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Studierende aus Entwicklungsländern an wissenschaftlichen österreichischen Universitäten – Wintersemester 2007/08 (vorläufige Daten des BMWF) Der Bereich „Bildung - Forschung - Entwicklung“ führt einen langjährigen Überblick über die HörerInnenstatistiken an den wissenschaftlichen Universitäten in Österreich. Die statistischen Auswertungen der vom BMWF und der Statistik Austria zur Verfügung gestellten Daten werden im Rahmen von umfangreichen Tabellen im Informationsdienst „Entwicklung der HörerInnenzahlen an den wissenschaftlichen Universitäten in Österreich “ der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Die Zahl der ordentlichen Studierenden an wissenschaftlichen Universitäten in Österreich ist – nach einer drastischen Reduzierung vom Wintersemester (WS) 2000/01 auf das WS 2001/02 aufgrund der Einführung der Studiengebühren – immer noch im Steigen begriffen (WS 2000/01: 221.505 – WS 2001/02: 176.811 – WS 2007/08: 211.196). Dies gilt sowohl für Studierende aus dem Ausland wie auch für österreichische Studierende. Details zu der Entwicklung der Anzahl der Studierenden aus außereuropäischen Entwicklungsländern und der Türkei: Auch hier zeigt sich ein Aufwärtstrend, der jedoch nicht alle Herkunftsländer in gleicher Weise betrifft. So stieg in den letzten Wintersemestern die Zahl der Studierenden aus der Region Ferner Osten sowie Süd- und Zentralasien (bspw. Pakistan: WS 2002/03: 9 – WS 2007/08: 234) ruckartig. Diese Steigerung ist auf eine Initiative der pakistanischen Regierung (Higher Education Commission) zurückzuführen, die mittels umfangreicher Stipendienprogramme ein Doktoratsstudium in Österreich (aber auch in anderen Ländern) fördert. Ein unterstützendes Abkommen wurde zwischen den Bildungsministerien Österreichs und Pakistans geschlossen. Die Zahl der Studierenden aus der Türkei stieg bereits zwischen dem WS 2000/01 und WS 2003/04 kontinuierlich (WS 2000/01: 1.215 – WS 2003/04: 1.969), sank im WS 2004/05 erstmals wieder auf 1.809; im WS 2007/08 wurden jedoch wieder 2.175 HörerInnen verzeichnet. Die HörerInnenzahl der ordentlichen Studierenden aus dem Iran sank nach der Einführung der Studiengebühren drastisch (WS 2000/01: 716 - WS 2001/02: 430), nach einer kurzen Zunahme im WS 2003/04 auf 481 pendelte sich die Zahl wieder auf dem Niveau der Vorjahre ein (WS 2006/07: 469). Im WS 2007/08 ist ein deutlicher Anstieg der HörerInnenzahlen zu verzeichnen (508). Bei der Zahl der ordentlichen Studierenden aus den Regionen Afrika südlich der Sahara ist in den letzten Wintersemestern ein leichter, aber stetiger Anstieg zu verzeichnen, während die Zahlen für die Studierenden aus dem Maghreb und anderen arabischen Ländern im aktuellen Wintersemester nach einem Rückgang im vergangen Studienjahr wieder etwa der Niveau des Wintersemesters 2003/04 erreicht hat (WS 2007/08: 395 HörerInnen). Insgesamt zeigen Langzeitstatistiken, dass die Zahl Studierender aus Afrika südlich der Sahara, dem Maghreb und dem Iran gegenüber der ersten Hälfte der 1990er Jahre deutlich zurückgegangen ist. Die Region Südamerika/Zentralamerika und Karibik verzeichnet indes eine Zunahme der HörerInnen (WS 2007/08: 412 gegenüber 358 im Vorjahr).
*vorläufige Statistiken des BMWF (von Mehrfachzählungen bereinigte Daten) |
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