Veranstaltung

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2015 -

C3 - Centrum für Internationale Entwicklung, Alois Wagner-Saal

Inklusive Bildung – das Recht auf Bildung für Alle im Entwicklungskontext

Diskussionsveranstaltung zur Bedeutung und Umsetzung inklusiver Bildung in der EZA

mit Florence Migeon (UNESCO), Myriam Hummel (REFIE-Projekt, Leibniz Universität Hannover), Benjamin Bach (Licht für die Welt) und Gabi Slezak (Uni Wien)

„Inklusive Bildung“ ist ein Konzept, das international und im Zusammenhang mit Entwicklung zunehmend diskutiert wird und nicht zuletzt durch die Nennung im Text des SDG4 an Prominenz gewinnt. Das Konzept hat sich im Kontext von Bildung für Menschen mit spezifischen Bedürfnissen entwickelt und grenzt sich sowohl von der klassischen Sonderschulbildung als auch von der integrativen Bildung ab. Der Grundgedanke besteht darin, dass Bildungssysteme in der Lage sein müssen, auf die Lernbedürfnisse aller Lernenden einzugehen. Inklusive Bildung wird heute im Sinne des Begriffs „Bildung für alle“ gedacht. Im Entwicklungskontext geht es daher um die Inklusion jener Bevölkerungsgruppen, die aus dem Bildungssystem ausgeschlossen oder innerhalb des Bildungssystems benachteiligt sind: arme, marginalisierte bzw. diskriminierte sowie verwundbare Bevölkerungsgruppen, Frauen und Mädchen, Menschen mit Behinderungen, Menschen in Not- und Konfliktsituationen, Flüchtlinge etc. Inklusive Bildung gilt als ein Schlüssel, um das Problem der Bildungsungleichheit in den Griff zu bekommen.

Programm

Fotogalerie

Präsentationen:

- Benjamin Bach, Licht für die Welt

- Myriam Hummel, REFIE-Projekt (Leibniz Universität Hannover)

- Florence Migeon, UNESCO


Eine Veranstaltung von:

Austrian Development Agency (ADA), Österreichische Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung (ÖFSE) und Plattform Globale Bildungsgerechtigkeit

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