News
Rückblick Veranstaltung: Präsentation der „Österreichischen Entwicklungspolitik 2025“ und Diskussion zum Schwerpunktthema „Aid in Crisis“
Am 21. April präsentierte die ÖFSE ihre jährliche Flagship-Publikation „Österreichische Entwicklungspolitik 2025“. Die Zeiten sind aktuell ziemlich herausfordernd, wie ÖFSE-Wissenschafter Lukas Schlögl am Anfang darlegte: Finanzielle Mittel für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe wurden und werden vielerorts gekürzt, besonders in Ländern wie den USA, aber auch in Österreich.
"Aid in Crisis" lautete daher das Schwerpunktthema der Veranstaltung. "Humanitäre Hilfe wird heute im öffentlichen Diskurs von vielen politischen und gesellschaftlichen Akteuren angegriffen und delegitimiert", sagte Sarah Knoll, Historikerin an der Universität Wien. Gemeinsam mit Christian Brunmayr von der Abteilung Humanitäre Hilfe und Nahrungsmittelhilfe im Außenministerium und Johannes Trimmel von der Hilfsorganisation Sightsaver und unter der Moderation von ÖFSE-Leiter Werner Raza diskutierte die Expert*innenrunde über die Herausforderung, humanitäre Hilfe in einer Zeit multipler Krisen und Mittelkürzungen zu leisten, über die Frage von Effizienz und Wirksamkeit solcher Hilfen und darüber, wie sehr die Stimmen und Interessen von Akteur*innen im Globalen Süden in die Gestaltung und Ausarbeitung der Programme einfließen.
Die Publikation „Österreichische Entwicklungspolitik 2025“ mit den aktuellen Zahlen und Beiträgen zur globalen Entwicklungszusammenarbeit findet ihr hier.
Wien, April 2026
Neue Themenliste zu Nachhaltiger Arbeit & Wirtschaft
Laut Europäischer Kommission verbringt eine durchschnittliche Person in Österreich rund 38,7 Jahre ihres Lebens mit Erwerbsarbeit – unbezahlte Tätigkeiten wie Pflege oder Ehrenamt nicht eingerechnet. Der enorme Stellenwert von Arbeit in unseren Leben wird dabei sehr deutlich.
Gleichzeitig leben weltweit mehr als 800 Millionen Menschen unter der absoluten Armutsgrenze von rund zwei Euro pro Tag und werden in gloabeln Handels- und Produktionsketten ausgebeutet, die zugleich oft umweltschädlich sind und den menschengemachten Klimawandel befeuern.
Das SDG 8 („Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum“) betont daher die Bedeutung von fairen Arbeitsbedingungen, sozialer Sicherheit und nachhaltigem Wirtschaften zur Verringerung globaler Ungleichheiten.
In der Themenliste Nachhaltige Arbeit & Wirtschaft der C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik findet ihr multimediale Ressourcen zum Thema.
Wien, April 2026
![[Translate to Englisch:] Büchertisch [Translate to Englisch:] Büchertisch](/fileadmin/_processed_/2/c/csm_theemenliste0426_ed73ce723b.jpg)
Aktionstage politische Bildung 2026: Spielend Zukunft gestalten
Von 23. April bis 9. Mai finden heuer die Aktionstage Politische Bildung statt. Auch die C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik beteiligt sich am Auftakt und bietet direkt am 23. April den Workshop „Spielend Zukunft gestalten – Social Simulation Workshop ‚Up to You!‘“ für Jugendliche (15–19 Jahre/Sek II) zu den Sustainable Development Goals (SDGs) an.
Im Workshop übernehmen die Teilnehmenden Führungsrollen und treffen gemeinsam Entscheidungen zu wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Herausforderungen. Dabei erleben sie, wie diese Entscheidungen zusammenhängen und nicht nur ihr eigenes Land, sondern auch andere Länder betreffen. Gleichzeitig lernen sie, Konflikte durch Dialog und Verhandlungen zu lösen.
Die Simulation macht sichtbar, wie komplex und miteinander vernetzt globale Herausforderungen sind. Zugleich eröffnet sie Jugendlichen Raum, Demokratie, globale Zusammenhänge und nachhaltige Entwicklung aktiv zu erleben und mitzugestalten.
> Mehr Informationen zum Workshop und zur Anmeldung
Wien, April 2026
Rückblick Veranstaltung: Wirtschaft. Macht. Globaler Wandel.
Am 7. April veranstaltete die ÖFSE in Kooperation mit dem Netzwerk „Wir alle machen Wirtschaft“ und Baobab die kostenlose Weiterbildung „Wirtschaft. Macht. Globaler Wandel“ in der C3-Bibliothek.
![[Translate to Englisch:] Fotos der Veranstaltung [Translate to Englisch:] Fotos der Veranstaltung](/fileadmin/_processed_/d/8/csm_foto-07042026_a470163555.jpg)
Über 50 Pädagog*innen, Lehramtsstudierende und Multiplikator_innen nahmen engagiert an der Veranstaltung teil und erprobten an vier interaktiven Stationen Methoden der kritischen Wirtschaftsbildung. Zum Einsatz kamen das Planspiel „Bling“ von Attac, das „Coco Lab“ des Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseums mit Spielen zu bewusstem Konsum und globalen Zusammenhängen sowie das digitale Simulationsspiel „Up to You“ der ÖFSE und das Brettspiel „Ein gutes Leben für alle“ von Südwind.
Im anschließenden Plenum wurden die Erfahrungen aus den Stationen gemeinsam reflektiert und diskutiert. Im Fokus stand dabei die Frage, wie sich die erprobten Methoden und Erfahrungen in die eigene Bildungsarbeit integrieren lassen.
Beim informellen Ausklang mit Snacks und Getränken nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung.
Die Veranstaltung war ein großer Erfolg: Die hohe Beteiligung und das positive Feedback der Teilnehmenden zeigen das große Interesse an praxisnahen Zugängen einer kritischen Wirtschaftsbildung und deren Vermittlung im Bildungsbereich.
> Mehr Informationen zur Veranstaltung
Wien, April 2026
Vortrag in Brüssel: Welche Auswirkungen Global Europe auf die Entwicklungszusammenarbeit hat
“Global Europe” nennt sich das Instrument, mit dem die EU auswärtiges Handeln in Drittstaaten finanziert. Damit sollen unter anderem Bildung, Wirtschaftsentwicklung, Digitalisierung und Klimaschutz im Globalen Süden vorangetrieben werden. 200 Milliarden Euro will die EU-Kommission zwischen 2028 und 2034 dafür aufwenden – allerdings mit einem zunehmenden Fokus auf sicherheits- und geopolitische Interessen.
Am Dienstag, den 14.4., war Lukas Schlögl, Experte für Entwicklungspolitik bei der Austrian Foundation for Development Research (ÖFSE), in Brüssel, um zu dem Thema im Rahmen eines Workshops zu sprechen. Dabei ging es unter anderem um die Frage, ob Global Europe zunehmend zu “gebundener Entwicklungshilfe” führt, die an bestimmte Bedingungen - wie etwa an Migrationsmanagement - geknüpft ist, und wie effektiv solche Ansätze für die Entwicklungszusammenarbeit sind. Bei dem Workshop wurden auch die vorläufigen Erkenntnisse zweier neuer Studien zu dem Thema präsentiert.
Neue Studie: Welche Folgen industrielle Überkapazitäten in China für Europa haben
In den Medien steht das Thema förmlich an der Tagesordnung: China überschwemmt Europas Markt mit günstigen Produkten, untergräbt damit die heimische Industrie und hängt die EU in immer mehr technologischen Bereichen ab, heißt es. Besonders häufig geht es dabei um Produkte, die für die Energiewende und Wirtschaftsentwicklung als besonders kritisch gelten: Halbleiter etwa, die für Computerchips, in der Automobilindustrie oder für PV-Anlagen gebraucht werden, E-Autos und deren Batterien, sowie (grüner) Wasserstoff und Industrieroboter.
In einer neuen Studie im Auftrag der europäischen Kommission haben die ÖFSE Wissenschafter*innen Simela Papatheophilou, Werner Raza und Bernhard Tröster gemeinsam mit anderen diese Bereiche genauer unter die Lupe genommen. Sie haben analysiert, wo es in Chinas Industrie Überkapazitäten gibt – also in welchen Bereichen mehr Güter produziert werden, als in dem Land gebraucht werden – und welche Auswirkungen das auf die Industrie in der EU hat.
Das Ergebnis: Obwohl es in vielen Industriebereichen in China Überkapazitäten gibt, sind die Auswirkungen in Europa sehr unterschiedlich – je nach technologischem Stand, Nachfrage, Exportmengen und lokalen europäischen Fertigungskapazitäten.
In Zukunft könnte der Wettbewerbsdruck auf einige europäische Industriebereiche durch China jedoch noch weiter zunehmen. Das wirft die Frage auf, wie die EU besser auf steigende Importe aus China reagieren kann, um die heimische Industrie in besonders wichtigen Sektoren zu schützen. Laut der Studie braucht es dafür künftig mehr als traditionelle Antidumpingzölle oder Schutzmaßnahmen und stattdessen unter anderem gezieltere Maßnahmen und eine anhaltende Kooperation mit China.
Die gesamte Studie kann man hier einsehen: https://www.europarl.europa.eu/thinktank/da/document/EXPO_STU(2026)783610
Wien, April 2026
C3-Radio: Mehr Mitbestimmung wagen: Bürger*innenräte und demokratische Innovationen
Die Demokratien dieser Welt haben aktuell mit mehreren Herausforderungen zu kämpfen: die Klimakrise verstärkt bestehende Ungleichheiten, rechte Parteien sägen vielerorts an den Säulen politischer Institutionen und soziale Medien begünstigen teils eine zunehmende Polarisierung in der Gesellschaft. Können neue Formen der Beteiligung in Demokratien helfen, diese Probleme zu lösen?
In dieser Folge vom C3-Radio schauen wir uns dafür die Bürger*innenräte an. In diesen sollen zufällig ausgewählte Menschen über zentrale politische Fragen diskutieren, um gemeinsam verschiedene Perspektiven zusammenzubringen. Zu Gast sind Karin Küblböck von der Österreichischen Forschungsstiftung für internationale Entwicklung, die in den letzten Jahren zwei prominente Bürger*innenräte moderiert hat, und Hans Asenbaum, Associate Professor an der Universität Canberra und Direktor des „Centre for Deliberative Democracy“.
Gemeinsam sprechen wir darüber, ob Bürger*innenräte die Demokratie demokratisieren können, was es dafür braucht und warum einzelne Modellprojekte nicht genug sind.
Viel Spaß beim Anhören!
Dekarbonisierung und Gerechtigkeit im Fokus: Diskussion in Buenos Aires
Am 11. März lud das Deutsch-Argentinische Netzwerk sozial-ökologische Transformation (TraSAs) zu einer Veranstaltung in die Räumlichkeiten der Heinrich-Böll-Stiftung in Buenos Aires ein. Im Zentrum stand die Präsentation des Buches „Postfossiler Extraktivismus? Sozial-ökologische Konsequenzen von Dekarbonisierungsstrategien“ von Anne Tittor, das aktuelle Fragen rund um die globale Energiewende und ihre Auswirkungen aufgreift.
Im Anschluss wurde im Rahmen einer Podiumsdiskussion unter dem Titel „Dekarbonisierung – auf wessen Kosten?“ über zentrale Herausforderungen der Energiewende, soziale Ungleichheiten sowie Perspektiven für eine gerechte sozial-ökologische Transformation debattiert. Für die ÖFSE nahm unsere Rohstoffexpertin Karin Küblböck, die auch Teil des wissenschaftlichen Beirats von TraSAs ist, am Podium teil und brachte ihre Expertise und Perspektive ein.
Wien, März 2026
Neue Praktikantin im ÖFSE-Wissenschaftsteam
![[Translate to Englisch:] Senta Geh [Translate to Englisch:] Senta Geh](/fileadmin/_processed_/4/2/csm_Senta-Geh_ebbbb298ea.jpg)
Wir freuen uns, mit Senta Geh eine neue Praktikantin im Wissenschaftsteam der ÖFSE begrüßen zu dürfen, die uns in den Monaten März und April unterstützt. Sie ist im FWF-Projekt „CIRCEUS – A Circular Low Carbon Economy and the Global South“ tätig, das die Auswirkungen von EU-Dekarbonisierungs- und Circular-Economy-Politiken auf rohstoffexportierende Länder im Globalen Süden untersucht. Im Rahmen ihres Praktikums arbeitet sie insbesondere am Mapping und an der Analyse dieser Politiken.
Senta studiert an der WU Wien „Socio-Ecological Economics and Policy“ und beschäftigt sich insbesondere mit internationaler Rohstoffpolitik. Aktuell verfasst sie ihre Masterarbeit zur Ressourcendiplomatie der EU und zu grünem Extraktivismus in Chile.
Wien, März 2026
ÖFSE goes Brüssel
Diese Woche präsentierten die ÖFSE-Wissenschafter Lukas Schlögl und Bernhard Tröster ihre aktuellsten Studien im Europäischen Parlament in Brüssel. In zwei Ausschusssitzungen wurden zentrale Ergebnisse zu handelspolitischen und entwicklungspolitischen Fragen vorgestellt und mit den EU-Abgeordneten diskutiert.
Den Anfang machte Lukas Schlögl am 17. März, der im Ausschuss für Entwicklung die Studie „The foundations of EU development and cooperation policies“ präsentierte. Sie beleuchtet Spannungsfelder zwischen entwicklungspolitischen Zielen und strategischen Interessen und formuliert Empfehlungen zur Stärkung von Kohärenz und Transparenz.
Nur einen Tag später, am 18. März, folgte im Ausschuss für internationalen Handel dann der EU-Auftritt von Bernhard Tröster, der gemeinsam mit Co-Autor Stefan Mayr die Studie „Industrial Overcapacities, with a Focus on China“ zu industriellen Überkapazitäten vorstellte. Analysiert werden darin die Überkapazitäten in chinesischen Industriesektoren und handelspolitische Möglichkeiten der EU. Die Publikation der Forschungsergebnisse erfolgt Anfang April.
Berufsschüler*innen im Dialog mit Expert*innen in der C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik
Im Rahmen eines Living-Library-Workshops besuchten am 26. Februar 25 Schüler*innen der Berufsschule für Handel und Tourismus Wien die C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik. Einen Vormittag lang hatten sie die Möglichkeit, sich in Kleingruppengesprächen mit Expert*innen zum Thema „Work in Progress: Nachhaltige Wirtschaft & Arbeit“ auszutauschen. In einer gemeinsamen Abschlussinteraktion reflektierten die angehenden Bibliotheks-, Archiv- und Informationsassistent*innen, welche Erkenntnisse sie aus den Gesprächen und aus dem Living-Library-Format für ihre zukünftige Berufspraxis mitnehmen.
Das Team der C3-Bibliothek freut sich auf zukünftige Kooperationsmöglichkeiten mit der Berufsschule für Handel und Tourismus.
Wien, März 2026
![[Translate to Englisch:] Teilnehmer des Workshops [Translate to Englisch:] Teilnehmer des Workshops](/fileadmin/_processed_/0/e/csm_LivingLibrary260226_3f71a0a85b.jpg)
C3-Radio: EU-Handelspolitik am Wendepunkt
Zwischen geopolitischem Druck, wirtschaftlicher Abhängigkeit und Klimakrise steht die Handelspolitik der EU vor grundlegenden Entscheidungen. In der aktuellen Folge des C3-Radios gehen wir den Fragen nach, ob das bisherige exportorientierte Modell noch zeitgemäß ist und wie Alternativen aussehen könnten.
Zu Gast ist u.a. Werner Raza, wissenschaftlicher Leiter der ÖFSE, der für eine post-neoliberale Neuorientierung der EU-Handelspolitik plädiert. Ergänzt wird das Gespräch durch zwei Kurzinterviews mit Theresa Kofler (Attac) und Elisabeth Christen (WIFO). Sie ordnen die jüngsten EU-Handelsabkommen (MERCOSUR; Indien) aus unterschiedlichen Perspektiven ein.
Handelspolitik ist längst mehr als eine Frage von Zöllen und Marktzugang: Sie entscheidet mit darüber, wie Europa wirtschaftliche Resilienz, soziale Gerechtigkeit und internationale Kooperation in Zukunft gestaltet.
Die in der Sendung angesprochene Studie: „Moving Beyond Neoliberalism in EU Trade Policy“
Viel Spaß beim Anhören!
Wien, März 2026
Vier Praktikant*innen unterstützen das ÖFSE-Team
Wir freuen uns aktuell vier Praktikant*innen bei uns in der ÖFSE begrüßen zu dürfen, die unser Team in den kommenden Monaten bei diversen Projekten und Aufgaben unterstützen. Sie erhalten Einblicke in unsere Forschungs-, Kommunikations- und Bibliotheksarbeit und bringen zugleich eigene Perspektiven sowie Erfahrungen in unterschiedliche Arbeitsbereiche ein. Mit ihrem Engagement tragen sie dazu bei, unsere Themen weiterzuentwickeln und sichtbar zu machen.
Wir möchten Ihnen unsere aktuellen Praktikant*innen kurz vorstellen. Sie begleiten unterschiedliche Arbeitsbereiche, wirken an Projekten und Publikationen mit und tragen so dazu bei, unsere inhaltliche Arbeit zu stärken sowie neue Perspektiven in laufende Prozesse einzubringen.
![[Translate to Englisch:] Portait Anamaria Silvia Copilau [Translate to Englisch:] Portait Anamaria Silvia Copilau](/fileadmin/_processed_/d/f/csm_Anamaria-Copilau_79420da2d8.jpg)
Anamaria Silvia Copilau
Anamaria Silvia Copilau ist für drei Monate bei uns. Im Zuge ihres Praktikums bis Ende April wird sie die ÖFSE bei der inhaltlichen Aufbereitung einer Website sowie eines Podcasts zu einem neugegründeten Wissenschaftsnetzwerk – dem Vienna Global Forum – unterstützen.
![[Translate to Englisch:] Portrait Erna Holzinger [Translate to Englisch:] Portrait Erna Holzinger](/fileadmin/_processed_/a/c/csm_Erna-Holzinger_0dd1b3e659.jpg)
Erna Holzinger
Erna Holzinger kommt aus Brasilien und ist in Österreich, um Deutsch zu lernen und den Kontakt zu ihrer österreichischen Familie zu vertiefen. Noch bis Ende Februar ist die Juristin als Praktikantin an der ÖFSE tätig und arbeitet hier an einer Fallstudie über das Jequitinhonha Valley, ihre Heimatregion im Bundesstaat Minas Gerais, wo mehrere Gemeinden stark vom Lithiumabbau betroffen sind. Anschließend kehrt sie nach Brasilien zurück, um dort ihr Doktoratsstudium zu beginnen.
![[Translate to Englisch:] Portait Barış Ulaş [Translate to Englisch:] Portait Barış Ulaş](/fileadmin/_processed_/1/d/csm_Baris-Ulas_dd091a33df.jpg)
Barış Ulaş
Barış Ulaş studiert an der School for Transformation der Universität Linz und der Universität für angewandte Kunst Wien und ist bis Ende Juni als Praktikant im Bibliotheksbereich der ÖFSE tätig. Dort unterstützt uns Barış unter anderem bei Ausleihe und Beratung am Infoschalter, bei der Katalogisierung sowie bei der Gestaltung von Bildungsangeboten wie C3Bib+ mit dem Ziel, künftig selbst als wissenschaftlicher Bibliothekar zu arbeiten.
![[Translate to Englisch:] Portrait Lea Wolf [Translate to Englisch:] Portrait Lea Wolf](/fileadmin/_processed_/1/e/csm_Lea-Wolf_6fb36551dc.jpg)
Lea Wolf
Bereits seit Jänner und noch bis Ende April unterstützt uns Lea Wolf im Bereich Entwicklungspolitik und Entwicklungsfinanzierung. Lea absolviert gerade ein Masterstudium in Economics und hilft uns tatkräftig bei der Aufbereitung von Finanzdaten und der Literaturrecherche für eine Studie zur Entwicklungsfinanzierung in Österreich.
Österreichischer Preis für Entwicklungsforschung 2025 verliehen
Am 16. Februar 2026 wurde im Rahmen einer feierlichen Zeremonie der Österreichische Preis für Entwicklungsforschung 2025 verliehen. Bundesministerin Eva Holzleitner würdigte dabei herausragende wissenschaftliche Leistungen, die globale Zusammenhänge sichtbar machen und zu gerechteren politischen Entscheidungen beitragen. Der Hauptpreis ging an Felix Malte Dorn, für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen zur politischen Ökologie der Dekarbonisierung sowie für sein über akademische Publikationen hinausgehendes Engagement in Forschung und Wissenschaftskommunikation; der Nachwuchspreis ging an Anna-Maria Brunner.
Auch die ÖFSE war an der Vergabe Preises beteiligt: Lukas Schlögl wirkte in der Fachjury mit, die die Einreichungen bewertete und Karin Küblböck hielt eine Laudatio auf den Gewinner. Mit dem seit 2013 alle zwei Jahre vergebenen Preis zeichnen das BMFWF und die OeAD besondere Leistungen in der Entwicklungsforschung aus.
Wien, Februar 2026
Fotos: BKA
![[Translate to Englisch:] Karin Küblböck hält Laudatio](/fileadmin/_processed_/2/9/csm_entw-preis-Karin_0dc34950e5.jpg)
![[Translate to Englisch:] Bundesministerin Eva Holzleitner mit Gewinner*innen](/fileadmin/_processed_/6/8/csm_entw-preis-gruppe_9d916cdb25.jpg)
C3-Award 2026: Preis für Junges Forschen & Engagement
Die C3-Organisationen ÖFSE, Baobab und Frauen*solidarität suchen wieder österreichweit nach Jugendlichen, die sich im Rahmen von schulischen Abschlussarbeiten und Projekten mit globaler nachhaltiger Entwicklung auseinandersetzen.
Bis 30. April können forschende sowie künstlerisch-gestaltende Abschließende Arbeiten, Diplomarbeiten und Projekte aus dem schulischen und außerschulischen Bereich eingereicht werden. Ausgezeichnet werden Einreichungen, die sich kritisch und kreativ mit globalen Herausforderungen, Nachhaltigkeit, Frauen*Gender und/oder sozialer Gerechtigkeit auseinandersetzen.
> alle Infos zum C3-Award 2026
Wien, Februar 2026
![[Translate to Englisch:] Flyer C3-Award 2026 [Translate to Englisch:] Flyer C3-Award 2026](/fileadmin/_processed_/0/a/csm_c3award-ausschr-web_dd05be1a38.jpg)
C3-Radio: Kritische Wirtschaftsbildung für Jugendliche
Was bedeutet Wirtschaftsbildung und wer bestimmt, welches Wissen über Wirtschaft vermittelt wird? In der neuen Folge vom C3-Radio widmen wir uns der Frage, wie eine kritische Wirtschaftsbildung aussehen kann, die Machtstrukturen hinterfragt und Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt stellt. Und wie man Jugendliche dazu ermächtigt, wirtschaftliche Zusammenhänge kritisch zu reflektieren und eigene Handlungsspielräume zu erkennen. Ausgangspunkt ist die aktuelle Debatte rund um Finanzbildung in Schulen und die Rolle wirtschaftsnaher Akteur*innen.
Interviews mit Expert*innen aus Bildung, Zivilgesellschaft und Praxis sowie Eindrücke aus der C3-Veranstaltung „Living Library – Nachhaltige Wirtschaft & Arbeit“ zeigen, warum Wirtschaft mehr ist als Marktlogik: Care-Arbeit, Machtverhältnisse und demokratische Teilhabe rücken ins Zentrum.
![[Translate to Englisch:] Schüler im Gespräch mit Expertin bei living library im C3 [Translate to Englisch:] Schüler im Gespräch mit Expertin bei living library im C3](/fileadmin/_processed_/8/3/csm_c3-radio012026_d909e957e0.jpg)
Demokratie im Fokus: Austausch mit Pädagog*innen in Favoriten
Demokratie gemeinsam stärken – Impulse für den pädagogischen Alltag war der Titel einer Veranstaltung von Teach for Austria, die am 20. Jänner einen Nachmittag lang im Bezirksamt Favoriten stattfand. Nach fachlichen Impulsen von der Bildungsdirektion Wien und der Pädagogischen Hochschule Wien hatten Pädagog*innen aus dem 10. Bezirk die Möglichkeit, sich an 12 Stationen über Bildungs- und Beteiligungsangebote für Kinder und Jugendliche in Wien zu informieren.
Die ÖFSE war mit ihrem Programm Junges Forschen & Engagement vertreten und bedankt sich für den wertvollen Austausch zu Demokratiebildung und Beteiligung.
Wien, Jänner 2026
Von Bürger*innenräten und anderen demokratischen Innovationen
Im Jänner fand im C3 ein Austausch zum Thema Bürger*innenbeteiligung und Demokratisierung statt. Personen aus Wissenschaft, Politik, Prozessbegleitung und Zivilgesellschaft kamen zusammen, um aktuelle Forschungsergebnisse und Praxiserfahrungen zu diskutieren sowie Chancen und Grenzen von Bürger*innenräten und anderen demokratischen Innovationsformaten gemeinsam zu reflektieren.
Im Mittelpunkt stand die Frage, unter welchen Bedingungen Bürger*innenbeteiligung tatsächlich zu einer Stärkung demokratischer Prozesse beitragen kann. Den Einstieg bildete ein Vortrag zu „Demokratisierung der Demokratie durch demokratische Innovationen?“ von Dr. Hans Asenbaum, Associate Professor am „Centre for Deliberative Democracy” der Universität Canberra. Er bot einen kompakten Überblick über den aktuellen wissenschaftlichen Debattenstand zum diesem Thema und kann online nachgesehen werden.
Publikationen von Hans Asenbaum kann man hier finden:
https://researchprofiles.canberra.edu.au/en/persons/hans-asenbaum/publications/
Ein ausführliches Briefing Paper der ÖFSE zu dem Thema kann man hier einsehen:https://www.oefse.at/publikationen/briefing-papers/detail-briefing-paper/publication/show/Publication/buergerinnenraete-und-die-demokratisierung-der-demokratie/
ÖFSE-Beiträge zu Berufsbildung und Handelspolitik erschienen
Auch 2026 erscheinen wieder viele neue Publikationen aus dem ÖFSE-Wissenschaftsteam. Zwei aktuelle Beiträge wurden kürzlich in externen Publikationen veröffentlicht. Sie greifen zentrale Fragen der Bildungs- und Handelspolitik auf und leisten fundierte Beiträge zu laufenden fachlichen Debatten.
Im Buchkapitel „Context Matters“ Revealed: Policy Transfer in Vocational Education to Serbia Caught Between Human Capital and Human Rights Perspectives analysieren ÖFSE-Berufsbildungsexpertin Margarita Langthaler und Ana Pešikan den Transfer des dualen Systems der beruflichen Bildung nach Serbien. Die Autorinnen zeigen, wie politische Interessen und unterschiedliche Bildungsverständnisse den Reformprozess prägen und warum zivilgesellschaftliche Akteur*innen und Teile der Wissenschaft dem stark arbeitsmarktorientierten Modell kritisch gegenüberstehen.
Im FEPS Policy Brief „Moving beyond neoliberalism in EU trade policy“ argumentieren ÖFSE-Leiter Werner Raza und Senior Researcher Bernhard Tröster für eine strategische Neuausrichtung der EU-Handelspolitik. Angesichts globaler Machtverschiebungen und externer Abhängigkeiten plädieren sie für ein Modell des defensiven Regionalismus, das Investitionen in die grüne und digitale Transformation, soziale Absicherung sowie eine resilientere und kooperativere internationale Handelsordnung in den Mittelpunkt stellt.
Wien, Jänner 2026
It`s Up to You! Deine Stadt, deine Entscheidung - Die Vienna City Labs 2025
Fünf Workshops, über hundertzehn junge Menschen und über zwanzig Expert*innen, viele Stunden Diskussion, Analyse und Ideenentwicklung – und ein Ergebnis, das bleibt: Wenn Jugendliche mitreden, entstehen tolle Ideen für die Stadt!
Mit den Vienna City Labs endete im November 2025 ein erfogreiches Projekt: für Beteiligung, für politische Neugier und für Zukunftsideen.
> Weiterlesen
> Kurzvideo
> Fotogalerie
> Bericht Die Ideen der Vienna City Labs 2025 (pdf)
Wien, Jänner 2026
![[Translate to Englisch:] Schüler*innen bei den Vienna City Labs 2025](/fileadmin/_processed_/c/f/csm_VCL-1_28fe1d1e6d.png)
C3-Radio: Rückblick auf ein bewegtes Jahr 2025
In der ersten C3-Radio-Ausgabe 2026 ziehen wir Bilanz über ein Jahr voller Brüche und Unsicherheiten. 2025 stand im Zeichen massiver Umbrüche in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit, zunehmender geopolitischer Spannungen und eines spürbaren Backlashs in der Klimapolitik. Gleichzeitig zeigte sich aber auch, dass es viel Engagement, Wissen und Gestaltungskraft gibt, die uns Hoffnung machen können.
Für die Sendung haben wir in unserem Archiv gestöbert und die wichtigsten Debatten des vergangenen Jahres noch einmal aufgegriffen: von der Krise der EZA über die grüne Transformation bis hin zu Bildung für nachhaltige Entwicklung und Jugendbeteiligung.
Und natürlich blicken wir auch nach vorne: 2026 verspricht erneut ein spannendes Jahr zu werden. Mit vielen neuen Themen, Stimmen und Perspektiven die wir wie gewohnt im C3-Radio für euch begleiten. Danke für die Treue und viel Spaß beim Anhören.
Wien, Jänner 2026
Der Schoko-Schwindel: Bernhard Tröster als Experte in ZDF Frontal
„Das Besondere ist, dass es den Markenherstellern möglich ist, ihre Gewinner immer noch zu erzielen, obwohl die Einkaufspreise für ihre Rohstoffe sich verdoppelt oder verdreifacht haben. Und das ist ein Symbol dafür, dass sie sehr viel Marktmacht haben.“
Passend zur Jahreszeit dreht es sich in der aktuellen Ausgabe des ZDF Reportage-Magazins „Frontal“, sowie einer dazugehörigen Dokumentation um das Thema Schokolade. In den beiden Formaten geht es insbesondere um die stetig steigenden Kakao- und Schokoladepreise und um die Frage, wer von den hohen Preisen profitiert. Neben Kakaobauern aus Côte d'Ivoire kommt auch ÖFSE Rohstoffexperte Bernhard Tröster zu Wort, der über die Marktmacht im Schokoladesektor aufklärt und zeigt, warum Schokoladehersteller weiterhin große Gewinne machen.
Die spannende Dokumentation und das kürzere Reportage-Format können Sie auf der Mediathek des ZDF sehen.
Wien, Dezember 2025
Erfolgreiche C3-Living Library „Work in Progress: Nachhaltige Wirtschaft & Arbeit“
Unter dem Motto „Wissen lebendig machen“ fand am 4. Dezember die jährliche Living Library in der C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik statt. Insgesamt 18 Expert*innen aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft trafen einen Vormittag lang als „lebende Bücher“ auf 58 Jugendliche als ihre „Leser*innen“.
Die Themen der „lebenden Bücher“ reichten von nachhaltiger Unternehmensführung und Gewerkschaftsarbeit über feministische Perspektiven auf Arbeit bis hin zu globalen Arbeitsbedingungen in der Modeindustrie und dem Thema Kinderarbeit. In Kleingruppengesprächen konnten die Jugendlichen direkt bei den Expert*innen nachfragen, nachhaltige Zukunftsszenarien diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen und Ideen einzubringen. Die Expert*innen zeigten sich beeindruckt vom Interesse und Engagement der Jugendlichen.
Zum Thema Nachhaltige Wirtschaft & Arbeitbietet die C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik ein umfangreiches Angebot an Bildungsmaterialien sowie wissenschaftlicher Literatur in Form von Büchern, E-Books und E-Journals.
Wir freuen uns auf die nächste Living Library!
Kontakt: Hanna Reiner, h.reiner@oefse.at
Wien, Dezember 2025
![[Translate to Englisch:] Schülerinnen im Gespräch mit Expertin [Translate to Englisch:] Schülerinnen im Gespräch mit Expertin](/fileadmin/_processed_/e/9/csm_news-living-library-2025_69f6bf442f.jpg)
Vienna City Labs 2025: Ausstellung der Projektergebnisse in der C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik
Im Oktober und November 2025 hat die ÖFSE das demokratiepolitische Bildungsprojekt It’s Up to You! Deine Stadt, deine Entscheidung – Die Vienna City Labs erfolgreich umgesetzt. In interaktiven Workshops und mit Unterstützung von 21 Expert*innen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft hatten über 100 Wiener Jugendliche die Möglichkeit, sich für soziale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und eine lebendige Demokratie in ihrer Stadt stark zu machen.
Ein Teil der Projektergebnisse kann noch bis zum 9.1.2026 im Untergeschoss der C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik besichtigt werden. Die Ausstellung lädt die Besucher*innen ein, die Ideen und Perspektiven der Jugendlichen kennenzulernen und sich inspirieren zu lassen.
Wien, Dezember 2025
![[Translate to Englisch:] Ausstellung Vienna City Labs 2025 [Translate to Englisch:] Ausstellung Vienna City Labs 2025](/fileadmin/_processed_/a/d/csm_ausstellung-vcl2025_e2af922cf8.jpg)
Die ÖFSE beim Fimfestival "this human world"
Am Samstag, 6. Dezember 2025, 11.00 im Top Kino, Rahlgasse 1, 1060 Wien wird Gabi Slezak (ÖFSE) im Anschluss an den preisgekrönten Dokumentarfilm „How to Build a Library“ am Podium diskutieren. Die Filmvorführung findet In Kooperation mit Österreichische Entwicklungszusammenarbeit/OeAD/APPEAR statt.
Zu ihren Forschungsfeldern zählen die Dekolonisierung von Wissen, epistemische Gerechtigkeit und Fragen, wie Erinnerungspraktiken darüber entscheiden, welche Stimmen sichtbar bleiben und welche durch institutionelle Rahmensetzungen aus dem Diskurs gedrängt werden. Genau an diesem Punkt setzt der Film an: Er zeigt, wie die Revitalisierung der McMillan Memorial Library in Nairobi ermöglicht, koloniale Hinterlassenschaften kritisch zu kontextualisieren und Wissensräume neu, inklusiver und demokratischer zu gestalten.
Auch die ÖFSE beschäftigt sich im Rahmen der C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik seit 2018 mit Fragen von Kolonialem Erbe, Erinnerung, Wissensproduktion und strukturellem Ausschluss. Im Rahmen der Bibliotheksarbeit hat sie sich aktiv daran beteiligt, vielfältige Perspektiven in Lernkontexten zugänglich zu machen und epistemischer Ungleichheit mit einem offenen Raum für kritische Informationskompetenz zu begegnen. mehr dazu im LIBREAS-Heft 40
Wir freuen uns auf einen spannenden Filmvormittag, der zeigt, wie Wissen politisch ist und wie Bibliotheken zu Räumen werden können, in denen Zukunft gemeinsam gestaltet wird.
Das erste internationale Menschenrechtsfilmfestival Wiens, this human world, ist eine Plattform für filmischen und kritischen Diskurs, ein Ort der Begegnung und des Dialogs, ein Treffpunkt für innovative lokale und internationale Filmemacher.
Wien, Dezember 2025
C3-Radio: Die Entwicklungstagung 2025
Die neue Ausgabe des C3-Radios widmet sich der Entwicklungstagung 2025, die Ende November unter dem Motto „Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen“ in Innsbruck stattfand. Seit mehr als 20 Jahren bietet die Entwicklungstagung Raum für Austausch, Reflexion und neue Perspektiven in der entwicklungspolitischen Debatte.
Im Zentrum der heurigen Tagung stand die Umsetzung des SDG16 (Frieden, Gerechtigkeit & starke Institutionen“, das angesichts globaler Konflikte, demokratischer Rückschritte und wachsenden Ungleichheiten aktueller denn je erscheint.
In Gesprächen mit Veranstaltern und internationalen Referent*innen beleuchtet das C3-Radio, warum die Tagung so wichtig ist, und welche Herausforderungen aktuell bestehen. Das C3-Radio zeigt, wie eng globale Gerechtigkeit, starke Institutionen und Frieden miteinander verwoben sind und welche Impulse von der Entwicklungstagung ausgehen.
Viel Spaß beim Anhören!
Mit Stimmen von Gerald Faschingeder (Paulo Freire Zentrum), Rina Alluri (Universität Innsbruck), Patrick Bond (Universität Johannesburg) und Ana María Suárez Franco (FIAN International).
Wien, Dezember 2025
![[Translate to Englisch:] Podium bei Entwicklungstagung 2025 [Translate to Englisch:] Podium bei Entwicklungstagung 2025](/fileadmin/_processed_/3/6/csm_C3Radio_Entwicklungstagung2025_7d31d4c959.jpg)
Margarita Langthaler mit Beitrag bei OeAD-Hochschultagung
Am 26. und 27. November 2025 fand in Kufstein die diesjährige OeAD-Hochschultagung statt. Unter dem Leitthema „Hochschule und Arbeitswelt: Globale Perspektiven“ widmete sich die Tagung den aktuellen Entwicklungen in der akademischen Bildung und den Anforderungen einer zunehmend vernetzten Arbeitswelt. Im Mittelpunkt standen dabei auch die Themen „verantwortungsvolle Internationalisierung“ und die Global Gateway Initiative der EU.
Auch die ÖFSE war vertreten: Bildungsexpertin Margarita Langthaler nahm als Panelistin an der Diskussion „Balancing Strategy and Partnership in University Cooperation with the Global South“ teil. In ihrem Beitrag beleuchtete sie die EU-Initiative Global Gateway kritisch und setzte damit wichtige Impulse für eine differenzierte Debatte über Partnerschaften und Machtverhältnisse in der internationalen Hochschulzusammenarbeit.
Foto: ©OeAD/APA-Fotoservice/Hetfleisch
Wien, Dezember 2025
![[Translate to Englisch:] Margarita Langthaler bei der OeAD Hochschultagung [Translate to Englisch:] Margarita Langthaler bei der OeAD Hochschultagung](/fileadmin/_processed_/8/b/csm_margarita-OeAD-Hochschultagung_67ee8a2251.jpg)
It’s up to You! – Vienna City Labs bei der Abschlussveranstaltung des Wiener Demokratiejahres
Am 18.11. wurde im Reaktor das Wiener Demokratiejahr 2024/25 mit einem feierlichen Rahmenprogramm und der Staffelübergabe an die portugiesische Stadt Cascais beschlossen.
Die ÖFSE war als Fördernehmerin mit dem demokratiepolitischen Bildungsprojekt It`s Up to You! Deine Stadt, deine Entscheidung – Die Vienna City Labs dabei und hat die Projektergebnisse im Rahmen einer Ausstellung präsentiert. Ab 19.11. sind diese im Untergeschoss der C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik zu den Öffnungszeiten frei zugänglich.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Kontakt: Hanna Reiner, h.reiner@oefse.at
Wien, November 2025
![[Translate to Englisch:] Hanna Reiner und Mirabell Eckert bei ihrem Infostand [Translate to Englisch:] Hanna Reiner und Mirabell Eckert bei ihrem Infostand](/fileadmin/_processed_/6/e/csm_News_HannaMirabell_reaktor_ecea58d8cc.jpg)
C3-Radio: It’s Up To You! Wiener Jugendliche gestalten Demokratie
Das neue C3-Radio ist da! Diesmal geht es um das Thema Teilhabe. Laut der Ö3-Jugendstudie 2025 vertrauen viele junge Menschen der Politik kaum. Gleichzeitig finden sie Politik spannend und wünschen sie sich mehr Teilhabe. Das Projekt „It’s Up to You! Deine Stadt, deine Entscheidung!“ setzt genau hier an: In den Vienna City Labs erleben Jugendliche demokratische Prozesse und entwickeln eigene Ideen für eine gerechte Stadt der Zukunft.
Unterstützt von Expert*innen aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft erfahren sie, wie Mitbestimmung gelingt und Beteiligung Wirkung zeigt. Das C3-Radio war live bei einem Workshop dabei und zeigt, wie Demokratiebildung in Wien spielerisch und praxisnah gelingt.
In dieser Episode sprechen wir mit den Jugendlichen und mit:
- Sarah Schmelzer (ÖFSE), Projektleiterin, über die Vienna City Labs
- Ursula Bauer, Leiterin des Dezernats für Gender-Mainstreaming der Stadt Wien, über die Wichtigkeit von Jugendteilhabe
- Barbara Walenta, Bildungsvermittlerin bei Teach for Austria, über die bildungspolitischen Aspekte des Projekts
Viel Spaß beim Anhören!
Wien, November 2025
![[Translate to Englisch:] Jugendliche beim Spielen der Social Simulation [Translate to Englisch:] Jugendliche beim Spielen der Social Simulation](/fileadmin/_processed_/6/d/csm_c3-radio-citylabs_3f0b3fbb77.png)
Neue Videopodcast-Reihe: „Brücken in die Welt“ - der Podcast zur österreichischen Entwicklungspolitik
Mit der ersten Staffel von „Brücken in die Welt“ beleuchtet die ÖFSE die Entstehung und Entwicklung der österreichischen Entwicklungspolitik, von ihren Anfängen in den 1960er- und 1970er-Jahren bis in die Gegenwart. Host Michael Obrovsky macht dabei in Gesprächen mit zentralen Wegbegleiter*innen und Zeitzeug*innen politische Entscheidungen, internationale Einflüsse und persönliche Erfahrungen hörbar.
Ziel des Podcasts ist es, ein zeitloses, zugängliches Dokument dieser Geschichte zu schaffen und den Stimmen derjenigen Raum zu geben, die Österreichs Entwicklungszusammenarbeit über Jahrzehnte geprägt haben. Durch persönliche Einblicke und historische Kontexte entsteht ein vielschichtiges Bild davon, wie Ideen von globaler Verantwortung, Solidarität und Partnerschaft gewachsen sind und sich verändert haben.
Gerade in einer Zeit, in der internationale Zusammenarbeit neu gedacht wird, ist der Blick zurück von besonderer Bedeutung. Die Gespräche regen dazu an, über Kontinuitäten und Brüche in der Entwicklungspolitik nachzudenken und sie zeigen, wie vergangene Erfahrungen Orientierung für aktuelle und zukünftige Herausforderungen bieten können.
Viel Spaß beim Anschauen.
Wien, Oktober 2025
Miteinander statt Gegeneinander: Judith Kohlenberger und Christine Scholten über Dialog und Begegnung im Migrationsdiskurs
Judith Kohlenberger ist eine der renommiertesten Migrationsforscher*innen in Österreich. Mit ihrem neuen Buch „Migrationspanik: Wie Abschottungspolitik die autoritäre Wende befördert“ war sie am 23.10. zu Gast in der C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik.
Moderiert von Christina Schuster, sprach Judith Kohlenberger mit Christine Scholten, Initiatorin und Geschäftsleiterin der NACHBARINNEN in Wien, darüber, wie Migrationsdiskurse von autoritären Entwicklungen beeinflusst sind und welche Folgen das hat. Gemeinsam diskutierten Scholten und Kohlenberger Auswege aus der „kollabierten Migrationsdebatte“ und verbanden dabei auf spannende und informative Weise wissenschaftliche Perspektiven mit zivilgesellschaftlichem Engagement.
Zu „Migrationspanik: Wie Abschottungspolitik die autoritäre Wende befördert“ im Bestand der C3-Bibliothek geht`s hier.
Wien, Oktober 2025
![[Translate to Englisch:] Foto der Veranstaltung [Translate to Englisch:] Foto der Veranstaltung](/fileadmin/_processed_/5/b/csm_buchpraesentation_kohlenberger_40c3cdd500.jpg)
It’s up to You! – Vienna City Labs bei der Demokratietankstelle der Arbeiterkammer
Am 16. Oktober nahm die Österreichische Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung (ÖFSE) am dritten Dialog Forum der Arbeiterkammer in Kooperation mit der BJV „gleich:ungleich“ teil. Das Forum stand unter dem Motto „Demokratietankstelle – Holt euch Ideen für Beteiligung und Gleichstellung!“
In einer Demokratietankstelle können Teilnehmende an verschiedenen „Zapfsäulen“ Projekte und Initiativen kennenlernen, Ideen tanken und Impulse für Beteiligung mitnehmen.
Die ÖFSE stellte das Projekt „It’s up to You! Deine Stadt, deine Entscheidung – die Vienna City Labs“ vor. In den Labs erleben Jugendliche, mit der sozialen Simulation „It’s up to You!“ spielerisch demokratische Entscheidungsprozesse und verhandeln globale und lokale Fragen rund um Nachhaltigkeit und Demokratie. Begleitet von Expert*innen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft übertragen sie ihre Erfahrungen auf ihren Alltag in Wien. Im Fokus der Projektvorstellung standen die positiven Erfahrungen und Effekte des Gamification-Ansatzes in den Workshops sowie der Transfer in die Lebensrealität der Jugendlichen, unterstützt durch das Engagement der beteiligten Expert*innen.
Wien, Oktober 2025
![[Translate to Englisch:] Infostand mit Infomaterial [Translate to Englisch:] Infostand mit Infomaterial](/fileadmin/_processed_/8/0/csm_Dialogforum-Demokratietankstelle5_1bf99822ac.jpg)
Webinar-Serie „Skill up, stay ahead: TVET for employability“ erfolgreich umgesetzt
Kürzlich ging mit „Skill up, stay ahead: TVET for employability“ eine vierteilige Webinar-Serie erfolgreich zu Ende, die ÖFSE-Berufsbildungsexpertin Margarita Langthaler und ÖFSE-Experte für Wissenschaftskommunikation Klemens Lobnig gemeinsam mit UNESCO-UNEVOC und dem BILT-Projekt konzipiert und umgesetzt hat.
Ziel der Reihe war es, aktuelle Ansätze und Erfahrungen zur Förderung von Beschäftigungsfähigkeit in der technischen und beruflichen Bildung (TVET) weltweit zu diskutieren. Unser Projekt-Team ko-kuratierte dabei die inhaltliche Programmgestaltung, Auswahl und Betreuung der Expert*innen und übernahm die Moderation der vier Webinare.
Thematisch standen vier zentrale Aspekte der Beschäftigungsfähigkeit im Fokus der Serie: Work-based Learning (betriebliches Lernen), duale Berufsbildung, Berufsorientierung sowie Kooperationen zwischen Industrie und Berufsbildungseinrichtungen.
Die Resonanz war beeindruckend: Zwischen 200 und 300 Teilnehmende pro Webinar aus der ganzen Welt beteiligten sich aktiv an den Diskussionen und den vielen interaktiven Übungen. Die Reihe bot wertvolle Einblicke in innovative internationale Praktiken und förderte den Austausch zwischen Fachleuten aus Bildung, Forschung, Politik und Praxis. „Skill up, stay ahead“ war ein voller Erfolg, für den wir uns bei allen Beteiligten herzlich bedanken möchten.
Wien, Oktober 2025
![[Translate to Englisch:] Scrennshot vom Webinar [Translate to Englisch:] Scrennshot vom Webinar](/fileadmin/_processed_/3/1/csm_webinar-mla_3aeccdb1d4.png)
Duale Ausbildung: Margarita Langthaler liefert Beitrag zu Sammelband
Die Arbeitswelt befindet sich im Wandel und Konzepte wie die duale Ausbildung (Dual VET) werden zunehmend wichtiger. Diesem Thema widmet sich das neue Fachbuch „The Rise of Dual Modes of Vocational Education and Training”, das gerade im Routledge Verlag erschienen ist. Unsere ÖFSE-Berufsbildungsexpertin Margarita Langthaler hat dazu ein spannendes Buchkapitel beigesteuert.
In „Lost during transfer? The role of social dialogue in the Serbian dual VET reform“ widmet sich Margarita Langthaler der Frage, wie berufliche Bildungssysteme in andere Länder übertragen werden und welche Aspekte dabei mitunter übersehen werden oder verloren gehen. Im Fokus steht das Konzept der dualen Ausbildung, das in Deutschland, Österreich und der Schweiz durch die institutionalisierte Kooperation zwischen Staat, Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen geprägt ist. Diese Form des sozialen Dialogs spielt eine zentrale Rolle für das Funktionieren des Modells.
Am Beispiel Serbiens, wo 2017 ein dualer Ausbildungsgang eingeführt wurde, wurde untersucht, inwiefern dieser soziale Dialog bei der Reform berücksichtigt wurde. Die Autorin macht deutlich, dass Bildungsreformen keine rein technischen Prozesse sind, sondern von Machtverhältnissen und Interessen gesteuert werden. Damit liefert der Beitrag wertvolle Einsichten für alle, die sich mit internationalem Policy-Transfer, Berufsbildung und Entwicklungspolitik beschäftigen.
Wien, September 2025
C3-Radio: Der C3-Award 2025 – Junge Stimmen für globale nachhaltige Entwicklung
![[Translate to Englisch:] Cover des C3-Radio [Translate to Englisch:] Cover des C3-Radio](/fileadmin/_processed_/a/2/csm_C3-radio18_15a6d342fb.jpg)
In der aktuellen Ausgabe vom C3-Radio holen wir junge Menschen vor den Vorhang. Diesmal dreht sich die Sendung um den C3-Award, eine Auszeichnung für schulische Abschlussarbeiten und Projekte zu globaler nachhaltiger Entwicklung. Von Islamophobie im deutschsprachigen Raum über Frauenrechte in Ruanda bis hin zu nachhaltiger Mode: die eingereichten Beiträge zeigen, wie vielfältig und engagiert junge Menschen gesellschaftliche Herausforderungen bearbeiten.
Zu Gast in der Sendung ist Layla Ahmed, selbst ehemalige Shortlist-Kandidatin und heuer Moderatorin der Preisverleihung. Mit ihr sprechen wir über den Award, ihre Erfahrungen damit und darüber, was sich seither für sie verändert hat. Die Preisträger*innen 2025 berichten von ihren Themen, Gefühlen und Motivationen. Außerdem hören wir Stimmen aus der Organisation und des wissenschaftlichen Beirats.
Mehr Informationen zum C3-Award gibt es auf der Website des C3 – Centrum für Internationale Entwicklung. Dort finden Sie auch die Shortlist mit den heurigen Arbeiten. Viel Spaß beim Hören.
Gastbeitrag zur EU-Strategie für Kritische Rohstoffe
„The EU's industrial ambitions hinge on transforming extractive relationships into sustainable partnerships with resource-rich nations.“
Europa ist abhängig von kritischen Rohstoffen. Die aktuelle EU-Strategie setzt stärker auf „Rohstoffdiplomatie“ und faire, nachhaltige Partnerschaften mit rohstoffreichen Staaten. Dieses Thema greifen die ÖFSE-Wissenschafter*innen Bernhard Tröster, Karin Küblböck und Simela Papatheophilou in einem Gastkommentar bei Social Europe auf.
Im Gastbeitrag „Europe’s Critical Raw Materials Strategy Demands Equitable Global Partnerships“ kritisieren die Autor*innen, dass die aktuelle Rohstoffstrategie der EU—trotz strategischer Partnerschaften, der Einführung des Critical Raw Materials Act (CRMA) und Initiativen wie dem Raw Materials Club die Interessen rohstoffreicher Länder im Globalen Süden nicht effektiv integriert. Diese Maßnahmen bleiben ohne zwingende Wirkung, da die Nachhaltigkeitsstandards nicht durchsetzbar sind und eine klare, kohärente Investitionsstrategie fehlt.
Wien, August 2025
Neues ÖFSE-Bildungsprojekt – Jetzt mitmachen!
It`s Up to You! Deine Stadt, deine Entscheidung – Die Vienna City Labs
Als Europäische Demokratiehauptstadt fördert die Stadt Wien Projekte, die mit innovativen Ansätzen zur Förderung von Demokratie und Beteiligung beitragen. Die ÖFSE freut sich, im Rahmen dieser Initiative das Bildungsprojekt It’s up to You! Deine Stadt, deine Entscheidung gemeinsam mit Wiener Jugendlichen, Pädagog*innen und Expert*innen umzusetzen.
In den Vienna City Labs bekommen Jugendliche, insbesondere jene, deren Zugang zu demokratiepolitischer Bildung und Teilhabe z.B. aufgrund ihrer Staatsbürgerschaft erschwert ist, niederschwellig und spielerisch praktisches Wissen und Werkzeuge an die Hand, um sich für soziale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und eine lebendige Demokratie in ihrer Stadt stark zu machen.
Die Vienna City Labs finden im Oktober und November 2025 im C3 – Centrum für Internationale Entwicklung statt.
Sie haben Fragen oder möchten Teil der Vienna City Labs werden? Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!
Kontakt: Mirabell Eckert, m.eckert@oefes.at
In memory of Cornelia Staritz, PhD (1980 – 2025)

After a long illness, which she defied with impressive strength of will, Cornelia Staritz passed away on July 3, 2025. The staff of the ÖFSE and the ÖFSE Supervisory Board have lost an outstanding scholar, a beloved colleague, and a very good friend.
After completing her doctoral studies at the New School for Social Research in New York and at the Vienna University of Economics and Business with a PhD in Economics in 2008 and a second doctorate in 2011, and numerous further research stays at international universities and at the World Bank, Neli – as she was known to us and her friends – worked as a senior researcher at the Austrian Foundation for Development Research (ÖFSE) from 2011 to 2018. During this time, she contributed significantly to the further development of the Unit on Development Economics. Her work on global value chains, industrial upgrading, and financial markets, which was highly regarded in the international research community, formed an important basis for the further development of ÖFSE's work. The focus of her empirical research was the study of the textile and apparel industry in Africa and Asia and various commodity sectorsHer research projects, which involved extensive travel, aimed to improve the position of local companies and workers in the global value chains concerned. As colleagues who worked with her on numerous projects, we valued her expertise and were always impressed by her seemingly effortless work ethic, not least on research trips. Her guiding belief was that a deepened understanding of global inequalities and the offering of concrete approaches for change could help shape a fairer and more sustainable world.
Even after moving to the Department of Development Studies at the University of Vienna as a professor of development economics in 2018, she remained connected to ÖFSE as a senior research fellow, through many joint research projects and also as a member of the ÖFSE supervisory board.
Neli stood out for her intelligence, her great commitment, her strategic thinking, and her vision. Her curiosity, optimism, and zest for life made her a source of inspiration for everyone who had the privilege of working with her. She always stood up for others, facilitated projects for and with colleagues, and supported numerous academic careers. As a colleague and friend, she was compassionate, approachable, and encouraging.
Neli will be sorely missed. As a person and a scholar, she will continue to be a role model for us. Our sympathy goes out to her partner Leon, her children Adrian and Susa, and the entire family.
Karin Küblböck, Bernhard Tröster (on behalf of the ÖFSE staff)
Werner Raza, Irene Vogel (on behalf of the ÖFSE Board)
Ulrich Brand, Johanna Mang (on behalf of the ÖFSE Supervisory Board)
In consultation with Cornelia Staritz's family, a condolence book has been set up at the following link. Everyone is welcome to write a message of condolence, share memories, or express their thoughts in her memory.
https://www.forevermissed.com/cornelia-neli-staritz
C3-Award winners visit the C3
![[Translate to Englisch:] Interview mit einer C3-Award-Gewinnerin, Foto: ÖFSE [Translate to Englisch:] Interview mit einer C3-Award-Gewinnerin, Foto: ÖFSE](/fileadmin/_processed_/1/2/csm_Interview-c3awardgewinnerin_4f8815e74d.jpeg)
The C3-Award winners Shayan, Layla, Yara, Sasha, and Christina recently visited the C3 Library for Development Policy. Since receiving the award as part of educational projects and events, they have remained actively engaged as part of educational projects, internships and practica with both C3 and ÖFSE. On the occasion of this year’s C3-Award, we spoke with them about the positive and lasting impact the award has had on their educational and professional paths as well as on their personal development.
We appreciated the joyful reunion and were impressed by the commitment and growth that Shayan, Layla, Yara, Sasha, and Christina have demonstrated since receiving the C3-Award!
> Youth Research and Engagement at C3
You can watch the video interviews here: https://www.youtube.com/@oefse/shorts
Vienna, April 2025
NGO Committee on Sustainable Development Vienna visits ÖFSE
On April 1st, 22 representatives of the NGO Committee on Sustainable Development Vienna visited the Austrian Foundation for Development Research (ÖFSE). After a presentation on the activities and services of the C3 Library for Development Policy and a tour of the facilities, the guests engaged in a discussion with ÖFSE Director Dr. Werner Raza about the foundation’s research priorities and activities.
The visit provided a valuable opportunity for networking and in-depth discussions between the NGO representatives and ÖFSE.
The ÖFSE team sincerely thanks the Committee for the insightful visit!
![[Translate to Englisch:] Gruppenfoto Vertreter*innen des NGO-Komitees [Translate to Englisch:] Gruppenfoto Vertreter*innen des NGO-Komitees](/fileadmin/_processed_/e/1/csm_IMG_5147-_c_-%C3%96FSE_6a46f0e348.jpg)
![[Translate to Englisch:] Präsentation der Publikation Präsentation der Publikation](/fileadmin/_processed_/d/9/csm_OEPOL2025-2_da8d75efeb.jpg)
![[Translate to Englisch:] Podium der Veranstaltung [Translate to Englisch:] Podium der Veranstaltung](/fileadmin/_processed_/3/e/csm_OEPOL2025-1_80ad0075ae.jpg)

![[Translate to Englisch:] Bernhard Tröster im Interview [Translate to Englisch:] Bernhard Tröster im Interview](/fileadmin/_processed_/f/c/csm_news-bernhard-frontal_98f4e44127.jpg)
![[Translate to Englisch:] screenshot this human world](/fileadmin/_processed_/e/7/csm_human-world_65b46b4d41.jpg)
![[Translate to Englisch:] Coverbild des Podcatsts](/fileadmin/_processed_/7/c/csm_Podcast-Cover-content-oefse_a21046af33.png)

![[Translate to Englisch:] screenshot des Gastbeitrages [Translate to Englisch:] screenshot des Gastbeitrages auf Social Europe](/fileadmin/_processed_/8/d/csm_social-europe-news-0825_8d19fad8d6.png)
