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Die Dezentralisierung und Finanzierung der öffentlichen Bildung in Argentinien im Kontext neoliberaler Wirtschaftspolitik

Alexandra Strickner

Wien, September 1998 | 3-900592-41-1

Nicht digital verfügbar! In der vorliegenden Arbeit untersucht die Autorin den Dezentralisierungsprozeß der öffentlichen Bildung in Argentinien in seinem sozio-ökonomischen und politischen Kontext. Unter dem Begriff "Dezentralisierung" wird in Argentinien die vollständige Übertragung der Verantwortung für die Finanzierung und Erhaltung der öffentlichen Schuleinrichtungen von der bundesstaatlichen Ebene auf jene der Provinzen verstanden. Damit soll die Demokratisierung der Bildung (d.h. vor allem ein verbessserter Zugang zu Bildungseinrichtungen), eine höhere Qualität von Bildung und die Mitsprache der beteiligten Gruppen bei Entscheidungen herbeigeführt werden. Der Kontext eines neoliberalen Wirtschafts- und Wachstumsmodells, in welchem das Dezentralisierungsprojekt der öffentlichen Bildung in Argentinien durchgeführt wird, läßt jedoch Zweifel über die vordergründig postulierten Ziele und deren Erreichung aufkommen.

Ziel der Arbeit war es, herauszufinden inwieweit die Motivation für die Dezentralisierung bzw. bereits sichtbare Ergebnisse mit den im Diskurs angesprochenen Absichten und Zielen übereinstimmen bzw. welche anderen Gründe hinter den durchgeführten Veränderungen möglicherweise stecken.

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