ÖFSE - Österreichische Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung

Die führende österreichische Forschungs-, Beratungs- und Informationseinrichtung zu Fragen globaler Entwicklung, Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit.

Wissenschaft und Forschung

Die  Forschungsaktivitäten der ÖFSE umfassen die Erstellung von Studien, Analysen und Grundlagenpapieren, sowie Politik- und Strategieberatung.

Veranstaltungen

In ihren Veranstaltungen stellt die ÖFSE aktuelle Themen der Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit zur Diskussion.

In verschiedenen Formaten werden Akteur*innen der öffentlichen und privaten Entwicklungszusammenarbeit sowie Entwicklungsforscher*innen, Student*innen, Schüler*innen im Rahmen des Projektes VWA sowie Medienvertreter*innen angesprochen.

Bildungsprojekte

Die ÖFSE führt gemeinsam mit Partner*innen in Österreich, aber auch innerhalb der EU Projekte im Bereich Global Citizenship Education und Transformativer Bildung durch. Zielgruppen dieser Bildungsprojekte sind Pädagog*innen, Studierende, Akteur*innen der offenen Bildungsarbeit, Multiplikator*innen im Bildungsbereich sowie junge Menschen.

Bibliothek

Seit September 2009 betreibt die ÖFSE gemeinsam mit Frauen*solidarität und Baobab die C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik, die größte wissenschaftliche und pädagogische Fachbibliothek zu Internationaler Entwicklung, Frauen*Gender und Globalem Lernen in Österreich. Sie ist öffentlich zugänglich und versteht sich als Ort des Wissens, der Bildung, der Information und der Begegnung.

 

Veranstaltungsräume

Im C3 - Centrum für Internationale Entwicklung in 1090 Wien, stehen zwei zentral gelegene, helle, modern ausgestattete Veranstaltungsräume – der Alois Wagner-Saal und das Audre Lorde-Studio – zur Verfügung. Die Räume können über die ÖFSE gebucht werden.

Aktueller Kommentar
Werner Raza
Nach langjähriger Ankündigung wird die Bundesregierung in den kommenden Wochen eine österreichische Afrikastrategie vorlegen. Dem Vernehmen nach soll es vor allem um Exportförderung gekoppelt mit sogenannten Migrationspartnerschaften gehen. Entwicklungszusammenarbeit soll in den Dienst dieser Ziele gestellt werden. Warum das so nicht funktionieren wird.
Video-Podcast "Brücken in die Welt"
Seit 2015 gibt es die Sustainable Development Goals (SDGs) die eine globale nachhaltige Entwicklung vorantreiben sollen. Anja Appel und Andreas Obrecht diskutieren mit Michael Obrovsky die Bedeutung der SDGs für Österreichs Entwicklungspolitik. Sie beleuchten, wie sich globale Nachhaltigkeitsziele auf Strategien, Verantwortung und Bewusstsein ausgewirkt haben und welche Herausforderungen für Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft bleiben.
Veranstaltung
25.06. - 26.06.2026
C3 - Centrum für Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, 1090 Wien, Alois Wagner-Saal / VHS Urania, 1010 Wien
This workshop celebrates the academic legacy of Cornelia Staritz (1980-2025). It engages with Cornelia’s major conceptual, methodological, and empirical contributions in the field of (heterodox) development economics. Throughout the past 25 years, Cornelia explored global power structures and agency in an ever-changing global political economy.
C3-Bibliothek
Laut Europäischer Kommission verbringt eine durchschnittliche Person in Österreich rund 38,7 Jahre ihres Lebens mit Erwerbsarbeit – unbezahlte Tätigkeiten wie Pflege oder Ehrenamt nicht eingerechnet. Der enorme Stellenwert von Arbeit in unseren Leben wird dabei sehr deutlich. Das SDG 8 „Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum“ betont die Bedeutung von fairen Arbeitsbedingungen, sozialer Sicherheit und nachhaltigem Wirtschaften zur Verringerung globaler Ungleichheiten.
In der Themenliste "Nachhaltige Arbeit & Wirtschaft" der C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik findet ihr multimediale Ressourcen zum Thema.
Veranstaltung
12.06.2026, 17:00
Akademie der bildenden Künste Wien, Prospekthof, Atelierhaus, Lehárgasse 8, 1060 Wien
ÖFSE Development Lecture No. 27

Während sich die Klimakrise verschärft, ist die vorherrschende Reaktion zunehmend nicht von Gerechtigkeit oder Solidarität geprägt, sondern von Knappheitsmanagement, Grenzgewalt und dem Schutz von Privilegien. Klimafaschismus ist eine politische Form, in der der ökologische Zusammenbruch zum Vorwand für autoritäre Kontrolle, militarisierte Ausgrenzung und die ungleiche Verteilung von Überlebenschancen wird.
News
Wie kann Europa seine Industriepolitik angesichts von Klimakrise, Digitalisierung und geopolitischen Krisen neu ausrichten? Ein neues spannendes Buch zu diesem Thema ist jetzt auch als Open Access verfügbar.
Ausgangspunkt von Progressive Industrial Policy in Europe ist die Beobachtung, dass Industriepolitik - also staatliche Eingriffe zur gezielten Förderung bestimmter Wirtschaftssektoren - nach Jahrzehnten neoliberaler Marktgläubigkeit wieder ins Zentrum europäischer Politik gerückt ist.
Working Paper 82
Margarita Langthaler / Marcela Catalán Lorca
In recent years, the topic of green transitions has attracted considerable attention. Notably, these transitions are often framed as a skills issue, reflecting perceived gaps in the technical skills required for green technologies. Moreover, skills are frequently presented as central to ensuring that green transitions are socially just.

However, the global debate lacks conceptual clarity. The term ‘green skills’ encompasses a wide range of meanings. From the perspective of the Global South, additional questions emerge.
Research Report 26
Simela Papatheophilou / Bernhard Tröster / Robert Blöschl / Christina Weber / Carola Schafhausen / Christian Herzig
Power imbalances in EU agri-food value chains have prompted legislators to prohibit ‘Unfair Trading Practices’ (UTPs). The European UTP framework extends to global value chains (GVCs) such as cocoa and banana chains, where the EU is a major consumer and which are known for the application of UTPs. However, European UTP legislations have proven ineffective in addressing UTPs globally.
C3-Radio
Bis zu 400 Milliarden Euro will die EU mit der Global Gateway Initiative zwischen 2021 und 2027 in digitale Infrastruktur-, Energie-, Verkehr-, Gesundheits- und Bildungsprojekte überall auf der Welt investieren. Dabei soll es vor allem darum gehen, die wirtschaftlichen und geopolitischen Interessen der EU zu stärken – und ein Gegenmodell zu Chinas „Neuer Seidenstraße“ zu entwerfen. Eine neue Folge des C3-Radio beleuchtet, was die Global Gateway Initiative der EU für die Entwicklungspolitik bedeutet.
News
Zum 10-jährigen Bestehen hat der C3-Award so viele Jugendliche wie noch nie erreicht: 282 junge Menschen aus ganz Österreich haben 154 Abschlussarbeiten und Projekte eingereicht. Die hohe Beteiligung zeigt eindrucksvoll, wie groß das Interesse und Engagement von jungen Menschen in ganz Österreich für entwicklungspolitisch relevante Themen wie Umwelt, Armut, Geschlechtergerechtigkeit, nachhaltige Wirtschaft, Bildung, Inklusion und Frieden ist.
Veranstaltung
08.06.2026, 19:00
Bruno Kreisky Forum for International Dialogue Armbrustergasse 15, 1190 Wien
Thea Riofrancos in Conversation with Simela Papatheophilou

Will green technologies and renewable energy save us from climate change? While public policies focus increasingly on a “clean” energy transition, the discussion shies away from the vexing dilemmas of raw materials supply chains. Minerals such as coltan, lithium and others are necessary to produce the technology needed for an energy transition, from batteries to windmills. However, their extraction often has serious environmental and social consequences.
Studie
Lukas Schlögl / Stefan Mayr / Simela Papatheophilou / Werner Raza
Study requested by the DEVE committee / EU Parliament.
This study examines the evolving relationship between principles and interests in European Union (EU) development and cooperation policies. Against the backdrop of global fragmentation and heightened geopolitical competition, the EU has increasingly reframed its external action as ‘strategic’ and ‘geopolitical’, most notably through the Global Gateway initiative.