Intern. Entwicklungspolitik und -zusammenarbeit

Die internationale Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit wird sowohl von den internationalen multilateralen Einrichtungen auf UN-Ebene, von Internationalen Finanzinstitutionen, von der OECD, von der Europäischen Union, der G20 als auch von großen und kleinen bilateralen „Gebern“ geprägt.

Die ÖFSE verfolgt die internationalen Diskurse über Veränderungen der globalen politischen, ökonomischen und ökologischen Rahmenbedingungen, die entsprechende Auswirkungen auf die internationale Entwicklungspolitik haben. Schwerpunkte der ÖFSE waren daher in den vergangenen Jahren u.a. die Debatte über die Steigerung der Wirksamkeit der Entwicklungszusammenarbeit (Pariser Erklärung 2005), das Busan-Partnerschaftsabkommen (2011) sowie die Vorbereitung der SDGs und der 2030 Agenda. Seit dem Beschluss der Nachhaltigen Entwicklungsziele – SDGs im September 2015 zählt die 2030-Agenda zu einem zentralen Referenzrahmen der Arbeit der ÖFSE. Dabei geht es nach dem Auslaufen der Millennium Development Goals im Jahr 2015 sowohl um die Diskussion des Konzeptes  als auch um die konkrete Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele – SDGs auf internationaler Ebene.

Schnittstellen der Referate des Bereichs Wissenschaft & Forschung ergeben sich aus der Tatsache, dass dieser globale Referenzrahmen für den gesamten Bereich der Entwicklungsforschung relevant ist.

Es werden daher im Kontext der Arbeitsschwerpunkte der Referate verschiedene Aspekte des globalen Diskurses aufgegriffen und mit Hilfe von Publikationen, Veranstaltungen und reflexiven Diskursen mit den österreichischen AkteurInnen diskutiert.

Ansprechperson zum Thema:

Michael Obrovsky

Dr. Michael Obrovsky
Stellvertretender Leiter
Tel.: +43 1 317 40 10 – 110  
E-Mail: m.obrovsky@oefse.at 

mehr Information

Publikationen zum Thema: