Private Sector Development (PSD) und Industriepolitik

Ein dynamischer Privatsektor kann einen wichtigen Beitrag im wirtschaftlichen Entwicklungsprozess leisten. Als ein Motor von Investitionen, Innovation und Wachstum kann er wesentlich zur Schaffung von Beschäftigung, Einkommen und Wohlstand beitragen. In diesem Sinne wird mittlerweile der Entwicklung des Privatsektors (Private Sector Development (PSD)) in Entwicklungstheorie und -politik ein bedeutender Stellenwert beigemessen.“

Jedoch wird eine Debatte darüber geführt, welche Politiken für die Entwicklung eines dynamischen und inklusiven Privatsektors erforderlich sind. Die Diskussion spitzt sich insbesondere auf die Frage zu, ob dafür ein „business enabling environment“ und horizontale/“neutrale“ Politiken ausreichend sind, oder ob es vielmehr einer interventionistischen Industriepolitik bedarf. Industriepolitik verfolgt das Ziel, einen Strukturwandel hin zu Sektoren und Aktivitäten zu initiieren, die höhere Produktivität, bessere Lernmöglichkeiten und Externalitäten bieten. Industriepolitik kann Elemente von unterschiedlichen Politikfeldern beinhalten, wie Bildungspolitik, Infrastrukturpolitik sowie Handels-, Investitions- und Wettbewerbspolitik.

Im Rahmen des ÖFSE-Forschungsschwerpunkts zu Privatsektorentwicklung und Industriepolitik werden drei Schwerpunktbereiche behandelt:

Ansprechpersonen zum Thema:

Dr. Jan Grumiller
Researcher
Tel.: +43 1 317 40 10 – 114
E-Mail: j.grumiller@oefse.at

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Werner Raza

Dr. Werner Raza
Leiter der ÖFSE
Tel.: +43 1 317 40 10 – 101  
E-Mail: w.raza@oefse.at

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