsdienst - StipendiatInnen aus außereuropäischen Entwicklungsländern und der Türkei in Österreich |
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| SJ 2006/07 |
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Auszug aus obigem Tabellenmaterial: |
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| StipendiatInnendatei des KKS - ohne Lehrgänge: |
Entwicklung der Anteile der einzelnen StipendiatInnengruppen (außereurop. EL & Türkei) an der GesamtstipendiatInnenzahl
Studienjahre - (SJ) 1983/84 bis 2006/07 |
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| StipendiatInnen nach Herkunft und Geschlecht - SJ 2003/04 - 2006/07 |
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| Verteilung der StipendiatInnen nach Herkunft und Studienort - SJ 2006/07 |
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| StipendiatInnendatei des KKS - Lehrgänge: |
| Entwicklung der Anteile der einzelnen StipendiatInnengruppen der Lehrgänge nach Regionen - Studienjahre (SJ) 1995/96 bis 2006/07 |
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| StpendiatInnendatei des KKS - Gesamt |
| StipendiatInnen nach Subregionen - SJ 2003/2004 bis 2006/07 |
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