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Fundraising für Missio

Die Päpstlichen Missionswerke in Österreich zwischen Bildungsauftrag und Spendenwerbung

Georg Bauernfeind

Wien, Februar 1999 | ISBN 3-900592-44-6

Nicht digital verfügbar! Die Diplomarbeit beginnt mit der Beschreibung einer Werbekampagne, die von Missio 1997 durchgeführt wurde. Danach wird die Organisation, die hinter dieser Aktion steht, vorgestellt. Es wird detailliert auf die Bereiche Bildungsarbeit und Mittelaufbringung eingegangen: Die Publikationen von Missio werden kurz vorgestellt, die Kampagnen (Sonntag der Weltkirche u.a.) und Projektbereiche angeführt. In einem zweiten Schritt wird die "Missio-Idee" und ihre Kommunikation untersucht. Folgende Fragen werden behandelt: Wie kann man heute Mission verstehen? Welche Positionen gibt es dazu innerhalb der Kirche? Drei missionstheologische Schlüsselwörter werden hervorgehoben: Die missionarische Kirche trifft eine besondere Option für die Armen, versucht als Ortskirche inkulturiertes Christentum zu leben und erachtet im Dialog mit nichtchristlichen Religionen eine Chance, den Glauben zu bezeugen und vom Glauben anderer zu lernen. Der Austausch über diese missionarischen Themen erfolgt im Rahmen der "Lerngemeinschaft Weltkirche", in der sich die Kirche in Österreich und die Kirche im Süden als Partner gegenüberstehen. Missio kann zu dieser Lerngemeinschaft einladen und so die eigene Idee kommunizieren. Im dritten Kapitel wird eine Theologie des Missio-Fundraisings entwickelt. Unter der Leitidee "weltkirchliche Solidarität" werden Bausteine entwickelt, die beim Missiofundraising zu beachten sind. Die Arbeit beschreibt also einerseits die "Entwicklungszusammenarbeit" Wiens großen kirchlichen Hilfswerkes. Gleichzeitig geht sie auf das Selbstverständnis dieser Organisation ein. Sie versucht aufzuzeigen, wie die Anliegen "Missio - 'Dritte Welt' - weltkirchliche Solidarität" in der heutigen Zeit thematisiert werden können.

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