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ASSESS_TiSA: Assessing the claimed benefits of the Trade in Services Agreement (TiSA)

Werner Raza / Bernhard Tröster / Rudi von Arnim

Februar 2018

Die Verhandlungen zum Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen (TiSA) wurden offiziell im April 2013 eröffnet. Sie umfassen 22 Länder, in der überwiegenden Mehrzahl OECD-Mitglieder sowie die Europäische Union. Bis Dezember 2016, als die TiSA-Verhandlungen ausgesetzt wurden, haben 21 Verhandlungsrunden stattgefunden. Was auch immer letztendlich mit TiSA passieren wird, die grundlegenden Ziele des Abkommens, nämlich sein Einsatz für eine progressive Liberalisierung des Dienstleistungshandels und seine regulatorische Agenda wird in anderen Verhandlungsforen und Handelsabkommen, nicht zuletzt der EU oder der USA fortgeführt werden. Die Studie analysiert daher nicht nur die erwarteten wirtschaftlichen Effekte von TiSA, sondern gibt darüber hinaus Anregungen, wie die ökonomische Bewertung von Regulierung im Rahmen von Handelsliberalisierung gestaltet werden soll, um neben den ökonomischen Kosten auch den gesellschaftlichen Nutzen adäquat zu berücksichtigen.

The negotiations on the Trade in Services Agreement (TiSA) were officially launched in April 2013 and comprise 22 countries, most of which are OECD countries and the European Union. Until December 2016, when TiSA negotiations were paused, 21 negotiating rounds had taken place. Whatever in the end will happen to TiSA, the fundamental objectives pursued by the agreement with its commitment towards progressive services trade liberalization as well as its regulatory agenda will likely resurface in other negotiating fora and pending trade deals, including those pursued by the EU as well as the US administration. Therefore, this study does not only analyse the claimed economic effects of TiSA but includes recommendations on how to assess regulation in the context of trade liberalization. Importantly, this requires the adequate consideration of social benefits of regulation beyond the common focus on economic costs.

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