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Lernraum Interkultur

von interkultureller Erfahrung zu interkultureller Kompetenz. Potentiale und Relevanz des interkulturellen Coachings

Margret Steixner

Wien, Juni 2007 | 978-3-9502306-4-2

Lehrgänge zum "Erlernen" interkultureller Kompetenz boomen in Zeiten globalisierter Unternehmensstrategien. Interkulturelle Kompetenz geht jedoch weit über die reine Fachkompetenz, das Aneignen von kompatiblen Verhaltensweisen hinaus. Es geht vielmehr um eine generelle Haltung des Respekts gegenüber kultureller Differenz, um die Etablierung einer Gesellschaft, die kulturelle Vielfalt würdigen und nutzen kann.

In der Entwicklungszusammenarbeit wurde das Thema interkulturelle Kompetenz traditionell zumeist im Rahmen der Personalentsendung behandelt und ist dort weiterhin zentral. Interkulturelle Kompetenz muss sich jedoch auch in der grundlegenden Philosphie der Zusammenarbeit widerspiegeln - basiert doch die in der Pariser Erklärung geforderte Eigenverantwortung der Partnerländer und die Anpassung der Geber auf einem reifen und partnerschaftlichen Umgang miteinander.

In ihrer Dissertation, die auf umfangreichen empirischen Untersuchungen Uganda und Eritrea basiert, entwickelt Margret Steixner ein theoretisches Modell, anhand dessen die Auseinandersetzung mit verschiedenen Ebenen von kultureller Differenz ermöglicht wird. Nach der theoretischen Aufarbeitung des Themas analysiert Steixner verschiedene Methoden, die den Erwerb interkultureller Kompetenz unterstützen sollen und setzt sich dabei insbesondere mit dem Potential des interkulturellen Coachings auseinander.

Margret Steixner , Studium der vergleichenden Erziehungswissenschaften mit einer Schwerpunktsetzung im Bereich der interkulturellen Pädagogik. Sie lebt derzeit in Uganda und arbeitet im Bereich interkulturelles Coaching und Training. Sie arbeitete in Eritrea in der Lehrerfortbildung und forschte zum Thema Frauenbeschneidung in Burkina Faso.

Diese Ausgabe ist leider vergriffen, sie kann jedoch in der C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik entlehnt werden.

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