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Mehr Menschenrechte in Rohstoff-Lieferketten

Sorgfaltspflichten - Handelspolitik - öffentliche Beschaffung

Johannes Kramml / Marieta Kaufmann / Karin Küblböck / Julia Planitzer

Wien, Oktober 2017

Die ausreichende und gesicherte Versorgung mit Rohstoffen gilt als eine zentrale Zukunftsfrage für die heimische Industrie. Wirtschaftsräume stehen in einem Wettbewerb um den Zugang zu Rohstoffen, das Thema steht weit oben auf der politischen und diplomatischen Agenda. Die sozialen und ökologischen Auswirkungen des Rohstoffabbaus in Ländern des Globalen Südens sind jedoch vielfach verheerend. Es kommt zu Zwangsumsiedlungen,  Kinder- und Zwangsarbeit, Gewalt gegen MenschenrechtsverteidigerInnen und UmweltaktivistInnen, Verschmutzung und Übernutzung von Wasserressourcen, etc. Freiwillige Instrumente wie Zertifizierungsinitiativen, unternehmensinterne Verhaltensrichtlinien, Leitsätze internationaler Institutionen allein sind nicht geeignet, diesen systematischen Umwelt- und Menschenrechtsverletzungen ein Ende zu bereiten. Die vorliegende Studie macht Vorschläge, wie in Österreich und in der EU konkrete Schritte für verbesserten und verbindlichen Menschenrechtsschutz in Rohstoff-Lieferketten gesetzt werden könnten.

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